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	<title>Haistulph - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T22:51:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Enzian44: /* Einleitung */ Links</title>
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		<updated>2024-08-12T02:06:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haistulph&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Haistulf&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Atulfe&amp;#039;&amp;#039; († [[28. Dezember]] [[825]]) war von 813 bis 825 Erzbischof von [[Bistum Mainz|Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geburtsdatum Haistulphs ist ungesichert. Möglicherweise war er [[Langobarden|langobardischer]] Herkunft. Haistulph war ein Schüler seines Vorvorgängers [[Lullus (Lul)|Lul]]. Er trat die Nachfolge seines Vorgängers [[Richulf]] im Jahr 813 an. Enge Beziehungen unterhielt Haistulph zu [[Kloster Fulda]] und seinen [[Abt|Äbten]]. Am 23. Dezember des folgenden Jahres weihte er [[Rabanus Maurus|Hrabanus Maurus]], welcher ihm später auf den bischöflichen Stuhl von Mainz folgen sollte, zum [[Priester (Christentum)|Priester]]. (→[[Annales Fuldenses]]) Auf Haistulph geht die Anregung zur Erstellung des Werkes [[De institutione clericorum]] und der [[Matthäus (Evangelist)|Matthäus]]-Kommentare zurück, die ihm wie auch eine Predigtsammlung dediziert wurden ([[Monumenta Germaniae Historica|MGH]] Poetae, Bd. 2, S. 162f.). Das von ihm erbetene Exemplar von [[De laudibus sanctae crucis]] erhielt aufgrund seines Hinscheidens erst sein Nachfolger [[Otgar von Mainz|Otgar]] (MGH Poetae, Bd. 2, S. 162).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herrad Spilling]]: Opus Magnentii Hrabani Mauri in honorem Sanctae crucis conditum. Hrabans Beziehung zu seinem Werk (Fuldaer Hochschulschriften 18). Josef Knecht, Frankfurt am Main 1992, S. 45–47; S. 70–78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. November 819 weihte er als zuständiger [[Diözese|Diözesan]] gemäß dem im [[Zachariasprivileg]] festgelegten Verfahren auf invitatio (Einladung) Abt [[Eigil von Fulda|Eigil]]s und des Fuldaer Konvents unter Mitwirkung seines [[Chorbischof]]s [[Hunbert|Humbert]], des späteren [[Bistum Würzburg|Bischofs von Würzburg]], die noch von [[Ratgar]] errichtete, von Eigil fertiggestellte und um zwei [[Krypta|Krypten]] bereicherte [[Ratgar-Basilika|Salvatorbasilika]] in Fulda und transferierte die Reliquien des [[Bonifatius]] in das Altargrab der [[Apsis|Westapsis]]. Unter den Anwesenden befand sich auch [[Deocar]], Abt von [[Kollegiatstift Herrieden|Herrieden]] und späterer Heiliger. 820 erfolgte mit seiner ausdrücklicher Genehmigung die [[Reliquientranslation|Translation]] der [[Lioba von Tauberbischofsheim]] zum Ignatiusaltar im südlichen Seitenschiff, wo sie zusammen mit dem Gründerabt [[Sturmius|Sturmi]] beigesetzt wurde. Im Folgejahr weihte er weitere Altäre und am 15. Januar 822 die von Hrabanus Maurus konzipierte Begräbniskirche [[Michaelskirche (Fulda) |St. Michael]]. Beide Ereignisse hielt Hraban in Weihenotizen fest, die [[Brun Candidus von Fulda]] in der Vita [[Eigil von Fulda|Abt Eigils]] überliefert hat, wo auch die Weihezeremonie detailliert beschrieben ist. Über das weitere Wirken Haistulphs ist wenig bekannt. Wie sein Vorgänger förderte er [[Kloster Bleidenstadt]] (MGH Poetae, Bd. 2, S. 225) und [[Abtei Hersfeld|Kloster Hersfeld]], obwohl ihm letzteres von [[Ludwig der Fromme|Ludwig dem Frommen]] entzogen und einem eigenen Abt, [[Brunward I.]], unterstellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haistulph starb, nach der &amp;#039;&amp;#039;Hildesheimer Chronik&amp;#039;&amp;#039;, zitiert von [[Nicolaus Serarius]] und den Fuldaer Totenannalen, am 28. Dezember des Jahres 825. Sein Grabmal befand sich im später zerstörten [[Stift St. Alban vor Mainz]]. Das [[Epitaph]] verfasste Hrabanus Maurus (MGH Poetae, Bd. 2, S. 237)&amp;lt;ref&amp;gt;Die von [[Michele Camillo Ferrari]]: Il &amp;quot;Liber sanctae crucis&amp;quot; di Rabano Mauro. Testo - immagine - contesto (Lateinische Sprache und Literatur des Mittelalters 30). Peter Lang, Bern u. a. 1999, S. 184 aufgrund der handschriftlichen Überlieferung geäußerten Zweifel an der Autorschaft Hrabans scheinen doch übertrieben.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ihn seinen Vorgängern Lul und Richulf an Verdiensten gleichstellt und bereits bei seinem Begleiter auf Erden, Christus, im Himmel sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Franz Staab]]: &amp;#039;&amp;#039;Erzbischof Haistulf&amp;#039;&amp;#039;. In: Friedhelm Jürgensmeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Mainzer Kirchengeschichte, Bd. 1 Christliche Antike und Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (Beiträge zur Mainzer Kirchengeschichte 6). Echter, Würzburg 2000, S. 150–153&lt;br /&gt;
* Gereon Becht-Jördens: &amp;#039;&amp;#039;Neue Hinweise zum Rechtsstatus des Klosters Fulda aus der Vita Aegil des Brun Candidus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 41, 1991, S. 11–29, hier S. 15–26, bes. Anm. 50, S. 19 f.; S. 22–24.&lt;br /&gt;
* Gereon Becht-Jördens: &amp;#039;&amp;#039;Vita Aegil abbatis Fuldensis a Candido ad Modestum edita prosa et versibus. Ein Opus geminum des IX. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (Diss. phil. Heidelberg). Selbstverlag, Marburg 1994 (vgl. Index nominum)&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[L’Art de vérifier les dates]]&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht 1750 von [[Charles Clémencet]], unter Mitwirkung von [[Maur Dantine]] und [[Ursin Durand]].&lt;br /&gt;
* Annales Fuldenses - Jahrbücher von Fulda. Darmstadt 1975 (lateinisch-deutsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Richulf]]|NACHFOLGER=[[Otgar von Mainz|Otgar]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Mainz|Erzbischof von Mainz]]|ZEIT=813–825}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143884948|VIAF=169515736}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haistulph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (9. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 825]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haistulph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Haistulf; Atulfe&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Erzbischof von Mainz (813–825)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 786&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Dezember 825&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Enzian44</name></author>
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