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	<title>Hagengebirge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hagengebirge&amp;diff=139660&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aschroet: Grund dafür ohne Tatsache</title>
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		<updated>2025-10-27T08:25:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grund dafür ohne Tatsache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das Hagengebirge im Berchtesgadener Land. Für das Gebirge auf Neuguinea siehe [[Hagengebirge (Neuguinea)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME=Hagengebirge&lt;br /&gt;
|KARTE=Hagengebirge.png&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=Das Hagengebirge zwischen [[Königssee]] im Westen und [[Salzach]]tal im Osten&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Großes Teufelshorn]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=2363&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=AT&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE=&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH=[[Land Salzburg|Salzburg]] ([[Österreich]]), [[Landkreis Berchtesgadener Land|Berchtesgadener Land]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=[[Berchtesgadener Alpen]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=47.530&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=13.064&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-BY/AT-5&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hagengebirge.jpg|mini|Das Hagengebirge (Blick vom Schneibstein aus nach Süden)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hagengebirge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Massiv|Gebirgsstock]] der [[Berchtesgadener Alpen]]. Es liegt überwiegend im österreichischen Bundesland [[Land Salzburg|Salzburg]], das westliche Viertel im bayerischen Landkreis [[Landkreis Berchtesgadener Land|Berchtesgadener Land]]. Die steile Westflanke des Hagengebirges fällt rund 1700 Höhenmeter zum Kessel des [[Königssee]]s ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Hagengebirge mit ausgeprägten Hochflächenbildungen, insbesondere auf der salzburgischen Seite, hat eine Ausdehnung von etwa 12 mal 10 Kilometern. Die Staatsgrenze zwischen [[Deutschland]] und [[Österreich]] verläuft von Nord nach Süd durch die Westhälfte des Gebirgsstocks. Der Grenzkamm vom [[Schneibstein]] ({{Höhe|2276}}) im Norden über [[Windschartenkopf]] ({{Höhe|2211}}), [[Hochseeleinkopf]] ({{Höhe|2109}}), [[Kahlersberg]] ({{Höhe|2350}}), [[Kragenköpfe]] ({{Höhe|2176}}) und [[Wildalmriedel]] ({{Höhe|2269}}) bis zu den [[Teufelshörner]]n ({{Höhe|2363}}) im Süden trägt die höchsten Gipfel. Diese Gipfelkette trennt den Gebirgsstock in einen westlichen, bayerischen und einen östlichen, salzburgischen Teil. Unterhalb des Grenzkamms ziehen auf deutscher Seite von dem zwischen Kahlersberg und Laafeld gelegenen Pass Hochgschirr das Landtal nach Süden gegen die [[Röth]] und der Schlunggraben nach Norden gegen die Windscharte. Diese Senken trennen die Hochfläche von den vorgelagerten, zum Königssee hin steil abfallenden [[Gotzenberge]]n mit den Gipfeln von [[Hohes Laafeld|Hohem Laafeld]] ({{Höhe|2074}}), [[Gotzentauern]] ({{Höhe|1858}}), [[Feuerpalfen|Warteck]] ({{Höhe|1741}}), [[Fagstein]] ({{Höhe|2164}}) und [[Rotspielscheibe]] ({{Höhe|1940}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Magnus: [https://www.bbgev.de/berichte/015_1915/pflanzenschonbezirk_berchtesgaden.