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	<title>Hadrianische Teilung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T20:44:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hadrianische_Teilung&amp;diff=390806&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leuni: /* Hadrianische Teilung und Schatzregal */</title>
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		<updated>2025-06-08T12:16:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Hadrianische Teilung und Schatzregal&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hadrianische Teilung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff aus dem [[Sachenrecht]] und bezeichnet eine auf den römischen Kaiser [[Hadrian (Kaiser)|Hadrian]] (67–138) zurückgehende Regelung des [[Eigentum]]serwerbs an [[Schatzfund]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kodifikationen ==&lt;br /&gt;
Eine Kodifikation dazu findet sich in den &amp;#039;&amp;#039;[[Institutiones Iustiniani]]&amp;#039;&amp;#039; (Inst. 2.&amp;amp;nbsp;1.&amp;amp;nbsp;39),&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Knütel]] in: Rechtsgeschichte und Privatrechtsdogmatik, 1999 ([https://books.google.de/books?id=Ay3Y6n04GaMC&amp;amp;pg=PA570&amp;amp;lpg=PA570&amp;amp;hl=de books.google.de S. 570]).&amp;lt;/ref&amp;gt; enthalten im später so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus iuris civilis]]&amp;#039;&amp;#039;. Das deutsche [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] hat sie in {{§|984|bgb|juris}} übernommen. Dort heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wird eine Sache, die so lange verborgen gelegen hat, dass der Eigentümer nicht mehr zu ermitteln ist (Schatz), entdeckt und infolge der Entdeckung in Besitz genommen, so wird das Eigentum zur Hälfte von dem Entdecker, zur Hälfte von dem Eigentümer der Sache erworben, in welcher der Schatz verborgen war.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechende Bestimmungen enthalten beispielsweise § 399 des österreichischen [[ABGB]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR40032804/NOR40032804.html bei ris.bka.gv.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;, Artikel&amp;amp;nbsp;716 des französischen &amp;#039;&amp;#039;[[Code civil]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.legifrance.gouv.fr/affichCodeArticle.do?idArticle=LEGIARTI000006430628&amp;amp;cidTexte=LEGITEXT000006070721&amp;amp;dateTexte=20080225 bei legifrance.gouv.fr]&amp;lt;/ref&amp;gt; und Artikel&amp;amp;nbsp;351 &amp;#039;&amp;#039;[[Código Civil Español]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://noticias.juridicas.com/base_datos/Privado/cc.l2t2.html#a351 bei noticias.juridicas.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich galt allerdings vom 1. Jänner 1812 (sic!)&amp;lt;!--auf die unterschiedlichen Inkrafttretedaten des ABGB in den österreichischen Ländern muss in der WP nicht wirklich eingegangen werden--&amp;gt; bis 31. Jänner 2002, also vor der heutigen Rechtslage, dass der Staat ein Drittel erhielt. Die bis 2002 geltende Fassung des § 399 ABGB begann mit den Sätzen: „Von einem Schatze wird der dritte Theil zum Staatsvermögen gezogen. Von den zwey übrigen Drittheilen erhält Eines der Finder, das andere der Eigenthümer des Grundes.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR12018127/NOR12018127.pdf alte Fassung § 399 ABGB 1812-2002].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hadrianische Teilung und Schatzregal ==&lt;br /&gt;
Handelt es sich bei den gefundenen Sachen um archäologische Funde, so kann die Hadrianische Teilung in allen deutschen Bundesländern {{§|984|bgb|juris}}&amp;amp;nbsp;BGB durch ein von Land zu Land verschieden ausgestaltetes, landesrechtlich begründetes [[Schatzregal]] überlagert werden. Nach diesem Schatzregal steht das Eigentum am denkmalwerten Schatz allein dem Staat zu, sofern der Schatz, je nach Bundesland, von wissenschaftlichen oder besonderem wissenschaftlichen Wert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich ändert sich an den Regeln über das Eigentum nichts, wenn ein Fund dem [[Denkmalschutz]] unterliegt oder nicht. Denkmalschutz begründet aber Verhaltenspflichten der Eigentümer (Erhaltung, Meldung von Veränderungswünschen usw.). Das kann, wenn hohe Erhaltungsaufwände anfallen, zu materiellen Nachteilen führen, die durch Unterstützungen aus öffentlichen Mitteln gemildert werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bda.gv.at/fileadmin/Medien/bda.gv.at/SERVICE_RECHT_DOWNLOAD/Sonderrichtlinien_Foerderungen.pdf Förderrichtlinien] (abgerufen am 6. März 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; In Österreich sind Funde sofort, spätestens am nächsten Tag dem Bundesdenkmalamt anzuzeigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR40151992/NOR40151992.pdf § 8 Denkmalschutzgesetz].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ersitzung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Dörner: &amp;#039;&amp;#039;Zivilrechtliche Probleme der Bodendenkmalspflege&amp;#039;&amp;#039; (=  &amp;#039;&amp;#039;Münsterische Beiträge zur Rechtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 63). Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1992, ISBN 3-4280-7567-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Recht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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