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	<title>Hackbrett - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hackbrett&amp;diff=47090&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mahummel: /* Kompositionen in der neueren Kunstmusik */</title>
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		<updated>2026-02-16T09:18:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kompositionen in der neueren Kunstmusik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Himmelkron Engel022.JPG|miniatur|Engelsdarstellung mit Hackbrett im [[Kloster Himmelkron]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hackbrett.png|miniatur|Hackbrett nach Virdung 1511]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hackbrett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Typ einer Kasten[[zither]], deren [[Saite]]n mit [[Schlägel (Musik)#Andere Schlägelarten in der Musik|Klöppeln]] angeschlagen werden. Die Klöppel oder [[Schlägel (Musik)|Schlägel]] bestehen aus Holz und können mit [[Leder]] oder [[Filz]] überzogen sein. Hackbretter sind [[Saiteninstrument]]e, die nach der Art der Tonerzeugung auch zu den [[Schlaginstrument]]en gezählt werden. Zwischen Nordamerika, West- und Osteuropa, dem Mittleren und dem Fernen Osten sind regional unterschiedliche Formen von Hackbrettern verbreitet. Unter der deutschen Bezeichnung „Hackbrett“ werden im engeren Sinn Formvarianten verstanden, die in der [[Alpenländische Volksmusik|alpenländischen Volksmusik]] beheimatet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Form ==&lt;br /&gt;
Das Instrument kann [[Trapez (Geometrie)|Trapez]]-, Halbtrapez-, Rechteck- oder Flügelform aufweisen. Moderne Instrumente haben die Form eines gleichschenkligen [[Trapez (Geometrie)|Trapezes]]. Darüber laufen meist über zwei [[Steg (Saiteninstrument)|Stege]] Metall-[[Saite]]n. Pro Ton sind in der Regel zwei, drei oder mehr Saiten gruppiert, das Hackbrett ist also zwei-, drei-, vier- oder fünfchörig. Die Saiten werden mit [[Wirbel (Bauteil)|Stimmwirbeln]] gestimmt. Bauart und Auswahl der Schlägel haben eine wesentliche Auswirkung auf die Klangfarbe. Zur Erzielung besonderer Effekte kann man die Saiten auch mit den Fingern zupfen ([[Pizzicato]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Adorazione del Bambino, Jacob Cornelisz van Oostsanen 001.JPG|mini|Auf dem Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Anbetung des Christuskindes&amp;#039;&amp;#039; von [[Jacob Cornelisz. van Oostsanen]], 1512, spielt ein Engel Hackbrett. (Mitte, unten)]]&lt;br /&gt;
Das Hackbrett könnte aus dem [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen Reich]] nach Europa gekommen sein; jedoch gibt es vor der Mitte des 15. Jahrhunderts kaum Hinweise auf seine Existenz. Die älteste bekannte Abbildung, die sich zuverlässig als Hackbrett identifizieren lässt, ist ein Medaillon auf dem Elfenbeindeckel des byzantinischen [[Melisende-Psalter]]s, der um 1140 datiert wird. Darauf ist König [[David]] zu sehen, der mit zwei Stöckchen ein trapezförmiges Saiteninstrument schlägt. Ein direkter [[Musikinstrumentenkunde|organologischer]] Bezug zu den erst 300 Jahre später, Anfang des 15. Jahrhunderts, in Mitteleuropa auftauchenden, rechteckigen Hackbrettern ist zweifelhaft. Als eher wahrscheinlich gilt eine eigenständige europäische Entwicklung dieses Typs mit dieser Spielweise.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Tafferner: &amp;#039;&amp;#039;Das Hackbrett in der Alten Musik.&amp;#039;&amp;#039; In: {{Webarchiv|url=http://www.hackbrettbund-bw.de/hbi/HBI_27.pdf |wayback=20160518040309 |text=&amp;#039;&amp;#039;Hackbrett-Informationen,&amp;#039;&amp;#039;}}, Nr. 27, 2012, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul M. Gifford (2001) meint, Voraussetzung für die Schlagtechnik bei Saiten sei ein gezogener Stahldraht, den es erst seit dem 14. Jahrhundert gebe. Geschmiedeter Draht sei für Musikinstrumente ungeeignet, und Darmsaiten ergäben gezupft einen besseren Klang. Ein Einfluss aus dem Nahen Osten liegt allerdings für einen der Vorläufer des Hackbretts nahe, das [[Psalterium]]. Gifford datiert das Psalterium seit dem 11. Jahrhundert, es wurde aus den genannten Klanggründen eher gezupft als geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Version, die sich in Frankreich aus dem Psalterium entwickelte, wurde auf Französisch &amp;#039;&amp;#039;doulcemèr&amp;#039;&amp;#039; genannt, dieser Name stammt vermutlich vom lateinischen &amp;#039;&amp;#039;dulce melos&amp;#039;&amp;#039;, „süßes Lied“ oder „lieblicher Klang“. Im englischen Sprachraum heißt das Hackbrett heute noch &amp;#039;&amp;#039;dulcimer&amp;#039;&amp;#039;. Anscheinend wurde die deutsche Bauform jedoch populärer als die französische.