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	<title>Hagenmarkt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-05T12:56:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Braunschweig Brunswick Heinrichsbrunnen 1.jpg|mini|Heinrichsbrunnen auf dem Hagenmarkt]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hagenmarkt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der zentrale Platz des [[Braunschweig]]er [[Weichbild]]es [[Hagen (Braunschweig)|Hagen]]. Er ist über die &amp;#039;&amp;#039;[[Wendenstraße (Braunschweig)|Wendenstraße]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Fallersleber Straße (Braunschweig)|Fallersleber Straße]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Casparistraße]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Hagenbrücke (Braunschweig)|Hagenbrücke]]&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;[[Bohlweg]]&amp;#039;&amp;#039; erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensursprung ==&lt;br /&gt;
Das Weichbild Hagen wurde um 1160 durch Herzog [[Heinrich der Löwe|Heinrich den Löwen]] angelegt, wobei „[[Hag]]en“ eine eingehegte Siedlung bezeichnet. Der Hagenmarkt wird 1268 als „forum Indaginis“ und 1328 als „uppe dem haghenmarkete“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig Brunswick Katharinenkirche von Suedosten (2006).JPG|mini|hochkant|St. Katharinen &amp;lt;small&amp;gt;von Südosten&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
=== St. Katharinen ===&lt;br /&gt;
Der Hagenmarkt wird seit dem Mittelalter dominiert von der an seiner Ostseite ab ungefähr 1200 errichteten [[St. Katharinen (Braunschweig)|Katharinenkirche]], der seit 1528 protestantischen Pfarrkirche des Hagen. Der Gründungsbau erfolgte in enger Anlehnung an den [[Braunschweiger Dom]] und die [[St. Martini (Braunschweig)|Martinikirche]] in der Altstadt. Der Umbau zu einer gotischen Hallenkirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen. Die Westanlage und der Südturm wurden 1379 fertiggestellt. In den Jahren 1887 bis 1890 restaurierte Stadtbaurat [[Ludwig Winter (Architekt)|Ludwig Winter]] den Bau. Nach Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs wurde 1946 mit der Wiederherstellung begonnen. Die Turmhelme wurden 1957 bis 1958 erneuert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom Rathaus zum herzoglichen Opernhaus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Opernhaus Braunschweig.jpg|mini|Opernhaus]]&lt;br /&gt;
Ungefähr 1230 wurde südwestlich der Katharinenkirche das [[Hagenrathaus]] errichtet, nördlich davon befand sich das 1302 erwähnte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewandhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Mit der Eroberung der Stadt durch den welfischen Landesherrn im Jahre 1671 war das Hagenrathaus funktionslos geworden. Auf Veranlassung des kunstsinnigen Herzogs [[Anton Ulrich (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Anton Ulrich]] wurde es zusammen mit dem benachbarten Gewandhaus im Jahre 1690 durch den Landbaumeister [[Johann Balthasar Lauterbach]] zu einem [[Opernhaus am Hagenmarkt|Opernhaus]] umgebaut. Es diente zunächst als Spielstätte für Opern. Ab dem 18. Jahrhundert wurden auch Schauspiele aufgeführt, darunter zahlreiche [[Erstaufführung]]en, wie &amp;#039;&amp;#039;[[Emilia Galotti]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Faust I|Faust]]&amp;#039;&amp;#039;. 1818 wurde die Bühne zum [[Nationaltheater]] erhoben. 1861 zog das Theater an seine neue Spielstätte am [[Steinweg (Braunschweig)|Steinweg]]. Das Opernhaus wurde 1864 abgerissen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Hagenmarkt-Apotheke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig Gewandhaus-Portal.jpg|mini|hochkant|Das Portal der Hagenmarkt-Apotheke]]&lt;br /&gt;
