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	<title>Haberli - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T12:00:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haberli&amp;diff=865871&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zuebi: Einwohnerzahl aktualisiert. Quelle: https://www.nufusune.com/35908-sirnak-idil-haberli-koy-nufusu</title>
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		<updated>2026-02-04T22:52:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert. Quelle: https://www.nufusune.com/35908-sirnak-idil-haberli-koy-nufusu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Türkei&lt;br /&gt;
| Wappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 37/18/36/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 41/37/14/E&lt;br /&gt;
| Provinz            = Şırnak&lt;br /&gt;
| Landkreis          = İdil&lt;br /&gt;
| Höhe               = 950&lt;br /&gt;
| FlächeOrt          = &lt;br /&gt;
| Gliederung         = &lt;br /&gt;
| EinwohnerOrt       = 162&lt;br /&gt;
| EinwohnerOrtStand  = 2024&lt;br /&gt;
| EinwohnerOrtQuelle = [https://www.nufusune.com/35908-sirnak-idil-haberli-koy-nufusu Nufusune.com: ŞIRNAK İDİL HABERLİ KÖYÜ NÜFUSU - İl İlçe Mahalle Köy Nüfusu], abgerufen am 4. Februar 2026&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Şemun Güzel&lt;br /&gt;
| BürgermeisterStand = 2013&lt;br /&gt;
| Bürgermeistertitel = Muhtar&lt;br /&gt;
| Partei             = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = &lt;br /&gt;
| Kaymakam           = &lt;br /&gt;
| WebpräsenzKaymakam = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Beth Sbirino.jpg|mini|Haberli]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haberli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Aramäische Sprache|aramäisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beth Sbirino&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Bsorino&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Basbrine&amp;#039;&amp;#039;)  ist ein [[Aramäer (Christentum)|christlich-aramäisch]]es Dorf im Landkreis [[İdil]] in der [[Şırnak (Provinz)|Provinz Şırnak]] im Südosten der [[Türkei]] im Gebirgszug [[Tur Abdin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt zwischen [[Midyat]] und [[İdil]] und befindet sich in der Nachbarschaft zu weiteren Orten wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST= [[Midyat]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;37&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| NORD=&lt;br /&gt;
| NORDOST= [[Öğündük]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;15&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEST= [[Kloster Mor Gabriel]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;17&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OST= [[İdil]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;29&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| SUEDWEST= [[Taşköy]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;18&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| SUED= [[Sarıköy (İdil)|Sarıköy]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;3&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| SUEDOST=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Das Klima ist mediterran, im milden Winter und Frühjahr regnet es teilweise sehr viel. Die Sommer sind sehr heiß und trocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
* Den örtlichen Annalen zufolge lebten im Jahre 1167 ca. 300 Familien in Beth Sbirino.&lt;br /&gt;
* In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts gab es in Beth Sbirino 90 Familien und vier Priester.&lt;br /&gt;
* 1914/1915 zählte man in Beth Sbirino wieder rund 200 Familien, 1965 waren es noch etwa 130.&lt;br /&gt;
* Heute ist die Zahl der in Haberli lebenden Familien auf 22 gesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Haberli ist von [[Mandel]]bäumen umgeben, in seinen [[Weinberg]]en wachsen [[Weintraube]]n, außerdem werden [[Feige]]n und [[Birnen]] gezogen. Des Weiteren [[Gurken]], [[Wassermelone|Wasser-]] und [[Honigmelone]]n, sowie [[Weizen]] und sonstiges [[Getreide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Über die Ursprünge des Ortes in vorchristlicher Zeit gibt es keine Überlieferung. [[Syrische Sprache|Syrische]] Quellen geben an, dass das Christentum im ersten Jahrhundert durch den sagenhaften Apostel Addai und seinen Schüler Aggai über [[Beth Zabday]] in den [[Tur Abdin]] gelangte. Daraus lässt sich schließen, dass Beth Sbirino ungefähr um dieselbe Zeit das Christentum angenommen hat. Noch heute zeugen Ruinen von einer langen Geschichte. Im Jahr der [[Völkermord an den Assyrern|Massaker an den syrischen Christen]] des Tur Abdin 1915 flüchteten zahlreiche Bewohner der umliegenden Orte nach Beth Sbirino, da die festungsartig gebaute Kirche Mor Dodo ihnen Schutz bot.