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	<title>Haard - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T11:09:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haard&amp;diff=141586&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Grammatik; fehlendes Wort eingefügt</title>
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		<updated>2025-12-09T21:10:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik; fehlendes Wort eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem nordrhein-westfälischen Waldgebiet Haard. Für den Ortsteil von Nüdlingen (Unterfranken, Bayern) siehe [[Haard (Nüdlingen)]]. Für ähnliche Namen siehe [[Hardt]] (Begriffsklärung).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME= &lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD= Haard Naturraumkarte.png&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Karte der Haard mit Bergen, Gewässern und Zechenstandorten&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH= [[Kreis Recklinghausen]], [[Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH= [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Bundesanstalt für Landeskunde]], [[Bundesamt für Naturschutz|BfN]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE= [[Halterner Berge]], [[Westmünsterland]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ= Teil der&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= [[Stimberg]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 156.9&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51/40/45/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 7/13/25/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE=10&lt;br /&gt;
|POSKARTE= Deutschland NRW Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=55&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine etwa 55&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rvr.ruhr/themen/oekologie-umwelt/karte-waelder/orte-detailansicht-waldgebiete/news/die-haard-kreis-recklinghausen/ Die Haard] auf der Website des RVR Regionalverband Ruhr&amp;lt;/ref&amp;gt; große und bis {{Höhe|156.9|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}} hoch gelegene [[Hügelland]]schaft aus [[Sandstein]] im [[Naturpark Hohe Mark]] ([[Nordrhein-Westfalen]]) im Norden des [[Kreis Recklinghausen|Kreises Recklinghausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haard ist Untereinheit der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheit [[Westmünsterland]] der Haupteinheitengruppe [[Westfälische Bucht]]. Sie wird zusammen mit den Einheiten [[Hohe Mark (mit Rekener Kuppen)]] (nordwestlich jenseits der [[Lippe (Fluss)|Lippe]]) und [[Borkenberge]] (nordöstlich jenseits von Lippe und [[Stever]]) auch unter der Bezeichnung [[Halterner Berge]] zusammengefasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HNGD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Haard erstreckt sich am Nordrand des [[Ruhrgebiet]]s im Kreis Recklinghausen, etwa 9&amp;amp;nbsp;km nordnordöstlich der Kreisstadt (je von Zentrum zu Zentrum) zwischen [[Haltern am See]] im Norden, [[Datteln]] im Osten, [[Oer-Erkenschwick]] im Süden sowie [[Marl]] im Westen. Sie liegt südöstlich des Waldgebiets [[Hohe Mark (mit Rekener Kuppen)|Hohe Mark]], südsüdwestlich der [[Borkenberge]] und östlich der [[Bundesautobahn 43|A&amp;amp;nbsp;43]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BFN-Karten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orte, Grenzen und Flurnamen ===&lt;br /&gt;
