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	<title>Hahnenknooper Moore - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T03:19:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hahnenknooper_Moore&amp;diff=494276&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-02T16:52:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = IV&lt;br /&gt;
| Name               =&lt;br /&gt;
| Bild               = Naturschutzgebiet Stoteler Moor- Feuchtgebiet mit Wollgras.jpg| Bildbeschreibung   = Fruchtendes Wollgras im Stoteler Moor&lt;br /&gt;
| Lage               = Südlich von [[Stotel]] im [[Niedersachsen|nieder&amp;amp;shy;sächsischen]] [[Landkreis Cuxhaven]]&lt;br /&gt;
| Fläche             = 499 ha&lt;br /&gt;
| Kennung            = [https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/einzelnen_naturschutzgebiete/steckbrief-naturschutzgebiet-hahnenknooper-moore-40222.html NSG LÜ 288 / NSG CUX 004]&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = 165759&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      =&lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = 499 ha&lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz =&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53/25/39/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 8/35/38/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-NI&lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 1973-06-26&lt;br /&gt;
| Planung            =&lt;br /&gt;
| Verwaltung         = [[Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz|NLWKN]]&lt;br /&gt;
| Besonderheiten     =&lt;br /&gt;
| Karte              =&lt;br /&gt;
| Kartentext         =&lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = -2&lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = 1&lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        =&lt;br /&gt;
| Marker             =&lt;br /&gt;
| Markerfarbe        =&lt;br /&gt;
| Size               =&lt;br /&gt;
| px                 =&lt;br /&gt;
| py                 =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;mapframe text=&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Hahnenknooper Moore&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; latitude=&amp;quot;53.42016&amp;quot; longitude=&amp;quot;8.60113&amp;quot; zoom=&amp;quot;12&amp;quot; width=&amp;quot;348&amp;quot; height=&amp;quot;348&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;ExternalData&amp;quot;, &amp;quot;service&amp;quot;: &amp;quot;geoshape&amp;quot;, &amp;quot;ids&amp;quot;: &amp;quot;Q1971019&amp;quot;, &amp;quot;properties&amp;quot;: {&amp;quot;fill-opacity&amp;quot;: 0.1,&amp;quot;stroke&amp;quot;: &amp;quot;#006000&amp;quot;}}&amp;lt;/mapframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiet Hahnenknooper Moore&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein zusammenhängender Moorkomplex aus den [[Loxstedt]]er Naturschutzgebieten [[Stoteler Moor]] bei [[Stotel]] und [[Königsmoor (Moor)|Königsmoor]] und [[Plackenmoor]] bei [[Schwegen]] in [[Niedersachsen]]. Durch Maßnahmen zur Renaturierung sollen sich die moortypischen Umweltfaktoren noch stärker ausprägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verdämmung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baggereinsatz im Naturschutzgebiet.jpg|mini|Baggereinsatz im Naturschutzgebiet Königsmoor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Profilierter Damm.jpg|mini|Profilierter Damm zum Wasserstau]]&lt;br /&gt;
Neun Jahre lang wurde das Gebiet durch den Einsatz von Baggern in den Wintermonaten verdämmt und [[Vernässung|vernässt]]. Bedroht werden die Dämme durch [[Bisamratte]]n, die diese unterwühlen, was zum Wasserdurchfluss und Zerstörung der Dämme führt. Sie müssen regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls repariert werden. Der Wasserstand ist regelbar durch Überlaufrohre mit Rohrbogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Bis in die 1960er Jahre wurde bis zum Auslaufen der Abbau-Genehmigung in den [[Hahnenknoop|Hahnenknooper Mooren]] industrieller und bäuerlicher [[Torf]]-Abbau betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begann die Zeit der Nutzung der landwirtschaftlichen Randertragsflächen, die Moore wurden entwässert und kultiviert. Auch das winterliche Abflämmen des Bewuchses wurde verboten.&lt;br /&gt;