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;The hammered dulcimer.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.cutedogmusic.com/history.html |wayback=20070207235937}} www.cutedogmusic.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Zweifelsfrei belegt ist das Hackbrett seit 1370 in einer Reihe mitteleuropäischer Darstellungen als langgestrecktes Bassinstrument, das zunächst mit nur einer, später mit bis zu drei Saiten bezogen ist. Der Korpus des Instruments wurde beim Spielen an der Schulter angelehnt. Dieses mitteleuropäische (deutsche) Hackbrett hat sich aus der &amp;#039;&amp;#039;string drum&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;[[Tambourin de Béarn|tambourin à cordes]]&amp;#039;&amp;#039; oder Saitentamburin entwickelt, einem mit einem Stock geschlagenen Instrument, oft nur mit einer Saite, das auch heute noch in der Provence von Musikanten gespielt wird, die gleichzeitig dieses Instrument und eine [[Einhandflöte]] (&amp;#039;&amp;#039;galoubet&amp;#039;&amp;#039;) spielen. Daraus entstand das heute überwiegend gespielte Hackbrett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1450 werden die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Dulce Melos&amp;#039;&amp;#039; (lateinische Traktate), &amp;#039;&amp;#039;Doulcemer&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hackbrett&amp;#039;&amp;#039; (1447 in einem Zürcher Ratsbuch) verwendet. Ein [[Kupferstich]] von 1470 zeigt ein weiterentwickeltes Instrument, gespielt von einer Dame höheren Standes. Es ist mit vier Saiten über zwei Teilungsstegen ausgestattet und somit auf eineinhalb [[Oktave]]n ([[Diatonik|diatonische]] Stimmung) erweitert. „Dulce Melos“ ist die Bezeichnung des Hackbretts in der lateinischen Gelehrtensprache des 15. Jahrhunderts. Sie findet sich zuerst in einer unbetitelten Handschrift des Arztes und Astronomen [[Heinrich-Arnold von Zwolle]], verfasst um 1440 in Dijon. Behandelt sind darin Harfe, Orgel, Cembalo und Clavichord. Das außerdem erwähnte Dulce Melos sei ein Saiteninstrument, das mit einem Stab geschlagen werde („cum baculo fit contactus cordarum“). Die gleiche Bezeichnung kommt auch im „Tractatus de musica“ (verfasst ca. 1460) des [[Paulus Paulirinus de Praga]] vor. Danach war das Dulce Melos ein rechteckiges Instrument mit einer Schallöffnung, über dessen Resonanzboden Metallsaiten gespannt waren. Wenn diese mit einem Stäbchen (&amp;#039;&amp;#039;ligniculo&amp;#039;&amp;#039;) oder einem Plektrum (&amp;#039;&amp;#039;penna&amp;#039;&amp;#039;) angeschlagen würden, ergäben sich die süßesten Töne und Klänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Altarblatt des holländischen Malers [[Jacob Cornelisz. van Oostsanen]] bezeugt bereits 1512 die wechselweise Saitenführung über einen Teilungssteg und durch dessen Öffnungen hindurch. Auch das oben gezeigte Bild von Virdung (1511) lässt diese Saitenführung erahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hammered dulcimer.JPG|miniatur|Ein diatonisches Hackbrett englischer Bauart (&amp;#039;&amp;#039;hammered dulcimer&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafelbergliam.jpg|miniatur|Ein E-Hackbrett]]&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Dulcimer&amp;#039;&amp;#039; ist das Hackbrett 1470 in England nachweisbar, die amerikanische Variante &amp;#039;&amp;#039;hammered dulcimer&amp;#039;&amp;#039; ist seit Anfang des 18. Jahrhunderts bekannt. Sie unterscheidet sich vom &amp;#039;&amp;#039;[[Appalachian dulcimer]]&amp;#039;&amp;#039;, einer schlanken, amerikanischen Bordunzither. Das persische