In Oer-Erkenschwick ist die Haard vom &amp;#039;&amp;#039;Haardgrenzweg&amp;#039;&amp;#039; eingeschlossen und bildet mehr oder minder einen gesonderten Stadtteil; in Marl wird die Haard als Teilstadtteil von [[Sinsen-Lenkerbeck]] angesehen; hier bildet die [[Bundesautobahn 43|A&amp;amp;nbsp;43]] eine scharfe Grenze zur [[Halde Brinkfortsheide Fortsetzung]], die mit 116,8&amp;amp;nbsp;m deutlich höher ist als die benachbarten Haard-Berge. In Haltern und Datteln ist das etwas anders, da die Haard auf den Gebieten einstmals eigenständiger, kernstadtferner Gemeinden steht, die im Falle Haltern auch, anders als die Stadt, zum [[Vest Recklinghausen]] gehörten. [[Hamm-Bossendorf]] gehörte zum [[Amt Marl]], [[Flaesheim]] und [[Ahsen]] zum [[Amt Datteln]], lediglich die Bauerschaft [[Bockum (Datteln)|Bockum]] unterstand unmittelbar dem Kirchspiel Datteln. In Hamm-Bossendorf und im Westen Flaesheims bildet der &amp;#039;&amp;#039;Bossendorfer Damm&amp;#039;&amp;#039; (L&amp;amp;nbsp;612) eine scharfe Grenze, in Richtung Flaesheim dann eher die bis vor die Siedlung des Stifts reichende Waldgrenze, östlich des Flaesheimer Baggersees dann der [[Wesel-Datteln-Kanal]]. Auf Ahsener Gemarkung ist eher der &amp;#039;&amp;#039;Ostlevener Weg&amp;#039;&amp;#039; Grenze, dann der &amp;#039;&amp;#039;Heidgartenweg&amp;#039;&amp;#039; und schließlich die &amp;#039;&amp;#039;Balkenschlenke&amp;#039;&amp;#039;, gleichzeitig Grenzweg zwischen Ahsen und Bockum. Im Inneren Bockums bildet &amp;#039;&amp;#039;In den Wellen&amp;#039;&amp;#039; einen Haardgrenzweg. Kurz vor dessen Ende am Stadtgrenzweg &amp;#039;&amp;#039;Holtgarde&amp;#039;&amp;#039; folgt man sinnvollerweise der Waldgrenze nach Süden und dann Osten und gelangt über &amp;#039;&amp;#039;In den Stämmen&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Recklinghäuser Straße&amp;#039;&amp;#039;, die, in Oer-Erkenschwick als &amp;#039;&amp;#039;Ahsener Straße&amp;#039;&amp;#039;, einen kurzen Abschnutt Haardgrenze bildet, bis der namentliche Haardgrenzweg abzweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der beschriebenen Grenzen nimmt die Haard eine Fläche von 48&amp;amp;nbsp;km² ein, davon liegen 11,5, also knapp ein Viertel, westlich der Halterner (Marl) bzw. Recklinghäuser (Haltern) Straße (L&amp;amp;nbsp;551).{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}} Ihre größte Längenausdehnung von rund 10&amp;amp;nbsp;km hat sie in Westnordwest-Richtung vom [[Autobahnkreuz Marl-Nord]] und der A&amp;amp;nbsp;43 südflich davon bis vor Ahsen. In Gegenrichtung, Flaesheim bis vor Sinsen, sind es etwa 5&amp;amp;nbsp;km.{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut zwei Drittel des Marler Anteils der Haard bilden die &amp;#039;&amp;#039;Lenkerbecker Mark&amp;#039;&amp;#039; und liegen auf dem früheren Gebiet der Bauerschaft [[Lenkerbeck]]. Der Wald unmittelbar südlich Flaesheims trägt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Sundern&amp;#039;&amp;#039;. Der Ahsener Teil ist schon auf sehr alten Karten als &amp;#039;&amp;#039;Ahsener Gemeinheit&amp;#039;&amp;#039; eingezeichnet, inzwischen sieht man westlich des in [[Ostleven]] mündenden Gernebachs auch den Schriftzug &amp;#039;&amp;#039;Gemeinheit Leven&amp;#039;&amp;#039;; der Bockumer Teil wird als &amp;#039;&amp;#039;Bockumer Mark&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Tatsache, dass der dem Ahsener Teil südwestlich gegenüberstehende Teil mit &amp;#039;&amp;#039;Diller Mark&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet ist, deutet an, dass die Herren von der &amp;#039;&amp;#039;Dillenburg&amp;#039;&amp;#039; in [[Rapen]] hier herrschten, dieser Teil also vor der [[Gesetz über die Neuregelung der kommunalen Grenzen im rheinisch-westfälischen Industriebezirke|„Gründung“ Oer-Erkenschwicks im Jahre 1926]] zur Dattelner Bauerschaft Rapen gehörte. Die Grenzziehung auf der [[:Datei:Topographische_Karte_der_Kreise_des_Regierungs-Bezirks_Muenster%2C_Blatt_08_-_Kreis_Recklinghausen%2C_1845.jpg|Kreiskarte von 1845]] deutet an, dass selbst der Stimberg im Gebiet von Rapen / Amt Datteln lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Die Haard bildet in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Westfälische Bucht]] (Nr.