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	<title>Habich Farben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T16:18:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Habich_Farben&amp;diff=2634717&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-09-28T07:43:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Habich Farben GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
| Logo             = Logo Habich Farben.jpg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[GmbH &amp;amp; Co. KG]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1785&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Reinhardshagen]], Deutschland&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unternehmen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.habich.de/de/startseite/unternehmen |titel=Habich Farben: Unternehmen |abruf=2022-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Leitung          = *Stefan Kersten&lt;br /&gt;
* Martin Kersten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unternehmen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 101 &amp;lt;small&amp;gt;(2020)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020, veröffentlicht im elektronischen Bundesanzeiger, abgerufen am 16. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = &amp;lt;!-- 2-3 signifikante Stellen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand            = 2022-01-16&lt;br /&gt;
| Branche          = Farben und Lacke&lt;br /&gt;
| Website          = www.habich.de&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |map=right |article=/ |NS=51.4928|EW=9.6065|type=landmark|region=DE-HE |pop= |elevation= 121 |dim=2000 |mapsize=150}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Habich Farben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (G.E. Habich’s Söhne GmbH &amp;amp; Co. KG) ist ein Hersteller von [[Farbmittel|Farben]] in Veckerhagen, einem Ortsteil der Gemeinde [[Reinhardshagen]] im [[Landkreis Kassel]], [[Hessen]]. Die Fabrikationsanlagen befinden sich unmittelbar am Ufer der [[Weser]], südlich des ebenfalls zum Betrieb gehörigen ehemaligen [[Jagdschloss Veckerhagen|Jagdschlosses Veckerhagen]] (&amp;#039;&amp;#039;Habich’s Schloss&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründungsjahre ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1785 übernahm der Kasseler [[Apotheker]] Karl Wilhelm Fiedler die bis dahin „Landgräflich-Hessische“ [[Salpetersieder]]ei am Wesertor in [[Kassel]]. Dieses Datum gilt als Geburtsjahr der heutigen Farbenfabrik Habich, die damit wesentlich älter ist als die Chemieriesen [[Bayer AG|Bayer]] und [[BASF]], die 1863 bzw. 1865 gegründet wurden. 1791 übernahm der Kaufmann Georg Evert Habich, mit drei weiteren Teilhabern, den ziemlich herabgewirtschafteten Betrieb und begann mit der Anmischung von mineralischen Farben. Schon bald lobte die Medizinische Fakultät der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] die Qualität seiner Produkte wie [[Ammoniumchlorid|Salmiak]], [[Natriumsulfat|Glaubersalz]] und Farben. Die [[Anstrichmittel|Malerfarben]] – mineralisches Kasseler- und [[Braunschweigisches Grün]], Gelb, Braunrot und etwas später auch [[Berliner Blau]] und [[Wäscheblau]] – gewannen gegenüber den anderen Chemikalien wie Salmiak, [[Nitrate#Salpeter|Salpeter]] und [[Kaliumcarbonat|Pottasche]] rasch an Bedeutung, und Habich wurde für sein besonders leuchtendes Grün, Gelb und Blau bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umzug nach Veckerhagen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Veckerhagen Schloss.JPG|miniatur|Schloss (l.) und Farbenfabrik (r.) in Veckerhagen (2011)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Habich Farben Einfahrt.jpg|miniatur|Einfahrt der Farbenfabrik in Veckerhagen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Habich Farben Firmenemblem 1914.jpg|miniatur|Firmenemblem aus 1914 (Habich’s Söhne)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Habich Farben Produktion 01.jpg|miniatur|Granulatproduktion für farbige Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