Hackbrett &amp;#039;&amp;#039;[[Santur]]&amp;#039;&amp;#039; wurde im 17. Jahrhundert erstmals dargestellt, sein Name ist jedoch älter. In den 1950er-Jahren fand der &amp;#039;&amp;#039;Santur&amp;#039;&amp;#039; Eingang in die nordindische klassische Musik. Das thailändische Hackbrett heißt &amp;#039;&amp;#039;Khim&amp;#039;&amp;#039;. Ab dem 18. Jahrhundert gelangten mit Schlägeln geschlagene Kastenzithern wahrscheinlich von Europa nach China (&amp;#039;&amp;#039;[[Yangqin|Yang-Qin]]&amp;#039;&amp;#039;). Eine andere Theorie besagt, dass die iranische Variante des Hackbretts (&amp;#039;&amp;#039;Santur&amp;#039;&amp;#039;) den Landweg über Zentralasien eingeschlagen habe. Dem steht jedoch entgegen, dass die Wirbel des Yang-Qin wie beim europäischen Hackbrett auf der abgeschrägten Deckplatte angebracht, beim iranischen wie beim irakischen Santur jedoch an der Flanke angebracht sind. Von China aus verbreitete es sich weiter nach Korea (&amp;#039;&amp;#039;Yanggum&amp;#039;&amp;#039;), Japan (&amp;#039;&amp;#039;Sangen Dakin&amp;#039;&amp;#039;), Vietnam und Kambodscha (&amp;#039;&amp;#039;Khîm&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das osteuropäische [[Zymbal]] (&amp;#039;&amp;#039;cimbal, cimbalom&amp;#039;&amp;#039;) ist erstmals Mitte des 16. Jahrhunderts in Ungarn belegt. Es wurde seit 1637 auch von jüdischen Wandermusikanten genutzt, die in Prag die [[Böhmen|böhmische]] Cymbaltradition anstießen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts brachten Wandermusikanten unterschiedlicher Provenienz das Instrument als &amp;#039;&amp;#039;[[Bandura (Instrument)|Bandura]]&amp;#039;&amp;#039; in die Ukraine und nach Belarus. Die Entwicklung des zu seiner Zeit legendären &amp;#039;&amp;#039;[[Pantaleon (Musikinstrument)|pantalonischen Cymbals]]&amp;#039;&amp;#039; 1697 von [[Pantaleon Hebenstreit]] fußte auf böhmischer Tradition. Es war etwa viermal so groß wie das normale Hackbrett, hatte einen doppelten Resonanzboden und verwendete sowohl Metall- als auch Darmsaiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1717 fasste das englische &amp;#039;&amp;#039;Dulcimer&amp;#039;&amp;#039; an der Küste Nordamerikas Fuß, gleichzeitig wurde es in China als [[Yangqin]] (&amp;#039;&amp;#039;yang ch&amp;#039;in&amp;#039;&amp;#039;, fremde Zither) adaptiert. Währenddessen fand das Hackbrett in der Gestalt des &amp;#039;&amp;#039;[[Salterio]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;salterio tedesco&amp;#039;&amp;#039;, wörtlich „deutsches Psalterium“) Eingang in die italienische und spanische [[Barockmusik]]. Nach zögerlichen Anfängen kam das Hackbrett im Verlauf des 18. Jahrhunderts in einigen Regionen Österreichs (Kärnten, Salzkammergut, Osttirol und Steiermark) sehr in Mode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 erfand [[Venczel József Schunda]] in Budapest das in kürzester Zeit sehr erfolgreiche Pedalcimbalom in [[Chromatik|chromatischer]] Stimmung und einem Saitenaufbau ähnlich dem Salzburger Hackbrett. Kurz vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] entwickelten der Salzburger [[Tobi Reiser]] und der Instrumentenbauer &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Bandzauner&amp;#039;&amp;#039; ein vollchromatisches Hackbrett ohne Teilungsstege, das zu den [[6-plus-6-Instrument]]en zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die in den verschiedenen Ländern gebräuchlichen Bezeichnungen für Hackbrett lassen sich in Gruppen ordnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Hackbrett“ deutet einerseits auf die Schlagtechnik, andererseits auf die Bauform: &amp;#039;&amp;#039;hakkebord&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;hakbord&amp;#039;&amp;#039; (niederländisch), &amp;#039;&amp;#039;hakkebraedt&amp;#039;&amp;#039; (dänisch), &amp;#039;&amp;#039;hackbräde&amp;#039;&amp;#039; (schwedisch).&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Hammered dulcimer&amp;#039;&amp;#039; ist die Anglisierung von &amp;#039;&amp;#039;dulce melos&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet „lieblicher Klang“&lt;br /&gt;
