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	<title>Haimar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haimar&amp;diff=382975&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Raugeier: fix</title>
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		<updated>2025-12-22T14:25:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Sehnde&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Haimar.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/18/27/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/02/55/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 69&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 =&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 784&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-04-25&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.sehnde.de/stadt/sehnde/zahlen-daten-fakten/|titel=ZAHLEN – DATEN – FAKTEN|autor=|hrsg=www.sehnde.de|abruf=2022-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 31319&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05138&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Haimar in Sehnde.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Die Lage von Haimar im Stadtgebiet von Sehnde&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haimar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Sehnde]], südöstlich von [[Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name Haimar ist vermutlich von Heimbere oder Heymbere für die [[Himbeere]]n in den ehemals ausgedehnten Wäldern um den Ort abgeleitet worden. Einige Kilometer weiter nordöstlich liegt der [[Hämeler Wald]], der einst Teil des großen [[Nordwald (Niedersachsen)|Nordwaldes]] war. Zu Haimar selbst gehört heute nur noch ein kleiner Waldteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 800 setzte die Besiedlung des Gebiets um Haimar mit [[Franken (Volk)|fränkischen]] Kolonisten und der Zugehörigkeit zum [[Das Große Freie|Großen Freien]] ein. Haimar war Sitz eines Grafengeschlechts, das mit Graf Adalbert 1103 erstmals erwähnt wird. In einer Urkunde von 1117 wird er &amp;#039;&amp;#039;comes Adelbertus de villa Heymbere&amp;#039;&amp;#039; genannt, womit der Ortsname erstmals erscheint. 1121 wird er als &amp;#039;&amp;#039;Adelbertus comes de Wernigerode&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, in der Zeugenreihe einer vom Bischof [[Reinhard von Blankenburg|Reinhard von Halberstadt]] ausgestellten Urkunde. Die genauen Umstände der Übersiedlung nach [[Wernigerode]] im Harz sind unbekannt, es wird aber vermutet, dass er dort von [[Heinrich V. (HRR)|Heinrich V.]] mit Ländereien belehnt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jörg Brückner (Historiker)|Jörg Brückner]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Reichsstandschaft und Standesherrschaft. Die Grafen zu Stolberg und ihr Verhältnis zu den Landgrafen von Thüringen und späteren Herzögen, Kurfürsten bzw. Königen von Sachsen (1210 bis 1815)&amp;#039;&amp;#039;, Stekovics, 2005, S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus den Haimarer Grafen wurden so die [[Grafschaft Wernigerode|Grafen von Wernigerode]]. Noch bis zum ausgehenden 14. Jahrhundert blieben die Grafen von Wernigerode im Gebiet zwischen Hildesheim, [[Burgdorf (Region Hannover)|Burgdorf]] und dem [[Steinwedeler Wald]] im Besitz von bedeutendem Grundeigentum. 1429 sind sie erloschen; infolge einer Erbverbrüderung von 1417 folgten ihnen die [[Grafen zu Stolberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1512 fiel Haimar als Ort innerhalb der Amtsvogtei Ilten an das [[Fürstentum Lüneburg]] und litt erheblich in der Zeit der [[Hildesheimer Stiftsfehde]]. Der Nachbarort [[Gilgen (Wüstung)|Gilgen]] wurde in deren Folge 1519 aufgegeben. Die Bewohner siedelten nach Haimar. 1534 setzte die [[Reformation]] in Haimar ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Gebietsreform wurde Haimar am 1. März 1974 ein Ortsteil der Gemeinde, heute Stadt Sehnde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 223}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haimar Kirche.jpg|mini|[[St. Ulrich (Haimar)|Barockkirche St. Ulrich]] in Haimar]]&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte die Siedlung Haimar anfangs zum Nachbarort [[Evern]]. Bereits um 1160 kam der Pfarrsitz nach Haimar und um 1200 entstand ein [[Romanik|romanischer]] Kirchenbau. Das Kirchenpatronat hatten die Grafen von [[Wernigerode]] inne. 1540 wurde es von der Familie [[Rautenberg (Adelsgeschlecht)|von Rutenberg]] vom [[Schloss Rethmar|Haus Rethmar]] wahrgenommen. Der ursprüngliche Kirchenbau veränderte sich über die Jahrhunderte oft. Dafür waren Umbauten, Sturmschäden und Blitzeinschläge verantwortlich. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] erlitt das Inventar Plünderungen. Ab 1660 kam es zu umfangreichen Restaurierungsarbeiten. Da die kleine Kirche im 18. Jahrhundert zu klein wurde, errichtete man zwischen 1784 und 1788 die heutige [[Barock|barocke]] Saalkirche [[St. Ulrich (Haimar)|St. Ulrich]]. Der dreistöckige Westturm diente früher der Orientierung für Reisende in der baumarmen Landschaft. Die barocke Innenraumgestaltung der Kirche ist noch heute vorhanden.&lt;br /&gt;
