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	<title>Hainzell - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hainzell&amp;diff=712028&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redf0x: WPCleaner v2.05 - Begriffsklärung. - B27, 1 to be fixed - Schaumühle</title>
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		<updated>2026-03-26T11:00:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://192.168.1.62:8083/index.php/WP:CLEANER&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;en:WP:CLEANER&quot;&gt;WPCleaner&lt;/a&gt; v2.05 - Begriffsklärung. - &lt;a href=&quot;/index.php/B27&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;B27&quot;&gt;B27&lt;/a&gt;, 1 to be fixed - &lt;a href=&quot;/index.php/Schaum%C3%BChle&quot; title=&quot;Schaumühle&quot;&gt;Schaumühle&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Hainzell&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hosenfeld&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/32/23/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/29/38/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 279 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.10&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1150&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW+NW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-hosenfeld.de/site-wurzel/de/leben-wohnen/ |titel=Leben &amp;amp; Wohnen |hrsg=Gemeinde Hosenfeld |abruf=2024-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 36154&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06650&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Blick auf Hainzell.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortseinfahrt von Hainzell über die Lüderbrücke von 1852&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hainzell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Hosenfeld]] im [[Osthessen|osthessischen]] [[Landkreis Fulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Hainzell liegt an der westlichen Kreisgrenze im Landkreis Fulda unweit zum [[Vogelsbergkreis]]. Überörtliche Straßenanbindungen sind die von [[Flieden]] über Hauswurz und Hosenfeld kommende und nach [[Großenlüder]] führende Landesstraße L3141 und die von Fulda nach Herbstein führende Landesstraße L3139. In der [[Gemarkung|Flurlage]] westlich von Hainzell mündet der Bach [[Jossa (Lüder)|Jossa]] in die Lüder, die von Bermutshain kommt. Der tiefste Punkt liegt an der Gemarkungsgrenze zu [[Kleinlüder]] am Lüderweg bei 270&amp;amp;nbsp;m über NN. Die höchste Erhebung in der Gemarkung ist die Höhe 389,6 bei der Lanzengrube, einem Einzelhof in der nördlichen Hainzeller Gemarkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Hosenfeld Hainzell Pano S.png|800|Blick vom Engelhof bei [[Kleinlüder]] auf Hainzell. Im Hintergrund halbrechts [[Schletzenhausen]] und [[Hosenfeld]] im [[Jossa (Fulda)|Jossatal]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausschnitt Landkarte Hochstift Fulda von Regerwill 1574.jpg|mini|hochkant=1.5|Lage von Hainzell (&amp;#039;&amp;#039;Hensell&amp;#039;&amp;#039;) auf einer Kartes des [[Hochstift Fulda|Hochstifts Fulda]] von 1574]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vor- und Frühgeschichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung hat das heutige Hainzell nach [[Archäologie|archäologischen]] Steinzeitfunden von [[Joseph Vonderau]] existiert. Das Vorhandensein sicher nachgewiesener [[Hügelgräber]], Gräber aus der [[Latènezeit]] in den Flurteilen „Hinneberg“ und Hinnerkippel (Hünenberg, Hünenküppel) sprechen dafür. So schrieb Lehrer Schilling in seiner Chronik: „An der Südwestseite der [[Burg Blankenwald|Hainburg]] wurden bei [[Rodung]]sarbeiten [[Graburne|Urnen]] alter germanischer Gräber gefunden, und einige 100 m südlich dieser Stelle (unweit der Sandgrube (Volksmund: Sandkutt Hünerberg)) zeigen sich heute noch vereinzelt Hügel, die wir wohl als altgerm. Hünengräber ([[Dolmen]]) ansprechen dürfen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Ausschachtungsarbeiten