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	<title>Hagener Impuls - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T13:31:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hagener_Impuls&amp;diff=131614&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Beegies: doppelte Zitatauszeichnung korrigiert</title>
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		<updated>2023-12-27T11:00:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Zitatauszeichnung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hagener Impuls&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet einen Abschnitt in der Geschichte der Stadt [[Hagen]] zu Beginn des [[20. Jahrhundert]]s, in dem sie Ort und Schauplatz für eine im&lt;br /&gt;
internationalen Maßstab wichtige Entwicklung war. Der Begriff wurde zurückblickend im Jahre 1972 vom Kunsthistoriker Nic Tummers geprägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren zwischen 1900 und 1921 betätigte sich der Hagener [[Karl Ernst Osthaus]] in seiner Heimatstadt als Mäzen, Vermittler und Organisator einer Vision, „die Schönheit wieder zur herrschenden Macht im Leben“ werden zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren war Hagen europaweit eines der wichtigsten Zentren für die Reformbewegung vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], die sich gegen die verkrusteten Strukturen des [[Wilhelminismus]] wendete. Äußeres Zeichen dieser Reformbewegung war der so genannte [[Jugendstil]], der sich über [[Henry van de Velde]] auch in Deutschland durchsetzen konnte. Hagen war einer der ersten Orte in Deutschland mit Bauten im Jugendstil und die Stadt, in der seine Weiterentwicklung in ‚sachliche‘ Gestaltungsformen betrieben wurde, die dann später – nach dem Ersten Weltkrieg – im Weimarer und Dessauer [[Bauhaus]] zur Blüte kamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der besondere Charakter des Hagener Impulses bestand darin, dass er nicht als eine überschaubare Enklave geplant wurde, sondern sich Osthaus’ Versuch der Umgestaltung des gesellschaftlichen Lebens durch Kunst auf die soziale Realität einer ganzen Industriestadt, seiner Heimatstadt Hagen, bezog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang Stadttheater.JPG|mini|Figuren von [[Milly Steger]] (1911) am Hagener Stadttheater]]&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Zeugen des Hagener Impulses sind:&lt;br /&gt;
* [[Karl-Ernst-Osthaus-Museum]] (1902, 1975, 1992)&lt;br /&gt;
* [[Hohenhof]] (1906–1908)&lt;br /&gt;
* Künstlerkolonie [[Gartenstadt Hohenhagen]] Am Stirnband (1910–1914)&lt;br /&gt;
* [[Villa Cuno]] (1910)&lt;br /&gt;
* [[Arbeitersiedlung Walddorfstraße]] (1907–1912)&lt;br /&gt;
* [[Eduard-Müller-Krematorium|Krematorium Hagen-Delstern]] (1907)&lt;br /&gt;
* [[Farbverglasung]] im [[Hagen Hauptbahnhof|Hagener Hauptbahnhof]] (1911–1912)&lt;br /&gt;
* Figuren an der Hauptfassade des [[Theater Hagen|Stadttheaters]] (1911)&lt;br /&gt;
* Bürogebäude der Spedition Lehnkering (1911) (heute genutzt durch die Firma [[Schenker (Unternehmen)|Schenker]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele im Hagener Impuls entstandenen Gebäude zählen heute zur [[Route der Industriekultur]], speziell zur Themenroute [[Route der Industriekultur – Industriekultur an Volme und Ennepe|Industriekultur an Volme und Ennepe]]. Die Themenroute [[Route der Industriekultur – Route Industriekultur und Bauhaus|Route Industriekultur und Bauhaus]] beleuchtet den Zusammenhang zwischen Hagener Impuls und [[Bauhaus]]. Unter dem programmatischen Signum [[Hagener Impuls 2008]] (2008 und folgende) etablieren sich in Hagen gegenwärtig einige neue Bauprojekte, die bestrebt sind, Kernanliegen des historischen Ansatzes in einer Region mit stark rückläufiger Einwohnerzahl aufzugreifen und auf den Mietwohnungsbau zu übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Reforminitiativen aus dieser Zeit waren:&lt;br /&gt;
* [[Monte Verità]] bei [[Ascona]] (ab 1900) &lt;br /&gt;
* [[Darmstädter Künstlerkolonie]] auf der [[Mathildenhöhe]] in [[Darmstadt]] (1901)&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Werkbund]] (1907)&lt;br /&gt;
* Siedlung [[Hellerau]] bei [[Dresden]] (1908)&lt;br /&gt;
* [[Bauhaus]] (1919)&lt;br /&gt;
* [[Weißenhofsiedlung]] in [[Stuttgart]] (1927)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nic Tummers (1972): &amp;#039;&amp;#039;Der Hagener Impuls. Das Werk von [[Johannes Ludovicus Mathieu Lauweriks|J. L. M. Lauweriks]] und sein Einfluß auf Architektur und Formgebung 1910&amp;#039;&amp;#039;. Linnepe Verlag. Hagen. &lt;br /&gt;
*[http://www.keom02.de/Texte/Hagener%20Impuls%20als%20Marke.pdf Michael Fehr: &amp;#039;&amp;#039;Der Hagener Impuls als Marke&amp;#039;&amp;#039;, Hagen 2005] (PDF-Datei; 64&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 11. Januar 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Hagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbaugeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Hagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Beegies</name></author>
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