1810 kaufte Habich vom damaligen König [[Jérôme Bonaparte]] von [[Königreich Westphalen|Westphalen]] für 2000 [[Reichstaler]] das 1689 erbaute Jagdschloss in Veckerhagen und die unmittelbar südlich daneben liegende und ungenutzt verfallende [[Alte Burg Veckerhagen|Alte Burg]] und begann, im Schloss und in und auf den Resten der Alten Burg Produktionsanlagen einzurichten. Wenig später übernahmen seine Söhne August Heinrich, Christian Evert und Johann Martin das Geschäft, zu dem auch noch immer Betriebe in Kassel und [[Mönchehof (Espenau)|Mönchehof]] gehörten. Nach weiterem Ausbau der Betriebsanlagen in Veckerhagen verlegten sie 1823 ihre Firma G. E. Habich’s Söhne vollständig dorthin und stellten dort Chemikalien und Farben her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Braunkohlebergbau ===&lt;br /&gt;
1834 erwarb die Firma die  [[Braunkohle]]n[[zeche]] am [[Gahrenberg]], 6 km südwestlich von Veckerhagen, erschloss diese ab 1842 mit einem 250-m-[[Stollen (Bergbau)|Stollen]] und förderte dort von 1842 bis 1970 im [[Untertagebau]] Braunkohle, die den Energiebedarf der Farbenfabrik in Veckerhagen deckte und auch Hausbrand für die Bevölkerung lieferte. Gleichzeitig wurden auch die dabei anfallende und zur Farbherstellung benötigte Schmier- oder Farbkohle abgebaut, die zur Herstellung des ab 1865 auf dem alten Burgboden getrockneten [[Kasslerbraun|Kasseler Braun]] und von [[Nussbeize]] genutzt wurde. Weltweit wurde die Beize benutzt, um Packpapier seine typische braune Farbe zu geben. Auch [[Alaun]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;erde wurde auf dem Gahrenberg gewonnen, die von Apothekern sowie zum [[Färben]] und [[Gerben]] benötigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachstumsjahre ===&lt;br /&gt;
Mit dem allmählichen [[Geschichte der Eisenbahn in Deutschland|Aufbau des Eisenbahnnetzes in Deutschland]] ab Mitte des 19. Jahrhunderts drohte dem Betrieb in Veckerhagen das Abgleiten in eine verkehrstechnische Randlage, denn ihre Produkte mussten weiterhin von dreiköpfigen [[Gespann|Pferdegespannen]] nach Kassel transportiert werden. Dieser Nachteil konnte erst 1882 behoben werden, als die [[Fulda (Fluss)|Fulda]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;brücke im 1856 an das Schienennetz angeschlossenen [[Hann. Münden]] gebaut wurde und die Waren dort zum Bahnhof gebracht werden konnten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Transport dann recht zügig auf [[Lastkraftwagen]] umgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maschinenpark und Produktpalette erweiterten sich in der Folgezeit beträchtlich. [[Kollergang|Koller]] zum Vermengen von Farbgemischen, Mühlen und [[Dampfmaschine]]n wurden aufgestellt. Im Keller des ehemaligen Schlosses entstand das [[Blei(II)-chromat|Chromgelb]], in der oberhalb der Hemelmühle gelegenen Farbenmühle, an deren Stelle nach ihrer Aufgabe der ehemalige Grillplatz „Blaue Maus“ entstand, wurde Knochenschwarz gemahlen, und das Kasseler Braun wurde auf dem Fabrikhof und dem alten Burgboden getrocknet. Im Schloss lagerten Säurefässer und Chemikalien. Der Umsatz schnellte in die Höhe. Neue Produkte, natürliche [[Erdfarbe]]n, [[Teerfarben]], [[Chrom#Verbindungen|Chrom]]- und [[Zink]]farben, [[Lack]]e wie Litholrot (ab 1910), Teerfarben, angeriebene [[Druckfarbe]]n (ab 1912) und Tapetenfarben (ab 1921), kamen ins Sortiment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1914–1945 ===&lt;br /&gt;
