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	<title>Hakenkreuzarmbinde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T04:46:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hakenkreuzarmbinde&amp;diff=1200349&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dandelo: enzyklopädisch nicht relevanter Einzelfall; keine zeitüberdauernde mediale Berichterstattung</title>
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		<updated>2023-12-17T10:30:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;enzyklopädisch nicht relevanter Einzelfall; keine zeitüberdauernde mediale Berichterstattung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hakenkreuzarmbinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 1920 von den frühen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] als &amp;#039;&amp;#039;Kampfbinde&amp;#039;&amp;#039; eingeführt. Dabei übernahmen sie das [[Swastika|Hakenkreuz]] von der [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitisch]] geprägten [[Völkische Bewegung|Völkischen Bewegung]]. Zunächst diente diese [[Armbinde]] zur Kennzeichnung der Parteimitglieder der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], da diese mit unterschiedlicher Straßenkleidung und den verschiedensten umgearbeiteten Uniformstücken aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] oder den [[Freikorps]] ausgestattet waren und häufig nicht von den politischen Gegnern zu unterscheiden waren. Ab 1925 wurde die Armbinde „Sturmbinde“ genannt, aber bis zur [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|bedingungslosen Kapitulation]] am 8. Mai 1945 wurden beide Bezeichnungen verwendet. Bis dahin gab es etwa 38 Varianten dieser Armbinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Armbinde war ein signifikantes Kennzeichen der nationalsozialistischen Funktionsträger während der [[Zeit des Nationalsozialismus]]. Außerhalb des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reiches]] wurde die Uniformen-Vorliebe der Nationalsozialisten mitsamt ihrer Armbinde häufig [[Karikatur|karikiert]], so zum Beispiel in [[Charlie Chaplin]]s Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Der große Diktator]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Abbildungen Der große Diktator&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.der-grosse-diktator.de/download/pdf/TGD_Presseheft_2MB.pdf | wayback=20160219124243 | text=Abbildungen &amp;#039;&amp;#039;Der große Diktator&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 2,4&amp;amp;nbsp;MB)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Kriegswochen diente die Hakenkreuzarmbinde teilweise auch als Uniformersatz des [[Volkssturm]]s, obwohl dieser durch eine eigene Armbinde gekennzeichnet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Kontrollratsgesetz Nr. 2]] wurden sämtliche nationalsozialistischen Organisationen aufgelöst und verboten. Bis heute ist nach {{§|86a|StGB|juris|}} Abs. 1 Nr. 4 StGB [[Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen]] das Abbilden und Tragen dieser Armbinde mit Ausnahme der historischen Dokumentation in Deutschland, Österreich und anderen Staaten verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2007-0003, Soldaten bei der Verhaftung von Stadträten.jpg|mini|Unterstützer des Hitlerputsches mit Hakenkreuzarmbinden, bei der Verhaftung von Stadträten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Beispiele ==&lt;br /&gt;
Die Hakenkreuzarmbinde der NSDAP bestand aus rotem Wollstoff, in dem mittig ein weißer Kreis mit schwarzem Hakenkreuz („Hakenkreuzspiegel“) angebracht war. Die zahlreichen Untergliederungen der NSDAP hatten oft eigene &amp;#039;&amp;#039;Kampfbinden&amp;#039;&amp;#039;, deren Grundmuster jedoch immer gleich war, wie beispielsweise&lt;br /&gt;
* die [[Sturmabteilung]] (SA)&lt;br /&gt;
* die [[Schutzstaffel]] (SS)&lt;br /&gt;
* die [[Hitlerjugend]] (HJ) und&lt;br /&gt;
* die [[Politischer Leiter|Politischen Leiter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abweichende Formen ==&lt;br /&gt;
Die Armbinden mussten den parteiamtlichen Vorschriften der NSDAP entsprechen. Mitglieder, die sich den Bezug über einen Schneider finanziell nicht leisten konnten, durften ihre Armbinden selbst herstellen. Diese mussten von einer übergeordneten Stelle (in der Regel von einem [[Ortsgruppenleiter]] oder [[Kreisleiter]]) genehmigt werden und erhielten einen Stempelabdruck auf der linken Seite der Armbinde, wobei der Stempel den Kreis und das rote Grundfeld überschnitt.&amp;lt;ref&amp;gt;Brian L. Davis und Ian Westwell: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Uniformen und Abzeichen 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Abbildung S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Brian L. Davis und Ian Westwell: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Uniformen und Abzeichen 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Abbildung S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Mitglieder der &amp;#039;&amp;#039;NSDAP-Parteibereitschaft&amp;#039;&amp;#039; trugen eine solche, etwas schmaler ausgelegte Armbinde. Diese war gewebt und trug in schwarz die gedruckte Aufschrift &amp;#039;&amp;#039;NSDAP-Parteibereitschaft&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Brian L. Davis und Ian Westwell: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Uniformen und Abzeichen 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Abbildung S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Sonderarmbinden ==&lt;br /&gt;
