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	<title>Hainburger Pforte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T09:21:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hainburger_Pforte&amp;diff=1278534&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lucorient: Neues Foto vom gleichen Autor. Bisherige Datei lädt nicht mehr</title>
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		<updated>2025-12-23T18:54:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neues Foto vom gleichen Autor. Bisherige Datei lädt nicht mehr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Thebner Kogel sl1.jpg|mini|Hainburger Pforte: Blick vom [[Devínska Kobyla]] auf den Ort [[Devín]], die [[Burg Devín]], die [[Donau]] und den bereits in Österreich gelegenen [[Braunsberg (Hundsheimer Berge)|Braunsberg]]. Dahinter erkennt man die [[Hundsheimer Berge|Hundsheimer (Hainburger) Berge]]. Die Donau knickt von hinten ins Bild kommend nach links Richtung Ungarn ab, rechts die [[March (Fluss)|March]]-Mündung.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hainburger Pforte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder (vor allem in der Slowakei) die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thebener Pforte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Slowakische Sprache|slowakisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Devínska brána&amp;#039;&amp;#039;) und aktuell auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bratislavaer/Pressburger Pforte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Slowakische Sprache|slowakisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Bratislavská brána&amp;#039;&amp;#039;), früher &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ungarische Pforte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;Porta Hungarica&amp;#039;&amp;#039;), ist ein kurzes [[Durchbruchstal]] der [[Donau]] bei [[Hainburg an der Donau|Hainburg]] und [[Bratislava]] (Pressburg), zwischen dem [[Hundsheimer Berg]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|480|AT}}) in [[Österreich]] und dem [[Devínska Kobyla]] (Thebener Kogel, {{Höhe|514|SK}}) in der [[Slowakei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Landschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Danube-morava confluence 1.jpg|mini|Mündung der [[March (Fluss)|March]] in die [[Donau]]]]&lt;br /&gt;
Von den Alpen und den [[Nationalpark Donau-Auen|Donauauen]] durch Wien und [[Niederösterreich]] her kommend, verengt sich das Strombett auf etwa 200 Meter und fließt am Fuße der [[Hundsheimer Berge|Hundsheimer bzw. Hainburger Berge]] (Steilhang des Hundsheimer Bergs) in einer Rechtskurve am Prallhang der [[Devínske Karpaty]] (Thebener/Devíner Karpaten) vorbei in die Ebene von [[Bratislava]]. Die historischen Landmarken des [[orographisch links|linken]] Donauufers sind [[Burg Devín|Burg Theben]] in [[Devín]] (heute Ortsteil von Bratislava) oder die [[Burg Bratislava|Pressburger Burg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Hundsheimer und Thebner Kogel mündet überdies die [[March (Fluss)|March]] – von [[Mähren]] und dem [[Marchfeld]] kommend – bei Devín in die Donau. Die beiden Flüsse bilden die [[Grenze zwischen Österreich und der Slowakei|Staatsgrenze Österreich–Slowakei]]. Sie führt im Flussbereich der Donau von Osten nach Westen und verläuft ab der Marchmündung Richtung Norden. Südlich der Pforte ist die Donau aber beidufrig slowakisch ([[Rusovce|Rusovce/Karlburg]], heute [[Okres Bratislava V|Stadtteil Bratislava&amp;amp;nbsp;V]]), das Dreistaateneck liegt 5&amp;amp;nbsp;Kilometer ab von der Donau. Auch danach verläuft die [[Grenze zwischen der Slowakei und Ungarn|slowakisch-ungarische Grenze]] am rechten Ufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunsberg+Schloßberg,²05a.JPG|mini|Senke zwischen [[Braunsberg (Hundsheimer Berge)|Braunsberg]] (links) und [[Hainburger Schlossberg]], beide in Hainburg an der südlichen Flanke der Hainburger Pforte, fotografiert von Nordosten. Hier war vermutlich eines von mehreren früheren Durchbruchstäler der Donau, das jetzt 2 km nördlicher ist.]]&lt;br /&gt;
Die Berge bei Bratislava gehören schon zu den [[Kleine Karpaten|Kleinen Karpaten]], der Südwestspitze der [[Karpaten]] ([[Innere Westkarpaten]]). Die Hainburger Berge werden orographisch nach dem Donaulauf zu den [[Ostalpen]] gerechnet, vom Gestein sind sie Teil der Karpaten, den Übergang zwischen diesen beiden Gebirgen stellt das [[Leithagebirge]] südwestlich dar, sodass man die Hundsheimer Berge als Karpatengruppe betrachten kann. Geologisch sind beide Gebirge hier in einer Zone verknüpft, entsprechend der [[Klippenzone]] des Weinviertels als Verbindung zum Äußeren Karpatenbogen. Zum Leithagebirge hin erstrecken sich [[Prellenkirchner Flur]] und [[Parndorfer Platte]] im [[Burgenland]], ein alter Durchbruch der Donau, heute [[Leitha]]-Unterlauf. Diese &amp;#039;&amp;#039;[[Brucker Pforte]]&amp;#039;&amp;#039; ist zwar wesentlich flacher, stellt aber den eigentlichen Übergang vom [[Wiener Becken]] in die [[Kleine Ungarische