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	<title>Haderslev - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haderslev&amp;diff=42313&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Julien Schöne: IPA angep., korr.</title>
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		<updated>2026-04-07T16:32:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;IPA angep., korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Dänemark&lt;br /&gt;
|Name             = Haderslev&lt;br /&gt;
|DeutscherName    = Hadersleben&lt;br /&gt;
|Wappen           = Coat of arms of Haderslev.svg&lt;br /&gt;
|Region           = Syddanmark&lt;br /&gt;
|Landschaft       = &lt;br /&gt;
|Kommune          = Haderslev&lt;br /&gt;
|Breitengrad      = 55/15/14/N&lt;br /&gt;
|Längengrad       = 9/29/20/E&lt;br /&gt;
|Einwohner        = {{Metadaten Einwohnerzahl DK|510-10779}}&lt;br /&gt;
|Stand            = {{#time: Y|{{Metadaten Einwohnerzahl DK|510-10779|STAND}}}}&lt;br /&gt;
|BEF44            = X&lt;br /&gt;
|Fläche           = &lt;br /&gt;
|Höhe             = 10&lt;br /&gt;
|PLZ              = 6100&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl   = (+45) 7&lt;br /&gt;
|Bürgermeister    = Mads Skau&lt;br /&gt;
|Website          = www.haderslev.dk&lt;br /&gt;
|Bild             = DomkirkeHadSetFraDam.jpg&lt;br /&gt;
|BildBeschriftung = Dom zu Hadersleben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haderslev&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|ˈhæʔðəʀsleu̯|Tondatei=Da-Haderslev.ogg}} ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hadersleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine Stadt in der [[Region Syddanmark]] in [[Dänemark]] an der [[Haderslevfjord|Haderslebener Förde]]. Sie zählt {{EWZ|DK|510-10779}} Einwohner (Stand {{EWD|DK}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;BEF44&amp;quot; /&amp;gt;). Haderslev hat einen Hafen und besitzt eine historische Innenstadt mit [[Marienkirche Hadersleben|Dom]] und dem heimatkundlichen &amp;#039;&amp;#039;Haderslev Museum&amp;#039;&amp;#039;. Die Stadt ist Standort für Maschinen-, [[Textilindustrie|Textil-]] und [[Lebensmittelindustrie|Nahrungsmittelindustrien]]. Die Stadt Haderslev ist Verwaltungssitz der [[Haderslev Kommune|Kommune Haderslev]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haderslev war seit seiner Gründung im [[Hochmittelalter]] Teil des [[Herzogtum Schleswig|Herzogtums Schleswig]]. Nach dem [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieg]] und dem Ende des [[Dänischer Gesamtstaat|dänischen Gesamtstaats]] gehörte es von 1867 bis 1920 zu [[Preußen]] und somit von 1871 bis 1920 zum [[Deutschland|Deutschen Reich]]; im nämlichen Jahr wurde es, zusammen mit [[Nordschleswig]], an Dänemark abgetreten. Noch heute lebt eine deutsche Minderheit (deutsche [[Deutsche Minderheit in Dänemark|Nordschleswiger]]) in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 wurde Haderslev der Ehrentitel „[[Reformationsstadt Europas]]“ durch die [[Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa#Reformationsstadt Europas|Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Bedeutung Haderslevs in der Reformationsgeschichte als reformatorisches „Pilotprojekt“ Dänemarks siehe das Stadtporträt des Projekts &amp;#039;&amp;#039;Reformationsstädte Europas:&amp;#039;&amp;#039; [https://reformation-cities.org/cities/haderslev/ &amp;#039;&amp;#039;Reformationsstadt Haderslev. Dänemark. Haderslev – das „Wittenberg des Nordens“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;reformation-cities.org/cities,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 17. