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	<title>Hain-Gilbweiderich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:24:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hain-Gilbweiderich&amp;diff=885502&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Vorkommen */ BKL Fix</title>
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		<updated>2024-10-16T11:11:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorkommen: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Hain-Gilbweiderich&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Lysimachia nemorum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Gilbweiderich&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Lysimachia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Myrsinengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Myrsinoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Primelgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Primulaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Heidekrautartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Ericales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = lysimachia_nemorum_2006.07.05_12.13.33-p7050374.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Hain-Gilbweiderich (&amp;#039;&amp;#039;Lysimachia nemorum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hain-Gilbweiderich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lysimachia nemorum&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der Gattung [[Gilbweiderich]] (&amp;#039;&amp;#039;Lysimachia&amp;#039;&amp;#039;) in der Unterfamilie der [[Myrsinengewächse]] (Myrsinoideae) innerhalb der Familie [[Primelgewächse]] (Primulaceae). Sie kommt in [[Europa]] in sommergrünen [[Laubwald|Laubwäldern]] vor und ähnelt auf den ersten Blick dem häufigeren [[Pfennigkraut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lysimachia nemorum RF.jpg|mini|Habitus, Laubblätter und Blüten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lysimachia nemorum kz2.jpg|mini|Laubblätter und Blüte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lysimachia nemorum kz03.jpg|mini|Stängel, gegenständige Laubblätter und gestielte Frucht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lysimachia nemorum — Flora Batava — Volume v15.jpg|mini|Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;Flora Batava&amp;#039;&amp;#039;, Volume 15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Beim Hain-Gilbweiderich handelt es sich um eine überwinternd grüne, ausdauernde [[krautige Pflanze]]. Die kriechenden bis aufsteigenden [[Stängel]] erreichen Längen von 10 bis 30 Zentimetern. Sie können sich bewurzeln, tun dies in der Regel aber nur im unteren Teil. Alle Pflanzenteile sind kahl oder sehr spärlich behaart.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Phyllotaxis|gegenständig]] am Stängel angeordnet [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der Blattstiel ist nur kurz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 2 bis 3 Zentimetern eiförmig, ganzrandig und durchscheinend punktiert. Im Gegensatz zum Pfennigkraut sind sie am oberen Ende dreieckig bespitzt bis kurz stachelspitzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n stehen einzeln auf relativ langen Blütenstielen in den [[Blattachsel]]n. Die Blütenstiele sind bis 3,5 Zentimeter lang; sie sind zur Fruchtzeit zurückgekrümmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrige [[Blüte]] ist [[radiärsymmetrisch]] und fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Die fünf [[Kelchblatt]]zipfel sind linealisch bis pfriemlich; der Kelch ist 4 Millimeter lang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Die fünf gelben [[Kronblatt|Kronblätter]] sind nur an ihrer Basis verwachsen und meist mehr oder weniger radförmig ausgebreitet. Mit 5 bis 8 Millimetern Länge sind die Kronblätter deutlich kleiner als bei den anderen europäischen [[Gilbweiderich]]-Arten. Die Kronblätter sind rundlich-eiförmig, stumpf, schwach gezähnt oder ganzrandig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Staubblätter]] sind kürzer als die Krone. Die Staubfäden sind kahl und am Grund frei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Der Griffel ist so lang wie die Staubblätter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Die Kapselfrucht ist bei einer Länge von 3 bis 4 Millimetern kugelig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Die Samen sind tetraedrisch, 1,2 bis 1,5 Millimeter lang und grobwarzig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 16, 18 oder 28.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Phänologie ==&lt;br /&gt;
Die [[Phänologie|Blütezeit]] erstreckt sich von Mai bis Juli. Die [[vegetative Vermehrung]] erfolgt durch [[Stolo|Ausläufer]]. Die Blüten schließen sich bei trübem [[Wetter]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fruchtansatz ist gut; im Gegensatz zum [[Pfennigkraut]] pflanzt der Hain-Gilbweiderich auch in [[Mitteleuropa]] durch [[Same (Pflanze)|Samen]] fort. Die 1,5 Millimeter langen Samen breiten sich als Regenschwemmlinge aus. Die [[Fruchtreife]] erstreckt sich von September/Oktober bis Dezember.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Der Hain-Gilbweiderich kommt im gemäßigten [[Europa]] und in Südeuropa vor. In den Gebirgen ist er recht häufig, besonders im [[subalpin]]en Bereich. Ansonsten ist er an lichten Standorten von feuchten Laubmisch- oder Laubwäldern, an [[Waldrand|Waldrändern]] weit verbreitet, kommt allerdings nicht häufig vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hain-Gilbweiderich gedeiht am besten auf feuchten oder wenigstens frischen, nährstoffreichen, oft kalkarmen, humosen, lockeren, steinigen [[Lehm]][[Boden (Bodenkunde)|böden]] an Standorten mit hoher Luftfeuchtigkeit. An seinen Standorten bildet er oft wenig auffallende, lockere Bestände. Er besiedelt Berg- und Schluchtwälder, Auenwälder, im Gebirge auch Grünerlen-Gebüsch. Er ist in Mitteleuropa eine schwache [[Charakterart]] des Carici-remotae-Fraxinetum, kommt aber auch in feuchten Fagion- oder Adenostylion-Gesellschaften, in [[Pflanzengesellschaft]]en des Verbands Cardamino-Montion oder auch im Epilobio-Geranietum robertiani des Verbands Alliarion vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fehlt im [[Tiefebene|Tiefland]] und in den Mittelgebirgen mit kalkhaltigem Gestein in größeren und in solchen mit Sandstein in kleineren Gebieten; wegen mangelnder Toleranz gegen Lufttrockenheit fehlt er auch in den mitteleuropäischen Trockengebieten. Im Gebirge steigt er bis zur [[Waldgrenze]] auf. In den Allgäuer Alpen steigt er am [[Wertacher Hörnle]] in Bayern bis zu einer Höhenlage von 1650 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2004&amp;quot; /&amp;gt; In [[Graubünden]] steigt er bis 1720 Meter auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3+w+ (feucht aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 2 (schattig), Reaktionszahl R = 2 (sauer), Temperaturzahl T = 3 (montan), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800133644}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3060125392|Auflage=14.}}&lt;br /&gt;
* [[Dietmar Aichele]], Heinz-Werner Schwegler: &amp;#039;&amp;#039;Die Blütenpflanzen Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;, Franckh-Kosmos-Verlag, 2. überarbeitete Auflage 1994, 2000, Band 3, ISBN 3- 440-08048-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1028080|WissName=Lysimachia nemorum L.|Abruf=2022-12-10}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2011&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|9783494014241}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3800131315|Seite=742}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2004&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 322.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 3, Verlag Carl Hanser, München 1966. S. 1854–1855.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Lysimachia nemorum|Hain-Gilbweiderich (&amp;#039;&amp;#039;Lysimachia nemorum&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|3566|Lysimachia nemorum L., Hain-Gilbweiderich}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|1926}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Primelgewaechse/gilbweiderich.htm#Hain- Gilbweiderich  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gilbweiderich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
	</entry>
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