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	<title>Hadramaut - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hadramaut&amp;diff=101426&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alossola: UNESCO 2025 || ENs bearbeitet</title>
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		<updated>2026-01-24T08:42:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;UNESCO 2025 || ENs bearbeitet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Region Hadramaut der Gegenwart, zum antiken Königreich Hadramaut siehe [[Hadramaut (Antike)]], zum Gouvernement Hadramaut siehe [[Gouvernement Hadramaut]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hadramaut.JPG|mini|Gegend in der Nähe von Seyun innerhalb des Hadramaut-Tales]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hadramaut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|حضرموت|d=Ḥaḍramaut}}) liegt im Osten der Republik [[Jemen]] und wird im Süden durch den [[Golf von Aden]], im Osten durch [[Oman]] und im Norden durch die Wüste [[Rub al-Chali]] begrenzt. Neben der Küstenebene, mit [[al-Mukalla]] und [[asch-Schihr]] als größten Städten, gehört eine wüstenartige Hochebene im Hinterland zum Gebiet, die von einem fruchtbaren zusammenhängenden Talsystem durchschnitten ist, dem Wadi Hadramaut mit seinen Nebentälern. In diesem Tal sind Seyun, [[Tarim (Jemen)|Tarim]] und al-Qotn die größten Orte; das kleine [[Schibam]] ist wegen seiner einzigartigen Altstadt berühmt (Weltkulturerbe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich lebt die Region vor allem vom Anbau und [[Export]] von [[Tabak]], [[Dattelpalmen|Datteln]], [[Weizen]] und [[Kaffee (Pflanze)|Kaffee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. war der Hadramaut ein wichtiges Zentrum der südarabischen Zivilisation. Während von den Küstenstädten ein weitreichender Seehandel über den [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] betrieben wurde, gewann das Binnenland seine Bedeutung durch den Anbau und den Handel von [[Weihrauch]]. Hier begann die [[Weihrauchstraße]], die über [[Ma&amp;#039;rib]] und den [[Hedschas]] bis nach [[Palästina (Region)|Palästina]] führte. Hauptort des antiken Reiches [[Hadramaut (Antike)|Hadramaut]] war [[Schabwa]]. Die Bewohner des Hadramaut hießen in der Antike &amp;#039;&amp;#039;Chatramotiten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Chatramiten&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Adramiten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinrich Kiepert]] |Titel=Lehrbuch der Alten Geographie |Sprache=de |Online=https://books.google.de/books?id=57gFAAAAQAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=Chatramiten&amp;amp;f=false |Verlag=D. Reimer |Ort=Berlin  |Datum=1878 |Seiten=188}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Hadramaut&amp;#039;&amp;#039; entspricht dem biblischen &amp;#039;&amp;#039;[[Hazarmawet]]&amp;#039;&amp;#039;, der in der Bibel ({{B|Gen|10|26}} und {{B|1 Chr|1|20}}) als Sohn [[Joktan]]s Erwähnung findet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Fritz Rienecker, Gerhard Maier |Titel=Hadramaut |Sprache=de |Online=https://books.google.ch/books?id=5rgxXW68xSAC&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_navlinks_s |Verlag=R. Brockhaus Verlag |Sammelwerk=Lexikon zur Bibel |Datum=2003}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 7. Jahrhundert wurde das Land [[islam]]isiert, im 19. Jahrhundert kam es mit dem [[Südjemen]] unter [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|britische]] Herrschaft. Seit 1990 ist der Hadramaut mit der Republik Jemen vereinigt. Als erster Europäer bereiste [[Adolph von Wrede]] dieses Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Weit verbreitet sind „Hadrami Dan“, traditionelle Versammlungen mit spontaner [[Poesie]], [[Musik]] und [[Tanz]]. Den Beginn bildet ein rhythmisches [[Lied]] auf das Wort „Dan“, das durch improvisierte Verse und andere Melodien ergänzt wird. Diese, „Aswat“ genannt, können von traditionellen und modernen Instrumenten wie [[Oud]], [[Flöte]], [[Violine]] und traditionellen [[Trommel]]n begleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2025 wurden „Hadrami Dan-Versammlungen“ von der [[UNESCO]] in die [[Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ich.unesco.org/en/RL/hadrami-dan-gathering-02232 |titel=Hadrami Dan gathering |datum=2025 |abruf=2026-01-24 |hrsg=UNESCO Intangible Cultural Heritage&lt;br /&gt;