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Vegetationsverhältnisse des Pflanzenschonbezirkes bei Berchtesgaden&amp;#039;&amp;#039;], Zürich 1915, S. 317&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hagengebirge ist über den Einschnitt des &amp;#039;&amp;#039;Blühnbachtörls&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2016}}) mit dem [[Steinernes Meer|Steinernen Meer]] und über das &amp;#039;&amp;#039;Torrener Joch&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1731}}) mit dem [[Göll]]massiv ([[Hoher Göll]]) verbunden. Im Norden wird es durch das [[Bluntautal]] begrenzt, im Osten bildet das [[Salzach]]tal eine tiefreichende Trennlinie zum [[Tennengebirge]]. Im Süden ist es vom [[Hochkönig]]stock durch das [[Blühnbachtal]] abgesetzt, einem Seitental der Salzach. Etwa 25 Quadratkilometer des Hagengebirges und etwa ein Dutzend Gipfel liegen über [[Zweitausender|2000 Meter]] Meereshöhe, weitere große Flächen etwas tiefer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanderwege, Schutz- und Jagdhütten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hinterschlumalm.JPG|mini|Die verfallene Hinterschlumalm im Schlumtal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das westliche Viertel des Hagengebirges, die Gotzenberge und die Röth, ist vom Königssee her gut mit Wegen erschlossen. Der Gipfel des Schneibsteins, der den nördlichen Eckpfeiler des Gebirgsstocks darstellt, ist von der Bergstation der [[Jennerbahn]] relativ leicht zugänglich. Auch der unterhalb des Kahlersberges gelegene [[Seeleinsee]] ist ein beliebtes Wanderziel. Auf österreichischer Seite wurden ab 1924, in der Röth ab 1936 [[Alpensteinbock|Steinböcke]] ausgewildert,&amp;lt;ref&amp;gt;M. Zeller, H. Schöner: &amp;#039;&amp;#039;Alpenvereinsführer Berchtesgadener Alpen.&amp;#039;&amp;#039; 15. Auflage, Rother 1982/86, S. 367f.&amp;lt;/ref&amp;gt; die sich später zu einer Kolonie vereinigt haben und mittlerweile in den gesamten südlichen Berchtesgadener Alpen vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alpine Stützpunkte bieten sich am Torrener Joch unterhalb des Schneibsteins das [[Carl-von-Stahl-Haus]] und das [[Schneibsteinhaus]] an. Hoch über dem Ostufer des Königssees bietet die im Sommer bewirtschaftete [[Gotzenalm]] (Aussichtspunkt Feuerpalfen in wenigen Minuten erreichbar) Berggehern Nachtquartiere an. In der Röth befindet sich die [[Wasseralm]], eine in der Sommersaison bewirtschaftete Hütte der [[Deutscher Alpenverein|DAV]]-Sektion Berchtesgaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der österreichische Teil des Gebirges ist wesentlich unzugänglicher und einsamer als der bayerische Teil, wurde aber bis 2025 von einer [[Hochspannungsleitung|220-kV]]-[[Freileitung|Überlandleitung]] überquert, der der Verbundsteig folgte. Früher gab es hier zahlreiche [[Alm (Bergweide)|Almen]], die miteinander durch ein gut ausgebautes Wegenetz verbunden waren. Mittlerweile sind fast alle Almen verfallen, die Wege verwachsen und nur dem geübten Auge noch erkennbar. Grund dafür ist, dass dieser abgelegene Teil des Hagengebirges seit langem als [[Jagd]]gebiet genutzt wird und praktisch nur von [[Golling an der Salzach|Golling]] und vom [[Blühnbachtal]] aus zugänglich ist. Früher waren es der Adel, dann der Geldadel mit [[Krupp (Familie)|Krupp]] von Bohlen-Halbach, bis 2020 der amerikanische Industrieerbe Frederick R. Koch ([[Koch Industries]]), der im [[Schloss Blühnbach]] bei Tenneck/Werfen sommers residierte. Heute gehört das Hagengebirge den [[Österreichische Bundesforste|Österreichischen Bundesforsten]]. Zahlreiche gut versteckte [[Jagdhütte]]n sind über das gesamte Plateau verstreut. Vor allem während der Jagdsaison (September bis Dezember) sind Wanderer und Bergsteiger