Nach der seit 1479 bestehenden Ratsapotheke am Eiermarkt wurde im Jahre 1677 die [[Hagenmarkt-Apotheke]] als zweite derartige Einrichtung erbaut. Sie wurde nach der Zerstörung im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in modernem Architekturstil wieder aufgebaut. Lediglich das Portal des Bildhauers [[Wolter Hasemann]] blieb erhalten und wurde 1949/50 in die Nordseite des [[Gewandhaus (Braunschweig)|Gewandhauses]] am [[Altstadtmarkt (Braunschweig)|Altstadtmarkt]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Bauten ===&lt;br /&gt;
Die im Folgenden genannten historischen Bauten sind nicht mehr erhalten. Im Jahre 1385 wurde eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;städtische Waage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Norden des Hagenmarktes errichtet. Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schmiede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird 1404 erwähnt. Am Südrand des Hagenmarktes befand sich von 1695 bis 1828 das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katharineum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, welches im heute noch bestehenden Gymnasium [[Martino-Katharineum Braunschweig|Martino-Katharineum]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brunnen und Denkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Heinrichsbrunnen}}Im Jahre 1874 wurde der heute noch erhaltene, von [[Adolf Breymann]] entworfene und von [[Georg Ferdinand Howaldt]] gegossene [[Heinrichsbrunnen (Braunschweig)|Heinrichsbrunnen]] errichtet. Die Bronzefigur stellt den Gründer des Hagen, Herzog Heinrich den Löwen, dar. Er hält ein Modell von St. Katharinen in seiner linken Hand. Die Brunnenschalen aus [[Velpker Sandstein]] stammen von Ludwig Winter, die Drachen und Löwen sind wiederum von Breymann. Ein früherer Brunnen an dieser Stelle aus dem Jahre 1407 wurde 1570 vergoldet und während der [[Befreiungskriege]] im Jahre 1814 eingeschmolzen, um daraus Kanonen zu gießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Nordwestseite erinnert eine Gedenkplatte mit Sockel an den 1604 auf dem Hagenmarkt gefolterten und hingerichteten Bürgerhauptmann [[Henning Brabandt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der gegenüberliegenden Seite erinnert ein achteckiger Säulenschaft mit Inschrift an das herzogliche Opernhaus und die hier stattgefundenen Uraufführungen von [[Gotthold Ephraim Lessing|Lessings]] &amp;#039;&amp;#039;[[Emilia Galotti]]&amp;#039;&amp;#039; (1772) und [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethes]] &amp;#039;&amp;#039;[[Faust. Eine Tragödie.|Faust]]&amp;#039;&amp;#039; (1829).&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gedenktafel Henning Brabandt 1.jpg|Gedenkplatte Henning&amp;amp;nbsp;Brabandt&lt;br /&gt;
 Braunschweig Gedenkstein Herzogl Opernhaus Hagenmarkt (2012).JPG|Gedenkstein Opernhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Überlieferung nach wurde der morastige Grund des Hagen durch flandrische Siedler (1196 erwähnt), die Herzog Heinrich der Löwe nach Braunschweig rief, ab dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entwässert. Möglicherweise waren auch Friesen an der Besiedlung beteiligt, worauf die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Vresendor&amp;#039;&amp;#039; von 1349 hindeutet. Direkt an der Oker gab es 1397 eine Pferdetränke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archäologische Grabungen ===&lt;br /&gt;
