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	<title>Hachez - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T19:29:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Hanseatisches Chocoladen Kontor&lt;br /&gt;
| Logo             = Hachez Logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1. Juli 1890&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Bremen]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = Martin T. Haagensen&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 360 (2015)&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 58 Mio. [[Euro]] (2010)&lt;br /&gt;
| Branche          = Schokoladenproduktion&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.hachez.de/ www.hachez.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hachez Bremen.jpg|mini|Stammsitz in der Westerstraße, Bremen (2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hachez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Aussprache: [{{IPA|aˈʃe:}}], auch [{{IPA|haˈʃe:}}]) war ein [[Bremen|Bremer]] Unternehmen, das [[Schokolade]] und [[Praline]]n im gehobenen Segment produzierte. Das Unternehmen wurde 1890 gegründet. Seit 1953 gehörte die Pralinen- und Schokoladenmarke &amp;#039;&amp;#039;Feodora&amp;#039;&amp;#039; zum Unternehmen. 2012 übernahm der [[Dänemark|dänische]] Süßwarenkonzern [[Toms (Unternehmen)|Toms]] die Firma Hachez,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/schokoladenhersteller-hachez-wechselt-den-besitzer/6532418.html &amp;#039;&amp;#039;Hachez wechselt den Besitzer&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Handelsblatt.&amp;#039;&amp;#039; 19. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; die heute unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hachez A/S von Dänemark&amp;#039;&amp;#039; aus geführt wird. Die Produktion erfolgt seit 2020 in [[Nowa Sól]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am 5.&amp;amp;nbsp;Juli 1890 gründete der in [[Antwerpen]] ausgebildete [[Chocolatier]] [[Joseph Emil Hachez]] (* 26. November 1862) aus Bremen mit seinem Partner Heinrich August Friedrich Gustav Linde die &amp;#039;&amp;#039;Bremer Chocolade-Fabrik Hachez &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Jeversches Wochenblatt: {{Webarchiv |url=http://www.hachez.de/unternehmen/newspresse/detail/news/jeversches-wochenblatt-zauberwort-chocolade/?tx_news_pi1&amp;amp;#91;controller&amp;amp;#93;=News |text=&amp;#039;&amp;#039;Zauberwort „Chocolade“&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150926102119}}, hachez.de, abgerufen: 20. September 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Joseph Emil Hachez war ein Urenkel des aus [[Brügge]] stammenden Joseph Johan Hachez, der im 18. Jahrhundert nach Bremen emigriert war und 1785 die Tochter eines erfolgreichen Bremer Kaufmanns geheiratet hatte. 1895 zog das Unternehmen von der [[Mitte (Bremen)|Bremer Altstadt]] in die [[Neustadt (Bremen)|Alte Neustadt]] links der [[Weser]], wo sich bis zur Übernahme durch Toms der Unternehmenssitz befand. 1910 stieß Otto Friedrich Hasse als Gesellschafter zum Unternehmen hinzu. Hasse entwickelte 1923 dünne Schokoladentäfelchen, die aufgrund ihrer Form &amp;#039;&amp;#039;Braune Blätter&amp;#039;&amp;#039; genannt wurden und für die Hachez bekannt wurde. Nach Joseph Emil Hachez’ Tod 1933 wurde er zum alleinigen Gesellschafter des Unternehmens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Hachez-Fabrikgebäude fast völlig zerstört und Hasse begann nach Kriegsende mit dem Wiederaufbau. Finanziell möglich machte dies ein 50%iger Verkauf des Unternehmens 1953 an die &amp;#039;&amp;#039;Zuckerraffinerie Tangermünde Fr. Meyers Sohn GmbH&amp;#039;&amp;#039; (seit 2002 [[Zertus]] GmbH), die sich nach dem Krieg in [[Hamburg]] angesiedelt hatte und fortan mit Hachez in Bremen Schokolade produzierte. 1987 verkaufte Hasso Nauck (1951–2017), Enkel von Otto Friedrich Hasse, den übrigen 50%igen Familienanteil an die spätere Zertus GmbH, die damit das Unternehmen komplett übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/hasso-nauck-der-bremer-schokoladen-prinz-von-hachez/3403306-all.html &amp;#039;&amp;#039;Der Bremer Schokoladen-Prinz von Hachez&amp;#039;&amp;#039;.] handelsblatt.com, 1. