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	<title>Hafenbahn Worms - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hamsteraner: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2024-04-29T14:22:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{BS-header|Wormser Hafenbahn}}&lt;br /&gt;
{{BS-daten&lt;br /&gt;
|DE-KBS=&lt;br /&gt;
|DE-STRECKENNR=3574&lt;br /&gt;
|LÄNGE=Gleisnetz 21,4&lt;br /&gt;
|SPURWEITE=1435&lt;br /&gt;
|NEIGUNG=12,5 ‰ &amp;lt;small&amp;gt;(DB-Gleis 236)&amp;lt;/small&amp;gt;,&amp;lt;br/&amp;gt;6&amp;lt;ref name=&amp;quot;NBS&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|RADIUS=100&amp;lt;ref name=&amp;quot;NBS&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|V-MAX=15&amp;lt;ref name=&amp;quot;NBS&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STRECKENKLASSE=D4,&amp;lt;br/&amp;gt;B2 &amp;lt;small&amp;gt;(Gleise 1, 6 und 7)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NBS&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_FOTO=B Hafenbahn Lok 1.jpg&lt;br /&gt;
|PIXEL_FOTO=&lt;br /&gt;
|TEXT_FOTO=&amp;#039;&amp;#039;Lok 1&amp;#039;&amp;#039;: Denkmallokomotive der Hafenbahn&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE=&lt;br /&gt;
|PIXEL_KARTE=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{BS-table}}&lt;br /&gt;
{{BS|KDSTa||[[Rangierbezirk|Rbez]] Nord|}}&lt;br /&gt;
{{BS3|ABZr+r|STR||1,0778|Worms Einmündung|([[Bahnhofsteil|Bft]] von [[Worms Hbf]])}}&lt;br /&gt;
{{BS3|BUE|STR||||Hafenstraße}}&lt;br /&gt;
{{BS3|KRZu|KRZu||||[[Bahnstrecke Darmstadt–Worms|Nibelungenbahn]] Worms–Biblis/Bensheim}}&lt;br /&gt;
{{BS3|EIU|STR||2,4904||Grenze DB Netz / Hafenbetriebe Worms}}&lt;br /&gt;
{{BS3|STRl|ABZg+r||||}}&lt;br /&gt;
{{BSe|ABZg+r|||von Worms Hbf (bis 1900)}}&lt;br /&gt;
{{BS|DST||Rbez Mitte|(Handelshafen)}}&lt;br /&gt;
{{BSe|ABZgr|||Stammgleis in die Vangionenstraße}}&lt;br /&gt;
{{BS3||STR|KDSTa||Containerterminal Worms|([[Rhenania Worms AG|Rhenania Worms]])}}&lt;br /&gt;
{{BS3||BUE|BUE|||Am Rhein}}&lt;br /&gt;
{{BS3||ABZg+l|STRr}}&lt;br /&gt;
{{BS3e||eABZgl|exKBHFeq||Worms Hafenbahnhof|(bis 1900; [[Trajekt Worms–Rosengarten|zum Trajekt]])}}&lt;br /&gt;
{{BS|BUE|||Rheinstraße}}&lt;br /&gt;
{{BS|SBRÜCKE|||[[Bundesstraße 47|B 47]] [[Nibelungenbrücke Worms|Nibelungenbrücke]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|BUE|||Floßhafenstraße}}&lt;br /&gt;
{{BS|KDSTxe||Rbez Süd|(Floßhafen)}}&lt;br /&gt;
{{BS|exKSTRe|||Buschbahn in den [[Oberer Busch|Oberen Busch]]}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Img028-gigapixel-scale-2 00x.jpg|mini|Hafenbahnhof 1888]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bfe Rosengarten + Hafen WO 1897.tif|mini|Stadtplan von 1897 (Ausschnitt): Oben der Hafenbahnhof von Worms, unten der Bahnhof Rosengarten]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hafenbahn Ende.jpg|mini|Ende des westlichen Gleisstranges der Hafenbahn. Mitte: Denkmal&amp;amp;shy;lokomotive &amp;#039;&amp;#039;Lok 1&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hafenbahn Worms&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Industriestammgleis|Güteranschlussbahn]] im [[Hafen Worms|Wormser Hafen]]. Die Strecke verläuft heute von der Mündung der [[Pfrimm]] in den [[Rhein]] bis zur &amp;#039;&amp;#039;Bitumina&amp;#039;&amp;#039;. Einstmals führte sie von der Pfrimm im Norden über die Buschbahn, die südliche Verlängerung der Hafenbahn, zu den Fabriken am [[Oberer Busch|Oberen Busch]], die östlich des [[Nonnenhof (Bobenheim-Roxheim)|Nonnenhofs]] am Rheinufer lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bau ===&lt;br /&gt;
