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	<title>Halbfabrikat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:10:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Halbfabrikat&amp;diff=501732&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: Synonyme fett</title>
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		<updated>2024-10-30T15:16:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Synonyme fett&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halbfabrikat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halbfertigerzeugnis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (analog zu [[Fertigerzeugnis]]), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halbfertigprodukt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;unfertige Erzeugnisse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;unfertige Leistungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist in der [[Produktionswirtschaft]] und im [[Rechnungswesen]] die Bezeichnung für nicht vollständig fertiggestellte [[Produkt (Wirtschaft)|Produkte]], die später zu Fertigerzeugnissen [[Weiterverarbeitung (Produktion)|weiterverarbeitet]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der Zustand als unfertige Erzeugnisse ist darauf zurückzuführen, dass [[Produktionsprozess]]e nicht immer bis zum [[Bilanzstichtag]] abgeschlossen werden können. Der Bilanzstichtag stellt für den Produktionsprozess eine künstliche [[Zäsur]] dar. Die am Bilanzstichtag nicht fertiggestellten Produkte müssen zunächst in ihrem unfertigen Status auf [[Lagerhaltung|Lager]] genommen und nach dem Bilanzstichtag fertig produziert werden. Dies ist der [[Rechnungsabgrenzung]] mit ihrem Grundsatz der Periodenabgrenzung geschuldet. Betriebswirtschaftlich haben Halbfabrikate den Status der [[Rohstoff (Produktion)|Roh-]], [[Hilfsstoff (Rechnungswesen)|Hilfs-]] und [[Betriebsstoff]]e (RHB) durch erste Produktionsphasen bereits überschritten, jedoch den Zustand der [[Marktreife]] noch nicht erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen sind Halbfabrikate von [[Vorleistungsgut|Vorleistungsgütern]] und [[Werkstück]]en, die später [[wesentlicher Bestandteil]] eines Endproduktes werden ([[Halbzeug]]e, [[Werkstück|Rohlinge]]). Diese Vorprodukte gelten als Fertigerzeugnisse in [[Unternehmen]] der Vorproduktion ([[Zulieferer]]), weil deren [[Betriebszweck]] lediglich die Herstellung eines Vorproduktes vorsieht. So gilt bei [[Automobilzulieferer]]n der [[Kotflügel]] als Endprodukt, geht aber bei [[Kraftfahrzeughersteller]]n als Vorprodukt in die PKW-Produktion ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilanzierung ==&lt;br /&gt;
Nach {{§|266|hgb|juris}} Abs. 2 Ziff. B I 2 [[Handelsgesetzbuch|HGB]] sind Halbfabrikate als „unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen“ auf der [[Aktivseite]] der [[Bilanz]] im [[Umlaufvermögen]] zu bilanzieren. Der Gesetzgeber verlangt eine von Fertigerzeugnissen getrennte [[Bilanzposition]], weil die [[Herstellungskosten]] unfertiger Erzeugnisse wesentlich geringer sind als der [[Marktwert]] fertiger Produkte. In der [[Gewinn- und Verlustrechnung]] hingegen werden bei [[Gesamtleistung|Bestandsveränderungen]] Fertig- und Halbfertigprodukte zusammengefasst ({{§|275|hgb|juris}} Abs. 2 Nr. 2 HGB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Fraglich ist, ob Halbfabrikate unter den Anwendungsbereich des [[Produktsicherheitsgesetz (Deutschland)|Produktsicherheitsgesetzes]] (ProdSG) fallen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rebecca Julia Koch |Titel=Die Rückrufpflicht eines Herstellers gemäß §§ 4 und 6 ProdSG unter Berücksichtigung ihrer Auswirkungen auf Haftung und Versicherung |Verlag=LIT Verlag Münster |Datum=2002 |ISBN=978-3-8258-6247-3 |Online=https://books.google.de/books?id=93CBMqZwIy4C&amp;amp;pg=PA75&amp;amp;dq=Halbfabrikate&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Halbfabrikate&amp;amp;f=false |Abruf=2022-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ProdSG gilt, „wenn im Rahmen einer Geschäftstätigkeit Produkte auf dem Markt bereitgestellt, ausgestellt oder erstmals verwendet werden“ ({{§|1|ProdSG_2011|buzer}} Abs. 1 ProdSG). Jedenfalls sind nach {{§|2|ProdSG_2011|buzer}} Nr. 27 ProdSG Produkte erst „verwendungsfertig, wenn sie bestimmungsgemäß verwendet werden können, ohne dass weitere Teile eingefügt zu werden brauchen“. Darunter sind implizit auch Halbfabrikate enthalten, die somit nicht als verwendungsfertig gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebswirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Insbesondere Unternehmen mit langen Produktionszeiten wie [[Bauindustrie]], [[Anlagenbau]], [[Flugzeugbau]] oder [[Schiffbau]] weisen in ihren Bilanzen einen hohen Anteil unfertiger Produkte aus. Diese Produktionszeiten können sogar über mehrere Bilanzstichtage hinweg andauern. Betroffene Unternehmen besitzen wegen einer hohen [[Kapitalbindung]] einen großen [[Kapitalbedarf]], den sie typischerweise ganz oder teilweise durch [[Kundenkredit]]e ([[Vorauszahlung]]en, [[Anzahlung]]en, [[Abschlagszahlung]]en) finanzieren. Die Lager werden zumeist nach Lager für RHB, Halbfabrikate und Endprodukte getrennt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Wilhelm Hennig |Titel=Betriebswirtschaftslehre der Industrie |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2013-03-12 |ISBN=978-3-642-91687-8 |Online=https://books.google.de/books?id=80SmBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA106&amp;amp;dq=Halbfabrikate&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Halbfabrikate&amp;amp;f=false |Abruf=2022-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herstellkosten von eigengefertigten Halbfabrikaten werden in der Regel mit einem jährlich festgelegten Standardkostensatz vorkalkuliert. In der [[Nachkalkulation]] werden dann Ist-Herstellkosten an den [[Standardkosten]] gemessen und können so mittels [[Abweichungsanalyse]] genauer untersucht werden. Werden Halbfabrikate ins Ausland geliefert, um dort fertig [[Produktion|produziert]] und danach [[Re-Import|re-importiert]] zu werden, so spricht man von einem [[Outward Processing Trade]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halbfabrikate werden auch [[Vorleistungsgut|Vorleistungsgüter]] genannt, wenn sie in einem anderen Unternehmen zu einem [[Endprodukt]] [[Weiterverarbeitung (Produktion)|weiterverarbeitet]] werden. So bezieht ein Automobilhersteller beispielsweise im Rahmen der [[Fremdfertigung]] Autoreifen vom Reifenhersteller und baut sie im Rahmen der [[Eigenfertigung]] in die Automobile ein. Für den Reifenhersteller sind die Autoreifen ein Fertigprodukt, aus Sicht des Autoherstellers handelt es sich um ein Halbfabrikat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Materialkosten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4125390-5}}&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Materialart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produkt|*]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechnungswesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
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