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	<title>Haffkahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T05:51:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haffkahn&amp;diff=1600365&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-12-16T09:16:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Haffkahnmodell Eggesin.JPG|mini|Dreimastiges Kaffenkahn-Modell von 1880 aus Eggesin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pommerscher Stevenkahn um 1890.jpg|mini|Pommerscher Stevenkahn um 1890]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haffkahn Grafik.jpg|mini|Pommerscher Segelkahn 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mollenkahn Kompositbauweise von 1920.jpg|mini|Mollenkahn in Kompositbauweise von etwa 1920]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haffkahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden hölzerne Fracht[[Kahn|kähne]] bezeichnet, wie sie im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts im Bereich des [[Stettiner Haff]]s verkehrten. Sie waren zumeist mit einer [[Fock (Segel)|Fock]] und drei Pfahl[[Schiffsmast|masten]] ausgerüstet, die jeweils mit einem großen [[Sprietsegel]] getakelt waren. Im 13. und 14. Jahrhundert wurden Oderhaff-Fischerkähne als &amp;#039;&amp;#039;hafcane&amp;#039;&amp;#039;, reine Frachtkähne als &amp;#039;&amp;#039;cane&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Andere Bezeichnungen für diesen Schiffstyp waren &amp;#039;&amp;#039;Stangenschoner&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Pommerscher Kahn&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Dudszus, Henriot, Krumrey: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der Schiffstypen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauform ==&lt;br /&gt;
Sie waren die größten und seetüchtigen Varianten der binnenländischen Segelkähne. Ihre Bauweise entwickelte sich wie bei diesen von der hölzernen [[Kaffenkahn]]-Bauweise über den hölzernen Stevenkahn mit Klipperbug zum komposit und aus Stahl gebauten Mollenkahn. Das erste Auftreten der dreimastigen Bauform erscheint auf Grafiken um 1850. Ihre Maße entsprachen ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Regel dem [[Finowmaß|Finow-]] oder Großfinow-Maß, um auch die Fahrt über die [[Oder]] und [[Havel]] bis nach [[Berlin]] absolvieren zu können. Im Gegensatz zu den [[Oderkahn|Oderkähnen]] hat sie nicht nur einen, sondern meist drei Masten mit je einem Sprietsegel. Die Masten konnten 19 bis 27&amp;amp;nbsp;m Länge erreichen. Die Verteilung der Masten über die Schiffslänge ist ungewöhnlich: Der [[Großmast]] steht schon nach etwa ein Drittel der Länge von vorn, ein weiteres Drittel nach achtern steht der &amp;#039;&amp;#039;Achtermast&amp;#039;&amp;#039; und die Länge zwischen Bug und Großmast wird durch den so genannten &amp;#039;&amp;#039;Vordermast&amp;#039;&amp;#039; halbiert. Der Achtermast ist dabei etwas höher als der Vordermast. Es wird berichtet, dass die Schiffer besonders stolz über die besonders guten Segeleigenschaften der Kähne waren. Neben den Sprietsegeln konnte noch ein Stagsegel gesetzt werden. Nur die &amp;#039;&amp;#039;Mollenkähne&amp;#039;&amp;#039; hatten einen Bugspriet mit einem Klüver, ein Großtoppsegel und ein großes Stagsegel vor dem Achtermast. Die Stevenkähne führten am besonders langen Bugspriet noch einen weiteren Klüver. Für das Segeln auf Haff und [[Bodden]] führten diese Kähne bis zu zwei [[Seitenschwert]]er auf jeder Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrtgebiet konnte sich über die Binnenwasserstraßen bis Hamburg erstrecken. Über die Ostsee konnte es bis Ribnitz in Mecklenburg gehen. Es schließt also alle Boddengewässer und die Reviere um Rügen und Usedom ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauwerften befanden sich entlang des Stettiner Haffs und der [[Peene]]. Auch auf [[Rügen]] wurden Haffkähne gebaut. Andere Bezeichnungen