1868 schlossen die Stadt [[Worms]] und die [[Hessische Ludwigsbahn]] einen Vertrag über den Bau eines Anschlussgleises zwischen dem [[Worms Hauptbahnhof|Wormser Hauptbahnhof]] und dem – damals noch sehr kleinen – Wormser [[Rhein]]hafen. 1871&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Andere Quellen nennen den 12. August 1870.&amp;lt;/ref&amp;gt; ging die Anlage in Betrieb. Sie endete zunächst im Hafenbahnhof.&amp;lt;ref&amp;gt; Reuter, S. 14. &amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Bahnstrecke|Strecke]] hatte eine Länge von 2375&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref&amp;gt;Geschäfts-Bericht des Verwaltungsrathes der Hessischen Ludwigsbahn für die drei und dreißigste General-Versammlung der Actionäre über den Bau und Betrieb der Bahn im Jahre 1870. Carl Wallau, Mainz 1871, Anlage F 1g: &amp;#039;&amp;#039;Wormser Hafenbahn&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Verkehr, der an dem 1869 in Betrieb genommenen [[Bahnhof Rosengarten]] am rechten Ufer des Flusses ankam, hatte so nun an beiden gegenüberliegenden Rheinufern Eisenbahnanschluss, der von dem [[Trajekt Worms-Rosengarten]] vermittelt wurde, das gleichzeitig in Betrieb ging.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt; Dieser Verkehr endete, als im Jahr 1900 die [[Rheinbrücke Worms]] eröffnet wurde. &amp;lt;/ref&amp;gt; Parallel bestand für Reisende eine [[Fähre|Fährverbindung]]. Der Hafenbahnhof und der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Worms&amp;#039;&amp;#039; (heute: [[Worms Hauptbahnhof]]) waren mit [[Personenzug|Personenzügen]] verbunden. Bereits 1872 wurde die [[Eisenbahnstrecke|Strecke]] im Hafenbereich etwa bis zu der Stelle weiter verlängert, an der heute das [[Hagendenkmal]] steht.&amp;lt;ref&amp;gt; Reuter, S. 14. &amp;lt;/ref&amp;gt; Diese [[Eisenbahninfrastruktur]] gehörte der Stadt Woms. Hier wurde bis 1894 noch mit Pferden [[Rangieren|rangiert]].&amp;lt;ref&amp;gt; Häussler, S. 110. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1890 wurde der Wormser Hafen in Folge der [[Rheinbegradigung]] um- und ausgebaut, die [[Gleis]]e der Hafenbahn wurden in beide Richtungen entlang des Rheinufers verlängert und ein Abzweig errichtet, der entlang der Straße &amp;#039;&amp;#039;Nibelungenring&amp;#039;&amp;#039; verlief.&amp;lt;ref&amp;gt; Siebert, Tafel &amp;#039;&amp;#039;Hafen zu Worms. Zustand im Jahre 1893&amp;#039;&amp;#039; (zwischen den Seiten 92 und 93). &amp;lt;/ref&amp;gt; Da die [[Hessische Ludwigsbahn]] nicht bereit war, die Hafenbahn zu betreiben, entschied sich die [[Stadtverordnetenversammlung]] der Stadt Worms am 17. Januar 1893 dafür, dass die Stadt selbst die Hafenbahn betreiben solle, beantragte deren Bau und Betrieb und erhielt am 22. April 1893 dafür die staatliche [[Konzession]].&amp;lt;ref&amp;gt; Häussler, S. 111. &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt beschaffte sofort eine [[Dampflokomotive]] und nahm den Betrieb auf. Die ersten 10 eigenen Güterwagen wurden am 2. Juni 1893 gekauft.&amp;lt;ref&amp;gt; Häussler, S. 111. &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt errichtete auch einen [[Lokomotivschuppen]].&amp;lt;ref&amp;gt; Hofmann, S. 95f. &amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. April 1893 ging diese erweiterte Wormser Hafenbahn in Betrieb. Zahlreiche Unternehmen, die sich entlang des Rheinufers angesiedelt hatten, erhielten einen [[Gleisanschluss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 nahm auch die südlichste Verlängerung der Hafenbahn, die so genannte „Buschbahn“, ein [[Anschlussgleis]] für die Rheinischen Ziegelwerke am Oberen Busch, seinen Betrieb auf&amp;lt;ref&amp;gt; Reuter, S. 15. &amp;lt;/ref&amp;gt;, im Norden reichte die Strecke bis zur Mündung der [[Pfrimm]] in den Rhein.