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	<title>Hainhausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2026-02-15T09:34:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rodgau&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Hainhausen COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wasserburg und Eppsteiner Sparren&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.0432226686926&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.880815505981445&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 122 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.77&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 4539 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-06&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rodgau.de/Stadt/Stadtportrait/Zahlen-Daten-Fakten/ |titel=Zahlen, Daten, Fakten / Rodgau |abruf=2024-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1977-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 63110&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06106&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hainhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist heute der kleinste Stadtteil von [[Rodgau]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Offenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Hainhausen liegt an der [[Rodau (Main)|Rodau]] in der [[Rhein-Main-Gebiet|Rhein-Main-Ebene]] auf 122&amp;amp;nbsp;m über [[Normalhöhennull|NHN]], rund sieben Kilometer westlich von [[Seligenstadt]]. Rodgau-Hainhausen wird unterteilt in Hainhausen Ost und Hainhausen West.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rodgau Fachwerk 14.JPG|mini|Fachwerkhaus in der Heinrich-Sahm-Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1108 wird ein &amp;#039;&amp;#039;Haginhusen&amp;#039;&amp;#039; als Standort einer [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburg]] der Herren von Hagenhausen erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichts- und Kulturverein Hainhausen e.&amp;amp;nbsp;V. Hainhausen:  {{Webarchiv |url=http://www.900-jahre-hainhausen.org/nachrichten-1/rodgaus-kleinster-stadtteil-feiert-ein-grosses |text=&amp;#039;&amp;#039;Rodgaus kleinster Stadtteil feiert ein großes Jubiläum .&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20091205211818}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zuordnung dieser Nennung zu Hainhausen ist allerdings fraglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Die nächste Erwähnung erfolgte 1122. Die Reste der [[Wasserburg Hainhausen]] sind als [[Bodendenkmal]] in einer Wiese nahe der Rodau an der heutigen Burgstraße erhalten. Das Geschlecht der Hagenhausener siedelte in den Taunus um und nannte sich seitdem nach ihrer dortigen Burg &amp;#039;&amp;#039;von [[Eppstein (Adelsgeschlecht)|Eppstein]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hainhausen war unter eppsteinischer Herrschaft Teil des [[Amt Steinheim (Hessen)|Amtes Steinheim]]. 1371 verpfändete [[Eberhard von Eppstein]] Hainhausen je zur Hälfte den [[Grafschaft Katzenelnbogen|Grafen von Katzenelnbogen]] und den [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren von Hanau]]. 1393 gelangte das Pfand insgesamt an die [[Cronberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Cronberg]]. Kirchlich gehörte das Dorf als [[Filiale]] zu [[Weiskirchen (Rodgau)|Weiskirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1425 verkaufte Gottfried von Eppstein das Dorf an das [[Kurmainz|Kurfürstentum Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Tiefpunkt erlebte der Ort – ebenso wie seine Nachbargemeinden – im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], als auch die [[Pest]] unter der Bevölkerung wütete. Die letzten Überlebenden flehten den Pest-Patron [[Rochus von Montpellier|St. Rochus]] um Hilfe an. Das Ende der tödlichen Epidemie wird noch heute alljährlich (am 16.&amp;amp;nbsp;August) mit einer [[Prozession]] gefeiert, deren Ziel ursprünglich die bereits 1692 geweihte Rochus-Kapelle war. Seit Ende des 19. Jahrhunderts dient die an anderer Stelle im Ortskern neu errichtete [[St. Rochus (Hainhausen)|Rochus-Kirche]] als deren Endpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1631–1634, während des Dreißigjährigen Kriegs, beschlagnahmte König [[Gustav II. Adolf]] das Amt als [[Kriegsbeute]] und stattete die nachgeborenen Hanauer Grafen [[Heinrich Ludwig von Hanau-Münzenberg]] und [[Jakob Johann von Hanau-Münzenberg]], die mit ihm verbündet waren, damit aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Wille: &amp;#039;&amp;#039;Hanau im Dreißigjährigen Krieg&amp;#039;&amp;#039;. Hanau 1886, S.