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	<title>Halbendorf im Gebirge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T11:42:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Halbendorf_im_Gebirge&amp;diff=491148&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Ref fix</title>
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		<updated>2026-02-20T15:28:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ref fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Halbendorf/Gebirge&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Schirgiswalde-Kirschau&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/05/53/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/28/03/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 249&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 2.083&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141433 |titel=Gemarkung Halbendorf im Geb., Stadt  Schirgiswalde-Kirschau |werk=GEOindex |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 128&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2011-05-09&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.sachsen.de/download/080_Zensus_2011_Gemeindeteile/GT_14625525.pdf |titel=Kleinräumiges Gemeindeblatt, Stadt Schirgiswalde-Kirschau |werk=Zensus 2011 |hrsg=Statistisches Landesamt Sachsen |abruf=2026-02 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161228013957/https://www.statistik.sachsen.de/download/080_Zensus_2011_Gemeindeteile/GT_14625525.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = [[Crostau]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 02681&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035877&lt;br /&gt;
| Bild                  = Umgebinde Bautzener Straße 16 Halbendorf im Gebirge (3).JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Umgebindehaus an der Bautzener Straße&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halbendorf/Gebirge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halbendorf im Gebirge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Sorbische Sprache|sorbisch]] &amp;#039;&amp;#039;{{Audio|Hsb-Wbohow.ogg|Wbohow}}&amp;#039;&amp;#039; (früher &amp;#039;&amp;#039;Bochow&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Ortsteil]] der [[Ortschaft]] [[Crostau]] der Stadt [[Schirgiswalde-Kirschau]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Bautzen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.stadt-schirgiswalde-kirschau.de/files/schirkau/Ortsrecht_Satzungen/Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;17 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Schirgiswalde-Kirschau |format=PDF;&amp;amp;nbsp;499&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt in der [[Oberlausitz]] im Tal des [[Cunewalder Wasser]]s, südlich begrenzt durch den Horken ({{Coordinate |NS=51.08800885896807 |EW=14.460981032550137 |type=mountain |region=DE-SN |text=ICON0 |name=Horkenberg}}&amp;amp;nbsp;308,8&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref&amp;gt;TK25-1990, Nr. 4952, Jahr 1997&amp;lt;/ref&amp;gt;), einem nach Norden vorgelagerten Berg der zweiten Bergkette des [[Lausitzer Bergland]]es. Nördlich erhebt sich der Herrnsberg (400&amp;amp;nbsp;m), der zur nördlichen Bergkette gezählt wird. Halbendorf entstand an einer alten Handelsstraße, die in dem Bereich heute als  [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;96]] geführt wird. Es leben etwa 130 Menschen in Halbendorf.&amp;lt;ref&amp;gt;Angabe der Meldebehörde Schirgiswalde; Stand: 31. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erwähnt wurde &amp;#039;&amp;#039;Halbindorff&amp;#039;&amp;#039; (Name nach dem Besitzer Hans de Halbindorff) erstmals 1374 im [[Bautzen]]er Dingbuch Blatt 56a. 1469 wurde der Ort erneut in einem Bautzener Gerichtsbuch erwähnt. Darin bekannte ein Hannuss Wustenüge aus Halbindorff, dass er zwei Kühe gestohlen habe. Das Umfeld ist schon lange besiedelt. Man fand ein [[Steinbeil (Steinzeit)|Steinbeil]] aus vorchristlicher Zeit und Scherben deutscher und slawischer Keramik aus dem 13. Jahrhundert. Der Ort lag an einer alten Handelsstraße von Bautzen über [[Großpostwitz]] nach [[Zittau]]. Halbendorf war lange Grundbesitz des Bautzener Domstiftes. Verschiedene Adelige wurden mit dem Ort belehnt. Ab etwa 1600 bis 1676 gehörte es denen von Rechenberg. Die Gegend nannte man das „Rechenbergsche Land“. In der Folgezeit wechselten die Besitzer des Rittergutes häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den 1880er Jahren eine Bevölkerungszahl von 172 Einwohnern; davon waren 127 Deutsche (74 %) und 45 Sorben (26 %).