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	<title>Habichtsadler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Habichtsadler&amp;diff=250028&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matzematik: Änderungen von 2003:DA:2F4A:7801:805E:C10C:E81:3684 (Diskussion) auf die letzte Version von Earwig zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Habichtsadler&amp;diff=250028&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-08T15:25:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2003:DA:2F4A:7801:805E:C10C:E81:3684&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2003:DA:2F4A:7801:805E:C10C:E81:3684&quot;&gt;2003:DA:2F4A:7801:805E:C10C:E81:3684&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:2003:DA:2F4A:7801:805E:C10C:E81:3684&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:2003:DA:2F4A:7801:805E:C10C:E81:3684 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Earwig&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Earwig (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Earwig&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zu Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Habichtsadler&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Aquila fasciata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Louis Pierre Vieillot|Vieillot]], 1822&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Echte Adler&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Aquila&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Aquilinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Habichtartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Accipitridae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Greifvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Accipitriformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Vögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Aves&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Habichtsadler ad Prov. Cadiz20140929 b.png&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Habichtsadler (&amp;#039;&amp;#039;Aquila fasciata&amp;#039;&amp;#039;), adult&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Habichtsadler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Aquila fasciata&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Hieraaetus fasciatus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Vogelart aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Habichtartige]]n (Accipitridae). Dieser mittelgroße, kräftige und sehr agile Adler bewohnt trockene, felsige Regionen in Südeuropa, Nordafrika und im Süden Asiens, wo er sich von kleinen bis mittelgroßen [[Wirbeltiere]]n ernährt. Der Bestand des Habichtsadlers ist in Südeuropa vor allem aufgrund illegaler Verfolgung seit Jahrzehnten rückläufig, daher gilt die Art hier als stark gefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Habichtsadler sind mittelgroße, kräftig gebaute Adler und deutlich größer und schwerer als ein [[Mäusebussard]]. Die Körperlänge beträgt 55–67&amp;amp;nbsp;cm, wovon 24–29&amp;amp;nbsp;cm auf den Schwanz entfallen. Die Spannweite beträgt 142–175&amp;amp;nbsp;cm. Weibchen sind im Mittel um etwa 10 % größer als Männchen, die Geschlechter unterscheiden sich äußerlich ansonsten nicht. Weibchen der [[Nominotypisches Taxon|Nominatform]] haben eine [[Flügellänge]] von 478–560&amp;amp;nbsp;mm, Männchen erreichen 458–542&amp;amp;nbsp;mm. Angaben zum Gewicht liegen bisher kaum vor, zwei Weibchen wogen 2,0–2,5&amp;amp;nbsp;kg, vier Männchen 1,5–2,2&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferguson-Lees&amp;quot;&amp;gt;J. Ferguson-Lees, D. A. Christie: &amp;#039;&amp;#039;Raptors of the World.&amp;#039;&amp;#039; Christopher Helm, London, 2001, ISBN 0-7136-8026-1: S. 753.