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	<title>Hajdamaken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T12:28:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hajdamaken&amp;diff=107702&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marcus19771107: /* Hajdamakenaufstände */</title>
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		<updated>2026-04-14T15:40:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Hajdamakenaufstände&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Camp of haidamakas.PNG|mini|links|Ein Lager der Hajdamaken ([[Juliusz Kossak]], vor 1899)]]&lt;br /&gt;
{{Umschrift aus dem Kyrillischen|Sprache=Ukrainisch|Ky=Гайдамаки|Tl=Hajdamaky|Ts=Hajdamaky}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hajdamaken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{trS}} &amp;#039;&amp;#039;haydamak, hajdamak&amp;#039;&amp;#039; „Räuber“, {{huS}} „leicht bewaffneter Krieger“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Max Vasmer]] |url=http://fasmer-dictionary.info/Этимологический_словарь_Фасмера/3013/Гайдамак |titel=Гайдамак |werk=Этимологический словарь русского языка Макса Фасмера (Russisches etymologisches Wörterbuch) |hrsg=Winter, Heidelberg |datum=2012 |sprache=ru |offline=1 |archiv-url=http://archive.is/20130704092829/http://fasmer-dictionary.info/Этимологический_словарь_Фасмера/3013/Гайдамак |archiv-datum=2013-07-04 |abruf=2019-08-15 |kommentar=und andere russische Lexika}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) waren Bauern, verarmten Bürger und [[Kosaken]], die betreiben Rauben und Überfälle und in der [[Ukraine]] westlich des [[Dnepr]] ([[Rechtsufrige Ukraine]]) lebten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BSE&amp;quot;&amp;gt;{{GSE|008048}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bildeten unorganisierten Gruppen, die überfielen Kleinstädte, Gutshöfe oder Klöster, um sich zu bereichen. Während der Angriffe töteten sie den polnischen Adel, die römisch-katholischen und griechisch-katholischen Priester, sowie Juden. Hajdamaken hatten gute Beziehungen mit den ruthenischen Bauern.&amp;lt;ref&amp;gt;Michał Rauszer: Bękarty pańszczyzny. Historia buntów chłopskich. Warszawa: Wydawnictwo RM, 2020. S. 158 ISBN 978-83-8151-341-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des gesamten 18. Jahrhunderts wurde die Landbevölkerung durch die [[Königreich Polen|polnische]] Feudalherrschaft der [[Szlachta]] ausgebeutet. 1768 kam es zu einem Aufstand gegen die Feudalherren unter der Führung des [[Saporoger Kosaken]] [[Maksym Salisnjak]] und des aus der polnischen Garde desertierten Offiziers [[Iwan Gonta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung der [[Leibeigenschaft]] durch den polnischen Adel verschlechterte sich die Lebenssituation der Landbevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hajdamaken richteten während des [[Kolijiwschtschyna-Aufstand|Hajdamakenaufstandes]] im Juni 1768 in der Stadt [[Uman]], wohin der polnische Adel geflüchtet war, das [[Massaker von Uman]] an. Neben dem polnischen Adel wurden auch [[Jesuiten]] und Angehörige der [[Unierte Kirchen (katholisch)|unierten Kirche]], die als Verbündete der katholischen Polen angesehen wurden, sowie zahlreiche [[Juden]] Opfer des Zorns der Aufständischen. Juden bildeten in [[Galizien]] und [[Wolhynien]] lange Zeit die Mittelschicht zwischen polnischen Grundbesitzern und [[Ruthenen|ruthenischen]] Bauern. Sie waren als Händler und Schankwirte tätig, oft auch als Gutsverwalter und Steuereintreiber des Adels, was sie schon während des [[Chmelnyzkyj-Aufstand|Aufstands]] von [[Bohdan Chmelnyzkyj]] Mitte des 17. Jahrhunderts zur Zielscheibe des Hasses gemacht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Kappeler]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte der Ukraine.&amp;#039;&amp;#039; München 2009, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 1841 veröffentlichten Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Hajdamaken&amp;#039;&amp;#039; schildert [[Taras Schewtschenko]] die damalige Lage der ukrainischen Bauern, verherrlichte jedoch auch die Massaker an Polen und Juden als Heldentaten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Götz Aly]]: &amp;#039;&amp;#039;Europa gegen die Juden 1880–1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 2017, S. 171 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gedicht wurde von [[Lew Alexandrowitsch Mei]] ins Russische übersetzt, auf dieser Übersetzung basiert [[Modest Mussorgsky]]s Komposition &amp;#039;&amp;#039;Hopak&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hajdamakenaufstände ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1734&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kam zum ersten Aufstand in 1734 während des [[Polnischer Thronfolgekrieg|Polnischen Thronfolgekrieges]]. Die [[Kaiserlich Russische Armee|russischen Truppen]] marschierten