Zur Kirchengemeinde Haimar gehören noch die Dörfer Dolgen und Evern. Die Kirchengemeinde Haimar ist mit der Kirchengemeinde Rethmar pfarramtlich verbunden. Der gemeinsame Pastor der beiden Kirchengemeinden hat seinen Wohnsitz in Rethmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Haimar hat einen siebenköpfigen Ortsrat gemeinsam mit den Ortsteilen Dolgen und Evern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ris.sehnde.de/pi2/au020.asp?AULFDNR=8515&amp;amp;altoption=Gremium&amp;amp;tsDD=21&amp;amp;tsMM=1&amp;amp;tsYYYY=2015&amp;amp;history=switch Ortsrat Dolgen-Evern-Haimar]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister ist Nils Wilke-Rampenthal.&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner langjährigen Verdienste als Ortsbürgermeister ist Konrad Haarstrich nach 34 Jahren in diesem Amt zum Ehrenortsbürgermeister ernannt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.haz.de/lokales/umland/sehnde/nach-ruecktritt-konrad-haarstrich-ist-jetzt-ehrenortsbuergermeister-AOLYQ4V7BBBMTMNHJGGA76MIVQ.html &amp;#039;&amp;#039;Nach Rücktritt: Konrad Haarstrich ist jetzt Ehrenortsbürgermeister&amp;#039;&amp;#039;], [[Haz.de]], 20. Dezember 2025. Abgerufen am 22. Dezember 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: Geteilt von Rot und Silber. Oben der blaubewehrte goldene Löwe der „Freien“, unten zwei einander zugewandte, steigend gebogene rote Forellen (der [[Grafschaft Wernigerode|Grafen von Haimar-Wernigerode]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Volkmar Tönnies: &amp;#039;&amp;#039;Rätsel um Wappen im Großen Freien gelöst&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;KLEEBLATT&amp;#039;&amp;#039; Jg. 37, Nr. 2, [[Heraldischer Verein „Zum Kleeblatt“]], Hannover 2020, {{ISSN|2191-7965}}, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Entwurf stammt von Carl Wenzel.&lt;br /&gt;
Verliehen wurde es durch den Oberpräsidenten der Provinz Hannover am 22. August 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmale in Sehnde#Haimar|titel1=Liste der Baudenkmale in Haimar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Zwischen 1898 und 1935 verband eine [[Geschichte der Straßenbahn in Hannover#Sehnde / Haimar (Linie 15)|Straßenbahn]] der [[Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe|Üstra]] Haimar mit Hannover. Die Strecke führte über Sehnde, [[Ilten]], [[Höver (Sehnde)|Höver]] und [[Anderten (Hannover)|Anderten]] weiter nach Hannover. Heute besteht eine Anbindung nach Hannover durch eine Buslinie. Nördlich von Haimar liegt der [[Mittellandkanal]]. Durch den Ort verläuft die [[Bundesstraße 65|B 65]], sie ist eine Verbindung zwischen Hannover und Peine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Garbe: &amp;#039;&amp;#039;Die Heimatkirche. Aus der Geschichte der Kirchengemeinde Haimar.&amp;#039;&amp;#039; Burgdorf 1963/64&lt;br /&gt;
* Jan Habermann: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Wernigerode. Herrschaftsprofil, Wirkungsbereich und Königsnähe hochadliger Potentaten am Nordharz im späten Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Norderstedt 2008, ISBN 978-3-8370-2820-1&lt;br /&gt;
* Dieter Rose Borsum, Günter Winkelmann: &amp;#039;&amp;#039;Haimar. Aus der Vergangenheit zur Gegenwart. Ein Dorf erzählt.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Realverband Haimar.&lt;br /&gt;
* Werner Walkling: &amp;#039;&amp;#039;Familienbuch Haimar, Orte Haimar, Evern und Dolgen&amp;#039;&amp;#039;, Eigenverlag, Hannover, 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sehnde}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sehnde.de/ Website der Stadt Sehnde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Sehnde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4094514-5|VIAF=234611307}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Sehnde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Region Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1117]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Raugeier</name></author>
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