zum Kirchenneubau 1925 wurde von Lehrer Schilling in seiner „Geschichte des Ortes“ vermerkt: „Bei Ausschachtungen zum Kirchenneubau, die im Herbst 1925 hier begonnen wurden, stieß man auf ein eigenartiges Grab, das vielleicht als [[Hockergrab]] angesprochen werden darf: 3 Skelette- 2 größere, 1 kleineres – vermutlich Mann, Frau und Kind, sämtlichst in sitzender Stellung, Schädelachse senkrecht, also Gesicht nach vorne, und zwar nach Osten gerichtet. Jeder Schädel war horizontal mit gewölbten Ziegel überdeckt, der rechts und links des Kopfes auf einem Stein ruhte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frühes Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Geschichte von Großenlüder geht hervor, dass Hainzell und das Tal der Jossa mit &amp;#039;&amp;#039;Hosenfeld&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Jossa&amp;#039;&amp;#039; um 850 bereits zum [[Kirchspiel]] von „Lutraha“ oder „Luttara“ (Großenlüder) gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frühmittelalter]], wahrscheinlich im 9. Jahrhundert, hatte eine Seitenlinie der Burgherren [[Schlitz (Adelsgeschlecht)|von Schlitz]] auf der Hainburg (früher wohl Blankenberg) bei Blankenau die [[Burg Blankenwald]] errichtet und entsprechenden Grundbesitz erworben oder als Lehen erhalten. Weil die Herren von Blankenwald in späteren Zeiten dann auch als [[Raubritter]] unterwegs waren, ließ der Fuldaer Fürstabt [[Bertho II. von Leibolz|Berthold II. von Leipolz]] 1264 die Burg Blankenwald erstürmen und [[Schleifung|schleifen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erste urkundliche Erwähnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1279 wurde Hainzell in einer Schenkungsurkunde als &amp;#039;&amp;#039;villa Heinchelle&amp;#039;&amp;#039; bekanntermaßen erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OG&amp;quot; /&amp;gt; Eine dauerhafte Ansiedlung ist durch die Gründung in der besagten Urkunde des Simann (Simon) von Blankenwald und seiner Mutter Agnes, Witwe des Ritters Hermann von Blankenwald („Blankeinwalt“), schenkten diese eine &amp;#039;&amp;#039;[[Hufe]]&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Heinchelle&amp;#039;&amp;#039; am Ausgang des Dorfes, entstanden. Sie schenkten das Grundstück das alljährlich ein Pfund fuldischer Pfennige außer dem Grundzins und anderen geringfügigen Rechten erbrachte und von einem gewissen &amp;#039;&amp;#039;Schwan(cignus)&amp;#039;&amp;#039; bebaut wurde, mit allen Rechten dem Kloster Blankenau (Blankenowe) zu ihrem in ihres Gemahls Hermann Seelenheil, so wie es ihr Gemahl vorher bestimmt hatte, vorbehaltlich der Nutznießung des Sohnes auf Lebenszeit. Nach dem Tode sollte der Erlös aus der Hufe ohne Widerspruch seitens der Erben zur Abhaltung eines Jahrgedächtnisses den Nonnen von Blankenau gehören.&lt;br /&gt;
1308 vermachte Simon von Blankenwald dem [[Kloster Blankenau]] das Dorf, sein [[Lehen]] vom [[Kloster Fulda]] das an einer alten Handelsstraße, dem [[Ortesweg|Ortelsweg]] an einer [[Furt]] über den [[Altefeld (Fluss)|Schwarzen Fluss]] lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Edlen von Hehenzelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1343 wird ein „Heinrich von Hehenzelle“ und um 1346 wird das Geschlecht der „Edlen von Hehenzelle“, die vornehmlich im Gebiet der [[Abtei Fulda]] als [[Ministeriale]] tätig waren, in mehreren Urkunden 1343, 1367, 1376, 1386 und 1397 bezeugt. Das Wappen „derer von Hehenzelle“ war ein sehr einfaches Schildwappen in rechteckiger Form mit kleiner Spitze an der unteren Seite. Es wird von einem dicken schwarzen Balken durchzogen. Die Blasonierung zeigt den schwarzen Querbalken von links oben nach rechts unten verlaufend auf silbernem Grund. Die Deutung des Wappens lässt sich mit dem Lehens- oder Landbesitz (Kloster Fulda) „Hehenzelle“ an der Schwarza (Schwarzer Fluss) in Verbindung bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Erste Kapelle &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1500 wird für Hainzell bereits eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] erwähnt. 