in die Rechtsufrige Ukraine um gegen gewählter König, [[Stanislaus I. Leszczyński]] zu kämpfen. Das russische Kommando rief die Einheimischen zur Unterstützung auf, was wurde als einen Aufruf zu den Angriffen auf die Grundbesitzer missinterpretiert. Der bedeutende Kommandeur war Verlan, der fuhr die Truppen gegen [[Schwanez]], [[Brody (Ukraine)|Brody]] und [[Sbarasch]]. Die Rebellion verbreitete sich auf [[Podolien]] und [[Wolhynien]]. Nachdem [[August III.]] versicherte seine Macht in 1734 schlug die russischen Truppen den Aufstand nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1750&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1737 and 1741 wurden 100 Kosaken von der militärische Verwaltung aus [[Uman]] erhängt, wegen Aktivitäten typisch für Hajdamaken. Die Russen versuchten vergeblich eine Ausbreitung der Bewegung aufzuhalten, aber in 1750 kam es zum neuen Aufstand der Hajdamaken, der umfasste die ganze Rechtsufrige Ukraine. In die Hände der Rebellen fielen [[Uman]], [[Winnyzja]], [[Tschyhyryn]] und [[Korsun-Schewtschenkiwskyj]]. Die Strafexpeditionen der polnischen und russischen Armeen fuhren zur Einstellung den Morden und Raube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1768&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den früheren Aufständen, diese Rebellion hatte auch ein religiöses Merkmal. [[Melkhisedek Znachko-Yavorsky]], ein [[Hegumen]] im Motronyn Kloster, inspirierte über 150 Pfarreien zur Bekehrung zum orthodoxen Kirchen. [[Griechisch-katholische Kirche]] reagierte darauf mit einer Reihe von Repressionen, die erregten Empörung unter örtlicher Bevölkerung.&lt;br /&gt;
Der Auslöser für den Aufstand war die [[Konföderation von Bar]] mit ihrem starken katolischen Hintergrund, der eine Furcht unter den Orthodoxe Christen erweckte. Im März 1768 traf [[Maksym Salisnjak]] mit einer Gruppe der [[Saporoger Kosaken]] geleitet von Yukhym Shelest, die besprochen eine Kampagne gegen Konföderierten und Juden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerüchte über die bevorstehende Rebellion breiteten sich aus, führen zur eine Versammlung von 1000 Aufständische in [[Kholodnyi Yar]]. Die Anwesenden wählten Salisnjak zu ihrem [[Ataman]]. Ende Mai 1768 verließen die Aufständische Kholodnyi Yar und kurz danach, erließ Salisnjak eine Verordnung, in welche rief er zum Massaker von Polen und Juden auf. Die Hajdamaken unter Befehl von Salisnjak gingen an vielen Städten beispielsweise [[Korsun-Schewtschenkiwskyj]] oder [[Bohuslaw]] vorüber, richteten Massaker die örtlichen Polen und Juden an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20 Juni Salisnjaks Truppen trafen in [[Uman]] ein. Die Stadt schützten die Einheiten der lokalen Miliz, die stand unter [[Kosake]] [[Iwan Gonta]]. Er schloss sich die Rebellen an und die Mauern wurde schnell überwältigt. Dannach erfolgte ein Blutbad der Bevölkerung, die in der Stadt eine Zuflucht fand. Tausende Polen, Juden und Griechisch-katholischen Christen fallen zum Opfer dieses Massakers.&amp;lt;ref&amp;gt;Наталія Яковенко (1997). Нарис історії України з найдавніших часів до кінця XVIII S. 334–336.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der größten Einheit Salisnjaks operierten auch 30 anderen Abteilungen auf Gebiet [[Woiwodschaft_Bracław|Bracław]] und [[Woiwodschaft_Kiew|Kiew]] Woiwodschaften. Auf diesen Territorien wurden die Polen, rutenischen Katholiken, [[Jesuiten]] und Juden alle zusammen getötet. Das löste eine Reaktion [[Polen-Litauen]]s sowie des [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]]es aus. Die Russen kreisten die Hajdamaken stationierten in Uman ein und verhafteten 1000 Rebellen. Die polnisch-litauischen Staatsbürger wurden der polnischen Seite übergeben und hingerichtet, die russischen Staatsbürger wurden nach [[Kiew]] transportiert, ausgepeitscht und nach [[Siberia]] geschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schätzungsweise, töteten Hajdamaken ungefähr 20.000 Menschen während dieser Rebellion, einschließlich Kinder und Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haidamac.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Encyclopaedia Judaica]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Haidamakas|Hajdamaken}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.encyclopediaofukraine.com/display.asp?linkpath=pages\H\A\Haidamaka.htm%20Eintrag |titel=Haidamaka |werk=[[Encyclopedia of Ukraine]] |hrsg=Bd. 2 |datum=1989 |sprache=en |abruf=2019-08-15 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1066402337}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pogrom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Ukrainisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kosaken (Ukraine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand (18. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marcus19771107</name></author>
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