&amp;amp;nbsp;91, 593&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da beide Grafen schon bald starben und der [[Westfälischer Friede|Westfälische Friede]] auf das [[Normaljahr]] 1624 abstellte, kam Hainhausen wieder an Kurmainz, wo es bis 1803 verblieb, als es im Zuge der [[Säkularisation]] an das [[Großherzogtum Hessen]] fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Bis 1821 nahm das [[Amt Seligenstadt]] Verwaltung und Rechtsprechung in Hainhausen wahr. Mit der Verwaltungsreform im [[Großherzogtum Hessen]] in diesem Jahr wurden auch hier auf unterer Ebene [[Rechtsprechung]] und [[Verwaltung]] getrennt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung}}&lt;br /&gt;
Für die Verwaltung wurden [[Landratsbezirk]]e geschaffen und Hainhausen gehörte dann zu folgenden Verwaltungseinheiten&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* 1821: Der [[Landratsbezirk Seligenstadt]] erhielt die Zuständigkeit für die Verwaltung unter anderem für das gleichzeitig aufgelöste Amt Seligenstadt.&lt;br /&gt;
* 1832: [[Kreis Offenbach]]&lt;br /&gt;
* 1848: [[Regierungsbezirk Darmstadt (Starkenburg)|Regierungsbezirk Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* 1852: Kreis Offenbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Instanz (Recht)|erstinstanzliche]] Rechtsprechung wurde von den [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämtern]] [[Landgericht (Großherzogtum Hessen)|Landgerichten]] übertragen. Das [[Landgericht Seligenstadt|Landgericht Steinheim]] übernahm im Bereich des Landratsbezirks Seligenstadt die zuvor durch das Amt wahrgenommenen Aufgaben der Rechtsprechung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot; /&amp;gt; Der Sitz des Gerichts wurde zum 1. Juli 1835 nach [[Seligenstadt]] verlegt und die Bezeichnung in „[[Landgericht Seligenstadt]]“ geändert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510163_00281.html &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung, die Verlegung des Landgerichtssitzes von Steinheim nach Seligenstadt betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 12. Mai 1835. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 29 vom 21. Mai 1835, S. 277.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem [[Gerichtsverfassungsgesetz]] von 1877 wurden Organisation und Bezeichnungen der Gerichte [[Deutsches Reich|reichsweit]] vereinheitlicht. Zum 1. Oktober 1879 hob das Großherzogtum Hessen deshalb die Landgerichte auf. Funktional ersetzt wurden sie durch [[Amtsgericht]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;§§ 1, 3 [https://starweb.hessen.de/cache/hessen/regierungsblatt/hessisches_regierungsblatt_1879.pdf#page=197 &amp;#039;&amp;#039;Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze&amp;#039;&amp;#039;] vom 14. Mai 1879. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 15 vom 30. Mai 1879, S. 197f.&amp;lt;/ref&amp;gt; So ersetzte das [[Amtsgericht Seligenstadt]] das &amp;#039;&amp;#039;Landgericht Seligenstadt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1977 wurde Hainhausen im Rahmen der [[Gebietsreform in Hessen]] durch den Zusammenschluss von fünf bis dahin selbstständigen Gemeinden Teil der Großgemeinde Rodgau,&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Offenbach (GVBl. II 330-33) |nr=22 |jahr=1974 |datum=1974-06-26 |seite=8 |seiten=316–318 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;6 |kbytes=1430}}&amp;lt;/ref&amp;gt; seit 1979 Stadt Rodgau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=375}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Namensformen ===&lt;br /&gt;
In erhaltenen Urkunden wurde Hainhausen unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Haginhusen (1108) (?)&lt;br /&gt;
* Hainhausen (um 1122)&lt;br /&gt;
* Hagenhuse (1131)&lt;br /&gt;
* Hagenhusun (1145)&lt;br /&gt;
* Hagenhusen&lt;br /&gt;
* Hahenhusen (1189–1220)&lt;br /&gt;
* Hanhusen (1278)&lt;br /&gt;
* Henhusin (1371)&lt;br /&gt;
* Hyenhusen (1451)&lt;br /&gt;
* Heynhusen (1465)&lt;br /&gt;
* Haynhusen (1473)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mühle ===&lt;br /&gt;
