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	<title>Haftara - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haftara&amp;diff=300994&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fano: Die letzte Textänderung von 2003:D3:173A:AA00:E510:95C8:577C:F5BD wurde verworfen und die Version 240793881 von Giftzwerg 88 wiederhergestellt. Unverständlich.</title>
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		<updated>2025-01-19T02:52:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2003:D3:173A:AA00:E510:95C8:577C:F5BD&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2003:D3:173A:AA00:E510:95C8:577C:F5BD&quot;&gt;2003:D3:173A:AA00:E510:95C8:577C:F5BD&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/240793881&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/240793881&quot;&gt;240793881&lt;/a&gt; von Giftzwerg 88 wiederhergestellt. Unverständlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Linkbox Nevi’im}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Haftarah.jpg|mini|Haftara-Rolle aus [[Obernai]], Elsass, 1867, in der Sammlung des [[Jüdisches Museum der Schweiz|Jüdischen Museums der Schweiz]].  ]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haftara&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[hebr.]] ‚Abschluss‘, Mehrzahl: &amp;#039;&amp;#039;Haftarot)&amp;#039;&amp;#039; ist die öffentliche Lesung aus den [[Nevi&amp;#039;im|Prophetenbüchern]] an [[Liste jüdischer Feste|jüdischen Feiertagen]] und am [[Sabbat]]. Die hebräische Bibel hat eine andere Anordnung der einzelnen Bücher als christliche Bibeln; zu den „Propheten“ zählen dort nicht nur die [[Schriftpropheten]], sondern auch verschiedene „Geschichtsbücher“ wie [[Buch Josua]], [[Buch der Richter]] u.&amp;amp;nbsp;a. (vgl. Liste &amp;#039;&amp;#039;Nevi’im des Tanach&amp;#039;&amp;#039; oder siehe [[Tanach]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründe ==&lt;br /&gt;
In der [[Tora]] wurde festgelegt, dass die Tora öffentlich vorgelesen werden soll ([[Alijah laTorah]]). Dieses wurde von den [[Rabbiner]]n auf wöchentliche Lesungen am Schabbat und später auch an den Markttagen Montag und Donnerstag erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als zu späteren Zeiten fremde Herrscher den Juden das Lernen der Tora verboten, ordneten die Rabbiner jeder Lesung einen Abschnitt aus den Prophetenbüchern zu, welche eine inhaltliche Nähe besitzt. Diese Haftarot wurden dann stattdessen gelesen. Als das Verbot des Toralernens entfiel, wurde die Lesung der Haftarot beibehalten, sodass heute jeder Toralesung eine Haftara folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Tradition wurden die Haftarot eingeführt, um den Einfluss gewisser Sekten zu bekämpfen, welche lehrten, nur die Tora selbst sei eine heilige Schrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeiten ==&lt;br /&gt;
An folgenden Tagen wird neben der Toralesung eine Haftara gelesen:&lt;br /&gt;
* [[Sabbat]]&lt;br /&gt;
* [[Rosch Chodesch]] (Monatsanfang)&lt;br /&gt;
* [[Rosch ha-Schana]] (Neujahr)&lt;br /&gt;
* [[Jom Kippur]] (Versöhnungstag)&lt;br /&gt;
* [[Sukkot]] (Laubhüttenfest)&lt;br /&gt;
* [[Pessach]] (Auszug aus Ägypten)&lt;br /&gt;
* [[Schawuot]] (Wochenfest)&lt;br /&gt;
* [[Tischa beAv]] (Fasttag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalte ==&lt;br /&gt;
Zumeist stehen die Haftarot in einem mehr oder weniger inhaltlichen Zusammenhang zum entsprechenden Abschnitt aus der Tora. Beispiel: Die erste [[Parascha]] (d. h. Wochenabschnitt) des [[Jüdischer Kalender|jüdischen Jahres]], [[1. Buch Mose|Bereschit]] {{BB|Gen|1|1}} bis {{BB|Gen|6|8}}, schildert die Erschaffung von Himmel und Erde. Die Haftara von Bereschit beginnt demgemäß mit dem Zitat [[Jesaja]] 42,5: &lt;br /&gt;
{{Zitat|So spricht Gott, der Ewige, der erschaffen hat die Himmel und sie ausgespannt …}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es aber ganze Perioden im liturgischen Jahr, in denen die Haftarot inhaltlich nicht nach der Parascha, sondern nach der entsprechenden Periode ausgesucht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren Unterschiede in der Zuordnung der Haftarot zu den jeweiligen Wochenabschnitten nach [[Aschkenasim|aschkenasischer]] und [[Sephardim|sephardischer]], manchmal auch nach portugiesischer oder [[Geschichte des Judentums im Jemen|jemenitischer Tradition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haftarot sind meist wesentlich kürzer als die Tora-Abschnitte, zu denen sie gehören. Während die Tora in ihrer Gänze öffentlich verlesen wird, stellen die Haftarot nur Ausschnitte aus den anderen Büchern des Tanachs dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vortragende ==&lt;br /&gt;
Am Ende der Toralesung (nach dem Aufruf von sieben bzw. fünf Männern oder Frauen, [[hebr.]] Alijot) wird der [[Maftir]] aufgerufen. Die Vorlesung des Schlusses des jeweiligen Toraabschnittes wird dabei wiederholt. An Feiertagen oder [[Jüdischer Kalender#Schabbat|besonderen Schabbatot]] wird z. T. auch ein anderer Abschnitt aus einer zweiten Torarolle vorgelesen. Anschließend trägt der Maftir die Haftara vor. So wie die Tora nach einer bestimmten Notation vorzusingen ist, so hat auch die Haftara eine eigene Melodieführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Lesung der Haftara spricht der Maftir folgenden Segen ([[Bracha]]): &amp;quot;Gelobt seist Du, Ewiger, unser G&amp;#039;tt, König der Welt, der gute Propheten auserwählt hat und Gefallen hatte an ihren in Wahrheit gesprochenen Worten. Gelobt seist du, Ewiger, der die Tora auserwählt hat und Mosche, Seinen Diener, Israel, Sein Volk, und die Propheten der Wahrheit und Gerechtigkeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der Prophetenlesung folgt eine längere Bracha. Sie kann sich ändern, je nachdem, ob es sich um einen Schabbat, einen Feiertag oder einen Fasttag handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Gemeinden werden Jungen, am Schabbat, an dem sie ihre [[Bar Mitzwa|Barmizwa]] feiern, auch zur Lesung der Haftara aufgerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hanna Liss]]: &amp;#039;&amp;#039;Tanach. Lehrbuch der jüdischen Bibel&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 8). 3. Auflage. In Zusammenarbeit mit [[Annette M. Böckler]] und Bruno Landthaler. Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-825359041 (Hier werden die Zusammenhänge zwischen Paraschijot und Haftarot näher erläutert und die besonderen Haftarot hervorgehoben. Eine Auflistung sämtlicher Haftarot findet sich im Anhang).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
* [http://www.talmud.de/tlmd/die-wochenabschnitte-die-paraschot/ Liste der Wochenabschnitte mit jeweiliger Haftara]&lt;br /&gt;
* [http://bible.ort.org/books/haftarotd4.asp Haftarot mit engl. Übersetzung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sabbat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdischer Gottesdienst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fano</name></author>
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