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	<title>Hahnenmoor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T04:52:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hahnenmoor&amp;diff=1394952&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-03T10:22:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = IV&lt;br /&gt;
| Name               = &lt;br /&gt;
| Bild               = NSG Hahnenmoor 14.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = &lt;br /&gt;
| Lage               = Südlich von [[Herzlake]]&lt;br /&gt;
| Kennung            = [https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/einzelnen_naturschutzgebiete/naturschutzgebiet-hahnenmoor-41268.html NSG WE 054]&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = 81798&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche             = 620 ha&lt;br /&gt;
| Dim                = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = &lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 52/38/45&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 7/38/35&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = 21&lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = 28&lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = &lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 1977-08-01&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = [[Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz|NLWKN]]&lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = &lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartentext         = &lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = &lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
| Nebenbox           = &lt;br /&gt;
| Koordinate         =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hahnenmoor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]], das sich südlich von [[Herzlake]], östlich von [[Dohren (Emsland)|Dohren]] (beide [[Landkreis Emsland]]) und nördlich von [[Grafeld]] erstreckt und von dort weiter in den [[Landkreis Osnabrück]] übergeht. Das Gebiet ist rund 620 [[Hektar]] groß und wurde 1977 im Rahmen des [[Niedersächsisches Moorschutzprogramm|niedersächsischen Moorschutzprogramms]] unter dem Kennzeichen NSG WE 054 unter Naturschutz gestellt. Das NSG Hahnenmoor ist Teil eines [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH]]-Gebietes, zu dem auch das [[Hahlener Moor]] und das [[Suddenmoor]] gehören. &amp;#039;&amp;#039;Hahnenmoor&amp;#039;&amp;#039; ist auch der Name des westlichsten Teils der Gemeinde [[Menslage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der letzten Eiszeit bildete das Hahnenmoor ein Hindernis für den Abfluss der [[Hase (Fluss)|Hase]] aus dem [[Artland (Landschaft)|Quakenbrücker Becken]] (mit dem Begriff „Hahnenmoor“ ist in diesem Zusammenhang die gesamte seinerzeit zusammenhängende Moorfläche südwestlich des Hase-Binnendeltas gemeint). Lediglich durch einen Engpass zwischen dem Moor und der [[Cloppenburger Geest]], wo heute noch die Große Hase fließt, konnten (wenn überhaupt) die von den [[Dammer Berge]]n und aus dem [[Osnabrücker Land]] heranfließenden Wassermassen abgeleitet werden, was zu ständigen Überschwemmungen im Quakenbrücker Becken führte. Durch den Bau des kurvenarmen [[Hahnenmoorkanal]]s im Norden des Hahlener Moors und des Hahnenmoors wurde die Kleine Hase als zweiter Hasearm im [[Geschichte des Hase-Binnendeltas|Hase-Binnendelta]] verlängert. Dadurch wurde der Abfluss der Wassermassen stark beschleunigt. Dieser Umstand erleichterte zugleich die Entwässerung der Moore südlich der Hase.&lt;br /&gt;
[[Datei:NSG Hahnenmoor 17.JPG|miniatur|links|Fruchtendes Scheiden-Wollgras im Hahnenmoor]]&lt;br /&gt;
Über Jahrhunderte diente das Hahnenmoor den Bewohnern der umliegenden Gemeinden zur Gewinnung von [[Torf]] als Heizmaterial. Auf zuerst entwässerten und dann abgeflammten Moorflächen wurde Buchweizen geerntet und Schafe hielten die nachwachsenden Sträucher und die Heide kurz. Gleichzeitig dienten die Tiere den Menschen als Woll-, Fell- und Fleischlieferanten. Auch hielten sich viele Moorbewohner Bienenvölker zur Erzeugung von Honig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hahnenmoor 06.JPG|miniatur|links|Zum Zwecke der [[Wiedervernässung]] angelegte Torfdämme.]]&lt;br /&gt;
Mit der [[Industrialisierung]] wurde von 1958 bis 1988 der Torf im Hahnenmoor industriell mit [[Torfstechmaschine]]n und im großen Stil abgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.torfwerk-hahnenmoor.de/index.php/torfwerk/geschichtliches/torfwerk Torfwerk Hahnenmoor]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bald galt es als ausgebeutetes und eines der zerstochensten [[Moor]]e [[Niedersachsen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Moor heute ==&lt;br /&gt;
Mittlerweile wurden große Flächen des Hahnenmoores wiedervernässt. Absterbende Birken und Reste von Baumstämmen ragen aus den Wasserflächen heraus und geben der Landschaft etwas Surreales. Dem Betrachter bieten sich teilweise Ansichten, die an Bilder des Malers [[Salvador Dalí]] erinnern. Trotz der Erfolge der [[Wiedervernässung]] ist das Hahnenmoor noch nicht wieder ein echtes [[Hochmoor]]. Die früheren Eingriffe in die Natur waren zu groß. Insbesondere der industrielle Torfabbau hat seine Spuren hinterlassen, deren Rückentwicklung noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Jedes Jahr im zeitigen Herbst lassen sich im Hahnenmoor Zugvögel beobachten, u.&amp;amp;nbsp;a. [[Singschwan|Singschwäne]], [[Graugans|Graugänse]] und auch [[Kranich]]e. Es wird beobachtet, dass sich Kraniche das Hahnenmoor als Brutgebiet ausgesucht haben. Auch Singschwäne, die von der finnischen Taiga aus in den Norden Deutschlands ziehen, überwintern nicht selten im Hahnenmoor.&lt;br /&gt;
Wo der Wasserstand nicht ausreicht, um einen Gehölzaufwuchs zu verhindern, wird das Moor durch eine Schafherde baumfrei gehalten. Zur Zeit der [[Wollgras]]blüte ist das Hahnenmoor besonders reizvoll. [[Scheiden-Wollgras]] und [[Schmalblättriges Wollgras]], wie sie für das Hahnenmoor charakteristisch sind, tragen entscheidend zur Torfbildung bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernard Hachmöller: &amp;#039;&amp;#039;Das Hahnenmoor&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für das Oldenburger Münsterland 1981&amp;#039;&amp;#039;. Vechta 1980, S. 177–184&lt;br /&gt;
* Richard Pott: &amp;#039;&amp;#039;Nordwestdeutsches Tiefland zwischen Ems und Weser&amp;#039;&amp;#039; .Stuttgart 1999. Verlag Eugen Ulmer, S. 136 ff. ISBN 978-3-8001-3518-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Naturschutzgebiet Hahnenmoor}}&lt;br /&gt;
* {{NLWKN|8062|41268}}&lt;br /&gt;
* https://www.torfwerk-hahnenmoor.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Emsland&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Osnabrück&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Emsland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Osnabrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moor in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berge (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dohren (Emsland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Hase|FHahnenmoor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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