In der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] stand am östlichen Ortsrand eine [[Wassermühle]] an der Rodau. Eine Mühle in &amp;#039;&amp;#039;Hohenhusen&amp;#039;&amp;#039;, die in einem Lehensverzeichnis der Eppsteiner von 1189 genannt ist, lässt sich nicht zweifelsfrei dem Ort Hainhausen zuordnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GKH&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Ott |Hrsg=Geschichts- und Kulturverein Hainhausen e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Chronik von Hainhausen |Sammelwerk=900 Jahre Hainhausen |Ort=Rodgau |Datum=2008 |Seiten=57 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sicher nachgewiesen ist die Hainhäuser Mühle erst 1551. Damals wurden Haus und Mühle in der Türkensteuerliste mit 180 Gulden bewertet. Laut [[Salbuch]] des [[Amt Steinheim (Hessen)|Amtes Steinheim]] aus dem Jahr 1567 musste der Müller aus Hainhausen eine [[Bede]] von drei [[Malter (Einheit)|Malter]] Korn abführen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;muehle&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Margarete Zilch, Arnold Haag |Hrsg=Heimat- und Geschichtsverein Weiskirchen e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Mühlen an der mittleren Rodau |Ort=Rodgau |Datum=2008 |Seiten=72}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Hainhäuser Mühle in einem amtlichen Verzeichnis als &amp;#039;&amp;#039;Junkersmühle&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Eine Beschwerde des Müllers hatte 1838 zur Folge, dass der Kreisrat dem Bürgermeister der Nachbargemeinde Weiskirchen vorschrieb, die Rodau einmal jährlich reinigen zu lassen. Die Mühle stellte zwischen 1866 und 1868 ihren Betrieb ein. Der letzte Müller, Joseph Zang, verkaufte sein Wassergefälle an die flussaufwärts gelegene Wintermühle in Jügesheim. Deren Betreiber ließ die Bachsohle tieferlegen, sodass er eine höhere Fall- und Fließenergie nutzen konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;muehle&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mühlen- und Nebengebäude wurden 1998 abgerissen. Einige Bruchsteine sind in einer Einfriedungsmauer des Grundstücks an der Burgstraße erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;muehle&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Belegte Einwohnerzahlen sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1556: || 18 Familien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1681: || 18 Haushalte, 101 Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 291 evangelische (= 18,56 %), 1228 katholische (= 78,32 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Hainhausen|width=450|float=none|maxEinwohner=2500&lt;br /&gt;
|341|360|376|405|389|328|344|370|370|499|608|671|676|835|1071|1078|1150|1568|1989&lt;br /&gt;
|vor1834=(1829,308)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,2051)(2015,3781)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /--&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Banner Hainhausen.svg|mini|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Hainhausen COA.svg|links|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: „In [[Silber (Heraldik)|silbernem]] Schild eine rote Turmburg, belegt mit dem Eppstein’schen Schildchen (drei rote Sparren in Silber).“&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Hainhausen im Landkreis Offenbach/M., Regierungsbezirk Darmstadt |fundstelle=Punkt 917 |nr=38 |jahr=1954 |datum=1954-08-31 |seite=3 |seiten=895 |kbytes=3440}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde der Gemeinde Hainhausen am 31. August 1954 durch den [[Hessisches Ministerium des Innern und für Sport|Hessischen Innenminister]] genehmigt. Gestaltet wurde es durch den Heraldiker Georg Massoth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt in heraldischer Stilisierung die ehemalige Wasserburg des Ortes dar, des Stammsitzes der Herren von Eppstein. Deren Sparrenwappen wurde deshalb ebenfalls in das Wappen von Hainhausen aufgenommen. Die Farben Silber und Rot verweisen auf das [[Mainzer Rad|Radwappen des Erzstifts Mainz]], das 1425 durch Kauf in den Besitz des Ortes kam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Klemens Stadler]] |Titel=Die Gemeindewappen des Landes Hessen |TitelErg=Neuausgabe des Sammelwerks &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Ortswappen&amp;#039;&amp;#039; von Prof. [[Otto Hupp]] im Auftrage der [[Kaffee Hag#Geschichte|HAG Aktiengesellschaft]] in Bremen, bearbeitet von Dr. Klemens Stadler, Zeichnungen von [[Max Reinhart (Wappenmaler)|Max Reinhart]] |Reihe=Deutsche Wappen – Bundesrepublik Deutschland |BandReihe=3 |Verlag=Angelsachsen-Verlag |Ort=Bremen |Datum=1967 |Seiten=45}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flagge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. März 