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	<title>Halbkugeliger Träuschling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T09:37:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Halbkugeliger_Tr%C3%A4uschling&amp;diff=1641529&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kalorie am 9. Oktober 2024 um 18:53 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-09T18:53:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Halbkugeliger Träuschling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Protostropharia semiglobata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Lucien Quélet|(Quél.)]] Redhead, Moncalvo, Vilgalys&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Protostropharia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Träuschlingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Strophariaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Champignonartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Agaricales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Agaricomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Stropharia.semiglobata.-.lindsey.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Halbkugeliger Träuschling (&amp;#039;&amp;#039;Protostropharia semiglobata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halbkugelige Träuschling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Protostropharia semiglobata,&amp;#039;&amp;#039; [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Stropharia semiglobata, Stropharia stercoraria&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=I. Kytövuori |Titel=The Stropharia semiglobata group in NW Europe |Sammelwerk=Karstenia |Band=41 |Datum=1999 |Seiten=11–32}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[Pilze|Pilz]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;art aus der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Protostropharia]]&amp;#039;&amp;#039; und hierbei die [[Typusart]] der Gattung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Scott A. Redhead |Titel=Nomenclatural novelties |Sammelwerk=Index Fungorum |Band=15 |Datum=2013 |Seiten=1–2 |Online=http://www.indexfungorum.org/Publications/Index%20Fungorum%20no.15.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Der Halbkugelige Träuschling bildet [[Fruchtkörper]] mit halbkugeligen, im Alter flach werdenden, 1–4 cm breiten [[Hut (Mykologie)|Hüten]], deren Oberseite zitronen- bis ockergelb gefärbt ist, mit zart ockerfarbenem Scheitel. Die Hutoberfläche ist feucht schmierig-klebrig, trocken seidig glänzend. Der [[Stiel (Mykologie)|Stiel]] wird 5–15 cm lang und 2,5–7 mm dick&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;; er ist starr, hohl und brüchig. Oberhalb der [[Annulus (Mykologie)|Ringzone]] ist der Stiel cremefarben bis hellocker und glatt, unterhalb davon stark schleimig-klebrig und eventuell fein hellbraun faserschuppig mit cremefarbenem Untergrund. Die breiten [[Lamelle (Mykologie)|Lamellen]] verlaufen fast horizontal vom Hutrand bis knapp vor den Stiel und dann erst zur Stielspitze hinauf. Sie sind jung weißlich; durch das [[Sporenpulverabdruck|Sporenpulver]] verfärben sie sich grau mit bläulich-violettem Ton, bei alten Exemplaren dunkelbraun mit weinrotem Ton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dickwandigen, im [[Mikroskop]] braun erscheinenden [[Spore|Sporen]] messen 15,5–21 × 7–11,5 µm und haben einen großen, ausgeprägten, am Sporenende mittig ansitzenden [[Keimporus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Hahn |Titel=Ein bayerischer Nachweis von Protostropharia dorsipora mit Anmerkungen zur Gattung Protostropharia und kommentiertem Bestimmungsschlüssel |Sammelwerk=Mycologia Bavarica |Band=15 |Datum=2014 |Seiten=19–32}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Chrysozystide|Chrysozystiden]] treten sowohl im [[Hymenium]] als auch an der Stielspitze auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Myzel]] finden sich im Gegensatz zu [[Träuschlinge]]n im engen Sinn (Gattung &amp;#039;&amp;#039;Stropharia&amp;#039;&amp;#039;) keine [[Acanthocyste|Acanthocysten]], sondern Astrocystiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Halbkugelige Träuschling ist ein [[Kot|Dung]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;bewohner, der auf Fettwiesen, Weiden, Trittrasen, an Wegrändern, in Gärten und Parkanlagen und ähnlichen grasigen Plätzen vorkommt und insbesondere in den [[Alpen]] auf Rinderweiden sehr häufig ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Der Halbkugelige Träuschling bevorzugt als Substrat Rinderdung, ist aber im Gegensatz zu anderen Vertretern der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Protostropharia&amp;#039;&amp;#039; sehr unspezifisch und kann auch auf Dung anderer Tiere, wie z. B. auch auf Pferdedung vorkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Die Fruchtkörper erscheinen in Mitteleuropa vom Frühsommer bis zum Herbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Halbkugelige Träuschling ist eine [[Kosmopolit (Biologie)|kosmopolitische]] Art auf diversem Dung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; In