&amp;lt;ref&amp;gt; Chronik. &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hafenbahn hatte damit eine Streckenlänge von mehr als 20 km.&amp;lt;ref&amp;gt; Häussler, S. 112. &amp;lt;/ref&amp;gt; Hochbetrieb herrschte jährlich im Herbst, wenn die [[Zuckerrübe]]nernte aus dem Hinterland von Worms mit der Bahn zum Verladen auf Rheinschiffe angefahren wurde.&amp;lt;ref&amp;gt; Eisenbahndirektion Mainz (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirektion in Mainz&amp;#039;&amp;#039; vom 12. Oktober 1912, Nr. 50. Bekanntmachung Nr. 622, S. 379. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1897 bis 1914 bestanden Bestrebungen die Hafenbahn nach Norden bis [[Rheindürkheim]] zu verlängern und letzteres so direkt per Eisenbahn mit Worms zu verbinden. Rheindürkheim besaß einen Eisenbahnanschluss nach [[Osthofen]], wo nach Woms entweder umgestiegen werden oder die Lokomotive umgespannt werden musste. Diese Streckenverlängerung, die in Konkurrenz zur parallel verlaufenden [[Bahnstrecke Mainz–Mannheim]] getreten wäre, wurde jedoch von der Staatsbahn verhindert.&amp;lt;ref&amp;gt; Häussler, S. 148. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung der [[Rheinbrücke Worms|Eisenbahnbrücke über den Rhein]] im Jahr 1900 wurde der Anschluss der Hafenbahn an die [[Preußisch-Hessische Eisenbahngemeinschaft|Staatsbahn]] über den Zufahrtsdamm zur neuen Brücke geführt, die alte Verbindung aufgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt; Reuter, S. 15. &amp;lt;/ref&amp;gt; Der Personenverkehr auf der Hafenbahn wurde zum 2. Januar 1901 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt; Eisenbahndirektion Mainz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sammlung der herausgegebenen Amtsblätter&amp;#039;&amp;#039; vom 1. Dezember 1900. 4. Jahrgang, Nr. 55. Bekanntmachung Nr. 529, S. 410. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 wurde ein neuer Lokschuppen für sechs Lokomotiven mit einer Erweiterungsmöglichkeit auf 13 Lokomotiven gebaut. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Hafenbahn ihre größte Ausdehnung.&amp;lt;ref&amp;gt; Häussler, S. 112. &amp;lt;/ref&amp;gt; 1924 hatte die Hafenbahn sechs Lokomotiven und 69 Mitarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt; Häussler, S. 115. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Februar 1914 wurde „mit Eintritt der Dunkelheit“ die Einfahrt der Hafenbahn in den Wormser Hauptbahnhof mit einem neuen [[Vorsignal|„Doppellichtvorsignal“]] gesichert, das dem heute noch gebräuchlichen Modell des [[Formsignal]]s entsprach.&amp;lt;ref&amp;gt; Eisenbahndirektion Mainz (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirektion in Mainz&amp;#039;&amp;#039; vom 24. Januar 1914, Nr. 5. Bekanntmachung Nr. 50, S. 33. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Oktober 1917 wurde in Worms-Hafen eine selbständige Güterabfertigung errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt; Eisenbahndirektion Mainz (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirektion in Mainz&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Oktober 1917, Nr. 53. Bekanntmachung Nr. 739, S. 324. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transportvolumen ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#D3D3D3;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:90%;&amp;quot;| Tonnen&amp;lt;ref&amp;gt; Zahlen nach Reuter, S. 15f; Häussler, S. 112, 115. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1893&lt;br /&gt;
|{{0}}{{0}}39.790&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1900&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt; Nach Häussler, S. 112, ist das die Zahl für 1898. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|{{0}}554.323&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1914&lt;br /&gt;