Ein Fabrikbrand im Jahre 1914, der große Teile der Alten Burg zerstörte, der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]], die [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Nachkriegsinflation]] und die 1929 einsetzende [[Weltwirtschaftskrise]] verursachten starke Rückschläge, aber Friedrich Habich baute den Betrieb nach dem Krieg weiter aus, mobilisierte den alten Kundenstamm in Italien und Ägypten und bediente neue Märkte in Südamerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde zwar weiter produziert, aber die Produktion kam schließlich fast zum Erliegen, denn die [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke]] richteten auf einem Teil des Firmengeländes einen Rüstungsbetrieb ein, der die Habichsche Produktion erheblich einschränkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsaufschwung und heutige Situation ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg kam die Farbenfabrik anfangs vor allem mit der Lieferung großer Mengen [[Oliv]] an die Lackfabrik [[Schramm-Lacke]] in Offenbach für die Fahrzeuge der [[Vereinigte Staaten|amerikanischen]] Besatzungstruppen wieder auf die Beine. 1955 brachte die Firma Trockenfarben auf den Markt, sowohl als anorganische Erd- und Mineralfarben, die eine große Natürlichkeit besitzen, als auch als chemische Pigmente mit auffallender Leuchtkraft, die im Restaurationsbereich, von Künstlern und beim Einfärben von [[Zement]] oder [[Beton]] benutzt werden. 1959 begann die Produktion von [[Dispersionsfarbe]]n. Im Jahre 1967 fielen die noch immer beachtlichen Reste der alten Burg einem weiteren Großbrand zum Opfer; die verbliebenen Grundmauern benutzte man zum Aufbau von neuen Werk- und Lagerhallen. 1970 kamen Rasenmarkierungsfarben für Sportfelder in das Produktangebot. 1975 wurden für die Kunststoffindustrie neue [[Flüssigfarbe]]n, Pastenfarben und [[Masterbatch|Farbgranulate]] mit einem Kunststoffanteil eingeführt. Seit 2000 sind [[Lasur|Wandlasuren]] für [[Do it yourself|Heimwerker]] im Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden von etwa 101 Mitarbeitern Malerfarben, Dispersionsfarben, Rasenmarkierungsfarben und Farbgranulate produziert. Besondere Spezialität sind Farben zum Einfärben von Kunststoffteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Braunkohlenzeche am Gahrenberg, in der 30 bis 40 Arbeiter jährlich zwischen 15.000 und 20.000&amp;amp;nbsp;[[Tonne (Einheit)|t]] abgebaut hatten, wurde nach der letzten [[Schichtarbeit|Schicht]] am 30. Oktober 1970 stillgelegt. Anschließend wurden die [[Förderanlage]]n fast vollständig abgerissen und der Stolleneingang verschlossen. Im Dezember 1970 wurde der Schornstein gesprengt und auch der letzte offene Stollen verstürzt. Das Kesselhaus, das zuletzt vom Forstbetriebshof Gahrenberg (Hessenforst) genutzt worden war, wurde im Dezember 2007, das ehemalige Steigerhaus 2008 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hna.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/wirtschaft-lokal//habichs-bringt-farbe-leben-882334.html &amp;#039;&amp;#039;Habich’s bringt Farbe ins Leben&amp;#039;&amp;#039; (HNA, 17. August 2010)]&lt;br /&gt;
* [http://www.habich.de/index.php/ueber-habich Geschichtliches auf der Website von Habich Farben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre G.E. Habich`s Söhne, Veckerhagen. Farbenfabrik auf dem Weg durch zwei Jahrhunderte.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von G. E. Habich’s Söhne, Veckerhagen, 1985&lt;br /&gt;
* Paul Adolf Kirchvogel: &amp;#039;&amp;#039;175 Jahre G. E. Habich´s Söhne Veckerhagen. Aus der Geschichte einer deutschen Farbenfabrik.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von G. E. Habich’s Söhne, Veckerhagen, 1960&lt;br /&gt;
* Friedrich Habich: &amp;#039;&amp;#039;Habich’s Fabrik in Veckerhagen und das Braunkohlenwerk am Gahrenberg.&amp;#039;&amp;#039; Heimatjahrbuch Landkreis Hofgeismar, Hofgeismar, 1929&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Landkreis Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Farbmittelhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemieunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reinhardshagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1785]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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