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	<title>Ha-Ha - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T12:48:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ha-Ha&amp;diff=495081&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Florian Blaschke: /* Herkunft des Wortes */ +Quelle</title>
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		<updated>2025-07-22T23:01:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herkunft des Wortes: &lt;/span&gt; +Quelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ha ha wall diagram.jpg|mini|Vergleich eines Ha-Ha (oben) mit einer gewöhnlichen Mauer (unten)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ha-Ha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gestaltungsmittel der [[Gartenkunst]]. Der Ha-Ha ersetzt eine sichtbare Parkmauer oder einen Zaun. Er ist als trockener, deutlich unter dem Geländeniveau liegender, tiefer Graben mit steilen Böschungen oder als in einem Graben stehende, einseitig das Erdreich abstützende oder auch frei stehende [[Mauer]] (doppelter Ha-Ha) ausgeführt. Ein mit steilen Wänden ausgemauerter Grenzgraben heißt &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|saut-de-loup}}&amp;#039;&amp;#039; („Wolfssprung“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ha-Ha verhindert, dass Tiere und ungebetene Besucher in den Garten gelangen, ohne dass der Blick auf das Gelände und die umgebende Landschaft durch eine Mauer verstellt wird. Der Garten kann dadurch größer wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Wortes ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Double-sided ha-ha, Melford Hall, Suffolk.JPG|mini|Doppelseitiger Ha-Ha in [[Melford Hall]], Suffolk, Großbritannien]]&lt;br /&gt;
Der ursprünglich französische&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oed.com/dictionary/ha-ha_n2 |titel=ha-ha, n.² |werk=Oxford English Dictionary |hrsg=Oxford University Press |sprache=en |abruf=2025-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Ha-Ha&amp;#039;&amp;#039;, der sich auch im Deutschen eingebürgert hat, erklärt sich aus dem lautmalerischen Ausruf des Erstaunens. Der Ha-Ha, aus der Ferne nicht erkennbar, wird erst beim Herantreten sichtbar und verblüfft den Besucher, der die Konstruktion oft überrascht mit „Ha-ha!“ bzw. „Aha!“ kommentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Bill Bryson: &amp;#039;&amp;#039;Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge.&amp;#039;&amp;#039; Goldmann Verlag, München 2011, ISBN 978-3-442-30122-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort bezeichnete ursprünglich ein Hindernis, das einen Weg versperrte, oder einen Weg, der als Sackgasse endete. Es ging dann auf das Gestaltungselement in den [[Englischer Landschaftsgarten|englischen Landschaftsgärten]] des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts über (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|sunk fence}}&amp;#039;&amp;#039;, „abgesenkter Zaun“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gardenvisit.com/t/w9.htm |titel=The Ha Ha in Horace Walpole Essay on Modern Gardening |datum=2006-02-15 |abruf=2021-04-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20060215190620/https://www.gardenvisit.com/t/w9.htm |archiv-datum=2006-02-15 |offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ha-Has wurden seit dem frühen 18. Jahrhundert von Gartenkünstlern eingesetzt. {{lang|fr|[[Antoine-Joseph Dezallier d’Argenville]]}} erläuterte in seinem zeitgenössisch verbreiteten Werk &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|La théorie et la pratique du jardinage}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/details/theorieetlaprat00DeYz Volltext]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Paris 1709; „Die Theorie und Praxis des Gartenbaus“) die Konstruktion eines Ha-Has. Dezallier sah in der freie Sicht erlaubenden Maueröffnung eine Verbesserung gegenüber einem Eisengitter (eine &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|claire-voie}}&amp;#039;&amp;#039;, „freie Sicht“). Eine erste Skizze