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte bis 1834 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haderslev Museum - jættestue.jpg|mini|Ganggrab am Haderslev Museum]]&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der heutigen Stadt gab es schon früh Siedlungen, wie der steinzeitliche [[Opferfund von Knud]] belegt. Ein erster Hafenplatz ist etwas weiter östlich nahe der Kirche zu [[Starup (Haderslev Kommune)|Starup]], der ältesten Kirche der Region, nachweisbar. Westlich der späteren Rechtstadt entstand ein weiterer Siedlungskern mit der heute ebenfalls erhaltenen Kirche St. Severin. Die eigentliche Handelsstadt entwickelte sich am Ende der Haderslebener Förde. Dort entstand auch eine [[landesherr]]liche Burg. Haderslev wurde vor 1200 das erste Mal erwähnt. [[Saxo Grammaticus]] erzählt in der Sage von einem König Hather, nach dem die Stadt benannt sei. In Hadersleben oder Hathörsleff = Erbe des Hather, wie die älteste Namensform lautete, erbauten die [[Dominikaner]] 1228 ein [[Kloster]]. 1241 erhielt Haderslev die [[Marktrecht (historisch)|Marktgerechtigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krieg zwischen [[Erik IV. (Dänemark)|König Erich&amp;amp;nbsp;IV.]] von [[Dänemark]] und Herzog [[Abel (Dänemark)|Abel]] von [[Herzogtum Schleswig|Schleswig]] wurde der Ort niedergebrannt. 1292 erhielt Haderslev, wieder aufgebaut, von Herzog [[Waldemar IV. (Schleswig)|Waldemar&amp;amp;nbsp;IV.]] das [[Herzogtum Schleswig|schleswigsche]] [[Stadtrecht]]. Burgbezirk und die Siedlung Alt-Haderslev mit der St. Severins-Kirche blieben jedoch außen vor und gehörten zum Amt Haderslev. Die Verleihung des Stadtrechtes war ein Beweis für die Zunahme des Ansehens des Ortes. Die Stadt wurde befestigt und hatte drei Stadttore. Weiteren Schutz der auf einer Anhöhe errichteten Stadt bot die Aufstauung des Mühlenstroms, wodurch westlich der Stadt der Haderslebener Damm entstand. Der Stausee zählt noch heute zu den größten Gewässern in Nordschleswig. Die Altstadt liegt seither auf einer Halbinsel, und die Brücke über den Mühlenstrom ziert noch heute das Stadtwappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter zählte die Stadt zu den wohlhabendsten der Region. Die Marienkirche ist nach dem [[Schleswiger Dom]] die zweitgrößte auf dem Gebiet des alten [[Herzogtum Schleswig|Herzogtums Schleswig]]. Als Sitz eines [[Kollegiatkapitel]]s hatte sie eine hervorragende Stellung, und es gab Bestrebungen, die nordöstliche [[Propstei (Kirche)|Propstei]] des [[Bistum]]s zu einer eigenen [[Diözese]] zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1351 lag hier der Graf Nikolaus von Holstein mit seinen Truppen zu Felde, als er das Schloss Törning belagerte. Die Landesteilungen der Herzogtümer Schleswig und [[Holstein]], die seit 1460 mit [[Dänemark]] unter einem Landesherrn verbunden waren, berührten die Entwicklung der Stadt nachhaltig. Die galt namentlich für die Teilungen von 1523 und 1544. 1523 übergab König [[Friedrich I. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I.]] seinem Sohn [[Christian III. (Dänemark und Norwegen)|Christian&amp;amp;nbsp;III.]] die Ämter [[Törning]] und Haderslev mit der Stadt zur Herrschaft. Christian übernahm bald die Lehren [[Martin Luther|Luthers]] und berief 1526 den Magdeburger Reformator [[Eberhard Weidensee]], unter dessen Einfluss die Stadt zum geistigen Zentrum und Ausgangspunkt der [[Reformation]] im Norden wurde. 1528 erließ Herzog Christian mit den [[Haderslebener Artikel]]n eine Kirchenordnung, die die Neuordnung des evangelischen Gottesdienstes und der evangelischen Kirche regelte. Da in der Stadt ausgehend von Luthers Bibelübersetzung nun häufig auf Deutsch gepredigt wurde, nahmen Teile des Bürgertums im Laufe der Zeit diese Sprache an, während das ländliche Umland ebenso wie die ärmere Stadtbevölkerung dänisch geprägt blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Christian III. dänischer König und Herzog von Schleswig geworden war, musste er seine jüngeren Brüder abfinden. Dadurch kam es 1544 zu einer weiteren Landesteilung, deren Folgen nachhaltiger sein sollten als die Konsequenzen von 1490 und 1523: Haderslev wurde Residenzstadt von Herzog [[Johann (Schleswig-Holstein-Hadersleben)|Johann dem Älteren]], der nun unter anderem über die nordwestlichen Teile des Herzogtums Schleswig, die Insel [[Fehmarn]] und Teile Holsteins um die Stadt [[Rendsburg]] gebot. Der Herzog ersetzte die alte Burg durch das prächtige [[Schloss Hansburg]] etwas weiter östlich und setzte sich sehr für die Rechtsprechung in seinem Landesteil ein. In der Nachfolge des eingegangenen Klosters gründete er am Südrand der Stadt ein [[Hospital]], das bis heute seinen Namen trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hadersleben1651.