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	<title>Hakenterrasse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T01:57:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hakenterrasse&amp;diff=1818297&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-21175-56: Änderung 265949314 von Symphonic Stage rückgängig gemacht; SEO</title>
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		<updated>2026-04-06T13:12:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265949314&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265949314&quot;&gt;265949314&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Symphonic_Stage&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Symphonic Stage&quot;&gt;Symphonic Stage&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; SEO&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stettin Hakenterrasse 1919.jpg|mini|Hakenterrasse mit Museum und Regierungsgebäude, um 1919]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PolandSzczecinPanorama.JPG|mini|Hakenterrasse mit Museum und Woiwodschaftsgebäude, 2006]]&lt;br /&gt;
Die 500 Meter lange &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hakenterrasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|Wały [[Bolesław Chrobry|Chrobrego]]}}) ist ein bekanntes [[Bauensemble]] in [[Stettin]]. Es wurde durch den Stadtbaurat [[Wilhelm Meyer-Schwartau]] geplant und gebaut. Die am westlichen Ufer der [[Oder]] gelegene Anlage entstand zwischen 1900 und 1914 auf dem Gelände des ehemaligen [[Fort Leopold]]. Sie wurde nach dem langjährigen (1878–1907) Oberbürgermeister [[Hermann Haken (Politiker)|Hermann Haken]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die gesamte Anlage ist einheitlich aus [[Sandstein]]blöcken gemauert. Zentral steht eine Plattform mit der Springbrunnengrotte darunter. In den Stein gehauen sind Name, Baudaten (1902–1907), Wappen der [[Provinz Pommern]] sowie Plastiken. Links und rechts der Treppenaufgänge befinden sich als Lampenträger stilisierte Leuchttürme. Oben begrenzt beiderseits ein großer [[Pavillon]] das Plateau. Die Hangböschung und die Flächen zur Oder sind mit Wiesen, Busch- und Baumgruppen gestaltet. Auf halber Höhe weitet sich ein Halbrund mit der Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Herkules im Kampf mit [[Nessos (Kentaur)|Nessos]]&amp;#039;&amp;#039;, 1913 von [[Karl Ludwig Manzel]] gefertigt. Oberhalb des Plateaus befindet sich die Freitreppenanlage zum Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MuzeumMorskieWSzczecinie.jpg|mini|Museumskomplex]]&lt;br /&gt;
Oberhalb der Terrasse stehen zentral das ehemalige [[Städtisches Museum Stettin|Städtische Museum Stettin]], seit Beginn des 21. Jahrhunderts das Polnische Nationale Seemuseum. Nördlich daneben befindet sich das einstige Regierungsgebäude des [[Regierungsbezirk Stettin|Regierungsbezirks Stettin]] (jetzt Verwaltungssitz der [[Woiwodschaft Westpommern]]) zu sehen, 1906–1911 nach Plänen [[Paul Kieschke]]s und ausgeführt von [[Paul Lehmgrübner]]. Südlich folgen die 1966 gegründete Seefahrtsakademie in den benachbarten Gebäuden des ehemaligen [[Landesfinanzamt]]s Pommern (1914–1921 erbaut von [[Karl Hinckeldeyn]] und [[Heinrich Osterwold]], bis 1923 Hauptzolldirektion&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pomorzezachodnie.travel/de/Poi/a,10247/Die_Hakenterasse_Waly_Chrobrego Wały Chrobrego: &amp;#039;&amp;#039;Die Hakenterrasse Stettin&amp;#039;&amp;#039;], auf: [https://pomorzezachodnie.travel/de/ &amp;#039;&amp;#039;Pomorze Zachodnie Travel&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 19. