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	<title>Haferflugbrand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T07:35:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haferflugbrand&amp;diff=2870468&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MBq: wiss name beim bild nicht nötig</title>
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		<updated>2025-11-05T18:20:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wiss name beim bild nicht nötig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Haferflugbrand&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Ustilago avenae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Christian Hendrik Persoon|Pers.]]) [[Emil Rostrup|Rostr.]] (1890)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Ustilago&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Brandpilzverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Ustilaginaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Brandpilzartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Ustilaginales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Ustilaginomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Ustilaginomycotina&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterabteilung&lt;br /&gt;
| Bild             = Ustilago avenae.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Haferflugbrand bei [[Gerste]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haferflugbrand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ustilago avenae&amp;#039;&amp;#039;) ist ein hochspezialisierter [[Parasitismus|parasitischer]] [[Brandpilze|Brandpilz]], der [[Saathafer]], [[Glatthafer]] und verwandte Arten befällt und an ihm die gleichnamige Krankheit auslöst. Die befallenen Pflanzen bilden anstatt von Früchten eine schwarze [[Sporen]]masse, welche durch den Wind verbreitet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;pflanzenkrankheiten.ch: {{Webarchiv|url=http://www.pflanzenkrankheiten.ch/index.php/de/krankheiten-an-kulturpflanzen/getreide-mais/hafer/178-ustilago-avenae |wayback=20140714161214 |text=Haferflugbrand |archiv-bot=2019-04-15 13:32:59 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die [[Sorus|Sori]] befinden sich in den [[Ährchen]], die [[Fruchtknoten]] werden meist komplett zerstört. Selten kommt er auch auf den Blättern vor.&lt;br /&gt;
Die Sporenmasse ist pulverig und dunkel grünlich-braun. Die kugeligen [[Spore]]n sind blass grünlich-braun, wobei sie auf einer Seite heller sind. Sie sind kurzstachelig und 5 bis 8&amp;amp;nbsp;µm groß.&lt;br /&gt;
Reinkulturen können auf [[Kartoffel-Dextrose-Agar]] gezüchtet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mycobank&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Die stacheligen Sporen unterscheiden den Haferflugbrand von anderen Brandpilzen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Ustilago hordei]]&amp;#039;&amp;#039;, der glatte Sporen besitzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mycobank&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungszyklus ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ustilago avenae&amp;#039;&amp;#039;, eine Art der Unterabteilung Ustilagomycotina ist ein Haplo-Dikaryont, d.&amp;amp;nbsp;h., der Vegetationskörper ist [[haploid]] und während der Fruchtkörperentwicklung gibt es einige [[Dikaryon|dikaryotische]] Stadien.&lt;br /&gt;
Die haploiden [[Basidiospore]]n werden an den [[Basidie]]n gebildet, fallen ab und können sich durch [[Sprossung]] hefeartig vermehren. Auf diese Weise kann der Pilz für kurze Zeit [[saprotroph]] überleben.&lt;br /&gt;
Wenn sich zwei dieser haploiden Sporen treffen, kommt es zur [[Somatogamie]], wobei es zwei Kreuzungstypen (+ und -) gibt. Nach dieser Somatogamie entstehen dikaryotische [[Hyphe]]n, welche den Wirt infizieren können. Hier gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