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Grundtriß der Stadt Haderschleben Anno 1651&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Als Herzog Hans 1580 kinderlos verstarb, erlosch das Herzogtum [[Schleswig-Holstein-Hadersleben]] wieder und wurde unter den beiden anderen Linien der Landesherrschaft aufgeteilt. Haderslev blieb von nun an beim königlichen Landesteil. 1627 wurden die Bewohner von einer Feuersbrunst heimgesucht. Die Kriege des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts verschonten die Stadt nicht. Auch Schloss Hansburg wurde zerstört, als der schwedische General Wrangel das Schloss belagerte und eroberte. Dabei geriet es in Brand und wurde durch die Explosion des in den Gewölbe lagernden Pulvers in die Luft gesprengt. Es wurde nicht wieder aufgebaut. Die Reste wurden zum größten Teil zur Ausbesserung des [[Kolding]]er Schlosses verwendet. Der Kanal, der Schloss und Stadt trennte, verschwand und war schon 1729 ganz ausgefüllt. Da das Manövrieren für größere Schiffe auf der schmalen Förde schwierig war, büßte die Stadt einen Teil ihrer Bedeutung als Handelsstadt ein, blieb jedoch unbestritten das Zentrum für den Norden des Herzogtums Schleswig. Eine unliebsame Konkurrenz wurde das 1771 nur 13&amp;amp;nbsp;km nördlich der Stadt gegründete [[Christiansfeld]]. Die [[Herrnhuter Brüdergemeine]] genoss dort weitgehende Handels- und Gewerbefreiheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte 1834 bis 1920 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hadersleben Vestergade 50, 1910.jpg|mini|Gaststätte Papageistraße 582 (heute Vestergade 50), um 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haderslev-Bank.jpg|mini|Haderslev Bank, Nørregade, 2017]]&lt;br /&gt;
1834 wurde der Schlossgrund eingemeindet. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert geriet die Stadt in den Sog des [[Schleswig-Holstein-Frage|deutsch-dänischen Konflikts]], der sehr schnell die Frage nach politischer Liberalisierung und Demokratisierung überlagerte. Während der deutschsprachige Teil des Bürgertums für die deutsch-schleswig-holsteinische Seite optierte, schlossen sich andere Einwohner sowie der überwiegende Teil des ländlichen Umlandes der dänischen Seite an. Anders als die Nachbarn in [[Tønder|Tondern]] und [[Aabenraa|Apenrade]] schloss sich die Stadtverwaltung nicht umgehend den Schleswig-Holsteinern an, als diese 1848 während der [[Schleswig-Holsteinische Erhebung|Erhebung]] zunächst die Oberhand gewannen. Nach Kriegsende 1851 wurden die früheren Verhältnisse wiederhergestellt, und in der Stadt galten Deutsch und Dänisch gleichberechtigt als Amtssprachen, wobei der Schulunterricht fortan aber vorwiegend auf Dänisch erteilt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsch-dänische Konflikt war damit jedoch nicht beigelegt und flammte 1863 wieder auf, als die dänische Regierung eine [[Novemberverfassung|gemeinsame Verfassung]] für das Königreich und Schleswig anstrebte. Darin erkannte der [[Deutscher Bund|Deutsche Bund]] unter [[Königreich Preußen|preußischer]] Führung einen Verstoß gegen das [[Londoner Protokoll (1852)|Londoner Protokoll von 1852]]. Zum einen argumentierte man, das zum Deutschen Bund gehörende Holstein könne nicht ohne Verfassung bleiben (diese war von der holsteinischen Ständeversammlung 1858 ausgesetzt worden); zum anderen war im Londoner Protokoll festgelegt worden, dass das dänische Lehen Schleswig nicht enger an Dänemark gebunden werden durfte als Holstein. Der [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänische Krieg]] endete 1864 mit der dänischen Niederlage, worauf die Elbherzogtümer abgetreten werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landesteil Schleswig mit der Stadt Hadersleben wurde zunächst preußisch verwaltet. Mit dem &amp;#039;&amp;#039;Besitzergreifungspatent&amp;#039;&amp;#039; von 1866 wurde er dann Teil des Königreichs Preußen. Die neue Staatsgrenze verlief nun 15&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich der Stadt und störte die bisherige wirtschaftliche Verflechtung nach Norden. Mit der einsetzenden Neuausrichtung nach Süden konnte die Stadt einen gewissen [[Industrialisierung|industriellen Aufschwung]] verzeichnen. 