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	<title>Halbbauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T21:10:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Halbbauer&amp;diff=248969&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silewe: BKH ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-05T14:09:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKH ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Viertler|Zur italienischen Tennisspielerin siehe [[Marion Viertler]]; zum österreichischen Politiker siehe [[Wolfgang Viertler]].}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halbbauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde im [[Mittelalter]] und bis in die Neuzeit der Besitzer oder Lehnsnehmer eines Gehöfts bezeichnet, der eine [[Acker]]fläche von etwa einer &amp;#039;&amp;#039;halben&amp;#039;&amp;#039; [[Hufe|Hube]] zur Verfügung hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Ertragsmaß, das je nach Region einem [[Flächenmaß]] von fünf bis zwölf [[Hektar]] entsprach, konnte eine [[Familie]] knapp durchkommen und musste etwa die Hälfte ihrer Arbeitskraft dafür einsetzen. Die verbleibende Arbeitszeit verdingten sie sich häufig bei größeren Bauern ([[Ganzbauer]], [[Hufe#Hofgrößen nach Fläche|Huber]]) oder bei der [[Grundherrschaft]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Keusche-Lobmingerstraße 2 - 8734 Großlobming02.JPG|mini|Keusche in Großlobming, Steiermark]]&lt;br /&gt;
Noch kleinere Landwirtschaften wurden im süddeutschen Sprachraum folgendermaßen genannt:&lt;br /&gt;
* Herberge (unter ½ Hube) mit [[Hausschaf|Schaf]] oder [[Hausziege|Ziege]] statt Großvieh; ansonsten&lt;br /&gt;
* Viertelbauer (¼ bis ½ Hube), immer zusätzlicher [[Nebenerwerb]]&lt;br /&gt;
* [[Häusler|Kleinhäusler]] (unter ¼ Hube); die Bewohner solcher „Keuschen“ verdingten sich z.&amp;amp;nbsp;B. als [[Knecht]]e und durften in den Bauernstand nicht [[Ehe|einheiraten]].&lt;br /&gt;
* Zulehner, wenn die bewirtschafteten [[Grundstück]]e kein Gebäude hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele dieser Bezeichnungen, die in [[Norddeutschland]] teilweise anders lauten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Kötter]]), sind bis heute in [[Familienname]]n erhalten: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Halbgebauer, Groß, Huber, Hueber, Huemer, [[Häusler]], Zulehner usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich wird auch ein kleines Bauernhaus – mit kleiner landwirtschaftlich genutzter Grundfläche – als Keusche bezeichnet, die Bewohner als &amp;#039;&amp;#039;Keuschler&amp;#039;&amp;#039;. Eine noch kleinere Einheit war eine [[Hütte]], der Bewohner ein [[Hüttler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Großbauer]]&lt;br /&gt;
* [[Kleinbauer]]&lt;br /&gt;
* [[Hoffuß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* August Haxthausen, Alexander Padberg: &amp;#039;&amp;#039;Die ländliche Verfassung in den Provinzen Ost- und Westpreußen.&amp;#039;&amp;#039; Königsberg 1839, insbesondere [https://books.google.de/books?id=1wdLAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA337&amp;amp;hl=de S. 337 ff.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feudalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Agrarberuf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarsoziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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