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	<title>Haldenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = Haldenstein wappen.svg&lt;br /&gt;
|BILD = Haldenstein Dorf.jpg&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
|BEZIRK = Plessur&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = [[Chur]]&lt;br /&gt;
|BFS = 3941&lt;br /&gt;
|PLZ = 7023&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46.878886&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 9.52695&lt;br /&gt;
|HÖHE = 566&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 18.56&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 1163&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2022&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.haldenstein.ch &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haldenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in der Ortsmundart &amp;#039;&amp;#039;Haaldeschtai&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈhaːldəˌʃtɑj}}], {{rmS|{{Audio|Roh-Lantsch sut.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Lantsch sut&amp;#039;&amp;#039;}}}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;ks&amp;quot;&amp;gt;[[Andres Kristol]]: &amp;#039;&amp;#039;Haldenstein GR (Landquart).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire toponymique des communes suisses – [[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]] – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG).&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Centre de dialectologie an der Universität Neuchâtel. Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5, und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, S.&amp;amp;nbsp;427.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[Ortschaft]], die zum [[Kanton Graubünden|Bündner]] [[Hauptort#Schweiz und Liechtenstein|Hauptort]] [[Chur]] gehört. Das 960 erstmals bezeugte Dorf, im Mittelalter Zentrum einer [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] und in der jüngeren Neuzeit eine eigenständige [[politische Gemeinde]], liegt am linken Ufer des [[Rhein]]s. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2021 [[Gemeindefusionen in der Schweiz#Graubünden|fusionierte]] die damalige Gemeinde Haldenstein mit Chur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haldenstein Schloss2.JPG|mini|links|Blick vom Schloss Richtung Chur]]&lt;br /&gt;
Haldenstein liegt 3&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Chur]] auf der linken [[Rhein]]seite. Der Gemeindebann erstreckte sich vom Fluss, der auf rund 6&amp;amp;nbsp;km Länge die Südostgrenze bildet und den mit {{Höhe|540|CH|link=1}} tiefsten Punkt markiert, bis hinauf zum Grat des [[Calanda (Gebirgsmassiv)|Calandamassivs]], wo am [[Haldensteiner Calanda]] mit {{Höhe|2804|CH}} die grösste Höhe erreicht wird. Weder die Spitze des Haldensteiner noch des [[Felsberger Calanda]]s gehören zum Territorium. Neben dem Haufendorf Haldenstein umfasste die ehemalige Gemeinde eine Reihe von [[Maiensäss]]en am Calandahang, so auch den bis 1868 ganzjährig bewohnten Weiler [[Batänja]] (1400&amp;amp;nbsp;m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18 % des Gemeindegebietes waren unproduktiv, 54 % bewaldet, und 26 % wurden landwirtschaftlich genutzt, wobei nur 5 % Wies- und Ackerbauland im Talgrund, der Rest Alpweide darstellen. Nachbargemeinden waren die Stadt Chur, [[Felsberg GR|Felsberg]], [[Untervaz]], [[Trimmis]] (alle Kanton Graubünden) sowie [[Pfäfers]] im [[Kanton St. Gallen]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haldenstein4.jpg|mini|links|Ruine Grottenstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Haldenstein 2020.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2021]]&lt;br /&gt;
