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	<title>Hagenacker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hagenacker&amp;diff=1027350&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-06-21T16:22:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zu anderen Bedeutungen siehe [[Hagenacker (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Hagenacker&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dollnstein&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/53/10.6/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/3/4.84/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 400&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 32&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2013-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 91795&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08422&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisenhammerwerk Hagenacker an der Altmühl, Lithographie von Emil Büttner, um 1835.jpg|mini|Eisenhammerwerk Hagenacker an der Altmühl, Lithographie von Emil Büttner, um 1835]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hagenacker.JPG|miniatur|Hagenacker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hagenacker Altmühltal Eßlingerbergtunnel Einfahrt.jpg|mini|Eßlingerbergtunnel von Hagenacker her]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrenhaus des ehemeligen Hammerwerkes Hagenacker im Altmühltal.jpg|mini|Herrenhaus des ehemaligen Hammerwerkes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jurastadel in Hagenacker im Altmühltal.jpg|mini|Jurastadel in Hagenacker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hagenacker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gemeindeteil des Marktes [[Dollnstein]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Eichstätt]] mit etwa 30 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Dorf]] um das ehemalige [[Eisenhammer]]werk liegt im [[Naturpark Altmühltal]], zweigeteilt an der [[Altmühl]] und an der Bahnlinie Dollnstein-[[Treuchtlingen]] am südlichen und nördlichen Altmühltalrand. Von Dollnstein aus liegt der Ort zwei Kilometer in nordwestlicher Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1377 wurde das Hammerwerk erstmals genannt. Zum Antrieb der eisenverarbeitenden Hämmer wurde die Altmühl mittels eines heute noch erhaltenen Wehrs aufgestaut und in einen Werkskanal abgeleitet. 1493 ist ein „Loenhard Weischer“ als [[Eisenhammer|Hammermeister]] erwähnt. 1513 verkaufte der Eichstätter Fürstbischof [[Gabriel von Eyb]] die Mahlmühle an Michl Mülln aus [[Weißenburg in Bayern]]. 1613 kaufte sie Fürstbischof [[Johann Christoph von Westerstetten]] wieder zurück. 1630 wurde Georg Jäck von [[Altendorf (Mörnsheim)|Altendorf]] bei [[Mörnsheim]] neuer Besitzer. 1685 erwarb Fürstbischof [[Marquard II. Schenk von Castell|Marquard Schenk von Castell]] das Hammerwerk erneut und ließ es instand setzen. 1710 spezialisierte sich der Betrieb auf die Herstellung von [[Blech]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] kam das Werk 1803 an das [[Ferdinand III. (Toskana)|Fürstentum Toskana]], dann zum  bayerischen Staat bzw. zu den [[Herzog von Leuchtenberg|Herzögen von Leuchtenberg]] und schließlich endgültig zum [[Königreich Bayern]]. Der bayerische Staat verkaufte das Werk und die Anwesen an Privatleute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1840 noch ein neues Hüttengebäude errichtet worden war, wurde das Hammerwerk 1882 aufgelassen. Später dienten die Gebäude verschiedenen Fabrikationszwecken: als [[Bleistift]]fabrik, Bronzewerk, zur [[Asbest]]pappenherstellung, als Glasschleiferei sowie als [[Holzwolle]]- und Metallfadenfabrik. Bei der [[Altmühlregulierung]] 1926/28 wurden mehrere Gebäude abgerissen. Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde [[Eberswang]], zu der Hagenacker gehörte, in den Markt Dollnstein eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=456}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
* Von der Anlage existiert noch das Herrenhaus, ein stattlicher Giebelbau mit Kalkplattendach aus dem 17./18. Jahrhundert mit hölzernem Erker zur Straße hin, angefügt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
* Der nördliche Ortsbereich liegt unter mächtigen Prallhangfelsen der [[Urdonau]], die als [[Vogelschutzgebiet]] ausgewiesen sind. Es besteht ein ganzjähriges Kletterverbot.&lt;br /&gt;
* Die im nördlichen Ortsbereich stehende neuromanische Weihersfeldkapelle mit [[Dachreiter]] stammt von 1868.&lt;br /&gt;
* Zwischen Hagenacker und [[Eßlingen (Solnhofen)|Eßlingen]] befindet sich ein 633 Meter langer Eisenbahntunnel, der Eßlingerbergtunnel, dessen steinerner Einfahrtsbogen vom [[Altmühltalradweg|Altmühltal-Radweg]] überquert wird; von dort aus hat man einen guten Ausblick auf das Tal von Hagenacker.&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Dollnstein#Hagenacker|titel1=Liste der Baudenkmäler in Hagenacker}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Am gegenüberliegenden Altmühlufer hat der Landkreis Eichstätt einen Zelt- und Rastplatz insbesondere für Bootsfahrer errichtet. Der Altmühlhöhenunterschied kann hier in einer natürlichen „Bootsrutsche“ überwunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Julius Sax: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der königlich-bayerischen Hütten- und Hammerwerke zu Obereichstätt und Hagenacker&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahresbericht des Historischen Vereins Mittelfranken 29 (1861), S. 1–28&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Hagenacker&amp;#039;&amp;#039;. In: Felix Mader (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Bayern. Mittelfranken. II. Bezirksamt Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;, München 1928 (Nachdruck 1982), S. 119&lt;br /&gt;
* J. Schmuck: &amp;#039;&amp;#039;Der Eisenhammer zu Hagenacker beliefert Weißenburg a Nordgau. &amp;#039;&amp;#039; In: Weißenburger Heimatblatt 7 (1940), S. 97–99&lt;br /&gt;
* Alois Krauppner: &amp;#039;&amp;#039;Hagenacker und sein Hammerwerk.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimgarten 19 (1950)&lt;br /&gt;
* Bernhard Eder: &amp;#039;&amp;#039;Dollnstein Mörnsheim wandern – schauen – erleben, &amp;#039;&amp;#039; Kipfenberg: Hercynia 1983, S. 98f&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Eichstätt, 2. erweiterte Auflage 1984, S. 204&lt;br /&gt;
* Konrad Held: &amp;#039;&amp;#039;Das Eisenhammerwerk Hagenacker.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Dollnstein. 600 Jahre Markt&amp;#039;&amp;#039;, Kipfenberg: Hercynia 1987, S. 133–144&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Hagenacker (Dollnstein)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bahnbilder.de/name/einzelbild/number/99660/kategorie/Deutschland~E-Loks~BR+155.html Foto vom Bahnübergang in Hagenacker]&lt;br /&gt;
* {{BLO_Ortsdatenbank|objekt=Hagenacker|val=5420|zugriff=2021-01-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Dollnstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Dollnstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Altmühl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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