1867 wurde das [[Amtsgericht Hadersleben]] eingerichtet. Die [[Garnison]]stadt wurde zudem zu einem beliebten Altersruhesitz, wovon noch heute zahlreiche repräsentative [[Villa|Villen]] künden. 1910 wurden die westliche Vorstadt Alt-Hadersleben und die südliche Vorstadt Süderotting eingemeindet. Ein Nachteil war, dass 1862 die Haupteisenbahnlinie von [[Hamburg]] über [[Flensburg]] nach [[Fredericia]] (Vamdrup-Padborg-Bahn) aus militärstrategischen Erwägungen an Hadersleben vorbeilaufend geplant worden war. 1866 wurde die Stadt aber mit der [[Bahnstrecke Vojens–Haderslev]] an das Schienennetz angebunden. Ab 1899 entstand die [[Haderslev Amts Jernbaner|Haderslebener Kreisbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte 1921 bis 1970 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hadersleben Sønderbro 1927.jpg|mini|Sønderbro um 1927]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hadersleben Sønderbro 1959.jpg|mini|Sønderbro um 1959]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] kam die Stadt zur I. Zone für die [[Volksabstimmung in Schleswig|deutsch-dänische Volksabstimmung]] über die künftige staatliche Zugehörigkeit Schleswigs. Am 10.&amp;amp;nbsp;Februar 1920 stimmten rund 60 % der Einwohner für Dänemark, und da in Nordschleswig en bloc mit einem Ergebnis von insgesamt 75 % pro Dänemark abgestimmt wurde, gehört die Stadt seit dem 15.&amp;amp;nbsp;Juni 1920 zum Königreich Dänemark. Der nationale Konflikt war damit jedoch nicht bewältigt, und weite Teile der [[Deutsche Minderheit in Dänemark|deutschen Minderheit]] fanden sich nicht mit der neuen Staatsgrenze ab. Kurz nach der Vereinigung mit Dänemark wurde die Stadt Bischofssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 9.&amp;amp;nbsp;April 1940 [[Wehrmacht|deutsche Truppen]] [[Dänemark unter deutscher Besatzung|Dänemark besetzten]], kam es in Haderslev kurzzeitig zu Kampfhandlungen, bei denen mehrere dänische Soldaten ums Leben kamen. Die Grenze wurde von den Deutschen jedoch nicht verschoben. 1943 erklärte der in Opposition zur Minderheitenführung stehende deutsche „Haderslebener Kreis“ in der [[Haderslebener Erklärung]] seine Loyalität gegenüber dem dänischen Staat. In dieser Zeit wurde für die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] zirka 15&amp;amp;nbsp;km westlich des Stadtzentrums der [[Militärflugplatz Skrydstrup|Fliegerhorst Hadersleben]] errichtet, der heute als Kampfflugzeugstützpunkt der [[Dänische Luftstreitkräfte|dänischen Luftwaffe]] genutzt wird.&lt;br /&gt;
Mit dem Kriegsende wurde die Grenzfrage eine Zeitlang erneut diskutiert.&lt;br /&gt;
Die [[Bonn-Kopenhagener Erklärungen]] beendeten 1955 jedoch den deutsch-dänischen Konflikt. Heute gibt es in der Stadt eine deutsche Schule, einen deutschen Kindergarten und mehrere deutsche Vereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Tragödie in der jüngeren Geschichte der Stadt geschah 1959, als das Ausflugsschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Schiffskatastrophe auf dem Haderslebener Damm|Turisten]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Haderslebener Damm]] in Brand geriet. 57 Menschen starben in den Flammen oder ertranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte nach 1970 ==&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich nahm die Stadt weiter Aufschwung und dehnte sich immer weiter aus. Neue Industriegebiete entstanden im Nordwesten und im Süden der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 wurde die Stadt mit den Gemeinden [[Moltrup]], [[Vonsbæk]], [[Åstrup]], [[Øsby]], [[Halk]], [[Grarup]], [[Starup (Haderslev Kommune)|Starup]], [[Vilstrup]] und [[Hoptrup]] und den Resten von [[Gammel Haderslev]] zur neuen [[Haderslev Kommune (1970–2006)|Kommune Haderslev]] zusammengelegt. 