&amp;amp;nbsp;54) und in der Haupteinheit [[Westmünsterland]] (544) die Untereinheit Haard (544.7). Ihre Landschaft fällt nach Nordosten bis Norden in den Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Flaesheimer Terrassen&amp;#039;&amp;#039; (544.62) ab, der zur Untereinheit [[Halterner Tal]] (544.6) zählt, und nach Westen in den Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Drewer Sandplatten&amp;#039;&amp;#039; (544.81), der zur Untereinheit [[Dorstener Talweitung]] (544.8) gehört. Nach Süden fällt sie in die Naturräume &amp;#039;&amp;#039;Erkenschwicker Tal&amp;#039;&amp;#039; (543.14) und &amp;#039;&amp;#039;Sinsener Flachwellen&amp;#039;&amp;#039; (543.13) ab und nach Südosten in den Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Bockumer Hügelwellen&amp;#039;&amp;#039; (543.12), die in der Haupteinheit [[Emscherland]] (543) zur Untereinheit [[Oer-Waltroper Flachwellen]] (543.1) gehören.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-096&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhebungen ===&lt;br /&gt;
Zu den Erhebungen der Haard gehören, sortiert nach Höhe (Nachkommastellen sind nur angegeben, falls per [[Digitales Höhenmodell|Digitalem Höhenmodell]] ermittelt, da die [[Deutsche Grundkarte]] oft um einige Dezimeter korrigiert wurde):{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}}&lt;br /&gt;
* [[Stimberg]] (156,9 m; mit markanter Sandsteinfelsformation und ehemaligem militärischem Richtfunkturm) – nördlich von (Klein-)Erkenschwick&lt;br /&gt;
* [[Rennberg (Haard)|Rennberg]] (139,4 m; mit [[Feuerwachturm]]) – südlich von [[Flaesheim]]&lt;br /&gt;
* [[Farnberg (Haard)|Farnberg]] (136,2 m; mit Feuerwachturm) – nordnordwestlich des Stimbergs&lt;br /&gt;
* Küsberg (132,6 m) – äußerster Südosten, östlich des Stimbergs, Forsthaus&lt;br /&gt;
* Finkenberg (132,4 m) – südsüdwestlich von Flaesheim&lt;br /&gt;
* Schlittenberg (128 m) – südliche Randhöhe, unmittelbar nördlich von Oer&lt;br /&gt;
* Weseler Berg (125,8 m) – etwa im Zentrum der Haard&lt;br /&gt;
* Schwarzer Berg (123,9 m) – nordnordöstlich von [[Sinsen-Lenkerbeck|Sinsen]] ([[Marl]])&lt;br /&gt;
* Dachsberg (122,8 m) – südlich von Flaesheim&lt;br /&gt;
* Scharpenberg (113,3 m) – nordöstlich von Sinsen, unmittelbar westlich des Schwarzen Bergs&lt;br /&gt;
* Hammerberg (105,0 m) – südsüdwestlich von [[Hamm-Bossendorf|Bossendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Kibitzberg]] (104 m; bis 2011 mit Feuerwachturm) – südlich von Bossendorf&lt;br /&gt;
* Deponie Petersberg (88,0 m) – unmittelbar nördlich Sinsens&lt;br /&gt;
* Dummberg (82 m) – nordwestlich des Jammertals&lt;br /&gt;
* Hülsberg (80,2 m) – westlicher Randberg an der A&amp;amp;nbsp;43&lt;br /&gt;
* Eggenberg (77 m) – ostsüdöstlich von Bossendorf, nördliche Randanhöhe am Bossendorfer Damm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen „Pseudoberge“, d. h. Ortslagen und Hänge, die Bergnamen tragen, wie der für ein Forsthaus namensgebende Haidberg nördlich Sinsens und der den Flaesheimer Baggersee nach Südosten flankierende &amp;#039;&amp;#039;Schrammberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Scharte, nämlich die zwischen der Gruppe um den Stimberg und der um den Rennberg, liegt auf 91&amp;amp;nbsp;m an der &amp;#039;&amp;#039;Ahsener Allee&amp;#039;&amp;#039;, die das Gernegrabental im Südwesten bei Haus Haard (Oer-Sinsen) mit dem Gernebachtal im Nordosten (Ahsen-Ostleven) verbindet. Die Allee selber erreicht maximal {{Höhe|91.4|DE-NHN}}.