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	<title>Halbachhammer (Fulerum) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T17:18:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Halbachhammer_(Fulerum)&amp;diff=1671703&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RobertLechner: /* Einzelnachweise */ kat</title>
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		<updated>2025-04-21T08:48:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Halbachhammer2.jpg|mini|hochkant=1.4|Gebäude des Halbachhammers]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halbachhammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Essen]]er Stadtteil [[Fulerum]] ist das umgesetzte Überbleibsel der mittelalterlichen &amp;#039;&amp;#039;Fickynhütte&amp;#039;&amp;#039; aus [[Weidenau (Siegen)|Weidenau]] an der [[Sieg (Fluss)|Sieg]]. [[Gustav Krupp von Bohlen und Halbach]] ließ ihn ins Nachtigallental in Sichtweite der [[Margarethenhöhe]] versetzen und schenkte ihn der Stadt. Heute ist der Halbachhammer ein technisches und wirtschaftsgeschichtliches Denkmal, eine Außenstelle des [[Ruhr Museum]]s und Teil der [[Route der Industriekultur]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.route-industriekultur.ruhr/fileadmin/user_upload/03_Route_Industriekultur_Microsite/8_Themenrouten/X_PDF/2019_TR05_Krupp_und_die_Stadt_Essen_RIK.pdf |titel=Route Industriekultur Themenroute 5 |hrsg=Regionalverband Ruhr |seiten=40 |format=PDF |abruf=2020-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprung im Siegerland ===&lt;br /&gt;
1417 wurde die Fickynhütte erstmals urkundlich erwähnt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Böttger 1949&amp;quot;&amp;gt;Hermann Böttger: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Hütten&amp;#039;&amp;#039;, 1949&amp;lt;/ref&amp;gt;. In ihrer Blütezeit um 1820 produzierte die Anlage jährlich 240&amp;amp;nbsp;Tonnen [[Stabeisen]], ein über große Entfernungen transportfähiges Halbfertigprodukt, das weiterverarbeitet werden konnte. Sie war damit eine der leistungsfähigsten des [[Siegerland]]es. Um 1900 wurde sie aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt und für eine 1914 in [[Düsseldorf]] geplante, aber wegen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] nicht realisierte Industrieausstellung demontiert und katalogisiert. Die Anlage war eine typische [[Eisenhammer|Hammerhütte]], in der alle Arbeitsschritte wie [[Frischen]], [[Schmieden]] und Hämmern unter einem Dach stattfanden und [[Schmiedeeisen]] erzeugt wurde. Neben dem eigentlichen Hammergebäude gab es am Ursprungsort im Weidenauer Stadtteil [[Fickenhütten]] ({{Coordinate|NS=50.890121|EW=8.025987|type=landmark|region=DE-NW|text=DMS|name=Fickenhütte}}) Wohn- und Arbeitshäuser, Lager für das Roheisen, die Kohle und die Halb- bzw. Fertigprodukte. Von den dortigen Gebäuden ist heute nichts mehr erhalten. An ihrer Stelle befindet sich die Auffahrt [[Sieghütte]] zur [[Hüttentalstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umzug und neuer Betrieb in Essen ===&lt;br /&gt;
Gustav Krupp von Bohlen und Halbach erwarb 1915 das demontierte Hammergebäude. Er ließ es in den Jahren 1935 und 1936 an seinem heutigen Standort, im Nachtigallental zwischen den Essener Stadtteilen [[Fulerum]] und [[Margarethenhöhe]], betriebsfähig herrichten, taufte es um und stiftete es der Stadt. Die Einweihung fand am 9.&amp;amp;nbsp;November 1936 statt&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Böttger: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Eisenhammers im Nachtigallental bei Essen&amp;#039;&amp;#039;, 1936&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Dick: &amp;#039;&amp;#039;Zeigen wo der Hammer stand&amp;#039;&amp;#039;, Siegener Beiträge zur Regionalgeschichte, Bd. 13–14 (2008–2009), Seite 177–203&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seitdem dient es dem Ruhr Museum als Freilichtanlage. Die Anlage besteht heute aus der Esse für die Schmiede, dem Hammerwerk mit dem 300&amp;amp;nbsp;Kilogramm schweren Hammerkopf und der Schlicht- und Reckbahn zur Formung des Stabeisens. Dazu kommt die Windanlage mit zwei Blasebälgen, die mit einem Wasserrad angetrieben werden. Die Wasserkraft wird durch einen Stauteich des Kesselbaches (früher: Kreuzenbecke), einen Nebenfluss der [[Emscher]], bereitgestellt. Für die Kohleproduktion wurde bis in die 1960er Jahre ein [[Kohlenmeiler]] aufgebaut. Das Tal des Kesselbaches wurde 1907 von [[Margarethe Krupp]] als der nach ihr benannten Margarethenhöhe dienendes Naherholungsgebiet angelegt und der Stadt Essen gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurde der Halbachhammer unter [[Denkmalschutz]] gestellt, jedoch war er aufgrund von Verfall, Demontagen und fehlender Instandhaltung nicht betriebssicher. 1994 bis 1998 wurde die Anlage im Rahmen des [[Gründungs- und Unternehmenszentrum ZukunftsZentrumZollverein - Triple Z#Zechensterben und „Essener Konsens“|Essener Konsenses]] (Verbindung von Sozial-, Denkmal- und Städtebauaufgaben mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen) aufwändig restauriert und ist seitdem in den Sommermonaten als Außenstelle des Ruhr Museums zu besichtigen. Regelmäßig finden, zwischen April und November, Vorführungen des Hammerbetriebes statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansichten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Halbachhammer Essen 2013.jpg|Rückansicht des Gebäudes am Kesselbach&lt;br /&gt;
Halbachhammer, Hammerkopf 2011.jpg|Aufwerfhammer&lt;br /&gt;
Halbachhammer3.jpg|Überlaufwehr am Obergraben&lt;br /&gt;
Stauteich Kesselbach am Halbachhammer Herbst 2013.jpg|Halbachhammerteich im Herbst&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Halbachhammer}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ruhrmuseum.de/aussenstellen/halbachhammer/ www.ruhrmuseum.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrmuseum.de/uploads/media/Der_Halbachhammer.pdf Umfangreiche Dokumentation] vom Ruhrlandmuseum und IDEE (Initiative Denkmäler Essens erhalten e.&amp;amp;nbsp;V.) von 1998 (PDF-Datei; 1,15&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_792.pdf Denkmal Halbachhammer (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 5: Krupp und die Stadt Essen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 11: Frühe Industrialisierung&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Museen in Essen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/25/42.96/N |EW=6/58/12.18/E |type=landmark |region=DE}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1161027068|VIAF=1694152932538709830000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Halbachhammer #(Fulerum)}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krupp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachwerkhaus in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hammerwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versetztes Bauwerk in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fulerum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1936]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RobertLechner</name></author>
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