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	<title>Hafenbar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hafenbar&amp;diff=2024298&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tom md: Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-06T08:35:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Chausseestrasse 03.JPG|mini|Die ehemalige Hafenbar in der [[Chausseestraße]] 20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hafenbar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der traditionsreichsten Diskotheken Berlins in der [[Karl-Liebknecht-Straße (Berlin)|Karl-Liebknecht-Straße]] 11 direkt am [[Alexanderplatz]] im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]]. Bis Mai 2016 befand sich die Hafenbar in der [[Chausseestraße]] 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude in der Chausseestraße wurde im frühen 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in schlichter Bauweise errichtet. Die Benutzung als Tanzlokal geht auf die 1920er Jahre zurück. Zu [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeiten wurde das Haus unter Führung der [[Handelsorganisation]] (HO) zunächst unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Clou&amp;#039;&amp;#039; betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hafenbar 1967–1989 ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1967 wurde das alte Konzept über Bord geworfen. Die Führung wollte eine weltstädtische Adresse haben, die die aufstrebende Hauptstadt der DDR in entsprechendem Licht erscheinen lassen sollte. Ein Tanzlokal mit Restaurant, das die Freiheit der [[Sieben Meere|Sieben Weltmeere]] mit [[maritim (Adjektiv)|maritimem]] Ambiente unterstrich: bemalte [[Bullauge]]n, Fischernetz unter der Decke,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.flickr.com/photos/hafenbar-berlin/4369976133/in/set-72157623335389487/ Fischernetz unter der Decke]&amp;lt;/ref&amp;gt; eine große beleuchtete Weltkarte,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.flickr.com/photos/hafenbar-berlin/4369976153/in/set-72157623335389487/ Große beleuchtete Weltkarte]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Sägefisch]]kopf und ein ausgestopfter [[Alligatoren|Alligator]]. Die damals entworfene Inneneinrichtung ist in den 2010er Jahren noch zu 90&amp;amp;nbsp;Prozent erhalten und bestimmt die Attraktivität als Veranstaltungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hafenbar wurde schnell zum Publikumsmagneten. Bands wie Silbercombo oder das Nonchevtrio sorgten für Unterhaltung. In letzterer Gruppe begeisterte auch [[Georgi Gogow|Georgi Joro Gogow]], später bekannt für seine Geige bei [[City (Band)|City]]. Viele bekannte [[Unterhaltungskünstler]] der damaligen Zeit wie [[Heinz Draehn]], [[Jonny Hill]], [[Britt Kersten]], [[Rex Gildo]] oder [[Rosemarie Ambé]] traten hier sowohl vor einfachen DDR-Bürgern, als auch vor hochgestellten Persönlichkeiten auf. Die damaligen Attraktionen waren auch einen Besuch wert: Aquarien mit exotischen Fischen, eine Grillbar, ausgefallene Cocktails wie der „Steife Seemann“ und Partys wie ein „Piratenfest“ oder „Seemannsabende“ lockten viele Gästen an. Gerade zur [[Karneval, Fastnacht und Fasching|Faschingszeit]] wurde der DDR-Vorzeigebetrieb gern von Arbeiterbrigaden besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit war das Tanzlokal auch Aufzeichnungsort der Rundfunksendung &amp;#039;&amp;#039;Hafenkonzert&amp;#039;&amp;#039; der [[Stimme der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hafenbar 1989–1996 ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wende]] übernahm Klaus Zagermann, der das Haus bereits als Lehrling im &amp;#039;&amp;#039;Clou&amp;#039;&amp;#039; kennengelernt und seit 1968 als &amp;#039;&amp;#039;Hafenbar&amp;#039;&amp;#039; für die HO weitergeführt hatte, das Etablissement in eigene Hände. Es folgten einige programmatische Experimente, die die Hafenbar nun auch dem [[West-Berlin|West-]] und Neu-Berliner Publikum öffnete. Neben [[Striptease]] gab es Partys vom Hammond Inferno und der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Prinz (Magazin)|Prinz]]&amp;#039;&amp;#039;. Die seinerzeit vorhandenen Aquarien überstanden die Umgestaltung nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hafenbar 1996–2016 ===&lt;br /&gt;
Die beiden Partymacher Fabian Böckhoff und [[Radio Eins|Radio1]]-Moderator [[Stefan Rupp]] veranstalteten 1996 ihre ersten „Stimmen in Aspik“-Schlagerpartys in der Berliner Hafenbar. Zunächst monatlich, dann wöchentlich, bespielten die beiden den Freitag in der Hafenbar. Die alten [[Lied|Gassenhauer]] und das alte Gemäuer schienen sich perfekt zu ergänzen. Seit 1999 gibt es auch von anderen Managern organisierte Veranstaltungen wie die „Ahoi-Sause“ am Sonnabend. Seit 2010 gibt es die „Kaptains [[Karaoke]]“ mit [[Joe Hatchiban]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bearpitkaraoke.com/ Joe Hatchiban]&amp;lt;/ref&amp;gt; vom &amp;#039;&amp;#039;Mauerpark-Karaoke&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Führung der beiden Betreiber wurde die Hafenbar auch bekannt für ihre ungewöhnlichen Medienauftritte wie die „Politischen Schlagergedenkmärsche“ 1998 und 1999,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/wohin-heute,10810590,9814678.html &amp;#039;&amp;#039;Wohin heute&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. Juli 2000&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Helga, die zur „Toilettenfrau des Jahres“ gekürt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/gekuesst-und-zugenaeht,10810590,10529430.html &amp;#039;&amp;#039;Geküsst und zugenäht&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. Januar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Situation ===&lt;br /&gt;
Aufgrund des Abrisses des ehemaligen Sitzes der Hafenbar in der Chausseestraße 20 zog die Diskothek zum 3. Juni 2016 an den neuen Standort in die Karl-Liebknecht-Straße 11. Die gesamte Raum- und Schiffsausstattung der Hafenbar wurden in den neuen Club in der Nähe des Alexanderplatzes innerhalb von 14&amp;amp;nbsp;Tagen verbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Umzug wechselte auch die Geschäftsführung und der Eigentümer der Hafenbar. Der ehemalige Inhaber Klaus Zagermann verkaufte nach 49&amp;amp;nbsp;Jahren die Hafenbar an die seit 1990 in dieser Einrichtung tätige Barchefin Petra Schreiber und deren Sohn Christopher Schreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das komplette Konzept und die Veranstaltungsreihe mit den „Stimmen in Aspik“ bleiben unverändert bestehen. Damit ist die Hafenbar die älteste und durchgehend geöffnete Diskothek Berlins (Stand: Juni 2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hafenbar-berlin.de/ Offizielle Homepage der Hafenbar-Berlin]&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/hafenbar-berlin/ Fotos von der Hafenbar] bei &amp;#039;&amp;#039;[[Flickr]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.5217313|EW=13.407154600000013|type=landmark|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomiebetrieb (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diskothek (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chausseestraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik-Club]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsstätte eines Gastronomiebetriebes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1967]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tom md</name></author>
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