In den Jahren 1980/1981 wurden [[Ausgrabung]]en durch den Archäologieoberrat [[Hartmut Rötting]] durchgeführt. Dabei fand man einen ungefähr um 1200 angelegten Knüppeldamm, der zur Befestigung des sumpfigen Untergrundes gedient hatte. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Katharinenkirche auf einer Schwemmsandinsel erbaut wurde. In vorstädtischer Zeit lag das Niveau des Hagenmarktes um ca. 2,6 m tiefer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Ausgrabungen erfolgten in den Jahren 2024 und 2025 vor einer Platzneugestaltung. Die von einer [[Grabungsunternehmen|Grabungsfirma]] vorgenommenen archäologischen Untersuchungen reichten bis in eine Tiefe von 2,5 Meter. Dabei freigelegte Mauer- und Fundamentreste ordneten die Archäologen dem herzoglichen Opernhaus von 1690 und dem überbauten mittelalterliche Hagenrathaus zu. Neu entdeckt wurde ein mit Schutt verfüllter Brunnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Eberhard: [https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/braunschweig/article408129653/ausgrabungen-am-hagenmarkt-in-diesen-mauern-steckt-jede-menge-mittelalter.html &amp;#039;&amp;#039;Ausgrabungen am Hagenmarkt: In diesen Mauern steckt jede Menge Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;] in [[Braunschweiger Zeitung]] vom 23. Januar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/nachrichten/ausgrabung-hagenmarkt.php &amp;#039;&amp;#039;Reste des alten herzoglichen Opernhauses auf dem Hagenmarkt freigelegt&amp;#039;&amp;#039;] bei braunschweig.de vom 5. Dezember 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die „Große Schicht“ 1374 bis 1380 ===&lt;br /&gt;
Der Hagenmarkt war im Laufe der Geschichte mehrfach Schauplatz gewaltsamer innerstädtischer Auseinandersetzungen, den sogenannten „[[Braunschweiger Schichten]]“. Während der „Großen Schicht“ kam es dort 1374 zur Hinrichtung des Bürgermeisters der Altstadt, [[Tile von Damm]]. Erst durch äußeren wirtschaftlichen Druck durch Ausschluss Braunschweigs aus der [[Hanse]] im Jahre 1375 wurde die Wiederherstellung der althergebrachten Machtverhältnisse erzwungen. Im Jahre 1380 wurde Braunschweig unter Auflagen wieder in die Hanse aufgenommen.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hansestadt Braunschweig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der „Aufruhr der Armut“ 1512 bis 1514 ===&lt;br /&gt;
Zur Sanierung der städtischen Finanzen wurden zu Beginn des 16. Jahrhunderts [[Schoss (Steuer)|Schoss]] und Zölle erhöht. Eine erneute Anhebung im Jahre 1512 sowie eine andauernde Inflation führten zu einem Aufstand im Hagen, wobei die ärmeren Bevölkerungsschichten aus der Schöppenstedter Straße, der Mauern- und Friesenstraße sowie aus [[Nickelnkulk]] und Klint das Hagenrathaus stürmten. [[Ludwig Hänselmann|Hänselmann]] sprach daher später vom „Aufruhr der Armut“. Der Bürgermeister wurde verletzt, ein Ratsherr getötet. Auch der städtische Zollschreiber [[Hermann Bote]] wurde Opfer der Übergriffe. Er beschrieb diese, sowie die vorhergehenden „Schichten“ seit 1292, d. h. innerstädtischen Aufstände, in seinem &amp;#039;&amp;#039;[[Schichtbuch (Bote)|Dat schicht boick]]&amp;#039;&amp;#039; von 1514. Die Eroberung des [[Altstadtrathaus (Braunschweig)|Altstadtrathauses]] gelang nicht; der Rat war jedoch zu Zugeständnissen gezwungen, reduzierte die erhobenen Abgaben und setzte die Neuerungen im „Kleinen Brief“ von 1513 fest. Die Lage beruhigte sich Ende 1513 nach der Hinrichtung mehrerer Aufrührer und nach der Verabschiedung eines neuen Finanzgesetzes 1514, das die ärmeren Bevölkerungsgruppen weniger stark belastete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Brabandtsche Revolution 1601 bis 1604 ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts eskalierten die sozialen Spannungen zwischen ärmeren Bevölkerungsschichten und dem wohlhabenden Patriziat, welches bislang die Macht im Rat innehatte. Im Jahre 1601 gelang dem Bürgerhauptmann [[Henning Brabandt]] mit dem „Neuen Rezeß“ eine Demokratisierung der innerstädtischen Machtverteilung. In den Folgejahren verlor Brabandt zusehends die Unterstützung der Bevölkerung. Es kam zu Unruhen, die sich am 3. September 1604 zuspitzten, als sich Brabandts Gegner auf dem Hagenmarkt und seine Anhänger auf dem [[Altstadtmarkt (Braunschweig)|Altstadtmarkt]] versammelten. Es folgte eine Jagd auf die Bürgerhauptleute und ihre Anhänger. Brabandt gelang zunächst die Flucht, wurde jedoch am Folgetag gefangen genommen. Im unmittelbar folgenden Strafprozess entlud sich die Rache des alten patrizischen Rates. Brabandt gestand unter der Folter alle ihm zur Last gelegten Taten bis hin zu einem Bündnis mit dem Teufel. Dem Schuldspruch folgte am 17. September 1604 Brabandts bestialische Hinrichtung auf dem Hagenmarkt. Mehrere Anhänger Brabandts wurden ebenfalls hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Spieß]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte der Stadt Braunschweig im Nachmittelalter]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Braunschweig 1966, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tacke Hagenmarkt Braunschweig.jpg|mini|hochkant=1|&amp;#039;&amp;#039;Hagenmarkt mit Opernhaus von Westen&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;br /&amp;gt;Gemälde von [[Ludwig Tacke]], vor 1864]]&lt;br /&gt;
In den Jahren 1884 und 1885 entstand mit der Neuanlage der Casparistraße eine Verbindung zum Bahnhof. Der bisherige Wochenmarkt wurde 1897 in die neu eröffnete Markthalle verlegt.&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|links|Braunschweig Heinrichsbrunnen.jpg|240|Braunschweig Hagenmarkt VFP C.Uhde (1892).jpg|240|Der Heinrichsbrunnen (1873). Das große Haus im Hintergrund links ist die [[Hagenmarkt-Apotheke]]. Bild rechts, Blickrichtung Nordosten Ansicht von 1892 mit Katharinenkirche.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
In der Luftbildaufnahme vom 12. Mai 1945 sind die großflächigen Zerstörungen im Bereich der Innenstadt sichtbar. Im [[Streiflicht]] (Sonne steht im Westen) sind die großflächigen Bombenbrachen zwischen Theaterwall und Hagenmarkt gut erkennbar: Die Häuser wurden zu fast 100 % zerstört, es stehen nur noch vereinzelte Mauern von Steingebäuden.&lt;br /&gt;
{{Luftbild Hagenmarkt Braunschweig Mai 1945|Kommentar=Die schwer beschädigt Katharinenkirche wurde von 1946 bis 1958 wieder aufgebaut und ab 1987 restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.braunschweig.de/tourismus/ueber-braunschweig/sehenswuerdigkeiten/blik/kulturdenkmaeler/st_katharinen.php &amp;#039;&amp;#039;St. Katharinen&amp;#039;&amp;#039;] auf braunschweig.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbau ab 1981 ===&lt;br /&gt;
Dem Charakter des Hagenmarktes als wichtiger Verkehrsknotenpunkt wurde durch den Umbau ab 1981 Rechnung getragen. Im Jahre 1983 wurde der neue Cityring fertiggestellt, der die Schnittpunkte Hagenmarkt, Radeklint, Europaplatz und John-F.-Kennedy-Platz miteinander verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der „Braunschweiger Kessel“ 2005 ===&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 2005 wurden während einer Anti-[[NPD]]-Kundgebung auf dem Hagenmarkt ungefähr 250 Personen von der Polizei für mehr als zwei Stunden eingeschlossen. Darunter befanden sich auch zufällig vorbeikommende Passanten. In nachfolgenden Gerichtsverfahren wurde entschieden, dass die Einkesselung rechtswidrig war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Auch Oberlandesgericht entscheidet: Braunschweiger Kessel rechtswidrig.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 27. Oktober 2006 ({{Webarchiv|url=http://www.braunschweiger-zeitung.de/lokales/Braunschweig/auch-oberlandesgericht-entscheidet-braunschweiger-kessel-rechtswidrig-id530851.html |wayback=20160105094615 |text=braunschweiger-zeitung.de |archiv-bot=2025-06-13 00:24:11 InternetArchiveBot }}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuplanung ===&lt;br /&gt;