nicht gerne gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lediglich auf den im Nordosten gelegenen Almen, der Kratz- und Angeralm, werden im Sommer noch Jungvieh (Rinder) und Pferde aufgetrieben. Der nördliche, überwiegend deutlich unter 2000&amp;amp;nbsp;m hohe Teil des Hagengebirges weist eine üppige Vegetation auf. Hier sind jahrhundertealte Bäume zu finden, [[Gämsen]], [[Rotwild]], [[Alpensteinbock|Steinböcke]], [[Murmeltiere]], diverse [[Greifvögel]], [[Bergmolch|Alpenmolche]] und auch [[Kreuzotter]]n. An den vielgestaltigen Grashängen wachsen seltene Bergblumen und ein Großteil des Gebietes steht unter [[Naturschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das Hagengebirge ist aus [[Dachsteinkalk]] aufgebaut. Während im nördlichen Teil [[Bankung|gebankter Kalk]] (Bankkalk) vorherrscht, dominiert [[Riffkalk]] den südlichen Teil. Die Trennlinie beider geologischer Bereiche verläuft auf der Line Bärensunk&amp;amp;nbsp;– Kragenköpfe&amp;amp;nbsp;– Längtalschneid&amp;amp;nbsp;– Stangenkopf&amp;amp;nbsp;– Krasttalung&amp;amp;nbsp;– Bitz’n&amp;amp;nbsp;– Schönbichlalm&amp;amp;nbsp;– oberes Tristkar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verstreut über das Hagengebirge sind [[Megalodonten]] („Kuhtrittmuscheln“), Muschel[[fossilien]] aus dem [[Trias (Geologie)|Trias]], in großer Zahl sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gipfel im Hagengebirge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tristkopf.jpg|mini|Tristkopf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen des Gebirges liegen [[Schneibstein]] ({{Höhe|2276}}), [[Reinersberg]] ({{Höhe|2171}}), [[Fagstein]] ({{Höhe|2164}}), [[Windschartenkopf]] ({{Höhe|2211}}), [[Schlumkopf]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Schlunghorn&amp;#039;&amp;#039;, {{Höhe|2206}}), [[Hochseeleinkopf]] ({{Höhe|2109}}), [[Kahlersberg]] ({{Höhe|2350}}), [[Kragenköpfe]] (höchster {{Höhe|2178}}), [[Hochsäul]] ({{Höhe|2073}}) und [[Schossenkopf]] ({{Höhe|2107}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten und Süden befinden sich [[Kratzspitze]] ({{Höhe|1759}}), [[Steinwändhorn]] ({{Höhe|1863}}), [[Tristkopf (Hagengebirge)|Tristkopf]] ({{Höhe|2110}}), [[Rifflkopf]] ({{Höhe|2254}}), [[Hochgschirr]] ({{Höhe|2255}}), [[Tanntalköpfe]] (höchster {{Höhe|2288}}), [[Raucheckkopf]] ({{Höhe|2215}}), [[Jägerbrunntrog]] ({{Höhe|2247}}) und [[Wildalmriedel]] ({{Höhe|2269}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Südwesten liegen die [[Teufelshörner]]: das Große Teufelshorn ({{Höhe|2362}}) und Kleine Teufelshorn ({{Höhe|2283}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Innere des Hochplateaus prägen vor allem [[Lengtalschneid]] ({{Höhe|2227}}) und [[Hochwieskopf]] ({{Höhe|2189}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höhlen im Hagengebirge ===&lt;br /&gt;
Im Hagengebirge gibt es zahlreiche Höhlen. Altbekannt&amp;amp;nbsp;– früher oft von Schatzgräbern besucht&amp;amp;nbsp;– ist der [[Scheukofen]], eine talnahe Höhle nahe von Sulzau im Salzachtal. Nicht weit davon entfernt ist das [[Brunnloch]] bei Stegenwald, eine Höhle, die man schon vom Tal aus gut sieht. Auch die Bärenhöhle am Torrenerfall (Bluntautal) zählt zu den weitum bekannten Höhlen. In ihrem Eingangsbereich wurden zahlreiche Skelette vom [[Höhlenbär]]en (&amp;#039;&amp;#039;Ursus speläus&amp;#039;&amp;#039;) gefunden, welche sich heute im Depot des Museums „[[Haus der Natur Salzburg|Haus der Natur]]“ in der Stadt [[Salzburg]] befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmteste Höhle des Hagengebirges ist die [[Tantalhöhle]], deren Eingang sich hoch über dem Blühnbachtal