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	<title>Habeas Corpus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Trollflöjten: /* Geschichte */ tK: keine Fettschrift im Fließtext, das Lemma wird grds überhaupt nicht weiter ausgezeichnet (nur sparsame Auszeichnung kann den Zweck erfüllen), vgl WP:TYP</title>
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		<updated>2026-03-05T13:26:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; tK: keine Fettschrift im Fließtext, das Lemma wird grds überhaupt nicht weiter ausgezeichnet (nur sparsame Auszeichnung kann den Zweck erfüllen), vgl &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:TYP&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:TYP (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:TYP&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Rechtsakt; zum Film siehe [[Laurel und Hardy: Habeas Corpus]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Habeas Corpus}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englische Aussprache {{IPA-Phon|heɪbiːəs ˈkɔːpəs}}; {{laS}} in der Bedeutung: „Du sollst/mögest den Körper (zur Verfügung) haben (bzw. halten).“) bezeichnet im [[Common Law]] das Recht jedes Verhafteten auf [[Haftprüfung]] durch ein Gericht, womit er sich vor willkürlichem Freiheitsentzug schützen kann. Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|writ of}} {{lang|la|habeas corpus}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war im englischen Recht die gerichtliche Anordnung an die [[Staatsgewalt]], einen Verhafteten vor das Gericht zu bringen, damit dieses die Rechtmäßigkeit seiner Verhaftung überprüfen konnte. Als Teil der routinemäßig verwendeten Formulierung dieser Haftprüfungsanweisung wurden die Worte „habeas corpus“ namengebend für den &amp;#039;&amp;#039;Habeas Corpus Act&amp;#039;&amp;#039; von 1679.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ra.smixx.de/media/files/Habeas-Corpus-Act-1679.pdf Habeas Corpus Act von 1679]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser findet unter anderem in England und Wales sowie in etwas gewandelter Bedeutung in den Vereinigten Staaten Anwendung. Er fordert, dass ein Beschuldigter innerhalb kurzer Zeit einem Richter vorzuführen ist, und verbietet die wiederholte Verhaftung wegen desselben Delikts. Eine Inhaftierung ohne Rechtsgang ist somit ausgeschlossen. Im [[Recht der Vereinigten Staaten]] ist er ein Instrument, um die Freilassung einer Person aus rechtswidriger Haft zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Karen L. Schultz | Titel=Habeas Corpus | Sammelwerk=[[American Jurisprudence]] | Auflage=2. | Band=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das [[Rechtsinstitut]] stammt aus dem mittelalterlichen [[Common Law]]. Habeas Corpus waren im [[Mittelalter]] in [[England]] die einleitenden Worte von [[Haftprüfung]]sanweisungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.legislation.gov.uk/aep/Cha2/31/2/data.pdf | title=Habeas Corpus Act 1679 | language=en | format=PDF; 428&amp;amp;nbsp;kB | publisher=[[The National Archives]] | accessdate=2013-10-04 | quote=… after Service of Habeas Corpus, with the Exception of …}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den &amp;#039;&amp;#039;Habeas Corpus Act&amp;#039;&amp;#039; wurde aus den beiden Worten ein Begriff für das Recht Verhafteter auf unverzügliche Haftprüfung vor [[Gericht]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/magazine/4329839.stm | title=A brief history of habeas corpus | language=en | publisher=[[British Broadcasting Corporation]] | date=2005-03-09 | accessdate=2013-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lange nach der [[Magna Carta]] und kurz vor der [[Bill of Rights (England)|Bill of Rights]] war dieses [[Gesetz]] im Jahr 1679 ein historischer Schritt zum [[Rechtsstaat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen England galt es als Vorrecht des Königs, durch seine Justizbeamten, die in den [[Shire (Verwaltungseinheit)|Shires]] tätigen [[Sheriff]]s, Personen