2007 folgen die Kommunen [[Gram Kommune|Gram]] und [[Vojens Kommune|Vojens]] sowie die Kirchspiele Bevtoft, [[Hjerndrup]], [[Bjerning]] und [[Fjelstrup]]. Die Einwohnerzahl der neuen [[Haderslev Kommune|Großkommune Haderslev]] beträgt damit {{EWZ|DK|510-00510}} (Stand {{EWD|DK}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BEF44&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 ließ Bürgermeister [[Hans Peter Geil]] ([[Venstre (Dänemark)|Venstre]]) eine zweisprachige [[Ortstafel (Deutschland)#Zweisprachig beschriftete Ortstafeln|Ortstafel]] mit der [[Dänische Sprache|dänischen]] und [[Deutsche Sprache|deutschen]] Ortsbezeichnung nahe der &amp;#039;&amp;#039;Gammel Haderslev Kirke&amp;#039;&amp;#039; aufstellen. An der deutschen Ortsbezeichnung entzündete sich heftiger Streit; nach wenigen Tagen wurde das Schild beschädigt und schließlich von unbekannten Tätern entwendet. Im Stadtrat missbilligten Venstre, [[Dansk Folkeparti]] und [[Liberal Alliance]] das eigenmächtige Vorgehen des Bürgermeisters.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stiften.dk/forside/borgmester-fik-naese-for-tysk-byskilt &amp;#039;&amp;#039;Borgmester fik næse for tysk byskilt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Århus Stiftstidende.&amp;#039;&amp;#039; 27. Mai 2015, abgerufen am 13. Dezember 2025 (dänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://jv.dk/sydjylland/flere-tosprogede-byskilte-syd-for-graensen &amp;#039;&amp;#039;Flere tosprogede byskilte syd for grænsen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Jydske Vestkysten.&amp;#039;&amp;#039; 9. Juli 2015, abgerufen am 27. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Kummetz: [https://taz.de/Deutsch-daenischer-Schilderstreit/!5200652/ &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-dänischer Schilderstreit. Ein Zeichen der Freundschaft.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[TAZ]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Mai 2015, abgerufen am 10. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hertug Hans Church Haderslev Denmark exterior.jpg|mini|Die Hospitalkirche Herzog-Johann-Hospital]]&lt;br /&gt;
* Der [[Marienkirche Hadersleben|Dom zu Hadersleben]] gilt als schönste gotische Kirche des Landes;&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Dehn-Nielsen: &amp;#039;&amp;#039;Kirker og klostre i Danmark.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Sesam&amp;lt;!--/Aschehoug; lt. ISBN-Konverter--&amp;gt;, Kopenhagen 1998, ISBN 87-11-13181-0, S.&amp;amp;nbsp;489–493, hier S.&amp;amp;nbsp;489.&amp;lt;/ref&amp;gt; sehenswerte [[Epitaph]]e, Grabkapellen, Bronzetaufe, zwei Orgeln.&lt;br /&gt;
* Altstadt, viele geschlossen erhaltenen Straßenzüge mit Bauten des 17. bis 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, vor allem östlich des Marktes um die Schlossstraße und den Klingenberg herum, aber auch westlich der Hauptstraße im Bereich des früheren Klosters&lt;br /&gt;
* Wassermühle, heute Theater&lt;br /&gt;
* [[Herzog-Johann-Hospital (Hadersleben)|Herzog-Johann-Hospital]], 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Haderslev Museum, vor allem Archäologie, aber auch Kulturgeschichte&lt;br /&gt;
* Ehlers-Sammlung, Keramiken, wird zum stadtgeschichtlichen Museum ausgebaut&lt;br /&gt;
* Schleswig’sche Kutschensammlung&lt;br /&gt;
* Alter Friedhof, zahlreiche historische Grabmäler, Blick über den Haderslebener Damm&lt;br /&gt;
* Haderslebener Damm, großer mittelalterlicher Stausee mit zahlreichen Wanderwegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autoverkehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nord-Süd-Autobahn E&amp;amp;nbsp;45 führt seit 1978 etwa acht Kilometer westlich an der Stadt vorbei und ist über drei Anschlussstellen zu erreichen. Die frühere A&amp;amp;nbsp;10 führt unter Umgehung der Altstadt als Landesstraße 170 ebenfalls in Nord-Süd-Richtung durch die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ÖPNV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadersleben hat eine Schnellbusverbindung mit [[Sønderborg]] und [[Vejle]] und stündliche Überlandverbindungen nach Nord und Süd, während die Ost-West-Verbindungen dünner sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnverkehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Fredericia–Flensburg]] von [[Hamburg]] über [[Flensburg]] nach [[Fredericia]] wurde in 12&amp;amp;nbsp;km Entfernung westlich an der Stadt vorbeigeführt. Zum einen konnten die Gleise auf dem [[Geest]]rücken weitgehend ohne teure Brückenbauten verlegt werden, zum anderen wollte die dänische Heeresleitung vermeiden, die Hauptorte an den Ostseebuchten von Süden her leichter angreifbar zu machen. Die 1866 eröffnete [[Bahnstrecke Vojens–Haderslev]] dient seit 2011 nur noch als Museumsbahn. Der nächstgelegene Bahnhof mit regulärem Personenverkehr ist [[Vojens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schmalspurstrecken der [[Haderslev Amts Jernbaner|Haderslev Amts Jernbane]] wurden bereits in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre eingestellt, zuletzt 1939 die Verbindung nach [[Toftlund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fahrradverkehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere lokale, nationale und internationale Fahrradwege führen durch Haderslev: die internationale Route [[Ostseeküsten-Radweg (EV10)|Ostseeküsten-Radweg]] (verläuft als europäischer [[EuroVelo]]-Weg EV&amp;amp;nbsp;10 einmal um die Ostsee),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=translator2 |url=https://de.eurovelo.com/ev10/denmark |titel=EuroVelo 10. Ostseeküsten-Route. Dänemark |werk=eurovelo.com |abruf=2017-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der nationale Radweg Haervejen und die lokalen Radwege Ribe – Gram, Haderslev – Vojens Tunneldal und Haderslev – Hejls.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.visithaderslev.de/haderslev/planen-sie-ihre-reise/radrouten-gdk1096229 |titel=Radrouten |werk=VisitHaderslev |abruf=2017-05-19 |kommentar=mit Links zu Karten}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung und Kultur ==&lt;br /&gt;
* Bispen, Kulturzentrum mit kommunaler Bibliothek, Stadtarchiv und Aktivitätshaus mit Kleinkunstbühne, Musikräumen und Café&lt;br /&gt;
* Deutsche Bücherei&lt;br /&gt;
* Kulturhaus Harmonien mit Theatersaal&lt;br /&gt;
* VUC Syd (Erwachsenenbildungszentrum) mit Standorten in Haderslev, Aabenraa, Sønderborg, Tønder&lt;br /&gt;
* Katedralskole: Gymnasium (traditionsreiche Schule seit dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* CVU Sønderjylland (Pädagogische Hochschule/Fachhochschule) mit zwei Standorten (Haderslev und Soenderborg) – University College/Fachhochschule (Gesundheit/Ernährung und Krankenpflegeschule)&lt;br /&gt;
* Handelsschule&lt;br /&gt;
* Realschule (private Schule, neunklassig)&lt;br /&gt;
* Den Kristne Friskole (christliche Privatschule, neunklassig)&lt;br /&gt;
* vier Volksschulen im Stadtgebiet (St. Severin, Favredal, Hertug Hans und Hjortebro)&lt;br /&gt;
* Volksschulen in den Dörfern der Umgebung, die auch zur Kommune Haderslev gehören&lt;br /&gt;
* 10. Klasses Skole (10. Jahrgang, freiwilliger Jahrgang)&lt;br /&gt;
* Ungdomsskolen (freiwilliger Unterricht)&lt;br /&gt;
* Deutsche Schule Hadersleben (Privatschule, neunklassig)&lt;br /&gt;
* Sonderschule „Skolen ved Stadion“&lt;br /&gt;
* acht dänische Kindergärten und ein deutscher Kindergarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=3 |anzahl=3 |abstand= |liste=&lt;br /&gt;
* {{FRA|#}} [[Braine]], Frankreich&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Lutherstadt Wittenberg]], Deutschland&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Pinneberg]], Deutschland&lt;br /&gt;
* {{NOR|#}} [[Sandefjord]], Norwegen&lt;br /&gt;
* {{FIN|#}} [[Uusikaupunki]], Finnland&lt;br /&gt;
* {{SWE|#}} [[Varberg]], Schweden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=8em |anzahl=3 |abstand= |liste=&lt;br /&gt;
* [[Friedrich I. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich I.]] (1471–1533), Herzog von Schleswig und Holstein, König von Dänemark und Norwegen&lt;br /&gt;
* [[Nicolaus Johannis]] († 1558), Flensburger Pastor und Generalsuperintendent im Sundewitt&lt;br /&gt;
* [[Johann (Schleswig-Holstein-Hadersleben)|Johann]] (1521–1580), Herzog von Schleswig-Holstein-Hadersleben&lt;br /&gt;