|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die hadramitischen Netzwerke im Indischen Ozean ==&lt;br /&gt;
Die Bewohner des Hadramaut, die Hadramis, haben eine lange Handelstradition und sind als Seefahrer und Händler im ganzen Indischen Ozean präsent. Familien mit Wurzeln im Hadramaut finden sich in [[Indien]], im [[Malaiischer Archipel|Malaiischen Archipel]] und [[Ostafrika]], von wo aus sie rege Kontakte zur alten Heimat pflegen, oft trotz mehreren Jahrhunderten in der [[Diaspora]]. Ein wichtiges Mittel zur Aufrechterhaltung dieser Kontakte ist die alljährliche Wallfahrt zum Grab des Propheten [[Hūd]], die außerhalb von Hadramaut und der Hadramaut-Diaspora kaum bekannt ist und die sehr zur Identität der Hadramis in aller Welt beiträgt. Eine wichtige Rolle innerhalb des Netzwerks der Hadramis spielt außerdem die [[Tarīqa ʿAlawīya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus stellte der Hadramaut für die Hadramis auch immer ein wichtiges Gelehrtenzentrum dar. 1878/79 gründete der ʿAlawī-[[Saiyid]] ʿAlī ibn Muhammad al-Hibschī (1843–1915) in Sai&amp;#039;ūn die Moscheeschule &amp;#039;&amp;#039;ar-Riyād&amp;#039;&amp;#039;, die von zahlreichen Hadramis aus aller Welt besucht wurde. Sie diente als Modell für die gleichnamige Schule, die 1901 der Gelehrte Habīb Sālih (1844–1935) in [[Lamu]] gründete, sowie für die Bā-Kathīr-Madrasa von [[ʿAbdallāh Bā Kathīr al-Kindī]] in [[Sansibar (Stadt)|Sansibar]], die 1909 ihren Betrieb aufnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Anne K. Bang: &amp;#039;&amp;#039;Sufis and scholars of the sea. Family networks in East Africa, 1860–1925&amp;#039;&amp;#039;. RoutledgeCurzon, London and New York 2003. ISBN 978-0-415317634. S. 144–148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Araber in Osttimor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Freitag]]: &amp;#039;&amp;#039;Hadhrami traders, scholars and statesmen in the Indian Ocean, 1750s – 1960s&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Leiden, 1997.&lt;br /&gt;
*Ulrike Freitag: Scheich oder Sultan – Stamm oder Staat? Staatsbildung im Hadramaut (Jemen) im 19. und 20. Jahrhundert. In: Jahrbuch des [[Historisches Kolleg|Historischen Kollegs]] 2000, S. 165–194 ([http://www.historischeskolleg.de/fileadmin/pdf/jahrbuch_pdf/Jahrbuch_2000.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Friedhelm Hartwig: &amp;#039;&amp;#039;Hadramaut und das indische Fürstentum von Hyderabad: hadramitische Sultanatsgründungen und Migration im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Ergon, Würzburg, 2000.&lt;br /&gt;
* Marianus Hundhammer: &amp;#039;&amp;#039;Prophetenverehrung im Hadramaut. Die Ziyara nach Qabr Hud aus diachroner und synchroner Perspektive.&amp;#039;&amp;#039; Schwarz, Berlin, 2010. ISBN 978-3-87997-381-1.&lt;br /&gt;
* Salma Samar Damluij: &amp;#039;&amp;#039;The Valley of Mudbrick Architecture: Shibam, Tarim &amp;amp; Wadi Hadramaut&amp;#039;&amp;#039; -Reading, 1992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hadhramaut|Hadramaut}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Briefliche Mittheilungen über Hadhramaut|&amp;#039;&amp;#039;Briefliche Mittheilungen über Hadhramaut&amp;#039;&amp;#039; von Heinrich von Maltzan (1870)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4022765-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Jemen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolonialgeschichte Asiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hadramaut| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alossola</name></author>
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