# Auf Schlagtechnik wie bei den [[Pauke]]n (&amp;#039;&amp;#039;tympani&amp;#039;&amp;#039;) deuten: &amp;#039;&amp;#039;tympanon&amp;#039;&amp;#039; (französisch), &amp;#039;&amp;#039;timpan&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;tiompan&amp;#039;&amp;#039; (irisch).&lt;br /&gt;
# Schlagtechnik wie bei [[Zimbel]]n (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;cimbala&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;cymbala&amp;#039;&amp;#039;): &amp;#039;&amp;#039;cymbale&amp;#039;&amp;#039; (französisch), &amp;#039;&amp;#039;cymbali&amp;#039;&amp;#039; (russisch), &amp;#039;&amp;#039;cymbalki&amp;#039;&amp;#039; (polnisch), &amp;#039;&amp;#039;cimbalo&amp;#039;&amp;#039; (serbokroatisch), &amp;#039;&amp;#039;cimbolai&amp;#039;&amp;#039; (litauisch), &amp;#039;&amp;#039;[[cimbalom]]&amp;#039;&amp;#039; (ungarisch); vergleiche [[Cembalo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle italienische Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Salterio Tedesco&amp;#039;&amp;#039; (wörtlich „deutsches Psalterium“) für das Hackbrett deutet auf die in Italien verbreitete Meinung hin, das eigentlich gezupfte &amp;#039;&amp;#039;Psalterium&amp;#039;&amp;#039; würde nördlich der Alpen vorwiegend geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpenländische Formen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steirisches Hackbrett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: [[diatonisch]] gestimmt, mit Quinten- und Bass-Steg. Spielt in der [[Tanzmusik]] vor allem als [[Rhythmus (Musik)|Rhythmus]]- und [[Harmonie]]-Instrument eine wichtige Rolle. Der Quintensteg teilt die darüber gespannten Saiten im Verhältnis 2 zu 3. Auf derselben Saite erklingt also rechts etwa ein c, links ein g. Das oben abgebildete Hackbrett von Virdung zeigt 1511 bereits diesen Aufbau. Ähnlich aufgebaut ist auch das Walliser Hackbrett. Gespielt wird es mit blanken (oder mit Leder belegten) Holzschlegeln.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Slowenien|Slowenisches]] Hackbrett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: ähnlich dem Steirischen Hackbrett aufgebaut.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Osttirol]]er Hackbrett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: diatonisch gestimmt, jedoch höherer und größerer Korpus, schwerere Stahlsaiten als das Steirische Hackbrett. Mit kleinen, zusätzlichen Stegen ausgestattet („Schneller“, „Pedale“ oder Leittonscharniere genannt), kann man rasch mit der Hand einen Saitenchor durch Verkürzung um einen halben Ton höher stimmen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Appenzellerland|Appenzeller]] Hackbrett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Schweiz]]): Beim Appenzeller Hackbrett sind die Saiten zur Hälfte durch einen Steg teils in [[Quinte]]n und teils in [[Sexte]]n aufgeteilt und insgesamt [[Chromatik|chromatisch]] angeordnet. Es wird mit speziellen Klöppeln geschlagen, genannt „Ruten“.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Salzburg]]er Hackbrett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: chromatisch gestimmt. Für die [[Alpenländische Volksmusik]] vom Salzburger Volksmusikanten [[Tobi Reiser]] und dem Instrumentenbauer Heinrich Bandzauner neu entwickelt (nach Bericht Reiser ca. 1920 bei einem steirischen Holzarbeiter gesehen) und 1927 nach dem Vorbild eines Osttiroler Hackbretts (38 Kilogramm schwer, der Korpus mit Eisenstangen verstärkt) umgebaut: Statt diatonischer hat es eine chromatische Stimmung, bei der die Saiten wie die Tasten bei der [[Klaviatur#Chromatische Klaviatur|Neuklaviatur]] von [[Heinrich Josef Vincent]] angeordnet sind. Statt der blanken Holzschlegel hat es mit [[Filz]] belegte. Es findet als leiseres Instrument vor allem in der sogenannten „[[Stubenmusik]]“ Verwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;In: „Sänger- und Musikantenzeitung“, Bayerischer Landwirtschaftsverlag, München, H.4/1959&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Text auch im Internet:  {{Webarchiv|text=‚Wie das Hackbrett zu neuem Leben kam‘ von Tobi Reiser |url=http://www.hackbrett.de/readarticle.php?article_id=4 |wayback=20050903195929}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Kanton