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	<title>Habaner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T06:51:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Habaner&amp;diff=324516&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: typografische Anführungszeichen korrigiert</title>
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		<updated>2025-09-28T13:00:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hebaner Keramik1.jpg|mini|hochkant|[[Habaner-Fayence]]]]&lt;br /&gt;
Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Habaner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Umschreibung für die ab Mitte des 16. Jahrhunderts in die [[Slowakei]] eingewanderten [[Hutterer]]. Nach der [[Rekatholisierung]] der Slowakei im 18. Jahrhundert bezeichnete der Begriff jene katholisierten Hutterer, die noch auf den ehemals hutterischen [[Bruderhof (Hutterer)|Bruderhöfen]] lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Habanerhof Mähren.jpg|mini|hochkant|Mährischer Habanerhof]]&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Habaner&amp;#039;&amp;#039; (slowakisch: &amp;#039;&amp;#039;habáni&amp;#039;&amp;#039;; ungarisch: &amp;#039;&amp;#039;habánerek&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;habánusok&amp;#039;&amp;#039;; vgl. französisch: &amp;#039;&amp;#039;les habans&amp;#039;&amp;#039;) geht wahrscheinlich auf das [[hebräische Sprache|hebräische]] &amp;#039;&amp;#039;ha-banim&amp;#039;&amp;#039; (etwa: &amp;#039;&amp;#039;die Kinder [Gottes]&amp;#039;&amp;#039;) zurück. Die Vertreter der Täuferbewegung bezeichneten sich in den ersten Jahren ihres Bestehens selber nicht als &amp;#039;&amp;#039;[[Täufer]]&amp;#039;&amp;#039; oder gar &amp;#039;&amp;#039;Wiedertäufer&amp;#039;&amp;#039;. Sie hielten sich bei ihren Selbstbezeichnungen vor allem an biblische Vorgaben. Sehr gebräuchlich war in diesem Zusammenhang die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Kinder Gottes&amp;#039;&amp;#039; wie es auch auf der Titelseite der [[Schleitheimer Artikel]] benutzt wurde (&amp;#039;&amp;#039;Brüderliche Vereinigung etlicher Kinder Gottes, sieben Artikel betreffend&amp;#039;&amp;#039;). Aus &amp;#039;&amp;#039;ha-banim&amp;#039;&amp;#039; wurde dann im slowakischen Umfeld die volkstümliche Benennung &amp;#039;&amp;#039;habáni&amp;#039;&amp;#039;, die dann von dort als &amp;#039;&amp;#039;Habaner&amp;#039;&amp;#039; ins Deutsche kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Erklärung des Begriffs geht von dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Haushabe&amp;#039;&amp;#039; für die hutterischen Bruderhöfe aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sobotište, habánska zvonica.jpg|mini|hochkant|Hutterische Kirche in [[Sobotište]]/Sobotischt in der Westslowakei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hutterer bilden bis heute eine Denomination der [[Radikale Reformation|radikal-reformatorischen]] [[Täuferbewegung]]. Im 16. und 17. Jahrhundert siedelten sich die nach [[Jakob Hutter]] benannten Täufer auf ihrer [[Flucht]] vor Verfolgung aus Deutschland und der Schweiz vor allem in [[Südmähren]] und in der [[Westslowakei]] an. Im Jahr 1539 war die Vertreibung aus Niederösterreich, wobei Gemeinden wie [[Eggenburg]], [[Drasenhofen]] oder [[Steinebrunn (Gemeinde Drasenhofen)|Steinebrunn]] aufgelöst wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Nömuseum|kunst|habaner-keramik|Habaner Keramik (1691)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders nach Beginn der [[Gegenreformation]] in Mähren im Jahr 1622 übersiedelten schließlich mehrere tausend Hutterer in die damals noch zu [[Ungarn]] gehörende Slowakei. Hier lebten und arbeiteten sie in meist geschlossenen kommunitären Gemeinden (Bruderhöfe oder „Haushaben“ genannt). Durch ihre [[handwerk]]lichen Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich des [[Weinbau]]s und der [[Pharmazie]] hatten sie großen Einfluss auf ihre Umgebung. Auch die von den Hutterern produzierte Töpferware fand als sog. [[Habaner-Fayence]]n großen Absatz. Für die in der Slowakei siedelnden Hutterer bürgerte sich im umgebenden slowakischen Umfeld bald der Begriff Habaner ein. Auch nach der gewaltsam durchgeführten Rekatholisierung der Slowakei Mitte des 18. Jahrhunderts blieb der Begriff für die ehemals hutterischen und nun katholischen Bewohner der Bruderhöfe bestehen. Zum Teil bestanden die genossenschaftlichem Strukturen der Bruderhöfe weiter. