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	<title>Habichtsburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Habichtsburg&amp;diff=1483557&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wicyclist: nicht mehr auffindbarer Weblink durch Quelle mit gleicher Aussage ersetzt; Weblink auf AlleBurgen</title>
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		<updated>2021-10-24T19:10:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;nicht mehr auffindbarer Weblink durch Quelle mit gleicher Aussage ersetzt; Weblink auf AlleBurgen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =Habichtsburg&lt;br /&gt;
|Bild =Habichtsburg-004.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung =&lt;br /&gt;
|Alternativname =Habesburg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1100&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Spornburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Ministerialen des Hochstifts Würzburg&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Meiningen]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/35/11.75/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/23/32.50/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-TH&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate =370.0&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Habichtsburg Geländemodell.jpg|mini|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Habichtsburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;Habesburg&amp;#039;&amp;#039; genannt, war eine mittelalterliche [[Felsenburg]] auf einem [[Felssporn]] etwa 40 Meter über dem Grund der &amp;#039;&amp;#039;Haßfurtschlucht&amp;#039;&amp;#039; westlich der Stadt [[Meiningen]]. Sie bildete mit der Stadt und dem nördlichen Stadtteil [[Walldorf (Meiningen)|Walldorf]] im Zeitraum von 1008 bis 1542 eine [[Exklave]] des [[Hochstift Würzburg|Hochstifts Würzburg]] und besaß bereits zu ihrer Entstehungszeit eine große strategische Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Burgruine befindet sich auf {{Höhe|370|DE-NN|link=true}} am Ostrand der [[Rhön]] im nordwestlichen Teil des Meininger Stadtwaldes am Westhang des &amp;#039;&amp;#039;Kallberges&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|415.8|DE-NN|link=true}}), rund 40 Meter über dem Grund der Haßfurtschlucht. Durch die Schlucht führt ein als „Alte Frankfurter Straße“ bezeichneter Wanderweg, der im Mittelalter eine bedeutende Handelsstraße war. Rund zwei Kilometer nördlich befand sich die würzburgische [[Burg Landeswehre]], diese ist seit 1840 durch das [[Schloss Landsberg (Meiningen)|Schloss Landsberg]] überbaut.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; name=&amp;quot;Nachbarschaft&amp;quot;&amp;gt;Eine direkte Blickbeziehung beider Burganlagen war durch die vorhandene Topographie (Berghang) nicht vorhanden, jedoch konnte man von der Habichtsburg aus die nördlich gelegene Walldorfer Ortslage mit Burg, sowie das [[Wasungen|Wasunger]] Gebiet ([[Burgruine Maienluft|Burg Maienluft]], Hümburg, Stadt Wasungen) einsehen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Entfernung zur Meininger Innenstadt beträgt rund 2,5 Kilometer Luftlinie. Vom westlichen Stadtrand, dem &amp;#039;&amp;#039;Landsberg&amp;#039;&amp;#039; und dem Ortsteil [[Dreißigacker]] ist die Habichtsburg über ausgeschilderte Wanderwege gut zu erreichen. Die Burg liegt etwas unterhalb vom Höhenzug des Berges auf einem Felsvorsprung. Unweit der Habichtsburg befindet sich mit dem [[Marienbild in der Haßfurtschlucht]] ein Wallfahrtsziel der katholischen Gemeinde Meiningen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die nur etwa 70 × 40 Meter große Burganlage ist auf einem Felsensporn platziert. Auf drei Seiten boten senkrecht abfallende Felswände den natürlichen Schutz. Aus östlicher Richtung erfolgte der Zugang durch einen bis zu sieben Meter breiten und zehn Meter tiefen [[Halsgraben]] sowie einen noch im Abstand von etwa dreißig Metern davor befindlichen, jetzt nur noch in Resten erkennbaren Sperrgraben. Eine präzise Deutung der nun vorhandenen Mauerreste und deren Datierung wird durch den Umstand erschwert, dass der Platz im 19. Jahrhundert mit einer Kunstruine überbaut wurde, deren Baumaterial aber zum Großteil aus der mittelalterlichen Burgruine entnommen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burg&amp;quot;&amp;gt;Helmuth Tischer: &amp;#039;&amp;#039;Die Habichtsburg bei Meiningen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Urgeschichte und Heimatforschung.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 25, 1988, {{ZDB|971727-4}}, S. 12–19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Halsgraben sind zunächst aufgehende Reste der östlichen Partie der Umfassungsmauer anzutreffen. Das hier vorhandene Gebäude musste im Fall eines Angriffs besonders geschützt werden, daher stand unmittelbar neben dem Gebäude der einstige [[Bergfried]], dieser war ein aus [[Zweischaliges Mauerwerk|zweischaligem Mauerwerk]] errichteter Rundturm (5,2 Metern Innendurchmesser). Er wurde im 19. Jahrhundert durch einen [[Pavillon]] ersetzt. Die westlich folgenden Gebäude und Hofflächen liegen in einer durch Treppen erschlossenen Felspartie auf drei Terrassenflächen. Über Größe und Aussehen der Gebäude besteht noch größere Ungewissheit, da kaum noch Reste von Mauern erkennbar sind. Im nördlichen Steilhang führt eine Treppe zu einem in den Felsen eingetieften kreisrunden Schacht von 3,1 Meter Durchmesser.