&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Tschernik: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 1954 S. 54&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort lag damals am südlichen Rand des sorbischen Sprachraums in der Oberlausitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1936 wurde der Ort [[Suppo]] nach Halbendorf eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944/45 wurden Einheiten der deutschen [[Wehrmacht]] im Ort einquartiert. Nach Kriegsende wurde das Rittergut von der [[Rote Armee|Roten Armee]] geplündert. An dieser Plünderung nahmen auch Halbendorfer Einwohner teil. In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde das Gut enteignet, es entstanden fünf Neubauernhöfe und Kleingärten. Der Rest des Landes wurde verschiedenen Bauern zugeteilt. Am 15. Oktober 1952 wurde die erste LPG Typ I „Klement Gottwald“ gegründet. Darin schlossen sich fünf Bauernwirtschaften mit insgesamt 14 Mitgliedern zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Siegfried Kuntsche|Titel=Wie wir angefangen haben|Hrsg=Institut für Agrargeschichte und Internationale Landwirtschaft der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=Dietz Verlag|Ort=Berlin|Datum=1985|Seiten=295-300|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraus entwickelte sich am 1. Januar 1960 die LPG Typ III „Klement Gottwald“. Im Dorf existierten zu diesem Zeitpunkt zwei Landwirtschaftliche Produktionsgemeinschaften. Die LPG „Klement Gottwald“ vereinigte sich 1965 mit der LPG „Kirschau“. Die Mitglieder der zweiten LPG Typ I, 1958 gegründete [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] „Am Horkenberg“, kam 1967 in die LPG Typ III „Kirschau“. Das alte Herrenhaus wurde 1978 abgerissen, Grund waren die hohen Instandsetzungskosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 wurde Halbendorf nach Crostau eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Postsäule 2.jpg|miniatur|346x346px|Wegsäule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert ist eine [[Wegweisersäule|Wegsäule]], die bereits kurz nach 1800 erwähnt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BKD|31|97|99|Halbendorf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Kopf der Säule bewahrte ein Bürger auf, sie wurde später originalgetreu wiederhergestellt. Die protestantische Bevölkerung von Halbendorf/Gebirge ist aufgrund des Fehlens einer eigenen Kirche auf drei angrenzende Kirchgemeinden aufgeteilt, was für ein Dorf etwas Ungewöhnliches ist, denn die meisten Dörfer liegen nur im Bereich einer Kirchgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Halbendorf (Sachs)&amp;#039;&amp;#039; lag an der [[Bahnstrecke Großpostwitz–Löbau]], die seit 1998 [[Streckenstilllegung|stillgelegt]] ist. Auf der ehemaligen Trasse befindet sich heute ein [[Bahntrassenradweg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bahntrassenradeln.de/details/sn3_07.htm Bahntrassenradeln SN3.07]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Abbestellung des Schienenpersonennahverkehrs im Jahr 1997 ist Halbendorf nur noch an das Regionalbusnetz der Oberlausitz angeschlossen. Mehrere Buslinien halten in der Ortsmitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Halbendorf führt in Nord-Süd-Richtung die [[Bundesstraße 96]], über die direkt die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Bautzen-West&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 4]] erreicht werden kann. Die Entfernung beträgt etwa zwölf Kilometer. In West-Ost-Richtung verläuft die Staatsstraße&amp;amp;nbsp;115 von Großpostwitz nach Löbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Halbendorf}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Halbendorf/Gebirge}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20191215205802/http://www.stadt-schirgiswalde-kirschau.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=92557 Halbendorf/Gebirge] auf stadt-schirgiswalde-kirschau.de (aus Webarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Schirgiswalde-Kirschau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schirgiswalde-Kirschau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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