befindet. Sie ist nach derzeitiger Kenntnis über 34&amp;amp;nbsp;km lang und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg vom Salzburger Juwelier und Höhlenforscher Alfred Koppenwallner durch systematisches Suchen entlang der Schichtgrenze von [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]] und [[Dachsteinkalk]], den zwei Gesteinsarten, aus denen das Hagengebirge größtenteils besteht, gefunden. Auch der Eingang des Scheukofens liegt an dieser Schichtgrenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt sind im Hagengebirge zurzeit knapp 500 Höhlen bekannt. Weitere bekannte und bedeutende Höhlen sind der [[Gamsbockschacht]], das [[Hagenloch (Höhle)|Hagenloch]], das [[Kälbergrubenwindloch]], das [[Höllriedllabyrinth]], die [[Hochwandlhöhle]], die [[Zentrumshöhle]], die [[Jagerbrunntroghöhle]], der [[Ochsenkarschacht]] und die [[Lindwurmhöhle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forschungsergebnisse werden vom Landesverein für [[Höhlenkunde]] in Salzburg gesammelt und publiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rotwandalm.jpg|mini|Die Überreste der Rotwandalm.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Verbundhuette.jpg|mini|Verbundhütte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leitungssteig.jpg|mini|Ehemalige Überlandleitung durch das Hagengebirge. Der &amp;#039;&amp;#039;Verbundsteig&amp;#039;&amp;#039; folgte dieser Leitung.]]&lt;br /&gt;
Eine erste ausführliche Beschreibung des Gebietes machte der Bergpionier [[Hermann von Barth]],&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann von Barth: &amp;#039;&amp;#039;[[Aus den Nördlichen Kalkalpen]].&amp;#039;&amp;#039; Amthor, Gera 1874 ([https://bibliothek.alpenverein.de/webOPAC/06_buecher/BarthKalkalpen-web.pdf Digitalisat, PDF, 86 MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt; der das Hagengebirge 1873 mehrmals bewanderte. Seitdem hat sich das Hagengebirge von einem intensiv almwirtschaftlich genutzten Gebiet zu einem weitgehend menschenleeren Gebiet gewandelt. Fast alle der einst 27 Almen, außer der Graz- und Angeralm, werden nicht mehr genutzt, die Gebäude sind meist nur noch Ruinen. Teilweise wurden die Almen aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben, teils wurden sie durch Jäger und Jagdgesellschaften aufgekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verlassenen Almen im bayerischen Teil waren die Soienalm, Kahlersbergalm, Mitterhüttenalm, Landtalalm, Bärensunkalm, Hanauerlablalm, Untere Rötalm und Neuhüttalm. Im österreichischen Teil die leer Wildalm, Graflschlümlalm, Hinterschlumalm, Vorderschlumalm, Rotwandalm, Seealm, Hieflalm, Längtalalm, Schönbichlalm, Neukaseralm, Krinnalm, Biedereralm, Fillingalm, Höllriedlalm, Aualm, Brunnalm, Bergeralm und Karalm.&amp;lt;ref&amp;gt;Österreichischer Alpenverein (Hrsg.): Alpenvereinsjahrbuch. 97. Jahrgang, 1972. S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1916 an gehörten das Hagengebirge und das Blühnbachtal der deutschen Industriellenfamilie [[Krupp (Familie)|Krupp]]. Seit 1973 ist es im Besitz der [[Österreichische Bundesforste|Österreichischen Bundesforste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1959 bis 1961 quer durch den österreichischen Teil des Hagengebirges erbaute [[Hochspannungsleitung]] transportierte den Strom von den [[Kraftwerksgruppe Kaprun|Stauwerken Kapruns]] in die nördlichen Teile des Salzburger Landes. Zur Leitungskontrolle wurden mehrere (nicht öffentlich zugängliche) Diensthütten errichtet und der dem Leitungsverlauf folgende Verbundsteig (nach dem Besitzer [[Verbund AG]]) angelegt. Die größte Diensthütte