veröffentlichte {{lang|en|[[Stephen Switzer]]}}. {{lang|en|[[Horace Walpole, 4. Earl of Orford|Horace Walpole]]}} schrieb die früheste Verwirklichung {{lang|en|[[William Kent (Architekt)|William Kent]]}} zu und lobte {{lang|en|[[Charles Bridgeman]]}} für den Einsatz der Ha-Has. Die Idee, eine Maueröffnung in der Einfriedung eines Gartens durch einen Sperrgraben mit einem abgesenkten Hindernis zu schaffen, stammte noch aus dem [[Barock]]; sie kam mit der Anlage von Gärten im [[Englischer Landschaftspark|englischen Stil]] häufiger zur Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1695 legte ein französischer Gärtner in {{lang|en|[[Levens Hall]]}} das erste (noch kleine) Ha-Ha in England an. Heute werden öffentliche Gebäude gelegentlich „diskret“ mit einem Ha-Ha vor unerwünschtem Zutritt, etwa im Rahmen von politischen Demonstrationen, geschützt (Plenarsaal des schleswig-holsteinischen Landtages im [[Landeshaus Kiel]], [[Neubau der Europäischen Zentralbank]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele in Schlossgärten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nymphenburg Ha-Ha-1.jpg|mini|Das kleinste der Ha-Has im Nymphenburger Schlosspark (am &amp;#039;&amp;#039;Löwental&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Im [[Schlosspark Nymphenburg|Nymphenburger Schlosspark]] in München existieren vier Ha-Has (hier traditionell „Aha“ genannt) als Verlängerungen der großen Durchsichten und Wiesentäler. Weitere Beispiele finden sich im Park von [[Schloss Benrath]] in [[Düsseldorf]] und am Niederrhein im Forstgarten von [[Kleve]]. Auch der halbkreisförmige [[Schlossgarten (Karlsruhe)|Garten]] des [[Schloss Karlsruhe|Karlsruher Schlosses]] ist auf der Nord- und Ostseite durch ein Ha-Ha, hier als Graben mit innenseitig angefüllter Mauer ausgeführt, vom sich anschließenden [[Hardtwald (Karlsruhe)|Hardtwald]] getrennt. Der [[Pillnitzer Schlosspark]] in Dresden weist nach Westen ein Ha-Ha auf. Vom {{lang|fr|[[Parc de Bagatelle]]}} bei Paris ermöglicht ein Ha-Ha den Blick in den {{lang|fr|[[Bois de Boulogne]]}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südrand der [[Eremitage (Bayreuth)]] findet sich heute noch eine Geländesenke, die als Haha seit dem 18. Jahrhundert die Parklandschaft von den anschließenden Feldern trennt. Landschaftsgestalterisch werden Ha-Has auch mit anderen Elementen kombiniert (etwa &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|[[point de vue]]}}&amp;#039;&amp;#039; am Ende einer [[Sichtachse]], in Wirklichkeit durch einen unsichtbaren Graben unterbrochen; oder ein außerhalb des Gartens stehender &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|eyecatcher}}&amp;#039;&amp;#039;, ein als [[Blickfang]] fungierender Turm oder Einzelbaum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Wolfsgrube“, &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|saut-de-loup}}&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heilles (60), château de Mouchy-le-Châtel, saut-de-loup côté Heilles 1.jpg|mini|hochkant|Saut-de-loup im Château de [[Mouchy-le-Châtel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ha-ha.jpg|hochkant|mini|Ha-ha, [[Hameau de la Reine]], [[Schloss Versailles|Versailles]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgemauerte Vertiefungen vor Schlössern wie dem {{lang|fr|[[Grand Trianon]]}} in {{lang|fr|[[Versailles]]}} oder dem Stadtpalais {{lang|fr|[[Hôtel de Sully]]}} in [[Paris]] werden als &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|saut-de-loup}}&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Der Graben, zu breit, um von einem Wolf übersprungen zu werden (nach Michel Conan), kann von einer Brücke überspannt sein ([[Wolfsgrube]]) oder sich am Ende einer [[Allee]] befinden oder diese unterbrechen, um auf diese Weise den Zutritt von außen zu verhindern. Ein solcher Graben wurde auch vor dem [[Schloss Bellevue]] angelegt. Eine Abgrenzung der &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|sauts-de-loup}}&amp;#039;&amp;#039; von den &amp;#039;&amp;#039;Ha-Has&amp;#039;&amp;#039; erscheint willkürlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reichstagsgebäude in Berlin ==&lt;br /&gt;
