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	<title>Hachum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:42:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hachum&amp;diff=1298151&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hahnenkleer: /* Söhne und Töchter des Ortes */ das reicht nicht für die WP-Relevanz</title>
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		<updated>2025-09-02T15:14:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter des Ortes: &lt;/span&gt; das reicht nicht für die WP-Relevanz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Hachum&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Evessen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/11/11.12/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/41/21.27/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 137 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 205&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-04&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Samtgemeinde Sickte |url=https://www.sickte.de/content/evessen |titel=Gemeinde Evessen |sprache=de |abruf=2025-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 38173&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05333&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hachum-Kirchturm-3.jpg|mini|Kirchturm von Hachum von der Südseite abgelichtet (Baujahr 1333) mit romanischen Rundbogen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hachum-Ostseite.jpg|mini|Ostseite der Hachumer Kirche mit neoromanischen [[ Ochsenauge (Architektur)|Okuli]] und Maßwerk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hachum-Denkmalscheune.jpg|mini|Hachumer Scheune eingetragen in der Liste denkmalgeschützter Objekte mit Elmkalkstein- und Ziegelmauerwerk (Ostseite) mit Ziegelmauerwerk in Ährenform angeordnet, dem [[Opus spicatum]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hachum-Denkmalscheune2.jpg|mini|Spolie oder Baustein eingebaut in der Ostseite der denkmalgeschützten Scheune (Jahreszahl 1786)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hachum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Evessen]] im [[Landkreis Wolfenbüttel]]  in [[Niedersachsen]]. Zu Evessen gehören die Ortsteile [[Gilzum]] und Hachum. Evessen ist Mitgliedsgemeinde der [[Samtgemeinde Sickte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Hachum wurde erstmals 1013 als &amp;#039;&amp;#039;Achem&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, 1170 als &amp;#039;&amp;#039;Haghem&amp;#039;&amp;#039;, 1195 als &amp;#039;&amp;#039;Hachem&amp;#039;&amp;#039; und seit 1315 ist der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Hachum&amp;#039;&amp;#039; verschriftlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;s6&amp;quot;&amp;gt;Parnemann: Hachum. S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hachum, so wird vermutet, ist älter als in schriftlichen Quellen vermerkt, denn im Süden des Ortes wurde eine große Grabstätte mit [[bronze]]nen Messern, Pinzetten und einem Armband gefunden, die sich in der vorgeschichtlichen Abteilung des [[Städtisches Museum (Braunschweig)|Städtischen Museums Braunschweig]] befinden. Der Ort dürfte bis in die germanische [[Jungbronzezeit]] zurückreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Parnemann: Hachum. S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese These wurde durch den Fund eines [[Steinbeil (Steinzeit)|Steinbeils]] weiter erhärtet, das heute das Wappen des Ortes symbolisiert dargestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird angenommen, dass die heimische Bevölkerung ehemals sächsisch war und durch die [[Franken (Volk)|Franken]] verdrängt wurde. Der Ertrag der Böden stieg durch die Arbeit der Franken an, weil diese große Landflächen rodeten und die [[Dreifelderwirtschaft]] eingeführten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;s6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Kirche}}&lt;br /&gt;