Für den am 13. Mai 1922 gegründeten „Jugendbund der NSDAP“, der eine SA-ähnliche Uniform trug, wurde 1924 eine eigene Armbinde eingeführt. Diese wurde später von der [[Hitlerjugend]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Einführung der [[Rangabzeichen|Dienstgradabzeichen]] und [[Schulterstück (Uniform)|Schulterstücke]] wurde seit 1921 in den NS-Organisationen die Rangstellung des Trägers anhand verschiedener Querstreifen und Farben dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sturmabteilung (SA) ===&lt;br /&gt;
(einschließlich der Motor-SA und der „nationalsozialistischen Arbeiter-Jugend“/Hitlerjugend)&lt;br /&gt;
# [[Sturmabteilung|SA]]-Mann: keine Streifen; normale NS-Armbinde&lt;br /&gt;
# Zugführer: zwei silberne (weiße) Streifen&lt;br /&gt;
# Hundertschaftsführer: drei silberne Streifen&lt;br /&gt;
# Regimentsführer: vier silberne Streifen&lt;br /&gt;
# Gruppenführer: ein goldener Streifen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Davis und Westwell 95&amp;quot;&amp;gt;Brian L. Davis und Ian Westwell: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Uniformen und Abzeichen 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Reichsführer SA: drei goldene Streifen und zwei schmale goldene Randstreifen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Göring]] verwendete bis ca. 1932 seine 1923 eingeführte Dienststellungsarmbinde. (Quellen: Peter Longerich: &amp;#039;&amp;#039;Die braunen Bataillone&amp;#039;&amp;#039;, Bildtafel S. 19; Brian L. Davis: &amp;#039;&amp;#039;Uniformen und Abzeichen der Luftwaffe 1940–1945&amp;#039;&amp;#039;, Kapitel: „Hermann Göring und seine Uniformen“, Bilder S. 262 und 265; David Littlejohn: &amp;#039;&amp;#039;The SA 1925–45&amp;#039;&amp;#039;, Bild S. 9)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzstaffel (SS) ===&lt;br /&gt;
# SS-Mann: normale SS-Armbinde&lt;br /&gt;
# Stellvertretender örtlicher SS-Führer: 1 weißer Streifen&lt;br /&gt;
# Örtlicher SS-Führer (Staffelführer): 1 goldener Streifen&lt;br /&gt;
# Stellvertretender Gau SS-Führer: 2 weiße Streifen&lt;br /&gt;
# Gau SS-Führer (Oberführer): 2 goldene Streifen&lt;br /&gt;
# Stellvertretender Reichsstaffelführer: 3 weiße Streifen&lt;br /&gt;
# Reichsstaffelführer (Reichsführer): 3 goldene Streifen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Armbinden wurden bis 1930 verwendet und fielen mit der Einführung der Dienstgrad-[[Kragenspiegel|Spiegel]] weg, die 1933 zusätzlich um Schulterstücke ergänzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reserve-Einheiten ab 1934 ===&lt;br /&gt;
Die Reserve-Einheiten der SA, SS usw. trugen ab 1934 ebenfalls besondere Armbinden:&lt;br /&gt;
# Angehörige der SA-Reserve trugen Armbinden, die an den Rändern einen ca. 1 cm breiten grauen Streifen hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Davis und Westwell 95&amp;quot; /&amp;gt; Diese Armbinde wurde auch von den anderen NS-Organisationen mit Ausnahme der HJ und der SS verwendet.&lt;br /&gt;
# Angehörige der SS-Stammabteilungen und der -Reserve trugen die SS-Armbinde. Bei Angehörigen der Stammabteilungen waren die schwarzen Streifen der SS-Armbinde grau und bei der SS-Reserve weiß gehalten.&lt;br /&gt;
# Angehörige der HJ-Reserve trugen die HJ-Armbinde, die, wie die SA-Reserve-Armbinde, an den Rändern mit einem 1 cm breiten Streifen eingefasst war.&lt;br /&gt;
# Angehörige der sogenannten „SA-Wehrsport-Gemeinschaften“ trugen eine rote Armbinde mit weißem Kreis, in dem das SA-Wehrabzeichen in Grün dargestellt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Davis und Westwell 95&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parodien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Double Cross (Great Dictator).svg|mini|hochkant|Doppelkreuz]]&lt;br /&gt;
Außerhalb des nationalsozialistischen Deutschen Reiches wurde dieses Kennzeichen mitsamt den NS-Uniformen karikiert, das bekannteste Beispiel ist das Doppelkreuz in [[Charles Chaplin|Chaplins]] Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der große Diktator]]&amp;#039;&amp;#039;. Dort ist das Hakenkreuz als Uniformbestandteil zu einem dunklen Oval mit zwei senkrecht untereinander angeordneten, leicht versetzten weißen [[Andreaskreuz]]en geworden. Das Doppelkreuz spielt auf den englischen Begriff &amp;#039;&amp;#039;double-cross&amp;#039;&amp;#039; für „betrügerisches Doppelspiel“ an. Auch die Armbinde über den Mänteln trägt dieses abgewandelte Symbol.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Abbildungen Der große Diktator&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brian L. Davis, Ian Westwell: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Uniformen und Abzeichen. 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02676-7.&lt;br /&gt;
* Andrew Mollo: &amp;#039;&amp;#039;Uniforms of the SS&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine SS 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. 4th edition. Windrow &amp;amp; Greene, London 1991, ISBN 1-872004-90-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Armbinden - NSDAP|Hakenkreuzarmbinde|S}}&lt;br /&gt;
*[https://web.archive.org/web/20151010074317/http://www.verfassungsschutz.de/embed/broschuere-2015-04-rechtsextremismus-symbole-zeichen-und-verbotene-organisationen.pdf Verfassungsschutz.de: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsextremismus: Symbole, Zeichen und verbotene Organisationen&amp;#039;&amp;#039; (PDF)], S. 58 (Armbinde), Stand: April 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}} &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abzeichen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uniform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesellschaft (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Armbekleidung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dandelo</name></author>
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