Australien und Südamerika ist er eingeschleppt. In Europa wird die Art von Süd- und Südosteuropa nördlich bis Skandinavien, Island und den Färöer-Inseln gefunden, östlich kommt sie bis Estland und Belarus vor. In Deutschland ist der Halbkugelige Träuschling zerstreut bis verbreitet zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Die Vertreter der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Protostropharia&amp;#039;&amp;#039; sehen sich meist sehr ähnlich, sodass meist eine mikroskopische Untersuchung für die Artbestimmung nötig ist. Frühere, nur makroskopisch ausgeführte Bestimmungen sind daher, wenn möglich, nachträglich zu überprüfen. &amp;#039;&amp;#039;[[Protostropharia luteonitens]]&amp;#039;&amp;#039; lässt sich am Pseudosklerotium, welches sie bildet, und durch eine auffällige, spitze Papille in der Hutmitte makroskopisch unterscheiden. &amp;#039;&amp;#039;[[Protostropharia islandica]]&amp;#039;&amp;#039; fehlen die bei den übrigen Vertretern der Gattung auftretenden Chrysocystiden. Sie ist aus Island bekannt und wächst dort auf Pferdedung. Ebenfalls arktisch verbreitet ist &amp;#039;&amp;#039;[[Protostropharia arctica]]&amp;#039;&amp;#039;, die auffallend kurzstielig ist und sich durch besonders kurze Sporen erkennen lässt. &amp;#039;&amp;#039;[[Protostropharia alcis]]&amp;#039;&amp;#039; wächst an [[Elch]]- und [[Rothirsch]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;dung und lässt sich an besonders schmalen Sporen erkennen. &amp;#039;&amp;#039;[[Protostropharia dorsipora]]&amp;#039;&amp;#039; unterscheidet sich insbesondere durch einen auffallend asymmetrisch ansitzenden, am Sporenende dorsal verschobenen Keimporus und bevorzugt Pferdedung. Ein Erkennungsmerkmal ist der mehlartige Geruch der zerdrückten Lamellen, welcher dem Halbkugeligen Träuschling fehlt. &amp;#039;&amp;#039;[[Protostropharia ochraceoviridis]]&amp;#039;&amp;#039; bevorzugt ebenfalls Pferdedung und lässt sich nur makroskopisch anhand der eingemischten Grüntöne der Huthaut und der nicht glatten, sondern später angedeutet schuppigen Huthaut unterscheiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Protostropharia&amp;#039;&amp;#039; ist genetisch klar von den [[Träuschlinge|Träuschlingen]] im engen Sinn abgegrenzt, steht jedoch gemeinsam mit ihnen in der Familie der Träuschlingsverwandten (Strophariaceae).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jean-Marc Moncalvo, Rytas Vilgalys, Scott A Redhead, James E Johnson, Timothy Y James |Titel=One hundred and seventeen clades of euagarics |Sammelwerk=Molecular Phylogenetics and Evolution |Band=23 |Nummer=3 |Datum=2002-06 |Seiten=357–400 |Online=http://www.umich.edu/~mycology/publications_assets/moncalvo.mpe.2002.pdf |DOI=10.1016/S1055-7903(02)00027-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher (noch unter der vormaligen Zuordnung zu den Träuschlingen) wurden die Varietäten &amp;#039;&amp;#039;Stropharia semiglobata&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;stercoraria&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Stropharia semiglobata&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;siccipes&amp;#039;&amp;#039; abgegrenzt. Erstere, manchmal sogar auf Artebene abgetrennt, lässt sich morphologisch und ökologisch nicht als eigenständig abgrenzen und wird daher als Synonym angesehen, letztere hingegen gehört in den Formenkreis von &amp;#039;&amp;#039;[[Deconica merdaria]]&amp;#039;&amp;#039; und hat nichts mit dem Halbkugeligen Träuschling zu tun.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Halbkugelige Träuschling ist kein Speisepilz; er ist eventuell schwach giftig. Als Dungbewohner können die Fruchtkörper jedenfalls mit den Eiern parasitischer Würmer der Weidetiere behaftet sein, was ein Infektionsrisiko bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Hans E. Laux: &amp;#039;&amp;#039;Der große Kosmos-Pilzführer. Alle Speisepilze mit ihren giftigen Doppelgängern.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 2001, ISBN 3-440-08457-4.&lt;br /&gt;
* [[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.), [[Andreas Gminder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze. Blätterpilze II.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-3281-8.&lt;br /&gt;
* Josef Breitenbach, Fred Kränzlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pilze der Schweiz. Beitrag zur Kenntnis der Pilzflora der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Blätterpilze.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Entolomataceae, Pluteaceae, Amanitaceae, Agaricaceae, Coprinaceae, Bolbitiaceae, Strophariaceae.&amp;#039;&amp;#039; Mykologia, Luzern 1995, ISBN 3-85604-040-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Protostropharia semiglobata|Halbkugeliger Träuschling (&amp;#039;&amp;#039;Stropharia semiglobata&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Halbkugeliger Trauschling}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träuschlingsverwandte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kalorie</name></author>
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