Der Calanda wird zu einem grossen Teil von [[Kalkstein|Kalkgesteinen]] aufgebaut, die dem [[Helvetikum|helvetischen]] Ablagerungsraum zugeordnet werden. Es kommen mehrere übereinander liegende Gesteinsschuppen vor. [[Malm]]kalke bilden die Gesteinsplatten westlich von Haldenstein. [[Kreide (Geologie)|Kreidekalke]] formen unter anderem die markante Felsrippe, die vom Klettergarten über die Ruine Lichtenstein zur Ruine Grottenstein zieht. Daneben kommen in den Kreideschuppen gegen den Calanda hinauf auch [[Mergel]]lagen vor. Der Calanda ist geringmächtig von [[Moräne]]nablagerungen bedeckt. Im nördlichen Teil von Haldenstein wird der Untergrund von Felssturzblöcken aufgebaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haldenstein Schloss.jpg|mini|Schloss Haldenstein]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;gt;[[Datei:Mauern Schlossanlage Haldenstein.jpg|mini|ohne|Mauern der Schlossanlage Haldenstein]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Haldenstein-LBS H1-019721.tif|mini|Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] von 1957]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ref.Kirche Haldenstein.JPG|mini|x230px|Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
Die frühesten archäologischen Funde in Haldenstein stammen aus der [[Jungsteinzeit]] und wurden bei der Ruine Lichtenstein gemacht. Im Dorfgebiet konnte eine [[Bronzezeit|spätbronzezeitliche]] Besiedlung nachgewiesen werden (um 800 v.&amp;amp;nbsp;Chr.). Im Schloss Haldenstein fand man römische Siedlungsreste. Urkundlich erwähnt wurde das Dorf wahrscheinlich erstmals 1149 als Herkunftsbezeichnung zum Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Iohannes de Lanze&amp;#039;&amp;#039;. 1375 erscheint der Ortsname als &amp;#039;&amp;#039;Lentz inferior&amp;#039;&amp;#039; («Unterlenz»); die Entsprechung des zur Unterscheidung von [[Lantsch/Lenz|&amp;#039;&amp;#039;Oberlenz&amp;#039;&amp;#039;]] benutzten Zusatzes lebt im heutigen [[Bündnerromanisch|romanischen]] Namen &amp;#039;&amp;#039;Lantsch sut&amp;#039;&amp;#039; fort. Mit dem Übergang zur deutschen Sprache ersetzte ab dem 14. Jahrhundert der Name der oberhalb des Dorfs gelegenen [[Burg Haldenstein]] die ältere Siedlungsbezeichnung, deren Herkunft nicht geklärt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ks&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. und 14. Jahrhundert besassen die Ritter von Haldenstein Burg und Dorf als Lehen des [[Bistum Chur|Bistums Chur]]. 1424 erwarb Peter von Grifensee alle Hoheitsrechte, so dass Haldenstein von nun an (bis 1803) eine autonome [[Freiherr]]schaft war, unabhängig von den [[Drei Bünde]]n. Nach mehreren Eigentümerwechseln gelangte 1542 der französische Gesandte Jean Jacques de Castion durch Heirat der Witwe Hilaria von Rudolf [[Marmels_(Adelsgeschlecht)|von Marmels]] in den Besitz des Zwergstaats. 1544–1548 entstand das neue Schloss, welches die Burg als Herrschaftsmittelpunkt allmählich ablöste. 1558 entschieden die eidgenössischen Orte, dass die Schirmherrschaft über Haldenstein den Drei Bünden zukomme, was allerdings erst 1568 durch Gregor Carl von Hohenbalken als Herrn von Haldenstein anerkannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Jenny (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Urkunden-Sammlungen im Staatsarchiv Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; 2. Teil: &amp;#039;&amp;#039;Regesten in chronologischer Folge 9. Jh.–1877 zum Urkunden-Zuwachs 1967–1970 und Inventar zu den Urkunden-Sammlungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Kultur- und Landesgeschichte Graubündens.&amp;#039;&amp;#039; Band IV). Chur 1977, S. 115&amp;amp;nbsp;f., 117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den folgenden Jahrhunderten mussten sich die Haldensteiner mit häufig wechselnden Herren arrangieren. Thomas von Schauenstein erhielt 1612 vom Kaiser das Münzrecht, was zum Prägen von Gold- und Silbermünzen ausgenützt wurde. Er führte 1613 bis 1616 die [[Reformation]] ein, worin er von den evangelischen Churer Pfarrern [[Georg Saluz]] und [[Johann Pontisella]] kirchlich unterstützt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.haldenstein-ref.ch/über-uns/ Website Evangelisch-reformierte Kirche Haldenstein.] In: &amp;#039;&amp;#039;haldenstein-ref.ch,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 22. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1701 ging die Herrschaft an die [[Salis (Adelsgeschlecht)|Herren von Salis]]. &amp;#039;&amp;#039;Johann Luzius von Salis&amp;#039;&amp;#039; hob im selben Jahr die [[Leibeigenschaft]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1597|Autor=Silvio Margadant|Datum=2019-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herrschaft war aber weiterhin nicht Teil der Drei Bünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 kam Haldenstein zu Graubünden. 1825 brannte ein grosser Teil des Dorfes ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 erfasste ein vom Zielgebiet des Churer Schiessplatzes ausgehender Waldbrand den ganzen Calandahang, verschonte aber das Dorf. &amp;#039;&amp;#039;(siehe auch [[Waldbrand am Calanda]])&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Steffen: [https://www.nzz.ch/panorama/flug-durch-die-hoelle-ld.1411933 &amp;#039;&amp;#039;Flug durch die Hölle.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 18. August 2018, abgerufen am 22. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter de Jong: &amp;#039;&amp;#039;Vor 70 Jahren wütete am Calanda ein verheerender Grossbrand.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Churermagazin.&amp;#039;&amp;#039; 29. Juli 2013&amp;lt;!-- Datum des PDFs --&amp;gt; (?), S. 9 ([https://www.churermagazin.ch/pages/archive/201308/calanda.pdf churermagazin.ch] [PDF; 608&amp;amp;nbsp;kB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;H. Hemmi:  &amp;#039;&amp;#039;1943. Der Waldbrand am Felsberger Calanda.&amp;#039;&amp;#039; Referat anlässlich der Delegiertenversammlung des kantonalen Feuerwehrverbandes Graubünden. In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Feuerwehr-Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Bern, August 1953, S. 241–250 ([https://download.burgenverein-untervaz.ch/downloads/dorfgeschichte/1943-Der%20Waldbrand%20am%20Felsberger%20Calanda.pdf burgenverein-untervaz.ch] [PDF; 3,3&amp;amp;nbsp;MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2019 stimmten die Bürger über eine Fusion mit der Stadt Chur ab. Das Ergebnis war äusserst knapp. 253 Personen stimmten mit Ja, 251 stimmten mit Nein. Im Februar 2020 stimmten die Churer Bürger über die Fusion ab. Wie erwartet stimmten 80 % für eine Fusion mit Haldenstein.&amp;lt;ref&amp;gt;(can): [https://www.suedostschweiz.ch/politik/2019-11-22/knapper-entscheid-zwei-stimmen-machen-in-haldenstein-den-unterschied &amp;#039;&amp;#039;Knapper Entscheid: Zwei Stimmen machen in Haldenstein den Unterschied.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Südostschweiz (Zeitung)|suedostschweiz.de]],&amp;#039;&amp;#039; 22. November 2019, abgerufen am 22. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bettina Cadotsch: [https://www.suedostschweiz.ch/sendungen/2020-02-09/fusion-mit-haldenstein-ein-erleichterter-stadtrat &amp;#039;&amp;#039;Die Churer Stimmbevölkerung hat zur Hochzeit mit Haldenstein «Ja» gesagt. Mit knapp 80 Prozent hat Chur ein deutliches Zeichen gegeben.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Südostschweiz (Zeitung)|suedostschweiz.de]],&amp;#039;&amp;#039; 9. Februar 2020, abgerufen am 22. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Titel = &lt;br /&gt;
 |Wappenbild = Haldenstein wappen.svg&lt;br /&gt;
 |Größe = 75&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In [[Tingierung#Metalle|Silber]] ein [[Pfahl (Heraldik)|pfahl]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gestelltes [[Schwarz#Heraldik|schwarzes]] [[Steinbock (Wappentier)|Steinbock]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;horn mit [[Bewehrung (Heraldik)|Horn]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;wurzel.&lt;br /&gt;