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=4mug9LrpLKcC&amp;amp;pg=RA1-PA371&amp;amp;dq=kafro&amp;amp;as_brr=3#PRA1-PA206,M1 David Gaunt, Jan Bet̲-Şawoce, Racho Donef. &amp;#039;&amp;#039;Massacres, Resistance, Protectors: Muslim-christian Relations in Eastern Anatolia During World War I&amp;#039;&amp;#039; Gorgias Press LLC, 2006] ISBN 1-59333-301-3, S. 206&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Name der Ortschaft Beth Sbirino kommt vom syrischen &amp;#039;&amp;#039;Beth Sabro&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Haus der Hoffnung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriftsteller ===&lt;br /&gt;
Beth Sbirino hat eine Reihe von Verfassern religiöser Schriften hervorgebracht. Einer davon war Yuhanon von Beth Sbirino, der 998 [[Metropolit]] des [[Tur Abdin]] war. Der [[Bischof]], der im [[Kloster Mor Gabriel]] ausgebildet wurde, hat sich um die Wiederbelebung der [[Syrisches Alphabet|Estrangelo-Schrift]] im Tur Abdin verdient gemacht. Ihre Verwendung war in Vergessenheit geraten, als er ihr mit Hilfe seiner Neffen Emanuel, Peter und Hoye zu einer Renaissance verhalf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Persönlichkeit aus Beth Sbirino ist der Priester und Gelehrte Eschayo († 1425), der eine Schule im Ort gründete. Zu seinen Werken zählen [[Hymne (Gedichtform)|Vershymnen]] auf [[Timur Lenk]] und ein [[Essay]] über den Apostel Addai. Andere berühmte Schriftsteller aus Beth Sbirino sind Kaume, [[Patriarch]] des Tur Abdin († 1454), der eine [[Anaphora]] (Hochgebet) und einen Essay verfasste, und [[Raban Malke Sako]] († 1490), von dem außer zahlreichen Essays auch zwei lange Vershymnen auf die Jungfrau Maria stammen.&lt;br /&gt;
Eschayos Sohn, [[Raban Yeshu]] († 1492) schrieb 40 Essays zum Gedächtnis der Heiligen sowie andere Vershymnen. Nach Patriarch [[Afrem Barsaumo]] hat [[Raban Aday]] von Beth Sbirino die Chronik der Welt von [[Bar Hebräus]] um 1500 vervollständigt. Er schrieb auch die Biographien der Patriarchen zwischen 1285 und 1492. Darüber hinaus beschrieb er den Feldzug der [[Mongolen]] gegen Amid (heute [[Diyarbakır]]). Die Chronik umfasst die Ereignisse zwischen 1394 und 1492 und ist 1790 erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yuhanon († 1729), Sohn des Kardasch, verfasste zwei liturgische Vershymnen und beschrieb die Plünderungen, die das Tur Abdin 1714 erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalligraphen ===&lt;br /&gt;
Die [[Kalligrafie|Kalligraphen]] von Beth Sbirino sind bekannt durch die Ausstattung der Kirchen des [[Tur Abdin]]. Zu ihnen zählen Metropolit Yuhanon  (998–1034), der Chefkalligraph [[Raban Amanuel]] (1041) und sein Bruder [[Raban Petrus]], der Maler [[Raban Hoye]], Sohn des Loozer von Sobo (1133), Raban Petrus (1201), der Sohn des Abulfarach von Beth aus der Familie Sobo, Raban Abrohom (1465–1512), Sohn des Behnam Zanbur, Raban Gabriel (1474) Sohn des Yeshu, sowie Metropolit Garib (1589–1592).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kalligraph Markus aus Beth Sbirino schuf 1853 ein Fenkhito (liturgisches Buch) für das Dorf [[Midun]] und 1864 ein [[Evangeliar]], das heute noch in Verwendung ist. Der aus Beth Sbirino stammende Bischof Saliba (1853–1885) ist der letzte Kalligraph aus Beth Sbirino. Von ihm stammen die Evangeliare vieler Kirchen des [[Tur Abdin]], z.&amp;amp;nbsp;B. des Klosters [[Kloster Mor Gabriel|Mor Gabriel]], von [[Qanaq]], [[Dibek|Badibe]], [[Günyurdu|Marbobo]] und der Mor Schmuni-Kirche in [[Midyat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Es gibt in Beth Sbirino 25 Kirchen. Die Hauptkirche ist [[Mor Dodo]] geweiht. Sie wurde im 6. Jahrhundert errichtet und im Jahre 1199 einer umfassenden Renovierung unterzogen. Die Kirchen [[Mor Sarkis]] und [[Mor Bakus]] sind 1191 in ihrer Bausubstanz saniert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helga Anschütz]]: Die syrischen Christen vom Turabdin. Eine altchristliche Bevölkerungsgruppe zwischen Beharrung, Stagnation und Auflösung. Würzburg 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bsorino.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=47:die-geschichte-bsorinos&amp;amp;catid=35:geschichte&amp;amp;Itemid=57 Geschichte Beth Sbirinos auf der Homepage des Bsorino-Sare-Vereins]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften im Landkreis İdil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tur Abdin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zuebi</name></author>
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