* [[Anna von Dänemark (1532–1585)|Prinzessin Anna von Dänemark und Norwegen]] (1532–1585), Kurfürstin von Sachsen&lt;br /&gt;
* [[Friedrich II. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich II.]] (1534–1588), König von Dänemark und Norwegen&lt;br /&gt;
* [[Johann (Schleswig-Holstein-Sonderburg)|Johann III.]] (1545–1622), Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg&lt;br /&gt;
* [[Friedrich III. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich III.]] (1609–1670), König von Dänemark und Norwegen&lt;br /&gt;
* [[Christian zu Rantzau (Statthalter)|Christian zu Rantzau]] (1614–1663), Statthalter im königlich-dänischen Anteil von Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
* [[Christian Detlev von Reventlow (1671–1738)|Christian Detlev von Reventlow]] (1671–1738), königlicher Oberpräsident in der Stadt Altona&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Zeise (Pastor)|Heinrich Zeise]] (1718–1794), deutscher evangelischer Pastor&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Georg Oye]] (1758–1797), Verwaltungsjurist, Zeichner und Radierer&lt;br /&gt;
* [[Georg Nikolaus Nissen]] (1761–1826), dänischer Diplomat und Schriftsteller, zweiter Ehemann von [[Constanze Mozart]]&lt;br /&gt;
* [[Arend Joachim Friedrich Wiegmann]] (1770–1853), deutscher Apotheker, Botaniker und Agrarwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Andreas Christoph Lindenhan]] (1774–1836), deutsch-dänischer Dichter, Bürgermeister und Jurist&lt;br /&gt;
* [[Hjort Lorenzen|Peter Hjort Lorenzen]] (1791–1845), dänischer Politiker, Symbolfigur der nationalen Auseinandersetzungen vor 1848&lt;br /&gt;
* [[Johann Sigismund Strodtmann]] (1797–1888), Theologe und Philologe&lt;br /&gt;
* [[Fritz Tillisch]] (1801–1889), dänischer Jurist, Gutsherr und Minister&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Christian Schrader]] (1815–1907), evangelischer Geistlicher und Mitglied des Reichstags des Norddeutschen Bundes&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Hansen (Maler)|Heinrich Hansen]] (1821–1890), dänischer Maler&lt;br /&gt;
* [[Otto Kjer (Jurist, 1792)|Otto Kjer]] (1792–1863), Verwaltungsjurist in Hadersleben&lt;br /&gt;
* [[Otto Kjer (Jurist, 1829)|Otto Kjer]] (1829–1899), Verwaltungsjurist in Hadersleben und Heide&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Heger]] (1832–1888), deutsch-dänischer Architekturmaler&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Nissen]] (1839–1912), deutscher Althistoriker&lt;br /&gt;
* [[Christian August Volquardsen]] (1840–1917), deutscher Althistoriker&lt;br /&gt;
* [[Julius Langbehn]] (1851–1907), deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker&lt;br /&gt;
* [[Hans August Lassen]] (1857–1938), deutsch-dänischer Genremaler der Düsseldorfer Schule&lt;br /&gt;
* [[Julius Waßner]] (1859–1939), deutscher Pädagoge, Oberlehrer, Schulleiter, preußischer Provinzial-Schulrat&lt;br /&gt;
* [[Anna Lejmann]] (1859–1945), Malerin&amp;lt;!-- https://www.artprice.com/artist/135232/anna-lejmann --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Carl Matthiesen]] (1866–1947), lutherischer Pastor und Theologe&lt;br /&gt;
* [[Emil Nitzschke]] (1870–1921), deutscher Politiker (NLP; DDP)&lt;br /&gt;
* [[Johann Skjellerup]] (1877–1950), deutscher Politiker (KPD)&lt;br /&gt;
* [[Charlotte Hasselmann]] (1878–1965), Malerin&lt;br /&gt;
* [[Johannes Lorentzen]] (1881–1949), deutscher lutherischer Pastor und Volksmissionar&lt;br /&gt;
* [[Gustav Schröder (Kapitän)|Gustav Schröder]] (1885–1959), Kapitän, Gerechter unter den Völkern&lt;br /&gt;
* [[Ernst Schröder (Journalist)|Ernst Schröder]] (1889–1951), deutscher Journalist&lt;br /&gt;
* [[Matthias Hansen]] (1892–1987), deutscher Tabakfabrikant und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Frederik Ellgaard]] (1896–unbekannt), Maler&lt;br /&gt;
* [[Julius Peters]] (1900–1970), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Langer (Mediziner)|Bernhard Langer]] (1901–1979), deutscher Arzt und KZ-Häftling&lt;br /&gt;
* Ulrich Kersten (1904–1943), Vorstandsmitglied der Deutschen Studentenschaft und der IG Farben&lt;br /&gt;
