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	<title>Halbunziale - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Halbunziale&amp;diff=123667&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KorrekTOM: /* Entstehung und Verwendung */ Absatz, 1 Leerzeichen korr,</title>
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		<updated>2026-03-17T19:48:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entstehung und Verwendung: &lt;/span&gt; Absatz, 1 Leerzeichen korr,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Latin semi-uncial in the Codex Basilicanus St. Petri.jpg|mini|hochkant=1.5|Beispiel einer &amp;#039;&amp;#039;Halbunziale&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;aus dem Codex Basilicanus, um 500]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halbunziale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine frühmittelalterliche [[Buchschrift]], die vor allem für [[Patristik|patristische]] und juristische Texte angewandt wurde. Mit der [[Unziale]] hat sie entstehungsgeschichtlich nichts gemein. Kennbuchstaben sind das [[Minuskel]]-m, das N in der Form der [[Capitalis]], das kursive d, das lange s ([[ſ]]), sowie das g ([[ᵹ]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Verwendung ==&lt;br /&gt;
Diese frühe [[Minuskelschrift]] ist durch Kalligraphisierung der [[Jüngere römische Kursive|jüngeren römischen Kursive]] (Minuskelkursive) im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im christlichen Nordafrika entstanden. Das Erscheinungsbild ist jedoch noch nicht so von Oberlängen und Unterlängen geprägt wie bei den späteren Minuskeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren zwei getrennte Ausführungen der Halbunziale, eine ältere östliche und eine jüngere Version. Die ältere Halbunziale ist im Osten des römischen Reiches entstanden, belegt durch ägyptische Funde, unter denen die &amp;#039;&amp;#039;Livius-Epitome&amp;#039;&amp;#039; der älteste ist und für die das 3.&amp;amp;nbsp;bis 5.&amp;amp;nbsp;Jh. angenommen wird. Die jüngeren Zeugnisse stammen aus nordafrikanischen Skriptorien. Das früheste genauer datierbare Beispiel ist der Codex mit Schriften des [[Hilarius von Poitiers]] ([[Vatikanische Apostolische Bibliothek|BAV]], Archivio S.&amp;amp;nbsp;Pietro D. 182), der in [[Cagliari]] 509/510 von Bischöfen, die aus dem [[Vandalen]]reich in Nordafrika vertrieben worden waren, redigiert wurde. Als Buchschrift war sie vom 6.&amp;amp;nbsp;bis zum 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert weit verbreitet, in Schriftzentren wie [[Saint-Martin de Tours|Tours]] (&amp;#039;&amp;#039;touronische Halbunziale&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Kloster Fulda|Fulda]] wurde sie noch im 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als [[Schriftauszeichnung|Auszeichnungsschrift]] weiterverwendet. Die Schrift gehört zu den Modellen für die Entwicklung der [[Karolingische Minuskel|karolingischen Minuskel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Papyrus PSI 1291 - Epitome of Livy XLVII–XLVIII - Egyptian Museum, Cairo.jpg|Fragment der &amp;#039;&amp;#039;Epitome des Livius&amp;#039;&amp;#039;, 4. Jh.&lt;br /&gt;
 Semionciale.jpg|Seite aus dem &amp;#039;&amp;#039;Hilarius-Codex&amp;#039;&amp;#039;, 6. Jh.&lt;br /&gt;
 KellsFol309r.jpg|Seite aus &amp;#039;&amp;#039;Book of Kells&amp;#039;&amp;#039;, um 800&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Halbunziale war auch die Schrift der meisten Codices, die von den Missionaren mitgebracht wurden, die Irland im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert christianisierten (aus dem damaligen Gallien). Sie war das Vorbild für die [[Insulare Schriften|insularen Schriften]], besonders die [[Irische Schrift|irische Rundschrift]], deren bekannteste Prachthandschrift das um 800 entstandene &amp;#039;&amp;#039;Book of Kells&amp;#039;&amp;#039; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Bischoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Halbunziale&amp;#039;&amp;#039;. In: Lexikon des gesamten Buchwesens 2, Stuttgart 1991, S. 333–334&lt;br /&gt;
* [[Tino Licht]]: &amp;#039;&amp;#039;Halbunziale. Schriftkultur im Zeitalter der ersten lateinischen Minuskel (III.–IX. Jahrhundert).&amp;#039;&amp;#039; Hiersemann, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-7772-1806-9 (Habilitationsschrift)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Unziale]]&lt;br /&gt;
* [[Irische Schrift]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Semi-uncial|Halbunziale}}&lt;br /&gt;
* [https://medievalwritings.atillo.com.au/scripts/examples/halfuncial.htm Alphabet aus dem Hilarius-Codex bei medieval writing]&lt;br /&gt;
* [http://scrineum.unipv.it/repertorio/semionciale.htm Informationen zur &amp;#039;&amp;#039;semionciale&amp;#039;&amp;#039; von Gianmarco De Angelis bei Scrineum] (Link veraltet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paläographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftart (Paläographie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalligrafie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Uncial script#Half-uncial]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KorrekTOM</name></author>
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