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beine sind relativ lang und wie bei allen Vertretern der Unterfamilie [[Aquilinae]] bis zu den Zehen befiedert, die Zehen und Krallen sind sehr groß und kräftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Flug wirkt die Art breitflügelig, mit deutlich, aber nicht so stark wie bei den großen Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Echte Adler|Aquila]]&amp;#039;&amp;#039; gefingerten Handschwingen und leicht S-förmigen Hinterrand der Flügel. Der [[Steuerfeder|Stoß]] ist lang und am Ende gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei adulten Vögeln sind die Oberseiten von Rumpf und Flügeln sowie der Oberkopf einfarbig dunkel schwarzbraun, in der Rückenmitte befindet sich ein weißlicher Fleck. Der Schwanz ist grau und zeigt eine feine dunkle Bänderung sowie eine breite dunkle Subterminalbinde. Die Unterseite des Rumpfes sowie die kleinen Unterflügeldecken sind auf weißem Grund in variabler Stärke schwarz gestrichelt und bilden so einen deutlichen Kontrast zu den einfarbig schwarzen mittleren und großen Unterflügeldecken. Die Armschwingen und die inneren Handschwingen sind auch unterseits einfarbig dunkelbraungrau, die äußeren Handschwingen sind auf weißlichem Grund dunkel gebändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Iris (Auge)|Iris]] ist blassgelb bis [[bernstein]]farben, die [[Wachshaut]] und die Zehen haben eine gelbe Färbung. Die Schnabelbasis ist grau gegen den im Übrigen schwarzen Schnabel abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Juvenil|Jugendkleid]] unterscheidet sich in Färbung und Zeichnung deutlich von dem der Altvögel. Die Oberseiten von Flügel und Rumpf sind einfarbig warm braun, ein heller Rückenfleck fehlt. Die Unterseite ist auf gelblich-ockerfarbenem Grund schwach dunkel gestrichelt. Alle Schwingen und [[Steuerfeder]]n zeigen auf hellgrauem Grund eine enge, dunkle Bänderung. Die Iris der Jungvögel ist warm braun, Wachshaut und Zehen sind wie bei adulten Vögel gelb. Jungvögel zeigen nach der ersten [[Mauser (Vögel)|Mauser]] ein Gemisch aus Jugendkleid und Adultkleid; nach der zweiten Mauser, also im Herbst des dritten Kalenderjahres, sind sie ausgefärbt und nicht mehr von adulten Vögeln zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Aguila perdicera.jpg|mini|[[Juvenil|Immaturer]] Habichtsadler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lautäußerungen ==&lt;br /&gt;
Bei der Balz wird häufig ein lauter, schriller Ruf geäußert, der mit „hiiiiiü-hiiiiü“ oder „jiöh“ umschrieben wird. Bei Bedrohung des Nestes oder sonstiger Erregung rufen Habichtsadler gereiht und hoch pfeifend etwa „ki-ki-ki“ oder „jib-jib-jib“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hieraaetus fasciatus area.PNG|mini|hochkant=1.5|Verbreitung des Habichtsadlers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Habichtsadler kommt in [[Südeuropa]], Nordafrika, auf der [[Arabische Halbinsel|Arabischen Halbinsel]] sowie in Süd- und [[Südostasien]] vor, wobei die Verbreitung stark zersplittert ist. Die größten zusammenhängenden Verbreitungsgebiete befinden sich in Südwesteuropa in [[Spanien]], [[Portugal]] und im Süden [[Frankreich]]s und südlich daran anschließend im Nordwesten Afrikas, dann auf dem [[Indischer Subkontinent|Indischen Subkontinent]] sowie im Süden [[China]]s. In Europa gibt es zudem kleinere Brutpopulationen auf [[Sardinien]], im äußersten Süden [[Italien]]s, auf dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]] sowie in [[Griechenland]] und auf [[Zypern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im westlichen und zentralen Teil seines Verbreitungsgebietes besiedelt der Habichtsadler im Wesentlichen die [[Mittelmeerraum|mediterrane]] und die [[Arides Klima|aride]] Klimazone. Er kommt dort vor allem in trockenen, gebirgigen Gebieten mit Felswänden und geringer Waldbedeckung vor. Außerhalb der Brutzeit kann er dort auch in Feuchtgebieten angetroffen werden. In Südostasien werden auch stärker bewaldete und feuchtere Bereiche bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Trotz des großen Verbreitungsgebietes der Art werden nur zwei Unterarten unterschieden, nämlich die [[Nominotypisches Taxon|Nominatform]] &amp;#039;&amp;#039;A. f. fasciatus&amp;#039;&amp;#039; und die nur auf einigen der [[Kleine Sunda-Inseln|Kleinen Sundainseln]] vorkommende, kleinere und an Unterbauch und Beinen