1957 wurde der Gemeinde durch den Hessischen Innenminister eine Flagge genehmigt, die wie folgt beschrieben wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Auf 8mal von Rot und Weiß längs geteiltem Flaggentuch das Gemeindewappen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung einer Flagge der Gemeinde Hainhausen im Landkreis Offenbach, Regierungsbezirk Darmstadt |fundstelle=Punkt 355 |nr=15 |jahr=1957 |datum=1957-03-28 |seite=3 |seiten=343 |kbytes=2669}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Kirche [[St. Rochus (Hainhausen)|St. Rochus]] wurde in den Jahren 1891–1893 erbaut. Sie beherbergt als [[Kunstgeschichte|kunsthistorisches]] Kleinod ein [[Vesperbild]] aus der Mitte des 14. Jahrhunderts, das [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und den vom Kreuz abgenommenen [[Jesus von Nazaret|Jesus]] als Skulptur darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Rodgau St Rochus 3.jpg|St. Rochus-Kirche&lt;br /&gt;
 Rodgau St Rochus 01.JPG|St. Rochus-Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
1896 erhielt Hainhausen mit der [[Rodgaubahn]] Anschluss an die Eisenbahn und einen Bahnhof. Seit Ende 2003 ist Hainhausen mit der [[Liste der Linien der S-Bahn Rhein-Main|S-Bahn-Linie S1]] ([[Wiesbaden Hauptbahnhof]]–[[Ober-Roden]]) an das Netz der [[S-Bahn Rhein-Main]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Rhein-Main|S1|Teilstrecke=Ost}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Demandt: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Kirchenorganisation in Hessen südlich des Mains&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; 29). S. 138&amp;amp;nbsp;f., 158.&lt;br /&gt;
* Geschichts- und Kulturverein Hainhausen: &amp;#039;&amp;#039;900 Jahre Hainhausen&amp;#039;&amp;#039;. Hainhausen 2008.&lt;br /&gt;
* Michael Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Eisenbahn in Offenbach und im Rodgau&amp;#039;&amp;#039;. DGEG Medien, Hövelhof 2004, ISBN 3-937189-08-4.&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 1995, ISBN 3-86134-228-6, S. 409.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Müller: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Ortsnamenbuch&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: Starkenburg. 1937, S. 290&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Hans Georg Ruppel (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehem. Großherzogtums und Volksstaats Hessen mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Darmstädter Archivschriften.&amp;#039;&amp;#039; 2). 1976, S. 106.&lt;br /&gt;
* Georg Schäfer u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Offenbach&amp;#039;&amp;#039; = Teilband von: Rudolf Adamy: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler im Grossherzogthum Hessen&amp;#039;&amp;#039;. 1885, S. 66&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Regina Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Die Herren von Eppstein. Herrschaftsausübung, Verwaltung und Besitz eines Hochadelsgeschlechts im Spätmittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau.&amp;#039;&amp;#039; 68). 2000, S. 18&amp;amp;nbsp;ff, 373&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Dagmar Söder: &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Hessen, Kreis Offenbach&amp;#039;&amp;#039;. Braunschweig/Wiesbaden 1987, S. 254 ff.&lt;br /&gt;
* Werner Stolzenburg u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Rodgau-Bahn 1896–1996&amp;#039;&amp;#039;. Rodgau 1996.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116356413}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rodgau.de/index.phtml?mNavID=1888.41&amp;amp;sNavID=1888.53&amp;amp;La=1#3 Stadtteil Hainhausen] im Internetauftritt der Stadt Rodgau.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=438011020|titel=Hainhausen, Landkreis Offenbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=438011020|titel=Hainhausen, Landkreis Offenbach| datum=2018-04-17}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL |typ=bsb10510149 |hrsg=Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren und der Justiz. |jahr=1821 |nr-text=33 |datum=1821-07-14 |titel=Die Eintheilung des Landes in Landraths- und Landgerichtsbezirke betreffend |seite=403 |seiten=403 ff}}&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=g|GND=2114885-5}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ersterwähnung 1108]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
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