1656 wird für die Kapelle das Patrozinium von den [[Simplicius, Faustinus und Beatrix|Hl. Simplicius und Faustinus von Rom]] genannt und ist zu dieser Zeit eine Filiale von Großenlüder. 1787 gehörte Hainzell zur [[Fürstabtei Fulda]] und zum Gericht Lüder. 1812 war es [[Filialkirche|Tochterkirche]] von [[Blankenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heutige Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925/1926 wurde die heutige [[Filialkirche]] nach einem Entwurf von [[Hermann Mahr]] gebaut und nach den Ortspatronen [[St. Simplicius, Faustinus und Beatrix (Hainzell)|St. Simplicius, Faustinus und Beatrix]] geweiht. Die Filialkirche gehört zum Pfarrverbund Kleinheiligkreuz im [[Dekanat Neuhof-Großenlüder]] des [[Bistum  Fulda|Bistums Fulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Verwaltung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Friedensvertrag zwischen Frankreich und dem [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] unter dem [[Römisch-deutscher Kaiser|römisch-deutschen Kaiser]] [[Franz II. (HRR)|Franz II.]] von [[Friede von Lunéville|Luneville]] 1801 wurde von [[Napoleon]] die [[Säkularisation]] in Deutschland eingeleitet und die geistlichen Gebiete weltlichen Fürsten zugeteilt. Daher ging die selbständige [[Fürstabtei Fulda|Fürstabtei]] Fulda und die dazugehörigen Gebiete wie viele andere, 1803 an [[Wilhelm von Nassau-Oranien]]. Damit verlor auch der letzte [[Propst]] Josef von Hattersdorf der [[Kloster Blankenau|Propstei Blankenau]] und Hainzell seine Rechte und Pflichten. 1806 trat [[Nassau-Oranien]] dem von Napoleon und Frankreich gewünschten [[Rheinbund]] nicht bei, daher kam das Fürstbistum unter die Schutzherrschaft von Napoleon, der 1810 das [[Großherzogtum Frankfurt]] bildete, dem neben anderen Städten und Fürstbistümern auch Fulda unter dem [[Fürstprimas]] [[Karl Theodor von Dalberg]] angehörte. In den Nachfolgejahren wurde die erste kommunale [[Selbstverwaltung]] auch in den Dörfern wie Hainzell aufgebaut. 1812 stand an deren Spitze der französische Ortsmaire ([[Bürgermeister]]). 1816 fiel das [[Landkreis Fulda|Fuldaer Gebiet]] an [[Kurfürstentum Hessen|Kurhessen-Kassel]] und 1866 an [[Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Die bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]] [[Blankenau]], [[Brandlos]], Hainzell, [[Jossa (Hosenfeld)|Jossa]], [[Pfaffenrod]], [[Poppenrod]] und [[Schletzenhausen]] mit dem [[Weiler]] [[Gersrod]] gaben am 31. Dezember 1971 ihre Eigenständigkeit auf und wurden im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] auf freiwilliger Basis in die Gemeinde Hosenfeld [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DEZ71&amp;quot;&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |fundstelle=Punkt 93 Abs. 55 |jahr=1972 |nr=3 |datum=1971-12-21 |seite=4 |seiten=84 |kbytes=5980}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=394}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für alle nach Hosenfeld eingegliederten Gemeinden und die Kerngemeinde wurde je ein [[Ortsbezirk]] gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-hosenfeld.de/rathaus/satzungen/ |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Hosenfeld |format=PDF;&amp;amp;nbsp;20&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2022-01 |archiv-datum=2022-01-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220127143255/https://www.gemeinde-hosenfeld.de/rathaus/satzungen/ |offline=ja |archiv-bot=2025-06-13 03:51:02 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Hainzell angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1803: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Hochstift Fulda]], [[Propsteiamt Blankenau]]&lt;br /&gt;
* 1803–1806: Heiliges Römisches Reich, [[Nassau-Oranien-Fulda|Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Fürstentum Fulda]], [[Propsteiamt Blankenau|Amt Blankenau]]&lt;br /&gt;