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; 1990 trat Nauck, zuvor ab 1987 Marketingchef von [[Milka (Marke)|Milka]] bei der Jacobs Suchard AG (heute [[Mondelēz International]]), zusammen mit einem Arbeitskollegen von Jacobs Suchard, Wolf Kropp-Büttner, als Geschäftsführer in das Unternehmen Hachez ein. Der Firmensitz der Jacobs Suchard AG (und heute der von Mondelēz International) in Bremen lag und liegt nur wenige Meter vom Hachez-Fabrikgebäude in der Alten Neustadt entfernt. 2000 übernahm Nauck das Unternehmen Hachez im Rahmen eines [[Management-Buy-Out]]s zusammen mit Kropp-Büttner,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Wolschner |Titel=Die feine Schokolade |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2018-03-13 |ISSN=0931-9085 |Seiten=27 ePaper 23 Nord |Online=https://taz.de/Die-feine-Schokolade/!5490363/ |Abruf=2022-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei er selbst 60 % der Anteile hielt und sein Geschäftspartner die übrigen 40 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 veräußerten Nauck und Kropp-Büttner ihre Anteile an die dänische [[Toms (Unternehmen)|Toms]]-Gruppe, blieben jedoch zunächst mit Verträgen bis Ende 2014 als angestellte [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]] für Hachez tätig. Nauck gab seinen Posten im Januar 2013 auf,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-wirtschaft_artikel,-Ich-gehe-mit-einem-guten-Gefuehl-_arid,482368.html &amp;#039;&amp;#039;Hachez-Chef Hasso Nauck gibt Posten ab: „Ich gehe mit einem guten Gefühl“&amp;#039;&amp;#039;.] weser-kurier.de, 23. Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Kropp-Büttner trat im September 2013 zurück. Beide blieben bis zum Ablauf ihrer Verträge Ende 2014 beratend im Unternehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maren Beneke |Titel=Dänen führen Hachez nun allein |Sammelwerk=Weser-Kurier |Datum=2013-09-12 |Online=[https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-wirtschaft_artikel,-Daenen-fuehren-Hachez-nun-allein-_arid,659835.html online] |Abruf=2015-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Übernahme war Hachez verlustbringend; im Dezember 2014 beschloss das Unternehmen einen Stellenabbau am Bremer Standort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jörn Hüttmann |Titel=Hachez streicht weniger Stellen als angekündigt |Sammelwerk=Weser-Kurier |Datum=2014-12-12 |Online=[https://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Hachez-streicht-weniger-Stellen-als-angekuendigt-_arid,1011719.html online] |Abruf=2015-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2014 wurden auch die Verpackungen überarbeitet, um „attraktiver für eine erste Wahl bei den Verwendern“ zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.markenartikel-magazin.de/_rubric/detail.php?rubric=marke-marketing&amp;amp;nr=8063 |titel=Relaunch für Hachez und Feodora |sprache=de-DE |abruf=2022-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verpackungstätigkeiten des Unternehmens wurden Ende 2014 nach [[Polen]] verlagert, die Produktion erfolgte weiterhin in Bremen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Schokoladenhersteller-baut-ab/!5036919/ &amp;#039;&amp;#039;Hachez streicht Stellen&amp;#039;&amp;#039;.] taz.de, 24. Juli 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte 2015 beschäftigte Hachez in Deutschland um die 360 Mitarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/bremer-unternehmen-hachez-feiert-jubilaeum-chocolatier-gibt-einblicke-5194251.html &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Schokogenuss&amp;#039;&amp;#039;.] kreiszeitung.de, 2. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Februar 2018 wurde bekannt, dass Toms das Bremer Hachez-Werk zum Jahreswechsel 2019/20 aufgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Weser-Kurier.de: [https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-wirtschaft_artikel,-hachez-verteidigt-produktionsaus-in-bremen-_arid,1819265.html Hohe Schulden, veraltete Infrastruktur - Hachez verteidigt Produktions-Aus in Bremen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Weser-Kurier.de: [https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-wirtschaft_artikel,-hachez-verlegt-produktion-nach-polen-_arid,1705320.html Hachez verlegt Produktion nach Polen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Buten un Binnen.de: {{Toter Link |datum=2025-06 |url=https://www.butenunbinnen.de/videos/hachez102.htmlHachez |text=verlagert Produktion nach Polen |archivebot=2025-06-12 15:23:30 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Produktion erfolgt seit 2020 in [[Nowa Sól]] in Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://spot-bremen.de/magazin/in-der-nachbarschaft/hachez-quartier-die-staedtebauliche-entwicklung-der-bremer-neustadt-geht-weiter/ |titel=Hachez-Quartier: Die städtebauliche Entwicklung der Bremer Neustadt geht weiter |datum=2021-03-12 |sprache=de-DE |abruf=2021-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schließung zog auch die Trennung des Geschäftsführers Christian Strasoldo mit sich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Florian Schwiegershausen |url=https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteil-neustadt/hachez-chef-strasoldo-geht-doc7e4jkiprtpc1m99ngd4x |titel=Hachez-Chef Strasoldo geht |sprache=de |abruf=2022-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2019 sicherte sich die Stadt Bremen ein Vorverkaufsrecht für das Firmengelände in der Bremer Neustadt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://robertcspies.de/news/artikel/pl%C3%A4ne-f%C3%BCr-hachez-quartier-nehmen-form-an-167 |titel=Pläne für Hachez-Quartier nehmen Form an - Robert C. Spies |sprache=de |abruf=2022-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und es entstanden Pläne für die Weiterverwendung des Areals.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rike Fueller, Rike Fueller |url=https://weserreport.de/2022/09/bremen-bremen/panorama/wohnen-im-hachez-quartier/ |titel=Wohnen im Hachez Quartier |datum=2022-09-02 |sprache=de-DE |abruf=2022-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 2024 wurde das Fabrikgelände an die Überseeinsel GmbH verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/hachez-gelaende-zukunft-wohnquartier-100.html |titel=Das soll aus dem ehemaligen Hachez-Gelände in Bremen werden - buten un binnen |werk=buten un binnen |sprache=de |abruf=2025-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Test durch [[Öko-Test]] von 2019 bewertete die „Hachez Dunkle Vollmilch“ mit der Wertung „ungenügend“, da sie zu viel Mineralöl enthalte und die Lieferkette von Hachez nicht nachgewiesen worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oekotest.de/essen-trinken/Hachez-Dunkle-Vollmilch-im-Test-als-einzige-Schokolade-ungenuegend-_11000_1.html |titel=Hachez Dunkle Vollmilch im Test als einzige Schokolade &amp;quot;ungenügend&amp;quot; - ÖKO-TEST |sprache=de-DE |abruf=2022-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang 2024 wird auch der Vertrieb und die Vermarktung der Marke von einem externen Unternehmen übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://lebensmittelpraxis.de/industrie-aktuell/38041-kakao-und-schokoladenwaren-markenrelaunch-und-neuer-vertrieb-fuer-hachez.html |titel=Kakao- und Schokolade - Neuer Vertrieb für Hachez |werk=Lebensmittel Praxis |datum=2023-09-15 |sprache=de-de |abruf=2025-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/bremen-hachez-toms-gruppe-arbeitsplaetze-schokolade-100.html |titel=Hachez verschwindet jetzt für immer aus Bremen - buten un binnen |werk=buten un binnen |sprache=de |abruf=2025-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein verbliebener Fabrikverkauf, in welchem Bruchschokolade verkauft wurde, schloss Ende 2024. Aufgrund besserer Anlagen im Werk in Polen entstehe weniger Bruchschokolade, begründete der Betreiber die Schließung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/hachez-ade-fabrikverkauf-macht-dicht-jahrzehntelange-tradition-zu-ende-93511912.html |titel=Hachez adé: Fabrikverkauf macht dicht – jahrzehntelange Tradition zu Ende |werk=Kreiszeitung |datum=2025-01-13 |sprache=de |abruf=2025-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Florian Schwiegershausen |url=https://www.weser-kurier.de/bremen/wirtschaft/in-der-bremer-neustadt-hachez-fabrikverkauf-fuer-immer-zu-doc7yv4vv32uuf1kfhfciqp |titel=In der Bremer Neustadt: Hachez-Fabrikverkauf für immer zu |werk=Weser-Kurier |datum=2025-01-11 |sprache=de |abruf=2025-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feodora ==&lt;br /&gt;