Wallis|Walliser]] Hackbrett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Schweiz): Das Walliser Hackbrett ist diatonisch gestimmt mit Quinten- und Bass-Steg. Das Grundprinzip ist gleich wie beim Steirischen Hackbrett. Ein raffinierter Mechanismus ermöglicht es, zusätzlich die Länge aller Seiten so zu verkürzen, dass sie einen halben Ton höher klingen. So ist es ohne weiteres möglich, in allen verschiedenen Tonarten oder auch chromatisch zu spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kompositionen in der Kunstmusik des 18. Jahrhunderts ==&lt;br /&gt;
* [[Christoph Willibald Gluck]] schrieb zwei Hackbrett-Partien in seiner Oper &amp;#039;&amp;#039;Le cadi dupé&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Der betrogene Kadi&amp;#039;&amp;#039;, 1761).&lt;br /&gt;
* [[Paolo Salulini]]: Concerto G-Dur für Salterio, Streicher und Continuo (1751)&lt;br /&gt;
* [[Niccolò Jommelli]]: Sinfonia G-dur für Salterio, Streicher und Continuo&lt;br /&gt;
* [[Leopold Mozart]] setzte in seiner Sinfonia D-Dur &amp;#039;&amp;#039;Die Bauernhochzeit&amp;#039;&amp;#039; (1755) das Hackbrett nicht konzertant, sondern zur Erzeugung des bäuerlichen Kolorits ein. Er schrieb an seinen Verleger in Augsburg: &amp;#039;&amp;#039;„Hier ist die ‚Bauernhochzeit‘ … Es wäre gut, wenn sie auch ein Hackbrett oder Cymbal darbei hätten …“&amp;#039;&amp;#039;. In diesem Stück sind auch [[Drehleier]] und [[Dudelsack]] vorgesehen.&lt;br /&gt;
* [[Carlo Monza]]: Sonate C-Dur und G-Dur für Hackbrett und Continuo&lt;br /&gt;
* [[Melchior Chiesa]]: Sonate G-Dur und C-Dur für Hackbrett und Continuo&lt;br /&gt;
* [[Antonio Vivaldi]] schrieb eine Salterio-Partie für die Arie „Ho nel petto un cor si forte“ seiner Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Giustino (Vivaldi)|Giustino]]&amp;#039;&amp;#039; (1724).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Erfindung des [[Hammerklavier]]s, dessen Mechanik das Anschlagen von Saiten mittels eines Hämmerchens übernahm, verschwand das Hackbrett für einige Zeit aus der europäischen Kunstmusik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompositionen in der neueren Kunstmusik ===&lt;br /&gt;
In einigen Stammregionen des Hackbretts, z. B. Ungarn, Belarus und Oberbayern schrieben und schreiben akademische Komponisten für das Instrument, zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Igor Fjodorowitsch Strawinski|Igor Strawinsky]] (1882–1971): &amp;#039;&amp;#039;Ragtime&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Renard&amp;#039;&amp;#039; für Ensembles mit [[Zymbal]]&lt;br /&gt;
* [[Zoltán Kodály]] (1882–1967): &amp;#039;&amp;#039;[[Háry János Suite]]&amp;#039;&amp;#039; für Orchester mit Zymbal&lt;br /&gt;
* [[Günter Bialas]] (1907–1995): &amp;#039;&amp;#039;Kleine Suite&amp;#039;&amp;#039; (1990) für 2&amp;amp;nbsp;Hackbrettspieler&lt;br /&gt;
* [[Bertold Hummel]] (1925–2002): &amp;#039;&amp;#039;Fantasia poetica&amp;#039;&amp;#039; (in memoriam [[Wolfgang Borchert]]) für Hackbrett und Viola. – Werkeinführung: [https://bertoldhummel.de/werk/op-101b]&lt;br /&gt;
* [[György Kurtág]] (* 1926): Kammermusikwerke mit Zymbal&lt;br /&gt;
* [[Peter Kiesewetter]] (1945–2012): Kammermusikwerke mit Hackbrett-Instrumenten; zusammen mit der Interpretin Birgit Stolzenburg (* 1959) und dem Instrumentenbauer Klemens Kleitsch Entwicklung eines Kontrabass-Hackbretts&lt;br /&gt;
* [[Roland Leistner-Mayer]] (* 1945): &amp;#039;&amp;#039;Trio für Hackbrett, Klarinette und Violoncello&amp;#039;&amp;#039; op. 85 (1995), &amp;#039;&amp;#039;Six aveux d&amp;#039;amour&amp;#039;&amp;#039; für Hackbrett solo (op. 93, 1997), &amp;#039;&amp;#039;Poem VII&amp;#039;&amp;#039; für Hackbrett und Viola (op. 96, 1998), &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Abenteuerspielplatz&amp;#039;&amp;#039;. 14 Hackbrett-Duette für Schüler und Lehrer (op. 100, 1998), &amp;#039;&amp;#039;Eine musikalische Donaureise&amp;#039;&amp;#039;. 