festnehmen zu lassen. Der Verhaftete konnte daraufhin beantragen, vor ein Gericht gebracht zu werden, damit dieses die Rechtmäßigkeit der Verhaftung prüfte. Die vom königlichen Gericht auf diesen Antrag hin an den Sheriff ergehenden Befehle, den Gefangenen zum Gericht zu bringen, begannen je nach Untersuchungsgrund mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|habeas corpus ad subjiciendum}}&amp;#039;&amp;#039; – du sollst den Körper bringen, um ihn zum Gegenstand (einer Befragung, einer Anklage) zu machen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|habeas corpus ad testificandum}}&amp;#039;&amp;#039; – du sollst den Körper bringen, um ein Zeugnis zu erlangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Habeas&amp;#039;&amp;#039; ist die 2. Person Singular Konjunktiv Aktiv von &amp;#039;&amp;#039;habere&amp;#039;&amp;#039; (haben, in diesem Fall: bringen), &amp;#039;&amp;#039;Corpus&amp;#039;&amp;#039; (Körper) steht im Akkusativ Singular. Mit den Worten „Praecipimus tibi quod corpus X. in prisona nostra sub custodia tua detentum … habeas coram nobis“ („Wir befehlen dir, dass du den Körper des X., der in unserem Gefängnis unter deiner Obhut festgehalten wird, vor uns bringen mögest“) weist das Gericht im Namen des Königs (=„Wir“) einen Vollzugsbeamten an, den Inhaftierten vor das Gericht zu bringen. Diese Anweisung nennt man im Englischen &amp;#039;&amp;#039;[[writ]] of habeas corpus&amp;#039;&amp;#039;, der Antrag des Inhaftierten oder seines juristischen Vertreters auf Haftprüfung heißt dementsprechend &amp;#039;&amp;#039;petition for a writ of habeas corpus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In England missbrauchte [[Karl I. (England)|Karl I.]] Haftbefehle, indem er von wohlhabenden Bürgern Zahlungen erpresste mit der Androhung, sie bei Verweigerung der Zahlungen einsperren zu lassen. Trotz der 1628 durch das Parlament gegen diese Praxis erlassenen &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|[[Petition of Right]]}}&amp;#039;&amp;#039; verfiel der König bald wieder darauf. 1641 musste Karl, der wegen eines Aufstands von Schotten und Iren in Geldnot war, einem neuerlichen Erlass des Parlaments zustimmen, der Verhaftungen nur noch mit angemessener Begründung zuließ. Nach dem [[Englischer Bürgerkrieg|englischen Bürgerkrieg]] (1642–1649), der in der Hinrichtung Karls I. gipfelte, und dem [[Commonwealth of England|Commonwealth]]-Regime unter [[Oliver Cromwell]] (1649–1660) kam [[Karl II. (England)|Karl II.]] an die Macht. Auch dieser König griff bald wieder die Praxis der willkürlichen Festnahmen auf, wobei er Gegner zumeist in Gebiete außerhalb Englands bringen ließ, in denen diese Einschränkungen nicht galten. Am 27. Mai 1679, während einer Schwächeperiode seiner Herrschaft, sah sich Karl II. gezwungen, den von beiden Kammern des englischen Parlaments beschlossenen &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Habeas Corpus Amendment Act}}&amp;#039;&amp;#039; zu unterzeichnen, der eine Verschärfung der bisherigen Regelung bedeutete. Legte der Inhaftierte einen &amp;#039;&amp;#039;writ of habeas corpus&amp;#039;&amp;#039; vor, so konnte der König bzw. der Sheriff diesen Antrag nun nicht mehr durch die Ausstellung eines Haftbefehls niederschlagen oder die Haftprüfung verzögern. Der Inhaftierte musste innerhalb von drei Tagen (bzw. bei größerer Entfernung vom Gerichtsort zehn oder zwanzig Tagen) einem Richter vorgeführt werden und durfte unter keinen Umständen außer Landes gebracht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=… that whensoever any person or persons shall bring any &amp;#039;&amp;#039;habeas corpus&amp;#039;&amp;#039; directed to any sheriff … that the said officer … shall within three days … bring or cause to be brung the body of the party so committed … before the lord chancellor … or the judges or barons of the said court from whence the said writ shall issue, unless the commitment of the said party be in any place beyond the distance of twenty miles from the place … where such