* [[Gustav Alfred Jepsen]] (1908–1947), SS-Angehöriger und verurteilter Kriegsverbrecher&lt;br /&gt;
* [[Steffen Steffensen]] (1908–1984), Germanist, Literaturwissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Eberhard von und zu Steinfurth]] (1909–1993), deutscher Polizeibeamter und SS-Führer&lt;br /&gt;
* [[Werner Schmidt (Staatssekretär)|Werner Schmidt]] (1911–1990), deutscher Jurist, Staatssekretär in Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Ellgaard]] (1913–1980), deutscher Pressezeichner und Illustrator&lt;br /&gt;
* [[Karl Clausen (Admiral)|Karl Clausen]] (1915–2013), deutscher Flottillenadmiral&lt;br /&gt;
* [[Grete Balle]] (* 1926), Malerin und Textilkünstlerin&lt;br /&gt;
* [[Otto Weitling]] (* 1930), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Günter Weitling]] (1935–2024), ev.-luth. Theologe, Kirchenhistoriker und Autor&lt;br /&gt;
* [[Christian Holzapfel]] (* 1937), deutscher Physiker&lt;br /&gt;
* [[Hans Heinrich Hansen]] (* 1938), Tierarzt und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Erik Beukel]] (* 1945), Politikwissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Harry Jørgensen]] (* 1945), Ruderer&lt;br /&gt;
* [[Jørn Krab]] (* 1945), Ruderer&lt;br /&gt;
* [[Ole Olsen (Bahnsportler)|Ole Olsen]] (* 1946), Bahnsportler&lt;br /&gt;
* [[Preben Krab]] (* 1952), Ruderer&lt;br /&gt;
* [[Robert Feidenhans’l]] (* 1958), Physiker&lt;br /&gt;
* [[Jesper Petersen (Politiker)|Jesper Petersen]] (* 1981), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Henrik Knudsen]] (* 1982), Handballspieler&lt;br /&gt;
* [[Esben Hovgaard]] (* 1982), Triathlet&lt;br /&gt;
* [[Patrick Galbraith (Eishockeyspieler)|Patrick Galbraith]] (* 1986), Eishockeytorwart&lt;br /&gt;
* [[Annika Meyer]] (* 1994), Handballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Kristian Riis]] (* 1997), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Julius Beck (Fußballspieler)|Julius Beck]] (* 2005), Fußballspieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Hadersleben verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Christian IV. (Dänemark und Norwegen)|Christian IV.]] (1577–1648), König von Dänemark, heiratete am 27. November 1597 auf Schloss Hansburg [[Anna Katharina von Brandenburg]] (1575–1612), Tochter von Kurfürst [[Joachim Friedrich (Brandenburg)|Joachim Friedrich von Brandenburg]].&lt;br /&gt;
* [[Peter Johann Willatzen]] (1824–1898), Lehrer, Übersetzer und Dichter, war Schüler und später Lehrer am Ort.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Mück]] (1831–1919), deutsch-dänischer Landschafts- und Porträtmaler, lebte von 1858 bis 1919 im damals noch preußischen Hadersleben.&lt;br /&gt;
* [[Christian Martens]] (1845–1917), Arzt und Stadtrat&lt;br /&gt;
* [[Thomas Otto Achelis]] (1887–1967), deutscher Gymnasiallehrer, Historiker und Autor; lebte von 1916 bis 1935 in Hadersleben und unterrichtete von 1916 bis 1924 am Gymnasium, Verfasser von bedeutenden Werken zur Stadtgeschichte von Hadersleben&lt;br /&gt;
* [[Kamma Svensson]] (1908–1988), Malerin, Grafikerin und Illustratorin&lt;br /&gt;
* [[Meik Wiking]] (* 1978), Autor und Glücksforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.haderslev.dk/ Haderslev Kommune]&lt;br /&gt;
* [https://bispen.dk/ Kulturzentrum „Bispen“]&lt;br /&gt;
* [https://www.visithaderslev.de/ Haderslev Turistbureau]&lt;br /&gt;
* [https://www.dshadersleben.dk/ Deutsche Schule Hadersleben]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://historic-cities.huji.ac.il/denmark/haderslev/maps/braun_hogenberg_IV_33_2.html |text=Abbildung der Stadt, 1588. |wayback=20221204021620}} In: [[Georg Braun]]: &amp;#039;&amp;#039;Civitates orbis terrarum.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4022761-3|LCCN=n80149661|VIAF=155942611}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Region Syddanmark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Nordschleswig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Haderslev Kommune)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1292]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Julien Schöne</name></author>
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