Tiefebene]] (ungarisch Kisalföld) dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bildet die [[Pfortenlandschaft]] der Hainburger Pforte die lokale Verbindung von Alpen- und Karpatenraum. Das Wiener Becken gehört zum [[Pannonische Tiefebene|Pannonischen Becken]], also zum [[Östliches Alpenvorland|Östlichen Alpenvorland]], ist aber gleichzeitig ein Teil des [[Alpen-Karpaten-Vorland]]s, und ist zwischen Hainburger Pforte und [[Wiener Pforte]] bei Korneuburg/Klosterneuburg innerhalb der Alpen-Karpaten-Ketten eingebettet. Der Raum der Hainburger Pforte bildet eine doppelte geomorphologische Übergangszone. Damit stellt sie auch [[klima]]tisch einen Übergang zwischen alpin-mediterranem und [[Kontinentalklima]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Kultur ==&lt;br /&gt;
Die Stromenge liegt nahe dem [[Dreiländereck]] Österreich-Slowakei-Ungarn und ist seit jeher ein wichtiger [[Verkehrsknotenpunkt]]. Hier kreuzt sich die Route entlang der Donau – dem beherrschenden Strom Mitteleuropas – mit der alten [[Bernsteinstraße]], die den Mittelmeerraum mit Nordeuropa verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strategische Bedeutung hatte die Hainburger Pforte bereits in der Römerzeit ([[Kastell Gerulata]]) und den nachfolgenden [[Völkerwanderung]]en, wo sie von den verschiedenen Mächten jeweils bewacht wurde. So befand sich bereits unter den Kelten eine [[Wallburg am Braunsberg]]. Im Mittelalter war die [[Festung|befestigte]] Stadt Hainburg und die darüber thronende Burg sowie die Burg Devín die Verteidigungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser geschichtsträchtigen Region fanden seit der [[Steinzeit]] neben friedlichen Bevölkerungsbewegungen auch zahlreiche Kämpfe statt, darunter 907 die [[Schlacht von Pressburg]], in welcher der bayerische Heerbann durch die Ungarn fast vollständig vernichtet wurde, und – etwa 20&amp;amp;nbsp;km nördlich bei [[Schlacht bei Dürnkrut und Jedenspeigen|Dürnkrut-Jedenspeigen]] – die entscheidende Schlacht zwischen den Truppen [[Ottokar II. Přemysl|König Přemysl Otakars]] von Böhmen und des neugewählten römisch-deutschen Königs [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf&amp;amp;nbsp;I. von Habsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturell sind Hainburger und Brucker Pforte seit dieser Zeit die Grenze zwischen deutschem und ungarischem Sprachgebiet, mit deutscher und auch [[Burgenlandkroaten|kroatischer]] Mischbesiedelung Richtung Ungarn und deutsch-slowakischer Besiedlung nördlich der Donau. Die Slowakei wurde erst nach dem [[Zerfall der Habsburgermonarchie]] 1918 von Ungarn unabhängig (bis 1993 als Teil der [[Tschechoslowakei]]), das einstige Deutsch-Westungarn kam erst 1921 als Burgenland zu Österreich. Damit war hier auch noch während des Kalten Kriegs Lauf des [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhangs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mit der [[EU-Osterweiterung 2004]] wurde die Hainburger Pforte wieder ein Raum der freien Passage, inzwischen stellt sie nicht nur ein Kernelement der Europaregion [[Centrope]] (Wien–Bratislava mit ungarischer Beteiligung) dar, sondern auch wieder einen Knoten des transkontinentalen Fernverkehrs, mit der West-Ost-Achse [[Westeuropa]] in den [[Schwarzmeerraum]] mit Anbindung des [[Balkanraum]]s, und zunehmend wieder auch eine der Nord-Süd-Achsen vom [[Ostseeraum]] an die [[Obere Adria]], entsprechend der antiken Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein architektonisches Symbol der Hainburger Pforte ist das &amp;#039;&amp;#039;[[Wienertor]]&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Hainburg, das vor allem bis zur Eröffnung der [[Nordost Autobahn|Nordost Autobahn A6]] einen [[Straßenverkehr|verkehrstechnischen]] Engpass darstellte. Die dort befindliche Dauerausstellung trägt den Titel &amp;#039;&amp;#039;Das Wienertor zu Hainburg an der Donau&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wienertor.at/ wienertor.at – Dauerausstellung über das Wienertor]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot; caption=&amp;quot;Die Hainburger (Thebener) Pforte um 1873 (Aufnahmeblätter der [[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|Landesaufnahme]])&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufnahmeblatt 4758-1 Engelhartstetten, Hainburg, Schlosshof.jpg|[[Engelhartstetten|Markthof]], [[Hainburg an der Donau|Hainburg]],&lt;br /&gt;
Aufnahmeblatt 4758-1 UNG Theben, Marchmündung.jpg|[[Devín]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|text= |article=&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Donau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Durchbruchstal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Slowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie nach Region|Slowakei Hainburger Pforte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundsheimer Berge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Bruck an der Leitha)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lucorient</name></author>
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