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;) und die ehemalige [[Landesversicherungsanstalt]] Pommern (1902–1905 von [[Emil Drews]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Hannelore Deya, Edwin Kuna: &amp;#039;&amp;#039;Vom alten Mecklenburg und Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Haff-Verlag, Grambin 2012, ISBN 978-3-942916-62-2, S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hakenterrasse bildet mit dem Museum sowohl stilistisch als auch bautechnisch eine Einheit ([[Bauensemble]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige polnische Name – übersetzt „Wälle Boleslaus’ des Tapferen“ – bezieht sich auf [[Bolesław I. (Polen)|Boleslaus I.]] und spiegelt die Überzeugung der ersten polnischen Entscheidungsträger wider, dass Stettin nach Jahrhunderten der deutschen „Fremdherrschaft“ nach Durchsetzung der [[Oder-Neiße-Grenze]] wiedergewonnen worden sei. Um diesen piastischen Mythos im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern und diese von der historischen Gerechtigkeit der Annexion der vormaligen deutschen Gebiete zu überzeugen, überzog man die ‚[[Wiedergewonnene Gebiete|Wiedergewonnenen Gebiete]]‘ mit einem Netz von Bezeichnungen, die mit dem Piastengeschlecht in Verbindung stehen, auch wenn die Bauten selbst keinerlei Bezug zu den piastischen Herrschern haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jan Musekamp |Titel=Zwischen Stettin und Szczecin, Metamorphosen einer Stadt von 1945 bis 2005 |Verlag=Harrassowitz Verlag |Datum=2010 |Seiten=149}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie andere Bauwerke in Stettin wurde auch die Hakenterrasse polonisiert. So wurde die deutsche Aufschrift über der Konzertmuschel am Fuß der Freitreppe („Hakenterrasse erbaut 1907–1909“) überputzt. Ursprünglich waren 12 deutsche Hafenstädte und ihre Namen eingemeißelt. Nach 1945 waren die Städte Swinemünde ([[Świnoujście]]), Kolberg ([[Kołobrzeg]]), Stolp ([[Słupsk]]), [[Danzig]], Elbing ([[Elbląg]]), Königsberg ([[Kaliningrad]]) und Memel ([[Klaipėda]]) keine deutschen Städte mehr und wurden beibehalten, wobei nur die Namen polonisiert wurden. Für die weiteren sieben nach wie vor deutschen Städte wurden polnische Ersetzungen gewählt. So wurde aus [[Greifswald]] [[Sopot]] und aus [[Kiel]] [[Łeba]]. Die polnischen Namen sind aber meist kürzer, so dass Teile der nicht mehr benötigten Beschriftung überputzt wurde, wodurch dieses Ersetzen heute noch auffällt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jan Musekamp |Titel=Zwischen Stettin und Szczecin, Metamorphosen einer Stadt von 1945 bis 2005 |Verlag=Harrassowitz Verlag |Datum=2010 |Seiten=139}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Encyklopedia Szczecina&amp;#039;&amp;#039;. T. II. [[Universität Stettin|Uniwersytet Szczeciński]], Szczecin 2000, ISBN 83-7241-089-5, S. 585–587 (polnisch).&lt;br /&gt;
* Szczecin - Łasztownia, N-33-90-C-a-4. Główny Geodeta Kraju, Warszawa 2002, ISBN 83-239-3275-1, S. 1, seria: Mapa topograficzna Polski 1:10 000 (polnisch).&lt;br /&gt;
* Maria Łopuch: &amp;#039;&amp;#039;Wały Chrobrego - Hakenterrasse&amp;#039;&amp;#039;. Szczecin 2008, ISBN 978-83-923059-6-5 (polnisch, deutsch)&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Meyer-Schwartau]]: &amp;#039;&amp;#039;Das städtische Museum und die Haken-Terrasse in Stettin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Bauwesen.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 65 (1915), Nr. 1, {{URN|nbn:de:kobv:109-opus-91994}}, S. 1–26. (mit zusätzlichen Abbildungen auf Blatt 1 bis 6 im Atlas des Jahrgangs 1915, {{URN|nbn:de:kobv:109-opus-92068}}.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Szczecin Terrases|Hakenterrasse in Stettin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.429872|EW=14.565344|type=landmark|region=PL-32}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7698427-8|VIAF=238611622}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Stettin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stare Miasto (Stettin)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-21175-56</name></author>
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