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; name=&amp;quot;Wasservers&amp;quot;&amp;gt;Wahrscheinlich handelt es sich dabei eher um eine [[Zisterne|Tankzisterne]] als einen Brunnen; auch führt ein schmaler Fußweg von da in die Schlucht hinab, was wiederum auf eine zusätzliche Wasserzuführung (Esel) und damit auf eine Zisterne hindeutet.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schacht wurde im 19. Jahrhundert, wohl in der üblichen Hoffnung auf wertvolle Funde bis zum Grund ausgehoben und damit der wissenschaftliche Befund zerstört. Heute führt der Wanderweg vorbei, dieser ermöglicht es den Besuchern einen Rundgang im Burggelände zu unternehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burg&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Hübscher in: Alfred Erck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Meiningen. Lexikon zur Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 102&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1008 übergab [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] im Rahmen seiner innenpolitisch motivierten Reichskirchenpolitik durch die 1007 erfolgte Neugründung des [[Bistum Bamberg|Bistums Bamberg]] große Schenkungen aus dem Reichsgut an die Klöster und deren Äbte sowie die Bistümer und Bischöfe des Reiches. So kamen auch die Königsgüter Meiningen und Walldorf zum [[Bistum Würzburg]]. Zum Schutz dieser Exklave wurde unter anderem die Habichtsburg errichtet, zugleich ermöglichte die Burg die völlige Überwachung und Kontrolle der hier von Gotha nach Würzburg sowie Fulda und Frankfurt am Main führenden Handelsstraßen, der so genannten &amp;#039;&amp;#039;Hohen Straße&amp;#039;&amp;#039;, in der Haßfurt auch als &amp;#039;&amp;#039;Alte Frankfurter Straße&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Im 12. Jahrhundert erwarb der Graf Goswin von Stahleck die Burg vom Würzburger Bischof. Dessen Sohn [[Liste der Herrscher der Kurpfalz|Pfalzgraf bei Rhein]] [[Hermann von Stahleck]] verkaufte diese 1156 an [[Irmelshausen (Adelsgeschlecht)|Poppo III. von Henneberg-Irmelshausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte |url=http://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/a/a051349.TXT |wayback=20140202165409}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, um das [[Kloster Bildhausen]] zu finanzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/a/a149678.pdf#page=23 | titel=Hermann von Stahleck | titelerg=Sonderdruck aus „Fränkische Lebensbilder“ Band 8 | autor=[[Werner Goez]] | datum=1978 | seiten=19 | abruf=2021-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Wagner (Historiker)|Heinrich Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Regesten der Zisterzienserabtei Bildhausen 1158–1525&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 37). Kommissionsverlag Ferdinand Schöningh, Würzburg 1987, ISBN 3-87717-040-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Verlagerung der Verkehrswege verlor die Habichtsburg ihre strategische Schlüsselstellung und zerfiel. Ein späterer Wiederaufbau wurde von den [[Würzburg]]ern nicht gestattet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt;Im Kontext der Landesgeschichte kann die Burg nicht zugleich für und gegen die Henneberger Grafen beziehungsweise die Würzburger fungiert haben. In der älteren Literatur finden sich dazu zahlreiche Meldungen bei  Bechstein u. a. im &amp;#039;&amp;#039;Archiv für die Herzoglich-Sachsen-Meiningischen Lande.&amp;#039;&amp;#039; 1. Band 1832ff. und 2. Band 1834ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Status ==&lt;br /&gt;
Die Burg steht unter [[Denkmalschutz]] und ist ein geschütztes [[Bodendenkmal]]. Sie ist Ausflugsziel und Station mehrerer Wanderwege, darunter des [[Premiumwanderweg]]s &amp;#039;&amp;#039;Der Meininger&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Habichtsburg-002.JPG|Halsgraben&lt;br /&gt;
Habichtsburg-003.JPG|Ruine des Bergfrieds&lt;br /&gt;
Habichtsburg-005.JPG|Felsenkammer&lt;br /&gt;
Habichtsburg-006.JPG|Treppen aus dem 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Bechstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Meiningen und seine Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Kesselringsche Hofbuchhandlung, Meiningen/Hildburghausen 1842.&lt;br /&gt;
* Alfred Erck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Meiningen. Lexikon zur Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bielsteinverlag, Meiningen 2008, ISBN 978-3-9809504-4-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|7604|Burg Habichtsburg|zugriff=2021-10-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Meiningen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Schmalkalden-Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Meiningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wicyclist</name></author>
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