# Im Frühjahr werden die zarten Gewebe von Jungpflanzen gleich nach dem Auskeimen infiziert. Dies geschieht durch überwinternde [[Brandspore]]n. Kurz vor der Blütezeit des Hafers entsteht so im Frühsommer eine Ansammlung von Brandsporenlagern.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Gengenbach: {{Webarchiv | url=http://www.oekolandbau.de/erzeuger/pflanzenbau/getreide/brandkrankheiten-bei-getreide-rechtzeitig-erkennen/ | wayback=20130225092156 | text=Brandkrankheiten bei Getreide rechtzeitig erkennen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Im Frühsommer werden die Fruchtknoten von bereits blühenden Haferpflanzen infiziert. Das hat für den Pilz den Vorteil, dass er sich symptomlos als endotrophes [[Myzel]] im Samen festsetzen und so den Winter überdauern kann. Schließlich keimen im Frühjahr die myzelhaltigen Samen zu Pflanzen aus, die sich äußerlich zunächst normal entwickeln, bis der Blütenstand auch bei dieser Art der Infektion im Frühsommer wieder zu einer Ansammlung von Brandsporenlagern umgewandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brandsporen werden meistens interkalar aus dikaryotischen Hyphenzellen gebildet. Danach degenerieren die Hyphenzellen und die Sporen werden frei. Es kommt zur [[Karyogamie]] und gleich danach keimt die Basidiospore unter [[Meiose]] mit einer [[Phragmobasidie]] (septiert) aus, die aus vier Zellen besteht, welche wieder Basidiosporen hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirte ==&lt;br /&gt;
Der Haferflugbrand wächst auf Arten der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Arrhenatherum]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Avena]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Hordeum]]&amp;#039;&amp;#039;, ferner auf [[Wiesen-Goldhafer]].&lt;br /&gt;
Der Haferflugbrand kommt weltweit in einer Vielzahl an Rassen und Varietäten vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mycobank&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Zur Bekämpfung des Haferflugbrandes wurden mehrere [[Resistenz|resistente]] Hafersorten [[Resistenzzüchtung|gezüchtet]]. Bei anfälligen Sorten empfiehlt sich ein frühes Aussäen im Frühling, die Keimung infizierter Samen bei 7&amp;amp;nbsp;°C hat reduzierte [[Inzidenz (Epidemiologie)|Krankheitsinzidenz]].&lt;br /&gt;
Früher wurde eine [[Saatgutbeizung]] mit systemischen [[Fungizid]]en wie Vitavax ([[Carboxin]]) und [[Quecksilberbeizen]] wie Ceresan L &amp;amp; M, Chipcote ([[Methylquecksilbercyanid]]) oder Panogen Metox ([[2-Methoxyethylquecksilberacetat]]) durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mycobank&amp;quot; /&amp;gt; Heutzutage wird mit Mischungen aus [[Fludioxonil]], [[Fluoxastrobin]] und [[Triazole]]n wie [[Difenoconazol]], [[Tebuconazol]] oder [[Prothioconazol]] gebeizt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.blw.admin.ch/psm/schaderreger/index.html?lang=de&amp;amp;item=10556%7D%7D |wayback=20160803091050 |text= Pflanzenschutzmittelverzeichnis der Schweiz |archiv-bot=2019-09-09 00:28:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Heißwasserbehandlung wird nur bei einer Infektionsrate von über 2 % empfohlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mycobank&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Arland]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Hafer-Flugbrand, &amp;#039;&amp;#039;Ustilago avenae&amp;#039;&amp;#039; (Pers.) Jens. Biologische Untersuchungen mit besonderer Berücksichtigung der Infektions- und Anfälligkeitsfrage&amp;#039;&amp;#039;. Diss. phil. Leipzig 1923. - Zugl. in: Botanisches Archiv Bd. 7, 1924, S. 70–111.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ustilago maydis]]&amp;#039;&amp;#039; – Maisbeulenbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ustilago avenae|Haferflugbrand (&amp;#039;&amp;#039;Ustilago avenae&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mycobank&amp;quot;&amp;gt;[https://www.mycobank.org/BioloMICS.aspx?Link=T&amp;amp;TableKey=14682616000000063&amp;amp;Rec=14247&amp;amp;Fields=All&amp;amp;Link=T&amp;amp;TableKey=14682616000000063&amp;amp;Rec=14247&amp;amp;Fields=All Eintrag bei Mycobank], abgerufen am 9. März 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ustilaginomycotina (Unterabteilung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenmykose]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MBq</name></author>
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