dunkler gezeichnete Unterart &amp;#039;&amp;#039;A. f. renschi&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächster Verwandter des Habichtsadlers ist der [[Akazienadler]] (&amp;#039;&amp;#039;A. spilogaster&amp;#039;&amp;#039;), der früher meist als Unterart des Habichtsadlers angesehen wurde. Ferguson-Lees &amp;amp; Christie trennen beide Formen als eigene Arten und betrachten diese als [[Superspezies]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferguson-Lees&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Molekularbiologie|molekulargenetischen]] Untersuchungen von Lerner &amp;amp; Mindell unterstützen den Artstatus beider Formen, die genetischen Distanzen zwischen &amp;#039;&amp;#039;A. fasciatus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;A. spilogaster&amp;#039;&amp;#039; waren sogar etwas größer als die zwischen anderen [[Zwillingsart]]en unter den Greifvögeln wie zwischen [[Schreiadler|Schrei-]] und [[Schelladler]] oder zwischen [[Zwergadler|Zwerg-]] und [[Australienzwergadler]] (&amp;#039;&amp;#039;H. morphnoides&amp;#039;&amp;#039;). Lerner &amp;amp; Mindell weisen jedoch auf die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen hin.&amp;lt;ref&amp;gt;H. R. L. Lerner, D. P. Mindell: &amp;#039;&amp;#039;Phylogeny of eagles, Old World vultures and other Accipitridae based on nuclear and mitochondrial DNA&amp;#039;&amp;#039;. Molecular Phylogenetics and Evolution 37; 2005: S. 327–346.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Habichtsadler gehörte ursprünglich zur Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Hieraaetus]]&amp;#039;&amp;#039;, wurde aber zusammen mit dem Afrikanischen Habichtsadler in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Echte Adler|Aquila]]&amp;#039;&amp;#039; verschoben, da beide Gattungen in ihrer ursprünglichen Zusammensetzung kein [[Monophylum]] darstellten.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas J. Helbig, Annett Kocum, Ingrid Seibold, Michael J.Braun. 2005. &amp;#039;&amp;#039;A multi-gene phylogeny of aquiline eagles (Aves: Accipitriformes) reveals extensive paraphyly at the genus level.&amp;#039;&amp;#039; Molecular Phylogenetics and Evolution 35: 147–164. [[doi: 10.1016/j.ympev.2004.10.003]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lerner HRL &amp;amp; DP Mindell. 2005. &amp;#039;&amp;#039;Phylogeny of eagles, Old World vultures and other Accipitridae based on nuclear and mitochondrial DNA.&amp;#039;&amp;#039; Molecular Phylogenetics and Evolution 37: 327–346. [[doi: 10.1016/j.ympev.2005.04.010]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;IOC World Bird List v11.2 by Frank Gill, David Donsker &amp;amp; Pamela Rasmussen (Hrsg.): [https://www.worldbirdnames.org/bow/raptors/ Hoatzin, New World vultures, Secretarybird, raptors]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jagdweise und Ernährung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vallee de Var a Gorges de Daluis.jpg|mini|Lebensraum des Habichtsadlers in Südfrankreich (im Tal des [[Var (Fluss)|Var]])]]&lt;br /&gt;
Habichtsadler sind flexible und für einen Vogel dieser Größe außerordentlich wendige und schnelle Jäger, die Jagdweise ähnelt oft der des [[Habicht]]s. Häufig jagen Habichtsadler Säuger oder Vögel am Boden von einem gedeckten Ansitz aus, Vögel werden dabei nach dem Auffliegen auch länger verfolgt. Weitere Jagdmethoden sind das Herabstoßen aus hohem Kreisen heraus sowie der Suchflug dicht an Felswänden entlang, wobei Paare oft gemeinsam jagen. Habichtsadler schlagen ihre Beute meist dicht über oder auf dem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nahrung besteht der flexiblen Jagdweise entsprechend aus einer Vielzahl kleiner bis mittelgroßer [[Wirbeltiere]] und reicht bei Vögeln von der [[Amsel]] bis zu [[Graugans|Graugänsen]], [[Störche]]n oder [[Kragentrappe]]n und bei Säugetieren von [[Hausratte]]n bis zu [[Echte Hasen|Hasen]]; auch [[Reptilien]] werden häufig gefangen. Der überwiegende Teil der Beute besteht jedoch aus mittelgroßen Vögeln wie [[Tauben]], [[Rabenvögel]]n und [[Hühnervögel]]n sowie Säugern ähnlicher Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bestand die ganzjährig untersuchte Nahrung in der [[Provence]] zu 62,5 % aus Vögeln, zu 28,5 % aus Säugetieren, zu 8,5 % aus Reptilien und zu 0,4 % aus [[Amphibien]].&lt;br /&gt;