9 Stücke für Hackbrett-Duo (op. 103, 1999), &amp;#039;&amp;#039;Fleur parmi Èpines&amp;#039;&amp;#039; für Hackbrett, Klarinette, Viola und Kontrabass (op. 122, 2004), &amp;#039;&amp;#039;Impromptu für Herbert Baumann&amp;#039;&amp;#039; für Hackbrett und Klavier (op. 118d, 2005), &amp;#039;&amp;#039;Concertino semiserio&amp;#039;&amp;#039; für 4 Hackbretter und Blockflötenquartett (op. 236, 2008), &amp;#039;&amp;#039;Concertino&amp;#039;&amp;#039; für Hackbrett und Streichorchester op. 125 (2005/09); alle diese Werke Leistner-Mayers sind im Schweinfurter Verlag Vogt &amp;amp; Fritz erschienen.&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Brass]] (* 1949): &amp;#039;&amp;#039;No&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039; (1997) für Flöte, Oboe, Klarinette, Schlagzeug, Hackbrett, Klavier, Violine, Viola und Violoncello&lt;br /&gt;
* [[Rudi Spring]] (1962–2025): &amp;#039;&amp;#039;Invokationen&amp;#039;&amp;#039; und andere Kammermusikwerke mit verschiedenen Hackbrett-Instrumenten, zum Teil in [[Naturtonreihe|naturtöniger]] Stimmung&lt;br /&gt;
* [[Vladimir Kuryan]] schrieb sein &amp;#039;&amp;#039;Concertino für Cembali and Streichorchester&amp;#039;&amp;#039; für die junge belarussische Solistin Alexandra Denisenya um; sie spielte es u.&amp;amp;nbsp;a. beim Wettbewerb [[Eurovision Young Musicians]] 2012.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.youngmusicians.tv/page/history/by-year/participant-profile/?song=26633#About%20Alexandra%20Denisenya |wayback=20130603002204 |text=Biografie Alexandra Denisenya  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rockmusik ===&lt;br /&gt;
* Die Mittelalter-Metalband [[In Extremo]] ist bekannt für den häufigen Einsatz des Instruments.&lt;br /&gt;
* Beim Song &amp;#039;&amp;#039;Dynamite (Acoustic Version&amp;#039;&amp;#039;) der Hard-Rock-Band [[Formosa (Band)|Formosa]] ist das vom Schlagzeuger Paris Jay gespielte Hackbrett das Hauptinstrument neben zwei Akustikgitarren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://metal-heads.de/behind-the-scenes/formosa-und-das-hackbrett/ &amp;#039;&amp;#039;Formosa und das Hackbrett.&amp;#039;&amp;#039;] metal-heads.de, 14. März 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[John Barry (Filmkomponist)|John Barry]] hat in der Titelmelodie der Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;The Persuaders&amp;#039;&amp;#039; (deutscher Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Die 2 (Krimiserie)|Die 2]]),&amp;#039;&amp;#039; welche durch das Mitwirken von [[Roger Moore]] und [[Tony Curtis]] bekannt wurde, ein Hackbrett für die Hauptmelodie verwendet.&lt;br /&gt;
* [[Marillion]] verwenden das Instrument auf ihrem 2009 erschienenen Akustik-Album &amp;#039;&amp;#039;[[Less Is More (Album)|Less Is More]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Liner-Notes im Booklet zum Marillion-Album &amp;#039;&amp;#039;Less = More&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die australische Band [[Dead Can Dance]] verwendet für ihre Musik oft ein Hackbrett.&lt;br /&gt;
* Die [[Black Metal|Black-Metal]]-Band [[Botanist]] verwendet das elektrisch verstärkte und verzerrte Hackbrett anstelle der im Genre üblichen E-Gitarre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Country &amp;amp; Westernmusic ===&lt;br /&gt;
* Auf dem Album &amp;#039;&amp;#039;Silver&amp;#039;&amp;#039; von [[Johnny Cash]] kommt ein Hackbrett beim Titel &amp;#039;&amp;#039;[[(Ghost) Riders in the Sky]]&amp;#039;&amp;#039; zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jazz ===&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Appenzeller Space Schöttl&amp;#039;&amp;#039; stellte [[Töbi Tobler]] das Hackbrett in den Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Popmusik ===&lt;br /&gt;
* Auf dem Album &amp;#039;&amp;#039;Post&amp;#039;&amp;#039; der isländischen Sängerin [[Björk]] wird sie beim Titel &amp;#039;&amp;#039;Cover Me&amp;#039;&amp;#039; einzig von einem Hackbrett begleitet.&lt;br /&gt;
* [[Impala Ray]] benutzt Gitarre, Percussion, Hackbrett und Tuba.&lt;br /&gt;