|{{0}}663.445&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1917&lt;br /&gt;
|1.135.666&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2002&lt;br /&gt;
|{{0}}120.000&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befördert wurden vor allem [[Steinkohle]], Baumaterialien, [[Getreide]], Tierhäute für die Wormser [[Leder]]industrie und [[Zuckerrübe]]n für die [[Zuckerfabrik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückbau ===&lt;br /&gt;
1945 gab es bei der Hafenbahn noch drei Lokomotiven und 81 Wagen. Von den Fahrzeugen war ein Teil jedoch wegen Kriegsschäden nicht einsetzbar. Die drei Dampflokomotiven wurden zwischen 1955 und 1957 durch zwei Diesellokomotiven ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt; Häussler, S. 115. &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verringerte sich das Frachtaufkommen und der Betrieb schrumpfte. Um 1955 wurde die Buschbahn abgebaut, das Gleis am Nibelungenring 1966&amp;lt;ref&amp;gt; So: Häussler, S. 115. &amp;lt;/ref&amp;gt; oder 1967&amp;lt;ref&amp;gt; So: Reuter, S. 16. &amp;lt;/ref&amp;gt;, als es dem Ausbau der L523 / [[Bundesstraße 9|B9]] im Weg war. Andererseits wurde noch 1960 die Hafenbahn 600 Meter nach Norden verlängert und dort die Firma &amp;#039;&amp;#039;Grace&amp;#039;&amp;#039; angeschlossen. [[Procter &amp;amp; Gamble]] erhielt 1961 einen [[Gleisanschluss]] und noch in den 1970er Jahren arbeitete die Hafenbahn im Dreischicht-Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt; Häussler, S. 115. &amp;lt;/ref&amp;gt; 1964 wurde ein Großteil der Güterwagen verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt; Reuter, S. 16. &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Schließung der Zuckerfabrik 1975 ging das Frachtaufkommen um 50 Prozent zurück. Ein Teil der [[Eisenbahninfrastruktur]] wurden daraufhin [[Streckenstilllegung|stillgelegt]].&amp;lt;ref&amp;gt; Chronik. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Nibelungenbrücke Vorlandbrücke.jpg|mini|Gleis der Hafenbahn unter der Vorlandbrücke der [[Nibelungenbrücke Worms]]]]&lt;br /&gt;
2002 hatte sie noch sieben Kilometer Streckenlänge. Damals lag die Betriebsführung bei der &amp;#039;&amp;#039;Unisped GmbH&amp;#039;&amp;#039; (seit 2006: [[Rhenus Rail St. Ingbert]]). Für das neu angelegte [[Containerterminal]] am Handelshafen wurden stillgelegte Gleise reaktiviert und die Eisenbahninfrastruktur erneuert.&amp;lt;ref&amp;gt; Häussler, S. 116. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört die Eisenbahninfrastruktur der &amp;#039;&amp;#039;Hafenbetriebe Worms GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Sie ist aufgrund § 2 Abs. 1 [[Allgemeines Eisenbahngesetz|AEG]] ein öffentliches, [[Privatrecht|privatrechtlich]] organisiertes Unternehmen, das die [[Serviceeinrichtung]] „Hafenbahn Worms“ nach [[Verordnung über den Bau und Betrieb von Anschlussbahnen|BOA]] als [[Eisenbahninfrastrukturunternehmen]] betreibt und sie [[Eisenbahnverkehrsunternehmen]] (EVU), die diese nutzen wollen, zur Verfügung stellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NBS&amp;quot;/&amp;gt; Das Gleisnetz erstreckt sich über 21 Kilometer und liegt zwischen der Hafenstraße und dem Rhein. Es erstreckt sich vom [[Anschlussgleis]] der [[Evonik]] bis zu dem der Firma Röchling. Es gibt eine Lokhalle, eine Werkstatt und eine [[Tankstelle]].&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.worms.de/de/web/swv/hafenbahn.php Homepage der Wormser Hafenbahn]. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hafenbahn führt seit 2005 keine eigenen Zugfahrten mehr durch.&amp;lt;ref&amp;gt;Keth, S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Betriebsführung liegt heute bei der [[Wincanton Rail]] GmbH.