Die geschaffenen Grünlandflächen wurden von den vielen kleinen Bauern bewirtschaftet. Die Gräser sind minderwertiger im Futterwert auf den saueren Wiesen, genügten aber den Ansprüchen. Die moderne Landwirtschaft mit ihren Großgeräten kann mit den Moorflächen nichts mehr anfangen. Es werden edle Gräser verlangt, mit einem hohen Futterwert, die aber auf dem kargen Hochmoorboden nicht wachsen. Daher wurden die Grünlandflächen nach und nach nicht mehr bewirtschaftet, verloren ihren Wert und die öffentlichen Hand kaufte die Moorflächen und führte sie dem Naturschutz zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Naturschutz werden die größeren Grünlandflächen in den Naturschutzgebieten [[Extensive Grünlandwirtschaft|extensiv bewirtschaftet]]. Die Gräser sind minderwertig und nur als Winterfutter verwertbar für anspruchslose [[Galloway-Rind]]er, sonstige Hochlandrinder und [[Pferde]]. Dominant auf den sauren Wiesen sind die [[Binsen]] und der [[Kriechender Hahnenfuß|Kriechende Hahnenfuß]]. Die Heuballen müssen kurz nach dem [[Mähen]] abtransportiert werden; sobald das frische Gras durchwächst, ist der Boden nicht mehr tragfähig für schwere Fahrzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biotop ==&lt;br /&gt;
Durch das Trockenlegen und Abflämm-Verbot entstand eine andere [[Pflanzenwelt|Flora]], der [[Gagelstrauch]] wurde üppiger, die [[Moorbirke]] vermehrte sich in Massen durch [[Pollenflug]] und entzogen dem Moorboden das Oberflächenwasser. Das [[Pfeifengras]] (&amp;#039;&amp;#039;Molinia caerulea&amp;#039;&amp;#039;) übernahm die Oberhand, begünstigt durch einen Stickstoffeintrag aus der Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der niedere Bewuchs – verschiedene [[Moose|Moosarten]], [[Moosbeeren]], [[Besenheide]], [[Echte Glockenheide]], [[Rosmarinheide]] und [[Heidelbeeren]] – wurde von dem Pfeifengras unterdrückt und überwuchert, dann schließlich selektiert. Der Lebensraum der heimischen Tierwelt veränderte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tierwelt ==&lt;br /&gt;
Bis zu diesem Zeitraum hatte das [[Birkwild]] seinen festen Einstand. Mit den neuen Bedingungen konnte es nicht mehr fertigwerden, der Lebensraum war zerstört und das Birkwild drohte auszusterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Landesjägerschaft Niedersachsen]] unter Mitwirkung ihres [[Hegering]]s in Verbindung mit der Tierärztlichen Hochschule Hannover, Abteilung Wildtierforschung, starteten ein Projekt und wilderten von 1981 bis 1996 in den Hahnenknooper Mooren 522 Stück Birkwild aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Lebensraum für Birkwild nicht mehr vorhanden war, wurde es kein Erfolg. 1996 wurden die letzten ausgesetzten Birkhühner durch [[Telemetrie]] überwacht und man stellte fest, dass nach etwa sechs Wochen alle Exemplare von Füchsen, Mardern, Iltissen oder Habichten gerissen wurden. Das Projekt wurde eingestellt, das Birkwild ist in diesen Mooren – wie auch in vergleichbaren Mooren – ausgestorben. Ein entsprechender Lebensraum kann sich erst über [[Vernässung]] der Moore in Jahrzehnten entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jagdrecht ==&lt;br /&gt;
Das [[Jagdrecht]] endet nicht an den Naturschutzgebietgrenzen. Obwohl der Landkreis Cuxhaven und das Land Niedersachsen jagdrechtlich [[Eigenjagd]]ten bilden könnten, (Fläche ab 75 ha) überlässt die öffentliche Hand die Verpachtung und Verwaltung des Jagdrechts den einzelnen [[Jagdgenossenschaft]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Naturschutzgebiete sind an fünf genossenschaftlichen [[Jagdbezirk]]en verteilt, das NSG [[Stoteler Moor]] an [[Stotel]] und [[Fleeste]] – das NSG [[Königsmoor (Moor)|Königsmoor]] an Hahnenknoop und Langendammsmoor und das NSG [[Plackenmoor]] an [[Schwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jagdmöglichkeit im Plackenmoor beschränkt sich nur auf Ansitz vom [[Hochstand]] an den Dämmen – die Flächen sind größtenteils nicht begehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jagdbar ist [[Niederwild]], aber man kann jederzeit mit [[Wildschweine]]n rechnen. Das Befahren der Naturschutzgebiete, auch zur Jagdausübung, ist nicht gestattet, wird aber, wo es unbedingt benötigt wird, auf Wegen geduldet. Es sollte aber kein Fremdmaterial zum Ausbessern der Wege genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorsichtsmaßnahmen ==&lt;br /&gt;
Das Betreten der Naturschutzgebiete ist außerhalb der Wege verboten. In den versumpften Feuchtgebieten besteht höchste Lebensgefahr. Rutscht man in den Morast, hat man kaum die Möglichkeit, sich alleine wieder zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Cuxhaven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Naturschutzgebiet Hahnenknooper Moore|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{NLWKN|8062|90705|Name=Naturschutzgebiet „Hahnenknooper Moore“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Cuxhaven}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hahnenknooper Moore}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Cuxhaven]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moor in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Loxstedt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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