Nach einem Beschluss der Bau- und Raumkommission vom 6. Juli 2018 soll zum Schutz des [[Reichstagsgebäude]]s vor dem Westportal quer über den [[Platz der Republik (Berlin)|Platz der Republik]] ein 2,5 m tiefer und bis zu 10 m breiter Aha-Graben sowie an den Seiten zur Rampe ein Sicherheitszaun mit Toren errichtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Skizze des Grabens in Christian Latz: {{Webarchiv |url=https://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article228419835/Schutzgraben-vor-dem-Reichstag-wird-groesser-als-gedacht.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Schutzgraben vor dem Reichstag wird größer als gedacht.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20201031112528}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 14.&amp;amp;nbsp;Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 2020 wurde das Vorhaben vom Bundestag mehrheitlich befürwortet; eine Genehmigung des Finanzministeriums stand zu dieser Zeit noch aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Paul: {{Webarchiv |url=https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/parlament-in-berlin-diskutiert-schuetzt-ein-graben-den-reichstag-vor-terror-angriffen-li.6246 |wayback=20210205183454 |text=&amp;#039;&amp;#039;Parlament in Berlin diskutiert: Schützt ein Graben den Reichstag vor Terror-Angriffen?&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 18.&amp;amp;nbsp;Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Laura Hofmann: [https://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-sicherheitszone-auf-dem-platz-der-republik-ein-graben-vor-dem-reichstag/24675158.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Graben vor dem Reichstag.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 18.&amp;amp;nbsp;Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Deutscher Bundestag: [https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2020/kw07-aha-graben-682540 &amp;#039;&amp;#039;Baukommission des Bundestages konkretisiert Pläne für Besucherzentrum.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;https://www.bundestag.de/&amp;#039;&amp;#039;, 12. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Bau des Grabens soll 2025 begonnen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://entwicklungsstadt.de/reichstagsgebaeude-bau-des-sicherheitsgrabens-startet-2025/ Reichstagsgebäude: Bau des Sicherheitsgrabens startet 2025], Björn Leffler, auf entwicklungsstadt.de, 27. Februar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{lang|fr|Antoine Josephe Dezallier d’Argenville}}: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|La théorie et la pratique du jardinage ou l’on traite à fond des beaux jardins.}}&amp;#039;&amp;#039; {{lang|fr|Jean Mariette}}, Paris 1709, S. 73–74 (in Teil 1, Kap. 8).&lt;br /&gt;
* {{lang|en|Horace Walpole}}: &amp;#039;&amp;#039;Über die englische Gartenkunst.&amp;#039;&amp;#039; Manutius-Verlag, Heidelberg 1993, ISBN 3-925678-35-2.&lt;br /&gt;
* {{lang|fr|Michel Conan}}: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Dictionnaire historique de l’art des jardins}}.&amp;#039;&amp;#039; Hazan, Paris 1997. ISBN 2-85025-543-2, S. 123 &amp;#039;&amp;#039;(«{{lang|fr|Haha ou ahah}}»)&amp;#039;&amp;#039;, S. 209 &amp;#039;&amp;#039;(«{{lang|fr|Saut-de-loup}}»)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* {{lang|en|Dorothy Stroud}}: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Ha-ha}}.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|The Oxford companion to gardens}}&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von {{lang|en|Patrick Goode, Michael Lancaster}}. Oxford, New York 2001, ISBN 0-19-860440-8, S. 241.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ha-has}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartenkunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Erdbau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Florian Blaschke</name></author>
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