* 1806–1810: [[Erstes Kaiserreich|Kaiserreich Frankreich]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Napoleonische Kriege|Napoleonischen Kriege]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Fulda (Militärverwaltung)&lt;br /&gt;
* 1810–1813: [[Großherzogtum Frankfurt]], [[Departement Fulda]], [[Distrikt Großenlüder]]&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Kurfürstentum Hessen]], [[Großherzogtum Fulda]], [[Amt Großenlüder]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Fulda]], [[Kreis Fulda]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;1822: [[Justizamt (Kurhessen)|Trennung zwischen Justiz]], [[Amtsgericht Großenlüder|Justizamt Großenlüder]] und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Fulda]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Fulda&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis Fulda&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], Landkreis Fulda&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Fulda&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], [[Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda, Gemeinde Hosenfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1812: || 58 Feuerstellen, 609 Seelen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Hainzell |width=450|float=none|maxEinwohner=1200&lt;br /&gt;
|730|821|825|767|746|748|673|679|659|597|674|700|660|716|1002|932|808|802|881&lt;br /&gt;
|vor1834=(1812,609)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,955)(1979,1005)(1995,1153)(2011,1209)(2020,1145)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Hosenfeld ([[Wohnsitz (Deutschland)|HW+NW]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Hainzell 1209 Einwohner. Darunter waren 15 (1,2 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 264 Einwohner unter 18 Jahren, 525 zwischen 18 und 49, 186 zwischen 50 und 64 und 237 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 468 Haushalten. Davon waren 108 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 129 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 192 Paare mit Kindern, sowie 30 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 12 [[Wohngemeinschaft]]en. In 102 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 312 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || zwei [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 0,30 %), 656 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 99,59 %), ein [[Judentum|jüdischer]] (= 0,15 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 17 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelischer]] (= 2,12 %), 776 katholische (= 96,76 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengeschichte / Religionen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katholische Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath. Pfarrkirche Hainzell.jpg|mini|hochkant|Die katholische Pfarrkirche von Hainzell aus dem Jahre 1926]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hosenfeld Hainzell Kath Kirche db.png|mini|250px|links|Die katholische Pfarrkirche (Nordansicht-Hessenhofstraße)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarrei St. Simplitius und Faustinus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Frühgeschichte bis zur Bildung einer eigenen Pfarrei&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das religiöse und kirchliche Leben der Bewohner von Hainzell in der Zeit vor dem Jahre 1270 lässt sich so gut wie nichts berichten, da keine geschichtlichen Daten vorliegen bzw. bis heute gefunden wurden. Als 1270 das Frauenkloster in Blankenau zusammen mit einer Kirche errichtet worden war, hatte der dortige [[Propst]] auch die umwohnenden Gläubigen, zu denen auch die Katholiken in Hainzell gehörten, zu betreuen. Zu dieser Zeit gehörte Hainzell noch zur Pfarrei Großenlüder. Erst 1834 wird es der Pfarrei Blankenau als [[Filialkirche]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1500 erfolgt die erste Erwähnung einer [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] für Hainzell.&lt;br /&gt;
