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	<title>Hadronisierung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T04:44:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hadronisierung&amp;diff=596930&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wassermaus: /* Beispiele */ verwirrenden Satz gelöscht: auch bei t-Anti-t-Erzeugung entstehen Jets</title>
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		<updated>2024-08-13T14:27:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beispiele: &lt;/span&gt; verwirrenden Satz gelöscht: auch bei t-Anti-t-Erzeugung entstehen Jets&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hadronisierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet einen Prozess in der [[Hochenergiephysik]], wenn sich an einzelne [[Quark (Physik)|Quark]]s oder [[Gluon]]en weitere Teilchen anlagern und sich dadurch [[Hadron]]en ([[Meson]]en und [[Baryon]]en) bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quarks und Gluonen tragen eine so genannte [[Farbladung]], durch die sie der [[Starke Wechselwirkung|starken Wechselwirkung]] unterliegen. Im Gegensatz zum [[Elektromagnetische Wechselwirkung|Elektromagnetismus]] und zur [[Gravitation]] nimmt die Farbkraft aber nicht mit wachsendem Abstand ab, sondern zu. Daher können farbgeladene Teilchen, z.&amp;amp;nbsp;B. einzelne Quarks, nicht isoliert existieren ([[Confinement]]); dafür wäre eine unendlich hohe Energie erforderlich. Sie müssen sich immer mit anderen farbgeladenen Teilchen (Quarks, Antiquarks) zu insgesamt farbneutralen Hadronen verbinden. Solche Quarks und Antiquarks entstehen aus der Energie des Farbkraftfeldes. Diesen Vorgang nennt man Hadronisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel ist die [[tief inelastische Streuung]] eines [[Elektron]]s mit sehr hoher Energie an einem [[Proton]]: Das Elektron wechselwirkt mit einem der drei Quarks (uud), aus denen das Proton zusammengesetzt ist, und schlägt dabei zum Beispiel ein u-Quark aus dem Proton. Das Kraftfeld zwischen dem emittierten u-Quark und dem Rest des Protons enthält mit zunehmender Entfernung immer mehr Energie, bis sie ausreicht, ein Quark-Antiquark-Paar, beispielsweise d{{Oberstrich|d}}, zu erzeugen. Das {{Oberstrich|d}}-Antiquark bildet mit dem u-Quark ein π&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-Meson ([[Pion]]) und das d-Quark mit dem du-Rest ein [[Neutron]] (ddu). Im Endeffekt entfernt sich ein hochenergetisches Pion von einem Neutron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist freilich eine sehr vereinfachte Darstellung: Das Proton enthält neben den drei konstituierenden Quarks ([[Valenzquark]]s) auch [[Virtuelles Teilchen|virtuelle]] Quark-Antiquark-Paare ([[Seequark]]s), mit denen das Elektron ebenfalls wechselwirken kann. Anstelle eine Pions und eines Neutrons werden außerdem meist höherenergetische Hadronen erzeugt, die in weitere Hadronen zerfallen. Letztlich beobachtet man ein enges Bündel ([[Teilchenjet]]) aus Hadronen sowie das abgelenkte Elektron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Beispiel ist die Erzeugung von Quark-Antiquark-Paaren bei der Kollision von Elektronen und [[Positron]]en: e&amp;lt;sup&amp;gt;−&amp;lt;/sup&amp;gt;+e&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;→&amp;amp;nbsp;q+{{Oberstrich|q}}. Man beobachtet dabei zwei Hadronenjets in entgegengesetzte Richtungen. Ein Drei-Jet-Ereignis tritt auf, wenn zusätzlich ein hochenergetische Gluon emittiert wird, das auch eine Farbladung trägt und daher ebenfalls hadronisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bogdan Povh|B. Povh]], [[Klaus Rith|K. Rith]], C. Scholz, F. Zetsche, W. Rodejohann: &amp;#039;&amp;#039;Teilchen und Kerne: Eine Einführung in die physikalischen Konzepte.&amp;#039;&amp;#039; 9. Auflage, Springer, 2014, ISBN 978-3-642-37821-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4587952-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilchenphysik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wassermaus</name></author>
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