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	<title>Halbspänner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halbspänner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Halbmeier&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete man in der [[Agrargeschichte]] Nordwestdeutschlands einen [[Leibeigenschaft|leibeigenen]] Bauern, der in der dörflichen Hierarchie an zweiter Stelle stand. Die historischen Namen für Halbspänner waren regional unterschiedlich und lauteten zum Beispiel auch &amp;#039;&amp;#039;Halbhufner&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Halbgebauer&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Halbbauer]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nhv-ahnenforschung.de/Quellen/status.htm |titel=Hofbesitzer und anderes |werk=nhv-ahnenforschung.de |hrsg=Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe e. V. |abruf=12. September 2021 |kommentar=Enthält ein Glossar der Fachbegriffe}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Halbspänner hatte seinem [[Grundherrschaft|Grundherrn]] neben anderen Diensten und Zahlungen ein aus zwei Pferden bestehendes [[Gespann]] zum Pflügen oder für Fuhrdienste zu stellen. Sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Zuspänner&amp;#039;&amp;#039; oder ein zweiter Halbspänner bildeten mit ihren Tieren ein volles Gespann von vier Pferden. Zu einem Halbspännerhof gehörten neben Wiesen, Weiden und Wald rund 12 bis 24&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] Ackerland. Außer den Diensten hatten die Bauern noch Geld- und Naturalleistungen zu erbringen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot;&amp;gt;[http://www.grossenmarpe.com/ Chronik von Großenmarpe] (Weblink war am 12. September 2021 nicht mehr erreichbar, wegen „Wartungsarbeiten“.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klassifizierung der Höfe und Kotten auf dem Land wurde nach Kriterien vorgenommen, welche die Hofgröße, den Steuerwert sowie den sozialen Stand im Dorf berücksichtigten. Diese Einordnung hatte in vielen Dörfern Deutschlands bis zur Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts Bestand. Auf die sozialen Unterschiede wurde besonders geachtet und die daraus entstandenen Barrieren konnten nur selten durchbrochen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.brunsiek-doerentrup.de/hofgeschichte/chronik.pdf |text= Vollmeier, Großkötter, Kleinkötter und Hoppenplöcker}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verhältnisse waren örtlich oft unterschiedlich und kompliziert. Ein untersuchtes Beispiel ist das Dorf [[Wasserleben]] in der [[Grafschaft Wernigerode]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.heimatverein-wasserleben.de/seite/441405/dienstpflichtige-bauern-und-anbauern.html |titel=Dienstpflichtige Bauern und Anbauern |werk=heimatverein-wasserleben.de |hrsg=Heimatverein Wasserleben e. V. |abruf=12. September 2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier leisteten die Halbspänner vor 1825 pro Jahr durchschnittlich folgende zweispännige Dienste: ihrem [[Landesherr]]en fast zwei Baufuhrtage, ihrem [[Zehntherrschaft|Zehntherren]] einen halben Zehntfuhrtag, ihrem [[Grundherrschaft|Grundherren]] zehn Pflugtage und ihrem [[Gerichtsherrschaft|Gerichtsherren]] dreieinhalb Diensttage, obwohl letzterem etwa 25 bis 35 Diensttage zustanden. Nach einer Umstrukturierung wurden 1825 alle [[Hand- und Spanndienste|Spanndienste]] zu durchschnittlich fast 16 Pflugtagen zusammengefasst, nur die Zehntfuhren blieben vorerst unverändert bestehen. Aus [[Leibeigenschaft|leibherrlicher]] Abhängigkeit waren keine [[Hand- und Spanndienste|Spanndienste]] zu erbringen. Um 1800 bewirtschaftete ein Halbspänner in Wasserleben durchschnittlich etwa 15&amp;amp;nbsp;Hektar Ackerland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Bauernstand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Historische dörfliche Hierarchie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Halbspanner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrargeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Agrarberuf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferd in der Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarsoziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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