Im April 2022 wurde ein nicht offener Realisierungswettbewerb ausgelobt. Gegenstand des Wettbewerbs war die freiräumliche Neuplanung des Hagenmarktes. Die Stadt Braunschweig verfolgte mit diesem Verfahren das Ziel, für den Hagenmarkt einen konkreten umsetzungsgeeigneten Entwurf einer neuen Freiraumgestaltung zu erhalten und diesen zu realisieren. In der Preisgerichtssitzung vom 21. September 2022 wurde das Büro „capatti staubach urbane landschaften“ aus Berlin mit dem 1. Preis ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/hagenmarkt-braunschweig-249606#announcementOriginalHtml |titel=Hagenmarkt Braunschweig |werk=[[Wettbewerbe Aktuell]] |datum=2022-09-29 |sprache=de |abruf=2025-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarische Adaption ==&lt;br /&gt;
Der Hagenmarkt in Braunschweig ist Schauplatz des 1870 erschienenen Romans &amp;#039;&amp;#039;[[Im Eckfenster]]&amp;#039;&amp;#039; des Schriftstellers [[Friedrich Gerstäcker]] (1816–1872). Der Roman gehört zu den ersten deutschen Kriminalromanen des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, in denen ein [[Detektiv]] als Ermittler tätig ist und den Fall aufklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Elmar Arnhold]]: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Plätze in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Häuser, Köln 2021, ISBN 978-3-9823115-0-0.&lt;br /&gt;
* Elmar Arnhold, Arbeitsgemeinschaft gebautes Erbe, Hägener Forum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Hagenmarkt in Braunschweig. Zur Geschichte eines Stadtplatzes. Braunschweig 2017.&amp;#039;&amp;#039; ([https://katharinenbraunschweig.de/wp/wp-content/uploads/2018/02/Hagenmarkt-300dpi.pdf katharinenbraunschweig.de] PDF; 60 MB).&lt;br /&gt;
* [[Hermann Dürre]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Braunschweig im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1861 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10018948_00007.html digitale-sammlungen.de]).&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Hodemacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigs Straßen – ihre Namen und ihre Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Innenstadt.&amp;#039;&amp;#039; Elm-Verlag, Cremlingen 1995, ISBN 3-927060-11-9, S. 136–137.&lt;br /&gt;
* Bernd Jericho: &amp;#039;&amp;#039;Hagenmarkt.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3-926701-14-5|Seite=97}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kimpflinger: &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]]. Baudenkmale in Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1.1.: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1, Hameln 1993, ISBN 3-87585-252-4, S. 165–170.&lt;br /&gt;
*  {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Heinrich Meier (Historiker)|Heinrich Meier]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Hagenmarkt&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Die Strassennamen der Stadt Braunschweig&lt;br /&gt;
   |Reihe=Quellen und Forschungen zur Braunschweigischen Geschichte&lt;br /&gt;
   |BandReihe=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Julius Zwissler&lt;br /&gt;
   |Ort=Wolfenbüttel&lt;br /&gt;
   |Datum=1904&lt;br /&gt;
   |Seiten=47&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org |gri_33125000344404 |Blatt=n58}}}}&lt;br /&gt;
* [[Paul Jonas Meier]], [[Karl Steinacker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte Auflage, Braunschweig 1926.&lt;br /&gt;
* [[Richard Moderhack]]: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hagenmarkt (Braunschweig)|Hagenmarkt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Historische Marktplätze in Braunschweig&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste City-Ring in Braunschweig&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/16/2/N |EW=10/31/29/E |type=landmark |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarischer Schauplatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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