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	<title>Hachelbich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T20:40:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hachelbich&amp;diff=61246&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg+Fläche; Einleitung</title>
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		<updated>2026-02-06T14:00:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg+Fläche; Einleitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Gemeindename                    = Kyffhäuserland&lt;br /&gt;
|Ortswappen                      = Wappen Hachelbich.png&lt;br /&gt;
|Ortswappen-Beschreibung         = &lt;br /&gt;
|Breitengrad                     = 51/20/39/N&lt;br /&gt;
|Längengrad                      = 10/57/53/E&lt;br /&gt;
|Nebenbox                        = &lt;br /&gt;
|Bundesland                      = DE-TH&lt;br /&gt;
|Höhe-Präfix                     = &lt;br /&gt;
|Höhe                            = 190&amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höhe-von                        = &lt;br /&gt;
|Höhe-bis                        = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug                      = DE-NN&lt;br /&gt;
|Fläche                          = 23.706&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle                  = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/164921 |titel=Gemarkung Hachelbich, Gemeinde Kyffhäuserland |werk=GEOindex |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Einwohner                       = 520&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca                   = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum          = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle               = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/thuringen/kyffh%C3%A4userkreis/16065085x0EC5__hachelbich/ |titel=Ortsteil Hachelbich |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=www.citypopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum             = 2012-12-31&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1                   = 99707&lt;br /&gt;
|Postleitzahl2                   = &lt;br /&gt;
|Vorwahl1                        = 03632&lt;br /&gt;
|Vorwahl2                        = &lt;br /&gt;
|Lagekarte                       = Hachelbich in Kyffhäuserland.png&lt;br /&gt;
|Lagekarte-Beschreibung          = Lage des Ortsteils im Kyffhäuserland&lt;br /&gt;
|Poskarte                        = &lt;br /&gt;
|Bild                            = Hachelbich Kirche.JPG&lt;br /&gt;
|Bild-Beschreibung               = Kirche St. Petrus in Hachelbich (2014)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hachelbich-Ortslage.jpg|mini|Ortslage von Hachelbich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hachelbich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Kyffhäuserland]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Kyffhäuserkreis]]. Für den Ortsteil gibt es eine [[Ortsteilverfassung]] nach der [[Thüringer Kommunalordnung]] und damit einen [[Ortsteilrat]] und [[Ortsteilbürgermeister]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kyffhaeuser-land.de/images/pdf/Satzungen/Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;3 und 4 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Kyffhäuserland |format=PDF; 335&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Hachelbich liegt am Nordhang der [[Hainleite]] im Tal der [[Wipper (Unstrut)|Wipper]], zwischen der Kreisstadt Sondershausen im Westen und Bad Frankenhausen im Osten. Im Norden von Hachelbich befindet sich die [[Windleite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das fruchtbare Wipper-Gebiet ist seit jeher eine siedlungsgünstige Gegend. Bei archäologischen Ausgrabungen konnten Fundstücke aus diversen Epochen nachgewiesen werden. So zum Beispiel Tonscherben aus der Zeit der [[Schnurkeramische Kultur|Schnurkeramiker]] (2800 bis 2200 v. Chr.) oder 8 Brennöfen sowie ein rot-schwarz bemaltes Gefäß aus der frühen [[Eisenzeit]] (800 bis 600 v. Chr.). Im Jahr 2010 wurden bei Ausgrabungen nördlich des Ortes Reste eines [[Römisches Marschlager bei Hachelbich|römischen Marschlagers]] aus dem 1. bis 3. Jahrhundert entdeckt. Die Funde wurden im Jahr 2014 publik.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thüringer Allgemeine]] vom 10. Mai 2014, Kulturseite: &amp;#039;&amp;#039;Archäologen entdecken erstmals ein Römer-Lager in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründungszeit des Ortes liegt ungefähr zwischen dem 6. und 9. Jahrhundert. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Hachelbich 1186, als das [[Kloster Göllingen]] die Lehensgüter des Hersfelder Ministerialen Folbert in [[Göllingen (Kyffhäuserland)|Göllingen]] und Hachelbich erwirbt. Aus dem [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] des Klosters entstand ein Freihof mit weitreichenden Ländereien, woraus sich wiederum das Dorf entwickeln konnte. Ab 1243 steht das Kloster Göllingen und somit auch all seine Besitzungen unter der Schirmherrschaft von Heinrich von [[Heldrungen (Adelsgeschlecht)|Heldrungen]]. 1356 geht das Kloster wiederum an die Grafen Heinrich XII. und Günther XXV. des [[Grafen von Schwarzburg|Hauses Schwarzburg]] über. 1539 führte Günter XL., Graf von [[Schwarzburg-Sondershausen]], den lutherischen Glauben ein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=800 Jahre Hachelbich |Hrsg=Rat der Gemeinde Hachelbich |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=VEB Dienstleistungsbetrieb |Ort=Sondershausen |Datum=1986 |ISBN= |Seiten=48}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wird das Dorf 1630 und 1631 durch schwedische Reiter zerstört. 