Erste belegte Nachrichten über eine Kapelle in Hainzell sind Berichten über Visitationen von 1656 und 1681 zu entnehmen. Aus den beim Abriss der alten Kapelle vorgefundenen Mauerresten wird in der Heimatforschung geschlossen, dass sie aus einer kleinen Wehranlage ([[Wehrkirche]]) erbaut wurde. Darauf deuten auch Reste der Mauer hin, die die heutige Kirche umgibt und früher höher und mit Schießscharten versehen war. Ob die erste geschichtliche Erwähnung einer Kapelle in Hainzell darauf schließen lässt, dass diese bereits dem [[Patrozinium]] &amp;#039;&amp;#039;St. [[Simplicius, Faustinus und Beatrix]]&amp;#039;&amp;#039; geweiht war, ist nicht eindeutig geklärt. Eindeutig kann sie auf das Jahr 1656 datiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige [[St. Simplicius, Faustinus und Beatrix (Hainzell)|Pfarrkirche]] wurde vom Fuldaer Architekten [[Hermann Mahr]] 1926 unter [[Bischof]] [[Joseph Damian Schmitt]] errichtet und wird heute vom Pfarramt Blankenau betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Pfarrei&lt;br /&gt;
!Ortsteil(e)&lt;br /&gt;
!Dekanat&lt;br /&gt;
!Pastoralverbund&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| St. [[Simplicius von Rom|Simplicius]], St. [[Faustinus von Rom|Faustinus]] und St. [[Beatrix von Rom|Beatrix]]&lt;br /&gt;
| Hainzell&lt;br /&gt;
|[[Dekanat Neuhof-Großenlüder|Neuhof–Großenlüder]]&lt;br /&gt;
|Kleinheiligkreuz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Evangelische Kirche im Raum Fulda, so auch in Hosenfeld, befindet sich in der [[Diaspora]]. Hainzell hat in seiner Geschichte keine eigene evangelische Kirchengemeinde beheimatet. Dies trifft für das gesamte Gemeindegebiet zu. Nach den geschichtlichen Erkenntnissen wurde der katholische Glaube durch die im Kloster Fulda und dem späteren Hochstift wirkenden Äbte und späteren Fürstbischöfe auch in Hosenfeld immer wieder verteidigt und gefestigt. Eine besondere Rolle scheint der Fürstabt [[Balthasar von Dernbach]] dabei gespielt zu haben. Der evangelische Glaube hatte im Verlauf der Geschichte, wie auch heute, eine geringe Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind die in Hainzell lebenden evangelischen Christen der Kirchengemeinde in Bad Salzschlirf – Großenlüder zugeordnet.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kirchengemeinde&lt;br /&gt;
!Ortsteil(e)&lt;br /&gt;
!Kirchenkreis&lt;br /&gt;
!Landeskirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bad Salzschlirf-Großenlüder&lt;br /&gt;
| Hainzell und [[Blankenau]]&lt;br /&gt;
| Fulda&lt;br /&gt;
| [[Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Für den Ortsteil Hainzell besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinden Hainzell) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 59,12 %. Alle Kandidaten gehörten der Hainzeller Bürgergemeinschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06631014/html5/Hainzell.html |titel=Ortsbeiratswahl Hainzell |werk=Votemanager |hrsg=Gemeinde Hosenfeld |abruf=2024-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat wählte Bernd Schlitze zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-hosenfeld.de/site-wurzel/de/rathaus-politik/politik/ortsbeiraete/ |titel=Ortsvorsteher Ortsbezirk Hainzell |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Hosenfeld |abruf=2024-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalig Bürgermeister und Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Titel&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!Amtszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ortsmaire&lt;br /&gt;
| Schrimpf,&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bürgermeister&lt;br /&gt;
| Scheibelhut&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schultheiß&lt;br /&gt;
| Schrimpf&lt;br /&gt;
| von 1813 bis 1832&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bürgermeister&lt;br /&gt;
| Sander&lt;br /&gt;