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts fanden sich einzelne deutschsprachige Habaner in der Westslowakei. Dennoch waren die Habaner bis Mitte des 20. Jahrhunderts weitgehend slawisiert. Noch heute lebt der Begriff in Form der ehemals von den Hutterern produzierten Habaner Fayencen weiter. Auch unter den nach Nordamerika ausgewanderten Hutterern berufen sich viele auf die aus der Slowakei stammende habanische Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Siebenbürgen ===&lt;br /&gt;
1621 siedelten sich [[Hutterer]] in [[Vințu de Jos |Winz (Vințu de Jos)]] an, wo sie einen [[Bruderhof (Hutterer)|Bruderhof]] aufbauten, der bis zur Rekatholisierung Mitte des 18. Jahrhunderts Bestand hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GAMEO|A45682.html|Alwinz (Transylvania, Romania)|Autor=Robert Friedmann}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jene Hutterer oder Habaner, die nach Siebenbürgen flüchteten und sich zwischen 1621 und 1623 in Winz niederließen, gaben der Töpferkunst in der Gegend einen beachtlichen Auftrieb.&amp;lt;ref name= LT&amp;gt;{{Internetquelle |autor= Magdalena Vaida |titel= De vorbă cu prof. dr. Loredana Tomșa, despre „limbajul albastrului” în Transilvania (Im Gespräch mit Prof. Dr. Loredana Tomșa über „die Sprache der Farbe Blau“ in Siebenbürgen) |werk= dejulmeu.ro |datum= 1. März 2017 |sprache= ro |url= https://dejulmeu.ro/index.php/2017/03/01/de-vorba-cu-prof-dr-loredana-tomsa-despre-limbajul-albastrului-in-transilvania/ |abruf= 25. September 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So erreichte sie bei den [[Siebenbürger Sachsen]] im 18. Jh. einen Höhepunkt, als die sächsischen Töpferwerkstätten aus [[Saschiz |Keisd]], [[Kirchberg (Kreis Sibiu) |Kirchberg]] und [[Drăușeni |Draas]] eine beachtliche Entwicklung durchmachten.&amp;lt;ref name= LT/&amp;gt; Die sich von Winz aus verbreitete, auf kobaltblauem Hintergrund gravierte Keramik der Hutterer bereicherte nicht nur die Formen und dekorativen Motive der regionalen Werkstätten, sondern führte sogar das Keramikobjekt als Element der Innendekoration erst ein.&amp;lt;ref name= LT/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* M. Pfister: &amp;#039;&amp;#039;Über die Habaner und ihre Siedlungsgebiete in der ČSSR&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Habaner Fayencen 1590-1730&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Keramik aus der Tschechoslowakei&amp;#039;&amp;#039;. Kantonales Amt für Wirtschafts- und Kulturausstellungen im Kornhaus Bern u. a., Bern 1986, S. 4–6.&lt;br /&gt;
* Theodor Brückler: &amp;#039;&amp;#039;Täufer - Hutterer - Habaner. Geschichte, Siedlungen, Keramik in Südmähren, Westslowakei und Böhmen&amp;#039;&amp;#039;. Beiträger Alena Kalinová, Brigitte Fassbinder-Brückler u.&amp;amp;nbsp;a. Berger, Horn 2004 {{falsche ISBN|3-901693-01-10}}, Reihe: Forschungen aus dem [[Stadtmuseum Alte Hofmühle]] Hollabrunn, Sonderband, Ausstellungskatalog.&lt;br /&gt;
* Imre Katona: &amp;#039;&amp;#039;A habán kerámia Magyarországon.&amp;#039;&amp;#039; Képzömüvészeti Alap Kiadóvállalata, Budapest 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{GAMEO|habaner|Habáner|Autor=Robert Friedmann}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Ondrej Pöss |url=https://web.archive.org/web/20160304071117/https://www.geocities.ws/karpatenblatt/november6.html |titel=Die Habaner in der Slowakei |werk=Karpatenblatt |datum=2000-11 |abruf=2025-07-06}}&lt;br /&gt;
* Maria H. Krisztinkovich: &amp;#039;&amp;#039;Wiedertäufer und Arianer im Karpatenraum.&amp;#039;&amp;#039; Ungarn-Jahrbuch 1971 ([https://epa.oszk.hu/01500/01536/00003/pdf/UJ_1971_050-068.pdf oszk.hu] [PDF]; mit zahlr. Literaturangaben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7515025-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täuferbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische christliche Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramikkunst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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