{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Die Haard ist fast frei von fließenden Oberflächengewässern, da die entspringenden Bäche in der Regel versickern und erst am Rande des Höhenzuges wieder zu Tage treten. Eine Ausnahme bildet der &amp;#039;&amp;#039;Gernebach&amp;#039;&amp;#039; im Nordosten, der direkt in die Lippe mündet und ein geschütztes Tal (NSG [[Gernebachtal]]) bildet. Der &amp;#039;&amp;#039;Gernegraben&amp;#039;&amp;#039; im Südosten hingegen, der ein ähnlich großes [[Einzugsgebiet]] entwässert, kommt erst unmittelbar nördlich von &amp;#039;&amp;#039;Haus Haard&amp;#039;&amp;#039; ans Tageslicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Uhrzeigersinn, beginnend im Osten, entwässern folgende Bäche die Haard:&lt;br /&gt;
* über den Steinrapener Bach zum [[Dattelner Mühlenbach]] (und mit dem zur Lippe):&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Hilgenbach&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Hegenbach&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* über den [[Silvertbach]] zur Lippe:&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Denningsgraben&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Bach von &amp;#039;&amp;#039;Mutter Wehner&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Ludbrocksbach&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Gernegraben]]&lt;br /&gt;
* direkt zur [[Lippe (Fluss)|Lippe]]:&lt;br /&gt;
** [[Gernebach]]&lt;br /&gt;
** [[Mahlenburger Mühlengraben]]&lt;br /&gt;
Der Mahlenburger Graben ist bereits kein innerer Bach der Haard mehr; seine bauerschaftlich genutzte Talung säumt den Ostrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haard01.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Schwartensandstein&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die Haard entstand während der [[Eiszeitalter|Eiszeit]]; Näheres siehe [[Naturpark Hohe Mark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Stimberg gibt es Felsbänke aus Sand, bei dem eine Mischung von [[Kieselsäuren|Kieselsäure]] und farbigen [[Eisen]]verbindungen zur [[Zementation (Geologie)|Zementation]] führte, so dass er zum sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Schwartensandstein&amp;#039;&amp;#039; wurde. Die Eisensandsteine enthalten bis zu 30 % Eisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BOelmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tal, das nördlich an die Haard grenzt, fließt die [[Lippe (Fluss)|Lippe]] entlang des [[Wesel-Datteln-Kanal]]s nach Westen. Dort befinden sich auch die vom Lippe-Zufluss [[Stever]] durchflossenen Stillgewässer [[Halterner Stausee]] und [[Talsperre Hullern]].&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiete ==&lt;br /&gt;
Anders als bei den [[Borkenberge]]n, die fast komplett unter Naturschutz stehen, gibt es in der Haard nur ein paar kleine [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiete]]:&lt;br /&gt;
* [[Gernebachtal]] (41,0 [[Hektar|ha]]), Nordosten&lt;br /&gt;
* [[Kollental]] (2,3 ha), unweit nordwestlich&lt;br /&gt;
* [[Brinksknapp]] (17,0 ha); Südwesten, nah Sinsen&lt;br /&gt;
* [[Schwarzer Berg (Naturschutzgebiet)|Schwarzer Berg]] (10,7 ha), unmittelbar nordöstlich&lt;br /&gt;
* [[Stimberghöhe]] (2,0 ha); Südosten, am Stimberg&lt;br /&gt;