 |Begründung = Wappen der Herren von Haldenstein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungszahl von Haldenstein nahm in den letzten 200 Jahren im Ganzen und im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts, nach einem zwischenzeitlichen Einbruch, deutlich zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: 1803: [[Historisches Lexikon der Schweiz|HLS]], danach: [https://dam-api.bfs.admin.ch/hub/api/dam/assets/11027921/master &amp;#039;&amp;#039;Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden.&amp;#039;&amp;#039;] Bundesamt für Statistik. 29. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Jahr || 1803 || 1850 || 1900 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2005 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 349 || 492 || 464 || 521 || 504 || 478 || 671 || 677 || 808 || 894 || 1003 || 1087&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SBB Historic - F 116 00001 219 - Haldenstein.tif|mini|Bahnhof Haldenstein 1958]]&lt;br /&gt;
In Haldenstein finden 274 Personen Beschäftigung, wovon immerhin noch 13 % im primären [[Wirtschaftssektor|Sektor]] (Landwirtschaft), 44 % im sekundären (Industrie/Gewerbe) und 43 % im Dienstleistungssektor arbeiten (Stand 2002). Rund zwei Drittel der Bewohner von Haldenstein finden ausserhalb Arbeit, zum Beispiel in Chur. Neben Landwirtschaftsbetrieben gibt es in Haldenstein Gewerbe- und Industriebetriebe – Bäckerei, Schreinerei, Metallbau, Verpackungsmaschinenbau, Kieswerk. Seit Frühjahr 2013 steht mit der [[Windenergieanlage Calandawind]] in Haldenstein die erste grosse Windenergieanlage des Kantons Graubünden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wind-data.ch/wka/wka.php?wka=HAL Daten.] In: &amp;#039;&amp;#039;wind-data.ch,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 22. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese soll so viel Elektrizität produzieren, wie in Haldenstein verbraucht wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.calandawind.ch/ &amp;#039;&amp;#039;Calandawind – Windkraftwerk Haldenstein.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;calandawind.ch,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 22. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haldenstein2.jpg|mini|170px|Burg Haldenstein]]&lt;br /&gt;
Haldenstein liegt nahe dem Autobahnanschluss &amp;#039;&amp;#039;Chur-Nord&amp;#039;&amp;#039; an der [[Autobahn A13 (Schweiz)|A13]]. Ans Netz des öffentlichen Verkehrs ist sie mit der (jenseits des Rheins gelegenen) Station &amp;#039;&amp;#039;Haldenstein&amp;#039;&amp;#039; der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]] sowie der Churer Stadtbuslinie&amp;amp;nbsp;3 angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lichtenstein Lage.jpg|mini|170px|Burg Lichtenstein]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Chur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Reformierte Kirche Haldenstein|Reformierte Kirche]] von 1732&lt;br /&gt;
* [[Burg Haldenstein]]. Die im 12. Jahrhundert erbaute Stammburg der Ritter von Haldenstein war mindestens bis 1695 bewohnt. Im 18. Jahrhundert verfiel sie zusehends, wozu auch ein [[Erdbeben]] 1787 massgeblich beitrug. Neben dem dreieckigen [[Bergfried]] mit fünf Geschossen haben sich Mauerreste des Wohntrakts erhalten.&lt;br /&gt;
* [[Burg Lichtenstein (Haldenstein)|Burg Lichtenstein]], volkstümlich &amp;#039;&amp;#039;Katzenburg&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die Feste der 1180 erwähnten, wohl mit den Rittern von Haldenstein verwandten Herren von Lichtenstein stammt aus derselben Epoche. Sie wurde bereits im 16. Jahrhundert als Ruine bezeichnet.&lt;br /&gt;
* [[Burg Grottenstein]]. Von der unter einem Felsvorsprung gelegenen [[Höhlenburg]] fehlen urkundliche Zeugnisse. Ein rund 20&amp;amp;nbsp;m langer Abschnitt der Frontmauer ist noch vorhanden.&lt;br /&gt;