1648 wurde die Abtei Hersfeld mit dem Kloster Göllingen durch den Friedensschluss zu [[Osnabrück]] ein weltliches Fürstentum und [[Lehnswesen|Reichslehen]]. Dadurch wurde es dem Haus Hessen-Kassel unterstellt. 1728, 1752 und 1757 fallen einige Teile des Dorfes Bränden zum Opfer. 1763 wird das [[Preußische Armee|preußische Militär]] in die Gebäude des Dorfes einquartiert. 1806 plündern französische Soldaten das Dorf während der [[Schlacht bei Jena und Auerstedt|Schlacht von Jena und Auerstedt]]. Nach Auflösung der [[Reichsabtei Hersfeld]] 1810 wurde Hachelbich Teil Kurhessens. 1816 schließlich kaufte Fürst [[Günther Friedrich Carl I. (Schwarzburg-Sondershausen)|Günther Friedrich Karl I.]] das Vorwerk Hachelbich und so wurde der Ort Teil des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen ([[Schwarzburg-Sondershäuser Unterherrschaft|Unterherrschaft]]). Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], an dem 106 Männer aus Hachelbich teilnahmen, entstand Ende November 1919 der [[Freistaat Schwarzburg-Sondershausen]], der 1920 im neuen Land [[Thüringen]] aufging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilfried Neumerkel |Titel=Von Burgen, Klöstern und Steppenpflanzen |Hrsg=Gemeinde Kyffhäuserland und Dr. Wilfried Neumerkel |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Kyffhäuserland |Datum=2015-05 |ISBN= |Seiten=120}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1938 bis 1945 existierte im Schacht IV eine [[Munition]]sproduktionsanlage, die von der [[Rote Armee|Roten Armee]] ausgeräumt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2012 schloss sich die Gemeinde Hachelbich mit weiteren Gemeinden der [[Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser]] zur Gemeinde Kyffhäuserland zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2012.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr wird die Ortsumgehungsstraße neu gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Hachelbich &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994: 615&lt;br /&gt;
* 1995: 604&lt;br /&gt;
* 1996: 622&lt;br /&gt;
* 1997: 628&lt;br /&gt;
* 1998: 638&lt;br /&gt;
* 1999: 641&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2000: 648&lt;br /&gt;
* 2001: 642&lt;br /&gt;
* 2002: 640&lt;br /&gt;
* 2003: 635&lt;br /&gt;
* 2004: 660&lt;br /&gt;
* 2005: 656&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2006: 650&lt;br /&gt;
* 2007: 645&lt;br /&gt;
* 2008: 628&lt;br /&gt;
* 2009: 613&lt;br /&gt;
* 2010: 610&lt;br /&gt;
* 2011: 597&lt;br /&gt;
* 2014: 614&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Gespalten und vorne geteilt; oben in Rot ein silbernes Kleeblattkreuz, hinten in Silber eine bewurzelte rote Buche, unten in Blau ein schrägrechter silberner Fisch.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitz von Hachelbich gehörte auch zum [[Kloster Göllingen]]. Das Kloster wurde 992 gegründet. An die im Jahre 1193 errichtete Kapelle soll das silberne Kleeblattkreuz erinnern. Eine einzigartige Erscheinung der Hainleite ist die [[Blutbuche]], die etwa um 1680 spontan erwuchs. Sie wird stilisiert im 2. Feld dargestellt. Der Fisch soll auf Hachelbichs natürliche Bedingungen für die Fischzucht und auf die Farbe des Wassers hinweisen. Durch Zugehörigkeit zum [[Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen]] erfolgten Fischlieferungen an den Fürstenhof.&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Thüringer Wappenbuch Band 2 Seite 26; Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Thüringen e. V. 1998 ISBN 3-9804487-2-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die evangelische [[Pfarrkirche]] [[St. Petrus (Hachelbich)|St. Petrus]] liegt auf einer steilen Anhöhe.&lt;br /&gt;
* Im Wald südlich von Hachelbich liegt der Marienbrunnen.&lt;br /&gt;
* In der Nähe Hachelbichs befinden sich die Naturschutzgebiete [[Liste der Naturschutzgebiete in Thüringen|Filsberg – Großes Loh]] (Nr. 318, südwestlich), Gatterberge (Nr. 317, nördlich) und [[Kahler Berg – Kuhberg]] (Nr. 319, südöstlich).&lt;br /&gt;
* Aus dem ehemaligen Waldschwimmbad soll ein Naturgewässer werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingolf Gläser: [https://www.thueringer-allgemeine.de/politik/article218612327/Naturgewaesser-statt-Freibad-in-Hachelbich.html &amp;#039;&amp;#039;Naturgewässer statt Freibad in Hachelbich&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Thüringer Allgemeine]], 26. April 2012. Abgerufen am 2. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Ferdinand Burkhardt]] (1809–1872), Landwirt und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Werner Schubert-Deister]] (1921–1991), Maler und Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Wiemer]] (1934–2023), Kirchenmusiker, Komponist und Hochschuldozent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Kyffhäuserland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1064643280}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kyffhäuserkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kyffhäuserkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1186]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kyffhäuserland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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