court … is or shall be residing, and if beyond the distance of twenty miles and not above one hundred miles then within the space of ten days of such delivery and not longer …&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=… dass, wann immer irgendeine Person oder irgendwelche Personen einen an irgendeinen Sheriff gerichteten &amp;#039;&amp;#039;habeas corpus&amp;#039;&amp;#039; vorbringen, dass dann der besagte Beamte innerhalb von drei Tagen den Körper der festgehaltenen Partei vor den Lordkanzler oder die Richter oder Barone des besagten Gerichtes, von dem dieser &amp;#039;&amp;#039;writ&amp;#039;&amp;#039; ausgegangen ist, bringe oder bringen lasse, es sei denn die Inhaftierung der besagten Partei sei über 20 Meilen entfernt von dem Ort an dem dieses Gericht … sitzt oder sitzen wird, und wenn jenseits der Entfernung von 20 Meilen und nicht über 100 Meilen, dann innerhalb von 10 Tagen von der Vorlage (des &amp;#039;&amp;#039;writs&amp;#039;&amp;#039;) und nicht länger …&lt;br /&gt;
 |Autor=Habeas Corpus Act 1679&lt;br /&gt;
 |Quelle=zitiert nach [http://press-pubs.uchicago.edu/founders/documents/a1_9_2s2.html The Founders’ Constitution, University of Chicago]&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um dem &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Habeas Corpus Act}}&amp;#039;&amp;#039; größeres Gewicht zu verleihen, wurden Beamte für den Fall der Missachtung mit empfindlichen Geldstrafen bedroht. Das „Gesetz zur besseren Sicherstellung der Freiheit der Untertanen“ (&amp;#039;&amp;#039;act for the better securing the liberty of the subject&amp;#039;&amp;#039;, so der offizielle Titel) schützte dadurch die Untertanen vor willkürlicher Verhaftung und ging als eine der zentralen Freiheitsgarantien des Bürgers gegenüber der Staatsgewalt in die moderne Rechtsordnung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfassung der Vereinigten Staaten ==&lt;br /&gt;
In der [[Verfassung der USA]] wurde 1789 festgeschrieben, dass das Recht auf richterliche Haftprüfung nur im Falle eines Aufstandes oder einer Invasion vorübergehend ausgesetzt werden kann, wenn die öffentliche Sicherheit dies erfordert. [[Abraham Lincoln]] machte während des [[Sezessionskrieg]]es davon Gebrauch, um Südstaatensoldaten auch ohne den Nachweis konkreter Gewaltakte als Kriegsgefangene festhalten zu können. Im Jahre 2006 wurde unter [[George W. Bush]] dieses Recht für als „[[Ungesetzlicher Kombattant|ungesetzliche Kombattanten]]“ eingestufte Nicht-US-Bürger durch den Kongress abgeschafft, wobei diese Einstufung im freien Ermessen der Regierungsbehörden lag und kein Einspruch dagegen möglich war.&amp;lt;ref&amp;gt;Einige Gerichtsentscheidungen zum Thema sind in dem Artikel {{Webarchiv|url=http://www.lectlaw.com/def/h001.htm |wayback=20100804004538 |text=&amp;#039;&amp;#039;Habeas Corpus&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-05-23 00:05:57 InternetArchiveBot }} der Lectric Law Library&amp;#039;s Lexicon aufgeführt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Abschaffung sollte den [[Gefangenenlager der Guantanamo Bay Naval Base|Häftlingen von Guantánamo]] eine gerichtliche Prüfung ihrer Inhaftierung verweigern, betraf allerdings potentiell sämtliche Ausländer. Nachdem der Versuch einer Wiedereinführung 2007 bereits im Senat gescheitert war, wurde die Regelung am 12.&amp;amp;nbsp;Juni 2008 vom [[Oberster Gerichtshof der Vereinigten Staaten|Supreme Court]] in der Entscheidung [[Boumediene v. Bush]] für verfassungswidrig erklärt, so dass auch terrorverdächtigen Ausländern das Recht zusteht, vor zivilen Gerichten die Rechtmäßigkeit ihrer Inhaftierung prüfen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,559350,00.html &amp;#039;&amp;#039;Grundsatzentscheidung – Bush rüffelt Richter für Guantanamo-Urteil&amp;#039;&amp;#039;] in Spiegel Online vom 12. Juni 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2011 unterzeichnete Präsident [[Barack Obama]] das &amp;#039;&amp;#039;Nationale Verteidigungsbevollmächtigungsgesetz für das Fiskaljahr 