* Auf dem [[Leonard Cohen|Leonard-Cohen]]-Tribute-Album von Bianca Stücker und [[Mark Benecke]] ist ein Hackbrett stilbildend eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Denise Kylla (2020) [https://www.rtl.de/cms/dr-mark-benecke-und-duettpartnerin-dr-bianca-stuecker-ueber-ihr-neues-album-we-want-it-darker-4621923.html „We want it darker“ - eine Hommage an Leonard Cohen] Dr. Mark Benecke und Duett-Partnerin Dr. Bianca Stücker über ihr neues Album, 6. Oktober 2020, [[RTL Television|RTL.de]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Hackbrettpädagogik ==&lt;br /&gt;
Bis ins 17. Jahrhundert hinein sind keine pädagogischen Aktivitäten im Hackbrettbereich belegt. Auch heute noch tritt die Hackbrettpädagogik außerhalb des engeren Rahmens von Hackbrett-Liebhabern wenig in Erscheinung. Als erster professioneller Hackbrettlehrer gilt [[Pantaleon Hebenstreit]]. Selbst Autodidakt, sollte er den vom Kaiser nach Dresden gesandten Max Hellmann auf seinem von ihm in Größe und Tonumfang neu entwickelten [[Pantaleon (Musikinstrument)|Pantaleon]] ausbilden, was fünf Lehrjahre erforderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1754 erschien das erste Lehrheft in der Geschichte des Hackbretts. Es stammte von Minguet y Irol, wurde für das südländische [[Salterio]] geschrieben und befasste sich ausschließlich mit der Technik des Zupfens. Doch kam diese Technik bereits gegen 1800 außer Gebrauch, so dass dieses Lehrwerk weitgehend überflüssig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde im Zuge der [[Romantik]] die Bedeutung einer für das Hackbrettspiel geeigneten Pädagogik erkannt: 1848 veröffentlichte C. Haight in Amerika sein &amp;#039;&amp;#039;Complete System for the Dulcimer&amp;#039;&amp;#039;, Joszef Schunda fügte in Budapest dem von ihm 1874 vorgestellten Pedalcymbalon eine methodische Spielanleitung hinzu und 1886 veröffentlichte C. Roylance in London sein Heft &amp;#039;&amp;#039;How to Learn the Dulcimer&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach verlangsamte sich dieser Aufschwung wieder: Um 1920 wurde in China die Hackbrettschule &amp;#039;&amp;#039;Yue-diao-qin-zue-bian&amp;#039;&amp;#039; gegründet, und in Belarus wurde eine Hackbrettschule nach dem Zweiten Weltkrieg eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 brachte Walter Kainz aus [[Voitsberg]] erstmals ein Schulwerk für das steirische Hackbrett in mehreren Auflagen heraus: &amp;#039;&amp;#039;Hackbrett-Fibel. Eine Anleitung zum Schlagen des steirischen Hackbrettes&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Schulwerk wurde später von Max Rosenzopf aus [[Bärnbach]] erneuert und ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu jener Zeit begann sich in Österreich und Oberbayern eine neue Art des Hackbretts zu verbreiten, die kurz vor dem Krieg von Tobi Reiser entwickelt worden war: das heute „Salzburger Hackbrett“ genannte Instrument ohne Teilungsstege und in Halbton-chromatischer Stimmung. Hierzu erschienen ab den 1960er Jahren mehrbändige Unterrichtswerke, darunter 1978 vom Münchner Hackbrettdozenten Karl-Heinz Schickhaus und anschließend von seiner Nachfolgerin [[Birgit Stolzenburg]] (&amp;#039;&amp;#039;Pizz und Batt&amp;#039;&amp;#039;, Band 1–4,1997/98).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 brachte Peter Pickow ein Lehrwerk heraus: &amp;#039;&amp;#039;Hammered Dulcimer. A complete guide to the hammered dulcimer for the beginning and the advanced player&amp;#039;&amp;#039;, Music Sales Corporation Nex Yord, London, Sydney.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 erschien ein weiteres englisches Lehrwerk: &amp;#039;&amp;#039;Playing the Hammered Dulcimer in the Irish Tradition&amp;#039;&amp;#039; von Karen Ashbrook im selben Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 erschien ein jazzpädagogisches Lehrwerk für das Salzburger Hackbrett von Günter Ebel: &amp;#039;&amp;#039;Swinging Strings, Band 1 – Vom Silbensprechen zur Jazzmusik&amp;#039;&amp;#039;, Verlag vierdreiunddreissig, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochschulen ===&lt;br /&gt;
In Budapest, Minsk und Peking ist das Hackbrett in seiner jeweiligen landestypischen Erscheinungsform Teil des akademischen Lehrbetriebs, ebenso in Bayern und Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sammlungen historischer Hackbretter in Deutschland ===&lt;br /&gt;