1826 gründete Friedrich Theodor [[Meyer (Familie)|Meyer]] in [[Tangermünde]] eine [[Zuckerraffinerie]], die heute unter dem Namen [[Zertus]] GmbH weiterbesteht. 1910 begann das Unternehmen mit der Produktion von Schokolade und Pralinen unter dem Produktnamen &amp;#039;&amp;#039;Feodora&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach der Prinzessin [[Feodora von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg]]. Sie war die jüngste Schwester von [[Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg|Auguste Viktoria]], der letzten deutschen Kaiserin, die nach dem Tode von Feodora die Genehmigung für die Verwendung des Namens „Feodora“ erteilte. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] siedelte die Firma nach Hamburg über. Die Schokoladenproduktion wurde im Auftrag der Bremer Firma Hachez fortgeführt. Nach einer Beteiligung von Hachez 1953 folgte die komplette Übernahme 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Neustadt (Bremen)|Neustadt]] in Bremen stehen die denkmalgeschützten, [[Historismus|historisierenden]] drei dreigeschossigen Gebäude:&lt;br /&gt;
* das verputzte repräsentative Kontorhaus Hachez an der [[Westerstraße (Bremen)|Westerstraße]] 32 von 1896,  entworfen von [[Wilhelm Blanke (Architekt)|Wilhelm Blanke]],&lt;br /&gt;
* dahinter das alte verklinkerte Produktionsgebäude von 1895 entworfen von Wilhelm Blanke, mit der gestalterisch auf den Altbau abgestimmten Erweiterung von 1922 und&lt;br /&gt;
* das verputzte Produktionsgebäude an der Großen Annenstraße 14 von 1911 mit seiner Schaufassade, entworfen von Maurermeister Heinrich Timmerberg&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bremen und seine Bauten 1900–1951.&amp;#039;&amp;#039; 1952, S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauwerke stehen seit 2021 unter [[Bremer Denkmale|Bremischem Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP-HB LfD|5340|Denkmaldatenbank des LfD}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[Landesamt für Denkmalpflege Bremen]] befand: „Obwohl die Fabrikanlage im Laufe der Zeit zahlreiche Veränderungen und Erweiterungen erfahren hat, ist ihr historischer Kernbereich dennoch authentisch überliefert. [...] Dieses Gebäudeensemble ist als ein sprechendes Zeugnis für die Betriebsgeschichte des überregional bekannten Bremer Traditionsunternehmens Hachez anzusehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chocoversum ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Chocoversum}}&lt;br /&gt;
Ab 2011 betrieb Hachez im [[Meßberghof]] in Hamburg eine ständige Ausstellung zur Schokoladenherstellung unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Chocoversum&amp;#039;&amp;#039;. Seit 2021 wird es ohne Beteiligung von Hachez als eigenständiges [[Schokoladenmuseum]] weitergeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Meyer-Odewald |url=https://www.abendblatt.de/hamburg/article233998761/chocoversum-hamburg-schokolade-ausflug-kakao.html |titel=Chocoversum: Hamburgs Schokoladenseite – Ein Traum für die Sinne |werk=Hamburger Abendblatt |datum=2021-12-03 |sprache=de-DE |abruf=2023-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Neustädter Bürgerverein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Firmen- und Produkt-Portrait: Bremer Chocolade-Fabrik Hachez.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Neustadt.&amp;#039;&amp;#039; Jahresbericht des Vereins, Bremen 1999.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* Dieter Leuthold: &amp;#039;&amp;#039;Feodora, Prinzessin zu Schleswig-Holstein (1874–1910). Materialien zu ihrem Lebensbild. Mit einem Vorwort von Hasso G. Nauck.&amp;#039;&amp;#039; Wortart, Bremen 2010 (Firmenpublikation der Feodora Chocolade GmbH &amp;amp; Co. KG Bremen, 80 Seiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hachez.de/ Hachez]&lt;br /&gt;
* [https://www.feodora.de/ Feodora]&lt;br /&gt;
* [https://chocoversum.de/de/ Chocoversum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/4/23.81/N |EW=8/47/47.62/E |type=landmark |region=DE-HB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Kakao- und Schokoladenwaren (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelhersteller (Freie Hansestadt Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürogebäude in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neustadt (Bremen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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