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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Haarkutikula</id>
	<title>Haarkutikula - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:24:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haarkutikula&amp;diff=1158577&amp;oldid=prev</id>
		<title>31.142.77.34: Tippfehler</title>
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		<updated>2022-09-07T14:17:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Human_hair_1.png|mini|Die Oberfläche eines menschlichen Haares unter dem [[Rasterelektronenmikroskop|Mikroskop]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Human_hair_2.png|mini|Bei hoher Vergrößerung wird die Schuppenschicht sichtbar.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haarkutikula&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cuticula&amp;#039;&amp;#039;), auch äußere Schuppenschicht genannt, ist die äußere Rindenschicht des [[Haar]]es und bestehend aus übereinandergreifenden [[Zelle (Biologie)|Zellen]], die über dem Haarmark (&amp;#039;&amp;#039;Cortex pilii&amp;#039;&amp;#039;) liegen. Die 4–5&amp;amp;nbsp;µm dicke Cuticula ist für den Schutz des Haares vor physikalischen und chemischen Beeinflussungen (Licht, kosmetische Behandlung etc.) verantwortlich. Sie teilt sich in eine stark [[cystein]]haltige (25–30 %), [[proteolyse]]stabile Exocuticula und eine proteolyseempfindliche Endocuticula. Sie besteht aus 6–10 solcher Zelllagen und ist mit der [[Scheidenkutikula]] – eine der drei Lagen der inneren [[Wurzelscheide]]n – zahnartig verbunden. Während des [[Haarwachstum]]s gleiten die Haarkutikula und die Scheidenkutikula gemeinsam mit dem inneren Anteil der epithelialen Wurzelscheide an deren äußeren Anteil entlang bis zum [[Haartrichter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Pilze]] (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Trichophyton rubrum]]&amp;#039;&amp;#039;) bzw. durch Präparate wie Thioglykolsäure-Derivate (in Dauerwellepräparaten) und [[Sulfate]] (in [[Epilation|Depilatoren]]) kommt es zu einer Auflösung (Einweichung) der Haarkutikula (sog. [[Keratolyse]]). Daher wird die Schuppenschicht als [[Indikator (Medizin)|Indikator]] des Gesundheitszustandes des Haares herangezogen. Beim gesunden Haar liegt die Schuppenschicht flach an und ergibt so eine glatte, durchscheinende Oberfläche. Das Licht wird optimal reflektiert und ergibt so den gesunden Glanz des Haares.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cuticula hat in der [[Rechtsmedizin|Rechts-]] und [[Umweltmedizin]] große Bedeutung, zumal bestimmte Stoffe, wie beispielsweise [[Schwermetall]]e, in ihr in höherer [[Konzentration (Chemie)|Konzentration]] nachgewiesen werden können als in der [[Haarrinde]] (Cortex). Jedoch rufen kosmetische Behandlungen [[Morphologie (Biologie)|morphologische]], physikalische und chemische Veränderungen am Haar hervor, indem sie die Cuticula und den Cortex schädigen, aber auch zu Konzentrationsverlusten an eingelagerten Substanzen infolge von [[Chemische Stabilität|Instabilitäten]] der [[Molekül]]e gegen einige chemische Mittel ([[Wasserstoffperoxid]], [[Ammoniak]]) und Strukturveränderungen der Haarfasern sowie verringerter Aufnahmefähigkeiten der geschädigten Haarfasern für Substanzen führen. So wurde beispielsweise nachgewiesen, dass nach Bleichen und Dauerwellenbehandlung die Konzentration an [[Morphin]], Monoacetylmorphin und [[Kokain]] abnimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Pötsch, G. Skopp: &amp;#039;&amp;#039;Stability of opiates in hair fibers after exposure to cosmetic treatment.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Forensic Science International.&amp;#039;&amp;#039; 81, 1996, S. 95–102.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem sind die eingelagerten Wirkstoffmengen noch deutlich nachweisbar.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Röhrich, S. Zorntlein, L. Pötsch, G. Skopp, J. Becker: &amp;#039;&amp;#039;Effect of the shampoo Ultra Clean on drug concentrations in human hair.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Int. J. Legal Medicine.&amp;#039;&amp;#039; 113, S. 102–106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilfried Meyer, Gregor Hülmann, Helga Seger: &amp;#039;&amp;#039;REM-Atlas zur Haarkutikulastruktur mitteleuropäischer Säugetiere.&amp;#039;&amp;#039; M. &amp;amp; H. Schaper Verlag, 2002, ISBN 3-7944-0200-6.&lt;br /&gt;
* S. Berg: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Gewinnung und Bewertung von Befunden in der forensischen Haaruntersuchung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International Journal of Legal Medicine.&amp;#039;&amp;#039; {{ISSN|0937-9827}}, S. 531–545.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperbehaarung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Histologie der Haut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>31.142.77.34</name></author>
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