| von 1832 bis 1833&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bürgermeister&lt;br /&gt;
| Valentin Helmer&lt;br /&gt;
| von 1850 bis 1854&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bürgermeister&lt;br /&gt;
| Scheibelhut&lt;br /&gt;
| von 1850 bis 1854&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bürgermeister&lt;br /&gt;
| Schrimpf&lt;br /&gt;
| von 1854 bis 1863&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bürgermeister&lt;br /&gt;
| Amand Hosenfeld&lt;br /&gt;
| von 1863 bis 1895&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bürgermeister&lt;br /&gt;
| Pius Hosenfeld&lt;br /&gt;
| von 1895 bis 1919&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bürgermeister&lt;br /&gt;
| Albert Leinweber&lt;br /&gt;
| von 1919 bis 1946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bürgermeister&lt;br /&gt;
| Leo Engel&lt;br /&gt;
| von 1946 bis 1960&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bürgermeister&lt;br /&gt;
| Wilhelm (Willi) Schmitt&lt;br /&gt;
| von 1960 bis 1971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hainzell; Wohnplatz Lanzengrube.JPG|mini|Der Wohnplatz Lanzengrube bei Hainzell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Hainzell, zu der bis 1961 die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehrenstruth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lanzengrube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehörten, wurde im Rahmen der Gebietsreform des Landes Hessen am 31. Dezember 1971 in die Gemeinde Hosenfeld eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Gebietsreform in Hessen|Gebietsreform]] und der Eingliederung von Hainzell in die Gemeinde Hosenfeld zum 31. Dezember 1971 ging das Bürgermeisteramt in Hainzell unter und wurde entsprechend der Gesetzeslage durch einen [[Ortsvorsteher]], der durch den [[Ortsbeirat]] gewählt wird, ersetzt. Die Stellung des Bürgermeisters wurde ab diesem Zeitpunkt durch den gewählten hauptamtlichen [[Bürgermeister]] der neuen Großgemeinde Hosenfeld ersetzt (siehe Bürgermeister von [[Hosenfeld]]). Der erste Ortsvorsteher nach der Gebietsreform war Willi Schmitt. Seine Amtszeit endete mit der Neuwahl seines Nachfolgers bei den [[Kommunalwahlrecht (Hessen)|Kommunalwahlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Titel&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!von / bis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ortsvorsteher&lt;br /&gt;
| Paul Bolz&lt;br /&gt;
| ab 1972 bis März 2006&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ortsvorsteherin&lt;br /&gt;
| Astrid Blumenthal&lt;br /&gt;
| von 28.04.2006 bis März 2016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ortsvorsteher&lt;br /&gt;
| Bernd Schlitzer&lt;br /&gt;
| ab März 2016 bis heute&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Das kulturelle und sportliche Leben in der Vogelsberggemeinde wird von zahlreichen Vereinen (12) und Verbänden belebt. Folgende Vereine bereichern mit ihren Aktivitäten das dörfliche Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Brieftaubenverein Hainzell&lt;br /&gt;
* Frauen- und Müttergemeinschaft&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Hainzell&lt;br /&gt;
* Gesangverein Frohsinn Hainzell&lt;br /&gt;
* Hainzeller Karnevalverein&lt;br /&gt;
* Katholische Arbeitnehmerbewegung [[Katholische Arbeitnehmer-Bewegung|KAB]] Hainzell&lt;br /&gt;
* Kulturgemeinschaft Hainzell&lt;br /&gt;
* Obst- und Gartenbauverein Hainzell e. V.&lt;br /&gt;
* Schwarzatal Plus Förderverein der Grundschule Hainzell-Blankenau e. V.&lt;br /&gt;
* Sportgemeinschaft Hainzell e. V.&lt;br /&gt;
* Tierschutzverein Verantwortung Leben e. V.&lt;br /&gt;
* Wanderfreunde Hainzell 1983 e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Die über 500 Jahre bestehende und noch in Betrieb befindliche Wassermühle [[Stegmühle (Hainzell)|Stegmühle]] An der Brücke 8. Sie ist auch eine [[Schaumühle|Museumsmühle]] mit Mühlenführungen und angeschlossenem Mühlenladen.&lt;br /&gt;