2012&amp;#039;&amp;#039; ([[National Defense Authorization Act for Fiscal Year 2012|NDAA]]) „mit ernsthaften Bedenken“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=https://www.washingtonpost.com/politics/obama-signs-defense-bill-pledges-to-maintain-legal-rights-of-terror-suspects/2011/12/31/gIQATzbkSP_story.html | title=Obama signs defense bill, pledges to maintain legal rights of terror suspects | publisher=Washington Post | accessdate=2011-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es erlaubt die Festnahme von Personen unter Terrorverdacht durch das Militär und eine Haft unbegrenzter Dauer in Militärgefängnissen ohne Gerichtsverfahren, Rechtsbeistand oder Berufungsmöglichkeit. Eine Verbringung ins Ausland oder die Übergabe an ausländische Rechtsträger ist möglich. Festnahmen auf dem Boden der USA sowie von US-amerikanischen Bürgern sollen durch nicht-militärische Kräfte erfolgen. Neben zahlreichen nationalen und internationalen Medien&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv | text=&amp;#039;&amp;#039;Commentary: trampling the bill of rights in defense&amp;#039;s name.&amp;#039;&amp;#039; | url=http://www.kansascity.com/2011/12/14/3315738/commentary-trampling-the-bill.html | wayback=20120106111552 }}, The Kansas City Star, 14. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;C. McGreal: [https://www.theguardian.com/world/2011/dec/15/americans-face-guantanamo-detention-obama &amp;#039;&amp;#039;Military given go-ahead to detain US terrorist suspects without trial&amp;#039;&amp;#039;], The Guardian, 14. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;D. Parvaz: [http://www.aljazeera.com/indepth/features/2011/12/201112773810926474.html &amp;#039;&amp;#039;US lawmakers legalise indefinite detention&amp;#039;&amp;#039;], Al Jazeera, 16. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ilya Kramnik: {{Webarchiv | text=&amp;#039;&amp;#039;New US Defense Act curtails liberties not military spending&amp;#039;&amp;#039; | url=https://sputniknews.com/voiceofrussia/2011/12/28/63042894/ | wayback=20171115015253 }}, Voice of Russia, 28. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A. Rosenthal: [http://loyalopposition.blogs.nytimes.com/2011/11/30/president-obama-veto-the-defense-authorization-act/ &amp;#039;&amp;#039;President Obama: Veto the Defense Authorization Act&amp;#039;&amp;#039;], The New York Times, 30. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Barry Grey, Tom Carter: [http://www.wsws.org/articles/2011/dec2011/ndaa-d27.shtml &amp;#039;&amp;#039;The Nation and the National Defense Authorization Act&amp;#039;&amp;#039;], World Socialist Web Site, 27. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;E. D. Kain: [http://www.forbes.com/sites/erikkain/2011/12/05/the-national-defense-authorization-act-is-the-greatest-threat-to-civil-liberties-americans-face/ &amp;#039;&amp;#039;The National Defense Authorization Act is the Greatest Threat to Civil Liberties Americans Face&amp;#039;&amp;#039;]. In: Forbes. 5. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; kritisieren unter anderem die [[ACLU|Amerikanische Bürgerrechtsunion]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;aclu1&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | url=http://www.aclu.org/national-security/president-obama-signs-indefinite-detention-bill-law | title=Obama Signs NDAA | publisher=ACLU | date=2011-12-31 | accessdate=2011-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie die US-amerikanische Sektion von [[Amnesty International]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.amnestyusa.org/news/press-releases/trust-me-is-not-enough-of-a-safeguard-says-amnesty-international-as-president-obama-signs-the-ndaa-i | title=&amp;quot;Trust me&amp;quot; is not enough of a safeguard, says Amnesty International, as President Obama signs the NDAA into law | date=2012-01-01 | accessdate=2012-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das Gesetz scharf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in deutschsprachigen Ländern und im europäischen Recht ==&lt;br /&gt;