Im Jahre 1333 entstand die Dorfkirche, die aus Mauersteinen des [[Elmkalkstein]]s und [[Erkeroder Trochitenkalk]]s erbaut wurde. Der Erbauer war Burchard [[Asseburg (Adelsgeschlecht)|von Asseburg]]. Die Kirche hat einen [[Romanik|romanischen]] quadratischen Turm und ein Kirchengebäude mit [[Neoromanik|neoromanisch]] geformten Fenstern aus Elmkalkstein aus dem nahen [[Elm (Höhenzug)|Elm]]. [[Kloster|Klöster]], [[Stift (Kirche)|Stifte]] und [[Adelige]] besaßen im Lauf der Geschichte Felder um Hachum. Es waren dies die Edelherren [[Meinersen (Adelsgeschlecht)|von Meinersen]],&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Przybilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Edelherren von Meinersen&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Uwe Ohainski und Gerhard Streich, Hahnsche Buchhandlung Hannover 2007, S.&amp;amp;nbsp;490&amp;lt;/ref&amp;gt; die Familie von [[Veltheim (Adelsgeschlecht)|Veltheim]], Familie von Löneysen, die [[Kommende]] des [[Deutschorden]]s aus [[Lucklum]], das [[Blasiusstift (Braunschweig)|Blasiusstift]] und das [[Aegidienkloster (Braunschweig)|Aegidienkloster]] aus [[Braunschweig]]. In der Umgebung von Hachum entstanden im Mittelalter mehrere [[Wüstung]]en. Die ländliche Bevölkerung war durch zahlreiche Abgaben und Zinsabgaben belastet, teilweise reichten die Feldgrößen zur Ernährung der Menschen nicht aus. Erst nach der Ablöseverordnung vom 20. Dezember 1834 kam es zu einer gewissen Entlastung für die Bauern, weil kleine und zersplitterte Felder zusammengelegt wurden und die Abgabenlast entfiel. In Hachum bestand nach der Zusammenlegung 1834 ein Ackerhof, ein sogenannter [[Hand- und Spanndienste|Vollspannerhof]] (mit 80 bzw. mehr Hektar Ackerfläche), ferner bestanden sieben sogenannte Halbspannerhöfe (mit 20 bis unter 80 Hektar Ackerfläche) und acht [[Kötter|Kotsassenhöfe]] (mit weniger als 20 Hektar Ackerfläche). Die Größen der Höfe sagen über die Wirtschaftlichkeit letztlich nichts aus, aber die Kotsassen waren in der Regel nicht in der Lage, für den Familienunterhalt zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort hatte im 20. Jahrhundert einen Lebensmittelladen, eine Gaststätte und Poststelle, die in den 1950er und 1960er Jahren aufgegeben wurden. Hachum hat im Jahr 2009 eine erkennbare bäuerliche Struktur und liegt auf einem Ausläufer des Elms auf schweren Böden. Mit dem Rückgang der Bedeutung der Landwirtschaft befinden sich heute (2008) im Ort lediglich zwei Betriebe, die noch Landwirtschaft betreiben. Im Westen vor dem Ort befand sich eine [[Windkraftanlage]], die elektrischen Strom erzeugte und im Ort ist eine [[Photovoltaik]]anlage auf einem Scheunendach mit einer Fläche von 550 Quadratmetern und einer Leistung von 55 Kilowatt aufgebaut. Ein [[Zimmerei]]-, [[Gartenbau]]- und ein Heizungsbaubetrieb sind in Hachum ansässig, die überwiegende Mehrheit der Dorfbevölkerung arbeitet außerhalb des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1974 wurde Hachum in die Gemeinde Evessen eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 273}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ort und Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Hachum ist eines der wenigen erhaltenen [[Ringdorf|Ringdörfer]] in ländlichen Niedersachsen. Die [[Ringstraße]] in Hachum umschließt noch heute den früheren Ortskern, der teilweise mit historischen Fachwerkhäusern bebaut ist. Die innerhalb des Rings gebauten Häuser sind zumeist in der Längsrichtung in Solarrichtung aufgebaut. Wie in vielen Dörfern Niedersachsens stand Anfang des 17. Jahrhunderts in Hachum eine [[Windmühle]]. Von 1950 bis 1971 war im heutigen Dorfgemeinschaftshaus die Dorfschule untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurde im Westen vor dem Dorfe die erste Windkraftanlage im Landkreis Wolfenbüttel in Betrieb genommen, die inzwischen am Ende ihrer Nutzungsperiode abgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hachum wird in der Region zu den drei „Bergdörfern“ mit Gilzum und Evessen gezählt. Der Ort weist reizvolle Randlagen auf, die einen Weitblick über die [[Asse]], zum Elm mit seinem Buchenwald, zum [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] mit dem hochragenden [[Brocken]], zu den Salzgitterbergen sowie zu den Städten Wolfenbüttel und Braunschweig ermöglichen. Unter Denkmalschutz steht die Dorfkirche und ein unmittelbar anliegendes Gebäude im Südwesten der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunale Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
Hachum verfügt über ein Dorfgemeinschafts- und ein Feuerwehrhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kurt Schrader (Politiker, 1949)|Kurt Schrader]], Landtagsabgeordneter (CDU) Niedersachsen von 2003 bis 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hachum.net/ Private Website mit Informationen über Hachum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Parneman: &amp;#039;&amp;#039;Bergstadt Hachum – 800 Jahre alt.&amp;#039;&amp;#039; Hans Oeding Verlag. Braunschweig 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Wolfenbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wolfenbüttel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hahnenkleer</name></author>
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