für diese Fahrzeuge waren Stangenschoner, Scharendkahn, Segelkahn oder Pommern Kahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren entstanden sie auch noch in wenigen Exemplaren in Stahlbauweise. Stellvertretend für diese letzte Variante der Haffkähne kann der [[Emma (Kahn)|Kahn EMMA]] im Deutschen Schiffahrtsmuseum Bremerhaven als Museumsschiff bewundert werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kahn Elisabeth 1925 12.jpg|mini|Wrack des hölzernen Stevenkahns &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth&amp;#039;&amp;#039; von 1926 in Seedorf/Rügen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Wrackfoto ==&lt;br /&gt;
Das Foto wurde im Sommer 1988 bei Vermessungs- und Dokumentationsarbeiten im Hafen von Seedorf/Rügen aufgenommen. Nach örtlichen Recherchen und Angaben von [[Wolfgang Rudolph (Volkskundler)|Wolfgang Rudolph]] war es der zweimastige hölzerne Stevenkahn &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde 1926 in Seedorf gebaut und hatte die Maße 21,50 Meter Länge und 4,60 Meter Breite. Nach den Überresten im Wrack zu vermuten wurde er mit zwei Masten gesegelt. Das Wrack wurde leider nach 1990 im Rahmen der Hafenmodernisierung beräumt. Vor dem Kahn lag ein Wrack eines 14-Meter-Fischkutters aus DDR-Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haffkahn Emma FHB1737T7.JPG|mini|Stählerner Haffkahn EMMA von 1928, Bauort: Pölitz/Pommern]]&lt;br /&gt;
* Kurt Fleischfresser, Rudolf Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Segler von Haff und Bodden&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Egon Heinemann, Norderstedt 1975, ISBN 3-87321-938-7.&lt;br /&gt;
* [[Michael Sohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Stangenschoner vom Oderhaff&amp;#039;&amp;#039; I. &amp;#039;&amp;#039;ModellWerft&amp;#039;&amp;#039; 11, 1994 und 12, 1994.&lt;br /&gt;
* Michael Sohn, Christoph Geyer: &amp;#039;&amp;#039;Wracks auf Rügen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Alte Schiffe]]&amp;#039;&amp;#039; 2, 1991, {{ISSN|0938-6327}}, S. 13–18.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Dudszus, Henriot, Krumrey|Titel=Das große Buch der Schiffstypen|Sammelwerk=| Band=| Nummer=| Jahr=1987|Ort=Berlin|Verlag=transpress VEB Verlag für Verkehrswesen|Seiten=288| ISBN=3-344-00161-2}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Rudolph (Volkskundler)|Wolfgang Rudolph]]: &amp;#039;&amp;#039;Rügischer Schiffbau auf der Werft zu Seedorf&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Greifswald-Stralsunder Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Petermänken Verlag, Schwerin 1962, S.&amp;amp;nbsp;257–272&lt;br /&gt;
* Wolfgang Rudolph: &amp;#039;&amp;#039;Segelboote der deutschen Ostseeküste&amp;#039;&amp;#039;. Akademie-Verlag, Berlin 1969.&lt;br /&gt;
* Michael Sohn: &amp;#039;&amp;#039;Kaffenkähne&amp;#039;&amp;#039;. Eine vergangene Binnenschiffsform. Eigenverlag Sohn-Art, Hennigsdorf 2013, ISBN 978-3-00-041659-0.&lt;br /&gt;
* Hans Szymanski: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Segelschiffe. Die Geschichte der hölzernen Frachtsegler an der deutschen Ost- u. Nordseeküste, vom Ende des. 18. Jahrhunderts bis auf die Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen des Instituts für Meereskunde an d. Universität Berlin, B., Historisch-volkswirtschaftliche Reihe, H. 10). Mittler, Berlin 1934.&lt;br /&gt;
* Michael Sohn: &amp;#039;&amp;#039;Pommersche Segelkähne. Dreimastig auf Haff und Bodden&amp;#039;&amp;#039;, Eigenverlag Sohn-Art, Neuruppin 2022, ISBN 978-3-00-071169-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segelbootstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schifffahrt (Provinz Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kahntyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Segelns]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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