Deutschland verfügt trotz teilweise massiver Kriegsverluste immer noch über den reichsten Bestand an historischen Hackbrettern. Das Instrumentenmuseum in Berlin besitzt nach den Kriegsverlusten zwar nur noch acht Exemplare (vor dem Krieg noch 26), das Grassi-Museum in Leipzig hingegen noch 16 von einstmals 25. Den europaweit größten Bestand kann das [[Germanisches Nationalmuseum|Germanische Nationalmuseum]] in Nürnberg mit 31 Exemplaren plus fünf Paar Schlägeln aufweisen. Näheres über den Bestand ist auf der Homepage des Museums zu erfahren (leider ohne jegliche Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Citera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Bachmann-Geiser]]: &amp;#039;&amp;#039;Volksmusik und Volksmusikinstrumente in der Kunstmusik der Schweiz unter besonderer Berücksichtigung des Hackbretts&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Volksmusik in den Alpen. Interkulturelle Horizonte und Crossovers&amp;#039;&amp;#039;. hg. von Thomas Nussbaumer, Verlag Mueller-Speiser, Anif 2006.&lt;br /&gt;
* Paul Gifford: &amp;#039;&amp;#039;The Hammered Dulcimer – A History&amp;#039;&amp;#039;. Lanham, Maryland and London 2001.&lt;br /&gt;
* {{OeML|Hackbrett|Hackbrett|GH}}&lt;br /&gt;
* Emanuel Krucker: &amp;#039;&amp;#039;Das Hackbrett – 30 Stimmungen, Herkunft und Entwicklungen&amp;#039;&amp;#039;. Bichwil Gonten 2013.&lt;br /&gt;
* Karl Klier: &amp;#039;&amp;#039;Volkstümliche Musikinstrumente in den Alpen&amp;#039;&amp;#039;. Kassel 1956.&lt;br /&gt;
* [[John Henry van der Meer]], Brigitte Geiser, Karl-Heinz Schickhaus: &amp;#039;&amp;#039;Das Hackbrett: ein alpenländisches Musikinstrument.&amp;#039;&amp;#039; Schläpfer &amp;amp; Co., Herisau/Trogen 1975.&lt;br /&gt;
* [[Amadé Salzmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Hackbrett im Wallis. Instrumentenbau und Spielanleitung&amp;#039;&amp;#039;. Rotten-Verlag, Visp 1988.&lt;br /&gt;
* Balint Sarosi: &amp;#039;&amp;#039;Die Volksmusikinstrumente Ungarns&amp;#039;&amp;#039;. (&amp;#039;&amp;#039;Handbuch der europäischen Volksmusikinstrumente&amp;#039;&amp;#039;, Serie 1, Band 1) Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1967.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Schickhaus: &amp;#039;&amp;#039;Über Volksmusik und Hackbrett in Bayern&amp;#039;&amp;#039;. BLV München 1981.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Schickhaus: &amp;#039;&amp;#039;Das Hackbrett. Geschichte &amp;amp; Geschichten. Folge 1 Österreich&amp;#039;&amp;#039;. Tympanon St. Oswald 2001.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Schickhaus: &amp;#039;&amp;#039;Das Hackbrett. Geschichte &amp;amp; Geschichten. Folge 2 Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Tympanon St. Oswald 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hammered dulcimers}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tritonus.ch/Instrumentenordner/Hackbrett.htm Das Hackbrett in der Schweiz vor 1800]&lt;br /&gt;
* [http://www.hackbrett.de/lhb Landes-Hackbrett-Bund Baden-Württemberg e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.hackbrett.net/ Hackbrett.net] – Verband Hackbrett Schweiz (VHbS)&lt;br /&gt;
* [http://www.hackbrett.de/ Hackbrett.de] – Umfassendes Online-Portal mit Informationen über das Hackbrett&lt;br /&gt;
* [https://www.volksmusikschule.at/hackbrett.htm Volksmusikschule.at] – Geschichte des Hackbretts, Stimmung der Saiten&lt;br /&gt;
* [http://www.scottdulcimer.com/instruments.html ScottDulcimer.com] – Das Hackbrett in England und Kanada&lt;br /&gt;
* [http://www.walliserhackbrett.ch/ Walliser Hackbrett]&lt;br /&gt;
* [http://www.saitenart.ch/hackbrett/stimmschemen.html Das moderne Hackbrett] mit systematisch-chromatischer Tonanordnung&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=l7f4BHHcW10 Live-Auftritt einer Rockband bei Radio Bremen mit Hackbrett].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4158657-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zitherinstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlaginstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksmusikinstrument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mahummel</name></author>
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