steht auf der Krinnalm (zwischen Mast 173 und 174) und wird in den Karten meist als Verbundhütte bezeichnet. An ihr befindet sich ein – in dieser wasserarmen Region – wichtiger, öffentlich zugänglicher Außenwasserhahn, welcher von einem nahen Wassersammelbassin (im Jahr 2012 entschlammt und renoviert), recht zuverlässig gespeist wird. Die Stromleitung wurde im Frühjahr per Helikopter kontrolliert und im Spätsommer (Revision) von Mitarbeitern der Verbundgesellschaft Mast für Mast abgegangen. Obwohl auf dem ursprünglich in rotgelb (oft verblassend) markierten Verbundsteig (Leitungssteig) in zahlreichen Hinweisschildern der Durchgang verboten ist, wird der größte Teil des Steigs inzwischen auch vom Alpenverein als Weg Nr. 458 geführt und ist an einigen Stellen sogar nachmarkiert. Insbesondere im schlecht gesicherten und wenig markierten Steilabstieg beim Südabbruch des Gebirgsstocks zum Blühnbachtal besteht allerdings für Ortsunkundige Verirrungs- und Absturzgefahr.&lt;br /&gt;
2025 wurde die Leitung rückgebaut. Die 60 Masten wurden per Hubschrauber abtransportiert und die meisten Fundamente rückgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://salzburg.orf.at/stories/3317648/ &amp;#039;&amp;#039;Aufwändiger Abbau von Stromleitung im Hochgebirge&amp;#039;&amp;#039;], orf.at, 14. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im österreichischen Teil noch 12 genutzte Jagdhütten. Diese sind Hochwies, Hochwandl, Alblhöh, Vorderschlum, Brent, Fillingalm, Grazalm, Jochalm, Mitterkar, Brunnalm, Bergkrauteben und Schoberkopfalm.&amp;lt;ref&amp;gt;Österreichischer Alpenverein (Hrsg.): Alpenvereinsjahrbuch. 97. Jahrgang, 1972. S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann von Barth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Aus den Nördlichen Kalkalpen]].&amp;#039;&amp;#039; Amthor, Gera 1874 ([https://bibliothek.alpenverein.de/webOPAC/06_buecher/BarthKalkalpen-web.pdf Digitalisat, PDF, 86 MB]); Nachdruck Bavarica-Reprint im Süddeutschen Verlag, München 1984, ISBN 3-7991-6217-8.&lt;br /&gt;
* Österreichischer Alpenverein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alpenvereinsjahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, 97. Jahrgang, 1972.&lt;br /&gt;
* Walter Klappacher, Karl Mais: &amp;#039;&amp;#039;Salzburger Höhlenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1979.&lt;br /&gt;
* Ewald Langenscheidt: &amp;#039;&amp;#039;Höhlen und ihre Sedimente in den Berchtesgadener Alpen. Dokumente der Landschaftsentwicklung in den nördlichen Kalkalpen.&amp;#039;&amp;#039; Berchtesgaden 1986. ISBN 3-922325-09-2.&lt;br /&gt;
;Führer&lt;br /&gt;
* Sepp Brandl: &amp;#039;&amp;#039;Rund um Salzburg. Die schönsten Tal- und Höhenwanderungen&amp;#039;&amp;#039;. Rother Bergverlag, 2008. ISBN 978-3-7633-4243-3.&lt;br /&gt;
* {{bibISBN|9783763311279}}&amp;lt;!--Alpenvereinsführer--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Karten:&lt;br /&gt;
* [[Alpenvereinskarte]] Blatt 10/2 &amp;#039;&amp;#039;Hochkönig, Hagengebirge.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-928777-10-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4266636-3|VIAF=315125801}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berchtesgadener Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Berchtesgadener Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Golling an der Salzach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Werfen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in den Alpen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aschroet</name></author>
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