* [[Schloss Haldenstein]]. Das im 16. Jahrhundert im Renaissancestil am Dorfrand erbaute Schloss wurde 1732 nach einem Brand erneuert. Seit 1701 im Besitz der [[Salis (Adelsgeschlecht)|Salis-Maienfeld]], beherbergte es 1763–1771 eine Erziehungsanstalt des [[Philanthropismus]]. Heute wird das seit 1966 einer Stiftung gehörende, von 1986 bis 2005 restaurierte Gebäude von der Gemeindeverwaltung und vom Archäologischen Dienst des Kantons genutzt. Seit 2001 wird im Zweijahresrhythmus im Schloss eine Freiluftoper durch die &amp;#039;&amp;#039;[[Kammerphilharmonie Graubünden]]&amp;#039;&amp;#039; unter der Leitung von [[Marcus Bosch|Marcus R. Bosch]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
* [[Doppelhaus Räth]], 1983, Architekt: [[Peter Zumthor]] mit Ingenieur [[Branger &amp;amp; Conzett|Andrea Branger]]&lt;br /&gt;
* Ensemble Zumthor: Atelier Zumthor, 1986&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/ensemble_zumthor_atelier_zumthor_1986.24388 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Ensemble Zumthor: Atelier Zumthor, 1986 (Foto) |wayback=20181108055140}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Wohn- und Atelierhaus Zumthor, 2004&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/ensemble_zumthor_wohn_und_atelierhaus_zumthor_2004.24389 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Ensemble Zumthor: Wohn- und Atelierhaus Zumthor (Foto) |wayback=20161112114736}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Haus Clavuot-Merz, 2002, Architekt: [[Conradin Clavuot]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/haus_clavuot_merz_2002.24371 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Haus Clavuot-Merz (Foto) |wayback=20210503235643}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Zumthor]] (* 1943), Architekt, lebt und arbeitet in Haldenstein&lt;br /&gt;
* [[Peter Conradin Zumthor]] (* 1979), Musiker (Schlagzeug u.&amp;amp;nbsp;a.), geboren und aufgewachsen in Haldenstein&lt;br /&gt;
* [[Josias Gasser]] (1952–2025), Unternehmer, Politiker, lebte und war heimatberechtigt in Haldenstein&lt;br /&gt;
* [[Gimma]] (* 1980), Rapper, lebt in Haldenstein&lt;br /&gt;
* [[Philipp Gurt]] (* 1968), Schriftsteller, lebt in Haldenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Haldenstein |Band=1 |Seite=83}}&lt;br /&gt;
* Mathis Berger: &amp;#039;&amp;#039;Die staatliche Stellung der Herrschaft Haldenstain in der Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bündner Monatsblatt]].&amp;#039;&amp;#039; 1956, Nr.&amp;amp;nbsp;¾, S. 61&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* [[Otto P. Clavadetscher]], [[Werner Meyer (Historiker, 1937)|Werner Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Burgenbuch von Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1984, ISBN 3-280-01319-4, S. 297–302.&lt;br /&gt;
* Georg Lütscher: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Freiherrschaft und Gemeinde Haldenstein.&amp;#039;&amp;#039; Überarbeitet und ergänzt von Silvio Margadant. Haldenstein 1995, ISBN 3-905241-51-X.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1597|Autor=Silvio Margadant}}&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Band VII: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Chur und der Kreis der fünf Dörfer&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 20). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] (GSK). Bern 1948, {{DNB|760079668}}.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Lanfranco ABIS de CLARI. Die Friien von Haldenstain. Genealogie des Haupt- und des Nebenastes der Herren zu Trimmis, und Chronologie. Hs in Bearbeitung 2015.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2060|Haldenstein|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Quartier (Chur)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Region Plessur&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4205360-2|VIAF=239950982}}&lt;br /&gt;
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