* Die [[neugotisch]]e Katholische Pfarrkirche St. Simplicius und Faustinus wurde 1926 gebaut und trägt im Fuldaer Land wegen ihrer Größe auch den Beinamen „Dom des Vogelsbergs“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit ===&lt;br /&gt;
Bonifatiusroute: Hainzell ist mit der Pfarrkirche ein Ort an der [[Bonifatius-Route]] und Stempelstelle für den [[Pilgerausweis]], der in der Kirche erhältlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftsschutzgebiet „Auenverbund Fulda“: Seit dem 18. Januar 1993 ist das Tal der [[Lüder (Fluss)|Lüder]] bei Hainzell [[Landschaftsschutzgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ÖPNV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bestand eine [[Postbus]]linie. Diese wurde später nach Einstellung der Postbuslinien von [[Bahnbus (Deutschland)|Bahnbussen]] übernommen und weitergeführt, bis das Land Hessen den ÖPNV hessenweit eingeführt hat. Im öffentlichen Personennahverkehr ([[ÖPNV]]) ist Hainzell an Werktagen mit der im Stundentakt verkehrenden Linie 60 ([[Brandlos]]-[[Fulda]]) an das [[Stadtbus]]netz Fulda an das [[Oberzentrum]] Fulda angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Straße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hainzell; Steinbrücke über die Lüder von 1852 k.jpg|mini|Anstelle einer Jahrhunderte alten [[Furt]] mit einem [[Steg (Brücke)|Steg]] durch die Lüder wurde im Jahr 1852 eine Steinbrücke errichtet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Bundesstraßen [[Bundesstraße 27|27]] und [[B 254|254]] und die Autobahnen [[Autobahn 7 (Deutschland)|7]] und [[Bundesautobahn 5|5]] ist Hainzell zu erreichen. Die Verkehrserschließung und Anbindung an das überörtliche Straßennetz erfolgt über die Landesstraßen L 3139 Kleinlüder, Fulda und L 3141 [[Kleinlüder]], [[Großenlüder]] in die Bundesstraße 254 einmündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schiene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hainzell ist über den ÖPNV an den etwa 20 km entfernten [[Bahnhof Fulda|Intercitybahnhof]]-Bahnhof im Stadtzentrum Fulda angebunden. Über den freigestellten [[Schulbus]]verkehr nach Großenlüder (Linie 60) ist an Schultagen von der Haltestelle Hainzell-Mitte aus im 7 km entfernten Großenlüder der [[Regionalbahnhof]] erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Hainzell befindet sich die Grundschule Schwarzatal mit einer Außenstelle in [[Blankenau]]. Die weiterführenden Schulen befinden sich am Schulstandort Großenlüder und in der nahegelegenen Stadt Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kindertagesstätte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Trägerschaft der Gemeinde Hosenfeld befindet sich die [[Kindertagesstätte]] „Kunterbunt“ mit U3-Betreuung – Kinder unter drei Jahren – in Hainzell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkshochschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hosenfeld besteht eine Außenstelle der [[Volkshochschule]] des Landkreises Fulda mit einem reichhaltigen und breitgefächerten Bildungsangebot. Die Veranstaltungen finden in der Gymnastikhalle der Grundschule Schwarzatal, Neue Str. 2 oder im Bürgerhaus Hainzell – je nach Kurs – statt.&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bonifatiustafel Hainzell.jpg|mini|hochkant|Infotafel zur Bonifatiusroute in Hainzell am Parkplatz des Bürgerhauses an der Brücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hosenfeld Hainzell Auenverbund Fulda Luederaue.png|mini|Das Landschaftsbild der Lüder bei der Sportanlage in Hainzell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hainzell verfügt über einen gemeindlichen [[Friedhof]], eine [[Mariengrotte]] in der Lüderaue (unterhalb des Friedhofes). Ein [[Kriegerehrenmal]] für die Gefallenen und vermissten Soldaten des [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] befindet sich seitlich der [[Friedhofskapelle]]. Ein [[Dorfgemeinschaftshaus|Bürgerhaus]] ist in einer ehemaligen unter Denkmalschutz stehenden Gaststätte in der Ortsmitte eingerichtet und