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	<title>Hahnheimer Fibel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T00:31:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Franken umbenannt in Kategorie:Franken (Volk): laut Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2020/Mai/23#Kategorie%3AFranken_nach_Kategorie%3AFranken_%28Volk%29_%28erl.%29</title>
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		<updated>2020-05-30T13:01:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Franken&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Franken (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Franken&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Franken_(Volk)&quot; title=&quot;Kategorie:Franken (Volk)&quot;&gt;Kategorie:Franken (Volk)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2020/Mai/23&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2020/Mai/23 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2020/Mai/23#Kategorie:Franken_nach_Kategorie:Franken_(Volk)_(erl.)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hahnheimer Fibel-Model.jpg|mini|Idealisierte Umzeichnung einer Bügelfibel Typ Hahnheim (Form 1).]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fibel Typ Hahnheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine frühmittelalterliche Form einer [[Bügelfibel]] und gehört zu den [[Fünfknopffibel]]n. Sie war im 5. und 6. Jahrhundert Bestandteil einer [[Franken (Volk)|fränkischen]] Frauentracht, der sogenannten [[Vierfibeltracht]]. Sie wurden meist paarweise übereinander zur Befestigung einer Amulettkette oder eines [[Gehängeband]]s im Schossbereich eines [[Toga|togaartigen]] Kleides getragen und galten als [[Statussymbol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Benannt ist dieser Fibeltyp nach der [[Typuslokalität]], dem fränkischen [[Gräberfeld von Hahnheim]] im [[Landkreis Mainz-Bingen]] in [[Rheinland-Pfalz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gudula Zeller: &amp;#039;&amp;#039;Das fränkische Gräberfeld von Hahnheim.&amp;#039;&amp;#039; Mainzer Zeitschr. 67/68, 1972/73, S. 330–367.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein aus Grab 57 des Gräberfeldes stammendes Bügelfibelpaar wurde erstmals 1940 von [[Herbert Kühn (Prähistoriker)|Herbert Kühn]] als eigenständige Typengruppe definiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Kühn (1940), S. 151ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Fund konnte über eine ebenfalls zum Inventar des Grabes gehörende Münze, eine [[Siliqua]] des letzten Ostgotenkönigs [[Teja]] (552–553), in die zweite Hälfte des 6. Jahrhunderts datiert werden, wobei die Zugehörigkeit der Münze zum geschlossenen [[Geschlossener Fund|Fundkomplex]] des Grabes umstritten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeller 1972/73, S. 337.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Bearbeitung der Sammlung [[Johannes von Diergardt|Diergardt]] stellte [[Joachim Werner]] die Gruppe 1961 erneut auf und kartierte 37 Fundstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner (1961), S. 56f. und Taf.51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Bügelfibeln vom Typ Hahnheim sind meist aus Silber oder aus Bronze gegossen und häufig vergoldet. Sie wurden in der Regel paarweise in Verbindung mit einer Amulettkette oder einem Gehängeband getragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeller (1996), S. 673f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Design weisen sie [[Germanen|ostgermanische]], [[Goten|gotische]] Einflüsse aus dem Donaugebiet auf.&amp;lt;ref&amp;gt; Müller, Steuer (1994), S. 560.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kopfplatte (Spiralplatte) ist halbrund und mit eingravierten Ornamenten verziert. Von ihr gehen strahlenförmig fünf mehrfach profilierte Knöpfe mit Rundeln ab, die mit jeweils einem [[Almandin]] besetzt sind. Der flache, bandförmige Bügel ist mit einer schlicht ornamentierten Mittelrippe versehen. Er endet in einer rhombischen Fußplatte (Hakenplatte), die mit geometrischen Mustern verziert ist. Die Spitze der Fußplatte ist als Tierkopf im Stil II des [[Germanischer Tierstil|germanischen Tierstils]] ausgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhand der Ornamentik der Fußplatte wird eine Unterteilung des Types in eine östliche Form 1 und eine westliche Form 2 vorgenommen. Nach dem Vorschlag von [[Max Martin (Archäologe)|Max Martin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Martin (1976), S. 77f, Abb. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; gehören der Form 1 solche Bügelfibeln des Typs Hahnheim an, bei denen die Fußplatte mit einer zweifachen Rautengliederung versehen ist. Hierbei ist die Fläche in vier Rhomben unterteilt, welche ihrerseits durch ein Rillenkreuz in vier kleine Rhomben zerlegt sind. Die Fußplatte der Form 2 ist mit einem kreuzförmigen Rillenornament verziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bisher singulärer Fund aus [[El Hontanar]] bei [[Valencia]] in [[Spanien]]&amp;lt;ref&amp;gt;Koch (1995), S. 332f und Abb. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ansonsten der westlichen Form 2 zuzuordnen ist, weist einen der Tierkopfspitze der Fußplatte vorgesetzten schildförmigen Fortsatz auf. Die Oberseite des Appendix ist mit vier über Ritzlinien kreuzförmig verbundenen Kreisaugen verziert. Eine solche Verlängerung der Fußplatte ist bislang innerhalb der Hahnheimer Gruppe ohne Parallelen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Noch vor Anfang des 6. Jahrhunderts kommen die Fünfknopfbügelfibeln vom Typ Hahnheim bei [[Merowinger|merowingischen]] Frauentrachten, insbesondere bei den sogenannten Vier-Fibel-Trachten, in Mode und bleiben bis ins 7. Jahrhundert nachweisbar. Ihr Hauptverbreitungsgebiet ist das fränkische Kernland, genauer der [[Mittelrhein]], das heutige [[Belgien]], [[Südengland]] und der [[Frankreich|nordfranzösische]] Raum.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund (1998), S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wobei in Nordfrankreich vor allem die westliche Form 2, im Rheingebiet und Südengland die östliche Form 1 auftritt.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin (1976), S. 77f, Abb. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einzelne Stücke beider Formen finden sich jedoch im gesamten fränkischen Einflussgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Typen ==&lt;br /&gt;
Ähnlich gestaltet sind auch die Typen Junkersdorf&amp;lt;ref&amp;gt;La Baume (1967). S. 139, Taf. 1 (2.4).&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei der die Hakenplatte langgestreckter ist, sowie der Typ Dounai&amp;lt;ref&amp;gt;Werner (1961), S. 56f.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Formensprache der Hahnheimer Fibel nahe kommt auch der zeitgleiche Typ Bittenbrunn.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Das frühmittelalterliche Gräberfeld von Bittenbrunn, Lkr. Neuburg-Schrobenhausen.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1995 (Diss. Rheinische Friedrich-Wilhelm-Universität), S. 15f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bügel dieses Typs ist jedoch schmaler und höher, was ihn näher an die gotischen Vorbilder rückt. Auch sind die von der Kopfplatte abgehenden Knöpfe nicht mit Edelsteinen besetzt. Bei identischem Verbreitungsgebiet kommt die Bügelfibel des Typs Bittenbrunn seltener vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Fibel (Tracht)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Holger Göldner: &amp;#039;&amp;#039;Studien zu rhein- und moselfränkischen Bügelfibeln.&amp;#039;&amp;#039; Marburger Stud. Vor- und Frühgeschichte 8. Marburg 1987, S. 166f.&lt;br /&gt;
*[[Alexander Koch (Historiker)|Alexander Koch]]: &amp;#039;&amp;#039;Akkulturationserscheinungen im Bereich des merowingischen Kunsthandwerks. Zu einer Bügelfibel vom Typ Hahnheim aus Zentralspanien.&amp;#039;&amp;#039; [[Archäologisches Korrespondenzblatt]] 25 (Heft 3), 1995, S. 331–340.&lt;br /&gt;
*Herbert Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Die germanischen Bügelfibeln der Völkerwanderungszeit in der Rheinprovinz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Forschungen zur Vorgeschichte&amp;#039;&amp;#039; Band 4. Bonn 1940. S. 151ff.&lt;br /&gt;
*[[Max Martin (Archäologe)|Max Martin]]: &amp;#039;&amp;#039;Das fränkische Gräberfeld von Basel-Bernerring.&amp;#039;&amp;#039; Basel 1976 (Basler Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte, Bd. 1). S. 77f, Abb. 24.&lt;br /&gt;
*{{RGA|8|512|513|Fibel und Fibeltracht|Rosemarie Müller, [[Heiko Steuer]]}}&lt;br /&gt;
*[[Frank Siegmund]]: &amp;#039;&amp;#039;Merowingerzeit am Niederrhein.&amp;#039;&amp;#039; Rheinland-Verlag GmbH Köln, 1998, S. 54.&lt;br /&gt;
*[[Joachim Werner]]: &amp;#039;&amp;#039;Katalog der Sammlung Diergardt.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Fibeln.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1961&lt;br /&gt;
*Gudula Zeller: &amp;#039;&amp;#039;Tracht der Frauen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Alfried Wieczorek]], Patrick Périn, [[Karin von Welck]], [[Wilfried Menghin]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Franken – Les Francs.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Zabern, Mainz 1996. S. 673ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologische Fundgattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fibel (Schließe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franken (Volk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vierfibeltracht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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