* [[Jaust-Bruchwald]] (8,0 ha); äußerster Osten, nah dem Mahlenburger Mühlengraben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch den Westauslauf der Haard bzw. die Haard westlich flankierend führt von Haltern am See im Norden vorbei an Marl nach [[Recklinghausen]] im Süden die [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;43]]. Beim dortigen [[Autobahnkreuz Marl-Nord|Kreuz &amp;#039;&amp;#039;Marl-Nord&amp;#039;&amp;#039;]] überquert die Autobahn die am Kreuz ineinander übergehenden Straßen [[Bundesautobahn 52|A&amp;amp;nbsp;52]] und &amp;#039;&amp;#039;Bossendorfer Damm&amp;#039;&amp;#039;  ([[Landesstraße|L]]&amp;amp;nbsp;612), der die Haard von Norden flankiert. Auf ihn trifft die von Süden kommende frühere B&amp;amp;nbsp;51 und heutige L&amp;amp;nbsp;551, die &amp;#039;&amp;#039;Halterner Straße&amp;#039;&amp;#039; (Marl) bzw. &amp;#039;&amp;#039;Recklinghäuser Straße&amp;#039;&amp;#039; (Haltern), die einzige öffentliche Straße, die die Haard quert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bossendorfer Damm endet in Flaesheim, hier wird er durch die &amp;#039;&amp;#039;Flaesheimer Straße&amp;#039;&amp;#039; (L&amp;amp;nbsp;609) verlängert, die die Haard mit etwas Abstand flankiert und in Datteln &amp;#039;&amp;#039;Ahsener Straße&amp;#039;&amp;#039; heißt. In Ahsen geht die &amp;#039;&amp;#039;Recklinghäuser Straße&amp;#039;&amp;#039; (L&amp;amp;nbsp;889) nach Süden ab, die ebenfalls die Haard mit etwas Abstand säumt; von dieser Straße zweigt etwa mittig zwischen beiden Ortschaften die &amp;#039;&amp;#039;Redder Straße&amp;#039;&amp;#039; ab, welche nach Nordwesten, in den Höhenzug, unter anderem zum &amp;#039;&amp;#039;Jammertal Resort&amp;#039;&amp;#039; (Hotel) verläuft. In Oer-Erkenschwick heißt die L&amp;amp;nbsp;889 &amp;#039;&amp;#039;Ahsener Straße&amp;#039;&amp;#039; und wird auch für einen kurzen Abschnitt zur Randstraße der Haard. Mitten im Ort verbindet sie die &amp;#039;&amp;#039;Klein-Erkenschwicker Straße&amp;#039;&amp;#039; (K&amp;amp;nbsp;19) mit der &amp;#039;&amp;#039;Sinsener Straße&amp;#039;&amp;#039; (L&amp;amp;nbsp;798), die die Haard in deutlichem Abstand von Süden flankiert und in Sinsen, als &amp;#039;&amp;#039;Schulstraße&amp;#039;&amp;#039;, auf die Halterner Straße trifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Rhein-Haard-Express]] (RE&amp;amp;nbsp;2) verkehrt täglich im Stundentakt vom [[Münster (Westfalen) Hauptbahnhof|Münsteraner Hauptbahnhof]] zum [[Düsseldorf Hauptbahnhof|Düsseldorfer Hauptbahnhof]]; bis [[Duisburg Hauptbahnhof|Duisburg Hbf]] ist die Verbindung durch die Linie RE&amp;amp;nbsp;42 nach Mönchengladbach zu einem Halbstundenrhythmus verdichtet. Nächstliegende Station ist der [[Bahnhof Marl-Sinsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haard verfügt über zahlreiche [[Wanderweg|Wander-]] und [[Reitrecht#Gesetzliche Regeln in Deutschland|Reitwege]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sankt Johannes Haard01.jpg|mini|hochkant|Wanderertreffpunkt: das Häuschen von &amp;#039;&amp;#039;Jans Boms Steen&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gänzlich bewaldete Haard ist neben der benachbarten Hohen Mark das größte zusammenhängende [[Wald]]gebiet am Nordrand des Ruhrgebiets, das außerhalb der Besiedelung sonst aus Feldern, Wiesen und auch Mooren besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haard ist nahezu unbesiedelt. Es gibt lediglich die Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des [[Landschaftsverband Westfalen-Lippe|Landschaftsverbands Westfalen-Lippe]], die [[LWL-Klinik Marl-Sinsen]] &amp;#039;&amp;#039;(Haardklinik)&amp;#039;&amp;#039; in [[Sinsen-Lenkerbeck]] (Marl) direkt westlich der Halterner Straße, mehrere Gaststätten sowie einen namentlichen &amp;#039;&amp;#039;Forsthof&amp;#039;&amp;#039; an der Recklinghäuser Straße in Haltern und (mindestens) drei weitere Forsthäuser, nämlich &amp;#039;&amp;#039;Am Hülsberg&amp;#039;&amp;#039; im äußersten Westen, &amp;#039;&amp;#039;Am Haidberg&amp;#039;&amp;#039; im äußersten Süden bei Sinsen (Halterner Straße) und &amp;#039;&amp;#039;Am Küsberg&amp;#039;&amp;#039; im äußersten Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner gibt es