<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Halbs%C3%A4ule</id>
	<title>Halbsäule - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Halbs%C3%A4ule"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Halbs%C3%A4ule&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T00:32:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Halbs%C3%A4ule&amp;diff=313178&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar: Blaulinks, Formulierungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Halbs%C3%A4ule&amp;diff=313178&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-08-20T13:23:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Blaulinks, Formulierungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Blendsäule&lt;br /&gt;
|4=Halbsäule&lt;br /&gt;
|12=f|2=April 2016|1=[[Benutzer:Arnd69|Arnd69]] ([[Benutzer Diskussion:Arnd69|Diskussion]]) 23:05, 18. Apr. 2016 (CEST)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halbsäule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine [[Säule]] bezeichnet, deren Schaft nur zur Hälfte aus einer Wand oder dem Kern eines [[Pfeiler]]s hervortritt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nikolaus Pevsner]], Hugh Honour, John Fleming: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Weltarchitektur.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Prestel, München 1992, Lemma &amp;#039;&amp;#039;Halbsäule&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Innerhalb der der Architekturgeschichte wurden Halbsäulen sowohl zur Gliederung von Fassaden sowie als Vorlage von tragenden Pfeilern benutzt. In diesen Zusammenhängen existieren auch die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viertel-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dreiviertelsäule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wand- und Fassadengliederung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:La Maison carrée.JPG|thumb|Halbsäulen vor der geschlossenen [[Cella]]-Wand ([[Maison Carrée]], Nîmes, römischer Tempel um 19 v. Chr.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der antiken Architektur treten seit dem späten 5. Jahrhundert v. Chr. Halbsäulen zur Fassadengliederung auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höcker&amp;quot;&amp;gt;Christoph Höcker: &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon antiker Architektur&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart, Metzler/Poeschel, 2004, Lemma &amp;#039;&amp;#039;Halbsäule&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie finden sich sowohl im Zusammenhang mit durchfensterten Außenfassaden, wie beim [[Erechtheion]] auf der Akropolis in Athen, als auch bei Innenraumgestaltungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höcker&amp;quot; /&amp;gt; Eine frühe Form, bei der die Innensäulen mit Wandzungen mit der Wand verbunden wurden, ist um 420 v. Chr. am [[Apollontempel bei Bassae]] zu finden. Am Tempel der [[Athene|Athena]] Alea um 340 v. Chr. sind vollausgebildete Halbsäulen in der monumentalen Innenarchitektur nachweisbar. In die Außenarchitektur [[griechischer Tempel]] werden Halbsäulen dann um 300 v. Chr. übertragen, wo sie konstituierend für den Bautypus des [[Pseudoperipteros]] werden. Als nur mehr gliederndes, dekoratives Element hatten sie keine tragende Funktion, waren statisch irrelevant und in der Folge sowohl in der [[griechische Architektur|griechischen Architektur]] als auch in der [[römische Architektur|römischen Architektur]] weit verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höcker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachantiken Zeit wurde das Motiv der Halbsäule immer wieder aufgegriffen und spielte insbesondere in der Fassadengestaltung der [[Renaissance]] eine große Rolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kadatz&amp;quot;&amp;gt;Hans-Joachim Kadatz: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Architektur&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig, 1988, Lemma &amp;#039;&amp;#039;Halbsäule&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 18. und 19. Jahrhundert wurde vermehrt die Dreiviertelsäule oder aber die Vollsäule verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kadatz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfeiler und Dienste ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Laon cathedral notre dame interior 005.JPG|thumb|Bündel mit Dreivierteldiensten in der [[Kathedrale von Laon]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Speyer-Dom-42-Mittelschiff seitlich-gje.jpg|mini|Halbsäulen im Mittelschiff des [[Speyerer Dom|Speyerer Doms]]]]&lt;br /&gt;
Mit komplexeren [[Gewölbe]]konstruktionen und deren Bögen entwickelten die lastabtragenden Pfeiler in nachantiker Zeit differenziertere Formen. So beispielsweise beim Kreuzpfeiler mit einem quadratischen Kern und jeweils einer rechteckigen Vorlage an den vier Seiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilfried Koch]]: &amp;#039;&amp;#039;Baustilkunde&amp;#039;&amp;#039;, 27. Auflage, Gütersloh/München, 2006, Stichwortverzeichnis: &amp;#039;&amp;#039;Pfeiler&amp;#039;&amp;#039; bzw. folgende Komposita unter [567].&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits in der [[Romanik]] kam es zur Zufügung von sogenannten [[Dienst (Architektur)|Dienst]]en. Dienste sind vorgelagerte Viertel-, Halb- oder Dreiviertelsäulen, die sich in die Rippen eines Gewölbes fortsetzen und Lasten abtragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Koch: &amp;#039;&amp;#039;Baustilkunde&amp;#039;&amp;#039;, 27. Auflage, Gütersloh/München, 2006, Stichwortverzeichnis: &amp;#039;&amp;#039;Dienst&amp;#039;&amp;#039; [171].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kunsthistoriker [[Hans Jantzen]] schreibt im Zusammenhang mit der Umformung der Pfeiler zwischen Mittelschiff und Seitenschiff gotischer Kathedralen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Romanik gestaltete die Arkadenstützen als einen kreuzförmig gebildeten Mauerpfeiler, der, auch wenn er noch mit Vorlagen versehen wird, strukturmäßig noch den Zusammenhang mit der als homogene Mauermasse aufgefassten &amp;lt;Wand&amp;gt; bewahrt. Die Gotik kann diesen Pfeiler nicht verwenden, da sie die &amp;lt;Wand&amp;gt; plastisch durchknetet und im Prinzip darauf ausgeht, sie aus lauter rundstabförmigen Elementen zusammenzufügen.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Jantzen: &amp;#039;&amp;#039;Kunst der Gotik. Klassische Kathedralen Frankreichs Chartres, Reims, Amiens&amp;#039;&amp;#039;, Rowohlt, 1957/1968, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund wurde der [[Kantonierter Pfeiler|kantonierte Pfeiler]] (bzw. Gliederpfeiler) verwendet. Im Verlauf der Hochgotik immer dichter von Diensten umformte Pfeiler werden auch [[Bündelpfeiler]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Halbsaule}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fassadengliederung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Säule (Bauteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar</name></author>
	</entry>
</feed>