erweitert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weithin sichtbare [[Römisch-katholische Kirche|Katholischen]] [[Pfarrkirche]] und ein Pfarrhaus/[[Pfarrheim]] befinden sich in der Kirchbergstraße 3 + 5. Die [[Grundschule]] „Schwarzatal“ mit Gymnastikhalle befinden sich in der Neuen Straße 2. Eine [[Kindertagesstätte]] „Kunterbunt“ ist in der Straße Am Kindergarten 2 mit 5 Gruppen bis zu 94 Plätzen eingerichtet. Eine Zweigstelle der [[Volkshochschule]] bietet Kurse im gemeindlichen Bürgerhaus und in der Gymnastikhalle des [[Landkreis Fulda|Schulträgers]] an. Zur sportlichen Betätigung steht ein Fußball-Sportplatz mit Vereinsheim/Sportlerhaus und Tennisplatz am Ortsrand zur Verfügung. Den Kindern und Jugendlichen des Dorfes steht ein [[Kinderspielplatz]], ein Bolzplatz und ein offener gemeindlicher Jugendtreff zur Verfügung. Ein reges Vereinsleben mit 12 Vereinen und Verbänden verschiedentlichster Ausrichtungen ist im Ort anzutreffen. Ein [[Feuerwehrhaus]] in der Bergstraße 8 und zwei gemeindliche [[Backhaus|Backhäuser]] in der Hinterdorfstr. 6 und Hessenhofstr. 18 dürfen nicht unerwähnt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf besitzt eine eigene Wasserversorgung und ist an die Abwasserentsorgung der zentralen Kläranlage der Gemeinde Hosenfeld bei Kleinlüder angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Söhne und Töchter der Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Helmut Engel, [[Architekt]] und langjähriger [[Kommunalpolitiker]], Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande seit 11/2012.&lt;br /&gt;
* Karl Honikel, [[Pädagoge]] und [[Heimatforscher]], Träger des [[Bundesverdienstkreuz]]es am Bande seit 12/2016.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Bundesverdienstkreuz&amp;quot; für Karl Honikel, Schenklengsfeld (in Hainzell geboren) [https://www.fuldaerzeitung.de/huenfelder-land/bundesverdienstkreuz-karl-honikel-schenklengsfeld-13672728.html Verleihung am 3. Dezember 2016]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|ID=5893|titel=Hainzell, Landkreis Fulda |datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Titel=Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag d. Waisenhauses&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=1818&lt;br /&gt;
 |Seiten=154&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=eYQAAAAAcAAJ|SeitenID=RA2-PA154}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=14 |seiten=10 und 66 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-01 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201205082301/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=14 |archiv-datum=2020-12-05 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OG&amp;quot;&amp;gt;[https://www.gemeinde-hosenfeld.de/ &amp;#039;&amp;#039;Ortsgeschichte Hosenfeld.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Hosenfeld. Abgerufen im Januar 2022.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Engel (Gesamtredaktion); Festschrift – 700 Jahre Hainzell 1279–1979 (1981), hrsg. aus Anlass der 700-Jahr-Feier in 1981, Gemeindevorstand Hosenfeld, Herstellung und Druck: Druckerei Anton Hofmann&amp;amp;Sohn, Marktplatz 2, 6413 [[Tann (Rhön)|Tann]] (Rhön) – 177 Seiten s/weis [[Offsetdruck]]&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Hosenfeld-Hainzell |PPN=116324929 |GND=1033731668}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-hosenfeld.de/ &amp;#039;&amp;#039;Hosenfeld.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Hosenfeld.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=5893| titel=Hainzell, Landkreis Fulda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hosenfeld}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1033731668}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hosenfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Fulda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1279]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redf0x</name></author>
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