Relikte aus der Bergbauzeit. Ganz im Westen lag &amp;#039;&amp;#039;Schacht VI&amp;#039;&amp;#039; der [[Zeche Auguste Victoria]], unmittelbar östlich der Halterner Straße lagen &amp;#039;&amp;#039;Schacht Haltern I/II&amp;#039;&amp;#039; der [[Zeche General Blumenthal]]. Die [[Zeche Ewald Fortsetzung]] betrieb wiederum nordöstlich der Mitte den Schacht &amp;#039;&amp;#039;An der Haard I&amp;#039;&amp;#039;; ihr [[Mundloch]] liegt nördlich des Stimbergs, hier steht inzwischen die &amp;#039;&amp;#039;Barbarakapelle&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nördlich der Haard liegt eingetieft der &amp;#039;&amp;#039;[[Baggersee]] Flaesheim&amp;#039;&amp;#039;, wo seit ca. 2022 wieder Sand gewonnen wird und ein großer Teil des angrenzenden Waldgebietes dafür neu eingefriedet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aussichtsmöglichkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haard Panorama.jpg|mini|hochkant=2|Panoramablick vom Feuerwachturm Rennberg über die Haard]]&lt;br /&gt;
Auf dem Rennberg steht einer der beiden [[Feuerwachturm|Feuerwach-]] und Aussichtstürme der Haard, auf dem Farnberg der andere. Bei guter [[Fernsicht]] bietet sich von dort aus ein Panorama, das vom [[Teutoburger Wald]] bis zum [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] und von den [[Baumberge]]n bis ins [[Bergisches Land|Bergische Land]] und [[Sauerland]] reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://tools.wmflabs.org/panoviewer/#Feuerwachturm_Rennberg_in_der_Haard_Naturpark_Hohe_Mark_Westmuensterland.jpg 360° Kugelpanorama vom Feuerwachturm auf dem Rennberg] (etwas andere Position als rechts, mit Turmspitze)&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Klotz: &amp;#039;&amp;#039;Die Haard&amp;#039;&amp;#039;. Bauer, Recklinghausen 1927.&lt;br /&gt;
* Bruno Oelmann, Rolf Sonderkamp: &amp;#039;&amp;#039;Auf krummen Touren durch die Haard. Der Haard-Führer&amp;#039;&amp;#039;. Klartext Verlag, Essen 2008 (2.&amp;amp;nbsp;Aufl. 2010), ISBN 978-3-89861-996-7.&lt;br /&gt;
* Bruno Oelmann: &amp;#039;&amp;#039;Meine allerschönste Wanderfahrt. Chronik des Haardwaldes&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Rudolf Winkelmann, Recklinghausen 2000, ISBN 3-921052-75-0.&lt;br /&gt;
* Verein Wanderlust in Recklinghausen (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Haardführer. Von Recklinghausen durch die Burg und durch die Haard&amp;#039;&amp;#039;. Verlag F.&amp;amp;nbsp;Werres, Recklinghausen, 2.&amp;amp;nbsp;Aufl. 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{GeoQuelle|DE|BfL-096|ref=nein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HNGD&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|HNGD|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten|REF-NAME=&amp;quot;BFN-Karten&amp;quot;|SUFFIX= – Kartendienst „Schutzgebiete“ macht die Grenzen der Haupteinheitengruppe („Naturräume“) und der Haupteinheiten sowie Gemeindegrenzen einblendbar, der etwas gröbere Kartendienst „Landschaften“ unterteilt die Naturräume noch etwas feiner.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-096&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|BfL-096|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BOelmann&amp;quot;&amp;gt;Bruno Oelmann: &amp;#039;&amp;#039;Meine allerschönste Wanderfahrt. Chronik des Haardwaldes&amp;#039;&amp;#039;, 2000 (siehe Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;[[#Literatur|Literatur]]&amp;#039;&amp;#039;), S.&amp;amp;nbsp;21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kreis Recklinghausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum der Westfälischen Bucht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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