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Eisenbahnatlas|9|D}}, S. 86f. &amp;lt;/ref&amp;gt; Diese nutzt den Hafen als Verteilungspunkt für Güterzüge. Seit November 2003 werden täglich Container mit der Bahn nach [[Rotterdam]] befördert. Des Weiteren wird die Hafenbahn von anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen zum Abstellen von Fahrzeugen genutzt. Aufgrund der relativ hohen Kosten für die Infrastruktur ist der Betrieb der Hafenbahn dauerhaft defizitär.&amp;lt;ref&amp;gt;Keth, S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ralph Häussler: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnen in Worms&amp;#039;&amp;#039;. Hamm 2003. ISBN 3-935651-10-4&lt;br /&gt;
* [[Karl Hofmann (Architekt, 1856)|Karl Hofmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hochbauten im Hafengebiet&amp;#039;&amp;#039;. In: Großherzogliche Bürgermeisterei (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Hafen- und Uferbauten zu Worms 1890/1893&amp;#039;&amp;#039;. Worms 1893, S. 93–100.&lt;br /&gt;
* Fritz Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Die Wormser Hafenbahn 75 Jahre alt&amp;#039;&amp;#039;. In: Wormser Monatsspiegel. 18. Jg., Mai 1968, S. 14–16.&lt;br /&gt;
* K. Seibert: &amp;#039;&amp;#039;Die Ufer-, Hafen- und Dammbauten&amp;#039;&amp;#039;. In: Großherzogliche Bürgermeisterei (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Hafen- und Uferbauten zu Worms 1890/1893&amp;#039;&amp;#039;. Worms 1893, S. 73–92.&lt;br /&gt;
* Roland Keth: &amp;#039;&amp;#039;Drehscheibe Hafen. Die Rhenania AG hat sich in den letzten drei Jahrzehnten kontinuierlich weiter entwickelt&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Stadtarchiv Worms]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein sicherer Hafen. Geschichte und Gegenwart der Rhenania Worms AG 1921–2021&amp;#039;&amp;#039;. [[Wernersche Verlagsgesellschaft]], Worms 2021. ISBN 978-3-88462-404-3, S. 125–152.&lt;br /&gt;
* U. Weckerling: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte von Worms mit besonderer Rücksicht auf Gewerbe, Handel und Verkehr&amp;#039;&amp;#039;. In: Großherzogliche Bürgermeisterei (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Hafen- und Uferbauten zu Worms 1890/1893&amp;#039;&amp;#039;. Worms 1893, S. 1–54.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Hafenbahn Worms}}&lt;br /&gt;
* [http://www.amiche.de/wohaba/text.html Chronik der Wormser Hafenbahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.worms.de/de/web/swv/hafenbahn.php Homepage der Wormser Hafenbahn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NBS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.worms.de/de-wAssets/docs/wirtschaft/Verkehr/Hafen/170119_NBS_BT.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Nutzungsbedingungen für die Eisenbahninfrastruktur der Serviceeinrichtung Hafenbahn Worms - Besonderer Teil - (NBS-BT)&lt;br /&gt;
 |datum=2017-01-19&lt;br /&gt;
 |abruf=2017-09-15&lt;br /&gt;
 |hrsg=Hafenbetriebe Worms GmbH, Hafenbahn&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 136 KiB&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170916010522/https://www.worms.de/de-wAssets/docs/wirtschaft/Verkehr/Hafen/170119_NBS_BT.pdf&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2017-09-16&lt;br /&gt;
 |offline=ja&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr (Worms)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in Rheinland-Pfalz|Worms]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hafenbahn|Worms]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hamsteraner</name></author>
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