Häufigstes Beutetier war dort das [[Wildkaninchen]] (14,8 % aller Beutetiere), danach folgte das [[Rothuhn]] (12,6 %), die [[Mittelmeermöwe]] (&amp;#039;&amp;#039;Larus michahellis&amp;#039;&amp;#039;) (12,2 %) und die [[Elster]] (11,3 %). Bei den erbeuteten Reptilien handelte es sich ausnahmslos um unbestimmte Eidechsen (&amp;#039;&amp;#039;[[Lacerta]]&amp;#039;&amp;#039; sp.).&amp;lt;ref&amp;gt;D. Simeon, J. L. Wilhelm: &amp;#039;&amp;#039;Essai sur l’alimentation annuelle de l’Aigle de Bonelli Hieraaetus fasciatus en Provence.&amp;#039;&amp;#039; Alauda, 56, 1988: 226-237. Zit. in: T. Mebs &amp;amp; D. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 2006, ISBN 3-440-09585-1: S. 224. In der Provence kommt nicht die dort angegebene [[Steppenmöwe]] vor, sondern die Schwesterart Mittelmeermöwe, daher hier korrigiert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Zypern wurden von 1999 bis 2001 ganzjährig Beutereste gesammelt. Die Verteilung der Beute auf die einzelnen Wirbeltiergruppen entsprach dort weitgehend jener in der Provence; das Beutespektrum bestand zu 56,6 % aus Vögeln, zu 34,2 % aus Säugetieren und zu 9,2 % aus Reptilien. Häufigstes Beutetier war dort jedoch das [[Chukarhuhn]] (32,4 % aller Beutetiere), danach folgten die [[Hausratte]] (31,9 %), die [[Ringeltaube]] (10,0 %) und der [[Hardun]] (9,0 %).&amp;lt;ref&amp;gt;S. Iezekiel, D. E. Bakaloudis, C. G. Vlachos: &amp;#039;&amp;#039;The Diet of Bonelli&amp;#039;s Eagle Hieraaetus fasciatus in Cyprus.&amp;#039;&amp;#039; In: R. D. Chancellor, B.-U. Meyburg (eds): &amp;#039;&amp;#039;Raptors Worldwide.&amp;#039;&amp;#039; WWGBP/MME, Budapest, 2004: S. 581–587&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hieraaetus fasciatus MWNH 0848.JPG|miniatur|Ei, Sammlung [[Museum Wiesbaden]]]]&lt;br /&gt;
Die Balz beginnt im November oder Dezember, der Balzflug besteht aus hohem Kreisen und Wellenflügen über dem Nestbereich. Die großen Nester werden überwiegend in Felswänden gebaut, seltener auf Bäumen. Die Eiablage erfolgt in Südeuropa ab Anfang Februar bis Mitte März. Das Gelege besteht meist aus zwei, seltener aus einem oder drei [[Ei]]ern, die im Abstand von zwei bis drei Tagen gelegt werden. Die Eier sind auf weißem Grund in sehr variabler Stärke bräunlich bis gelblich gefleckt, die Fleckung kann auch ganz fehlen. Eier aus Europa und Nordafrika messen im Mittel 68,8 × 53,8&amp;amp;nbsp;mm und wiegen im Mittel 112&amp;amp;nbsp;g.&amp;lt;ref&amp;gt;U. N. Glutz v. Blotzheim, K. M. Bauer &amp;amp; E. Bezzel: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Vögel Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 4., 2. Aufl., AULA-Verlag, Wiesbaden, 1989, ISBN 3-89104-460-7: S. 687–688&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bebrütung erfolgt fast ausschließlich durch das Weibchen, das während dieser Zeit vom Männchen mit Nahrung versorgt wird. Die Brutzeit beträgt 37 bis 40 Tage. Die Nestlinge verlassen nach 62 bis 70 Tagen den Horst und werden dann noch etwa acht Wochen lang von den Eltern mit Nahrung versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanderungen ==&lt;br /&gt;
Adulte Habichtsadler sind ausgesprochene [[Standvogel|Standvögel]] und verbringen auch den Winter im oder nahe dem Brutgebiet. Jungvögel zeigen nach der Abwanderung aus dem elterlichen Revier eine ungerichtete Abwanderung (Dispersion), die auch über Entfernungen von mehreren Hundert Kilometer erfolgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Der Bestand in der westlichen [[Paläarktische Region|Paläarktis]] ohne [[Algerien]] wurde um das Jahr 2000 auf nur 1.500 bis 2.200 Paare geschätzt&amp;lt;ref&amp;gt;T. Mebs &amp;amp; D. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 2006: S. 222&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Art ist damit eine der seltensten Greifvogelarten in diesem Raum. Verlässliche Bestandszahlen für den übrigen mittleren Osten und Mittel- und Südostasien gibt es nicht, Ferguson-Lees &amp;amp; Christie schätzen den Weltbestand jedoch auf nur wenig über 10.000 Brutpaare.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferguson-Lees&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Südeuropa ist in den letzten Jahrzehnten ein anhaltender Bestandsrückgang zu verzeichnen, so wurden in drei spanischen und zwei französischen Untersuchungsgebieten in den Jahren 1970 bis 1992 Bestandsabnahmen zwischen 0,3 % und 8,7 % pro Jahr festgestellt. Hauptgrund für die Abnahme ist dort die illegale Verfolgung durch Jäger und [[Taubenzüchter]] sowie der Tod an Strommasten.&amp;lt;ref&amp;gt;Real, J., Manosa, S., Cheylan, G., Bayle, P., Cugnasse, J.-M., Sanchez J. A.,&lt;br /&gt;
Carmona, D., Martinez, J. E., Rico, L., Codina, J., Del Amo, R. und Eguia, S.: &amp;#039;&amp;#039;A preliminary Demographic Approach to the Bonelli&amp;#039;s Eagle Hieraaetus fasciatus Population decline in Spain and France.&amp;#039;&amp;#039; In: Meyburg, B.-U. &amp;amp; Chancellor, R. D. (eds.): &amp;#039;&amp;#039;Eagle Studies.&amp;#039;&amp;#039; WWGBP, Berlin, London, Paris, 1996 ISBN 3-9801961-1-9: S. 523–528&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus den Brutgebieten Nordafrikas und Asiens liegen keine Angaben zu Bestandsentwicklung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[IUCN]] betrachtet den Weltbestand als [[Rote Liste gefährdeter Arten#IUCN|nicht gefährdet]] (&amp;#039;&amp;#039;least concern&amp;#039;&amp;#039;). Aufgrund des anhaltenden Rückganges in Europa gilt die Art hier jedoch als stark gefährdet (&amp;#039;&amp;#039;endangered&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[{{BirdsInEurope|ID=3541|ScientificName=Aquila fasciata|Linktext=nein}} Detailed species account from Birds in Europe: population estimates, trends and conservation status (BirdLife International 2004)] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* J. Ferguson-Lees, D. A. Christie: &amp;#039;&amp;#039;Raptors of the World.&amp;#039;&amp;#039; Christopher Helm, London, 2001. S. 244–245, 750–753, ISBN 0-7136-8026-1&lt;br /&gt;
* D. Forsman: &amp;#039;&amp;#039;The Raptors of Europe and the Middle East – A Handbook of Field Identification&amp;#039;&amp;#039;. T &amp;amp; A D Poyser, London, 1999, ISBN 0-85661-098-4&lt;br /&gt;
* T. Mebs &amp;amp; D. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 2006, ISBN 3-440-09585-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Aquila fasciata|Habichtsadler}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2023.1&lt;br /&gt;
| ID             = 22696076&lt;br /&gt;
| ScientificName = Aquila fasciata&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2016&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 16. Juni 2023&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=05F1144132A7E4FF|ScientificName=Aquila fasciata|CommonName=Habichtsadler}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= boneag2 |Name= Habichtsadler (&amp;#039;&amp;#039;Aquila fasciata&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto |ID=Aquila-fasciata |ScientificName=Aquila fasciata|Name=Habichtsadler}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=45515814|Name=Bonelli&amp;#039;s Eagle|Wissenschaftlich=Aquila fasciata}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.edu/aligaperdiguera Web of Conservation Biology Team – Bonelli’s eagle, of the University of Barcelona]&lt;br /&gt;
* Javier Blasco-Zumeta, Gerd-Michael Heinze: [http://blascozumeta.com/specie_files/02960_Aquila_chrysaetos_E.pdf Geschlechts- und Altersbestimmung] (PDF-Datei, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/had.htm Federn des Habichtsadlers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Exzellent|3. August 2008|49125672}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Echte Adler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matzematik</name></author>
	</entry>
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