In Deutschland werden die „Habeas-Corpus-Garantien“ von {{Art.|104|gg|juris}} des [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetzes]] gesichert, in dem es heißt: „Über die Zulässigkeit und Fortdauer einer Freiheitsentziehung hat nur der Richter zu entscheiden. Bei jeder nicht auf richterlicher Anordnung beruhenden Freiheitsentziehung ist unverzüglich eine richterliche Entscheidung herbeizuführen. Die Polizei darf aus eigener Machtvollkommenheit niemanden länger als bis zum Ende des Tages nach dem Ergreifen in eigenem Gewahrsam halten.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Rudolf Weber-Fas]] | Titel=Der Verfassungsstaat des Grundgesetzes | Verlag=[[Mohr Siebeck Verlag|Mohr Siebeck]] | Datum=2002 | ISBN=3-16-147758-8 | Seiten=87 | Online=[http://books.google.de/books?id=BT5rbb6KrRsC&amp;amp;pg=PA87#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=true Google Books] | Abruf=2013-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die „Habeas-Corpus-Rechte“ waren schon in die [[Weimarer Verfassung]] aufgenommen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Peter Unruh | Titel=Der Verfassungsbegriff des Grundgesetzes | Verlag=Mohr Siebeck | Datum=2002 | ISBN=3-16-147696-4 | Seiten=307 | Online=[http://books.google.de/books?id=DgxY3aL9yLoC&amp;amp;pg=PA307#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=true Google Books] | Abruf=2013-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz legt {{Art.|31|BV|ch}} der [[Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft|Bundesverfassung]] fest, dass jede Person, die in Untersuchungshaft genommen wird, unverzüglich einem Richter vorgeführt werden muss. {{Art.|224|StPO|ch}} der Strafprozessordnung konkretisiert die Frist, sie beträgt 48 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich unterliegt eine Untersuchungshaft, die 14 Tage übersteigt, dem Richtervorbehalt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/99/Seite.991321.html &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungshaft&amp;#039;&amp;#039;] auf help.gv.at – Abgerufen am 29. September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europäische Menschenrechtskonvention]] stuft das Recht auf Schutz vor willkürlicher Inhaftierung in {{Art.|5|0.101|ch}} als [[Menschenrecht]] ein. Insbesondere ist die Praxis des [[Verschwindenlassen]]s von Personen (engl. &amp;#039;&amp;#039;Forced Disappearance&amp;#039;&amp;#039;) im [[Rom-Statut]] [[Völkerrecht|völkerrechtlich]] als [[Verbrechen gegen die Menschlichkeit]] definiert. Es bildet damit eine Rechtsnorm für die Rechtsprechung des [[Internationaler Strafgerichtshof|Internationalen Strafgerichtshofs]] in [[Den Haag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Karen L. Schultz&lt;br /&gt;
 | Titel=Habeas Corpus&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=[[American Jurisprudence]]&lt;br /&gt;
 | Auflage=2.&lt;br /&gt;
 | Band=39&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Habeas Corpus Act|lang=en}}&lt;br /&gt;
* [http://ra.smixx.de/media/files/Habeas-Corpus-Act-1679.pdf Übersetzung des Habeas Corpus Act auf privater Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|LCCN=sh/85/58149|REMARK={{GND|4158647-5}} für die Habeas-corpus-Akte von 1679.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Rechtsquelle (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte des Mittelalters (England)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte der Frühen Neuzeit (England und Wales)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verfassungsgeschichte (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrechtsgeschichte des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Menschenrechte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrechtsgeschichte der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prozessrechtsgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trollflöjten</name></author>
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