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	<title>H (Musik) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:54:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=H_(Musik)&amp;diff=1927455&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: REF geheilt</title>
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		<updated>2025-07-27T01:42:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;REF geheilt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder h) dient in der [[Musik]] im [[Deutsche Sprache|deutschsprachigen]] Raum und in einigen anderen europäischen Ländern als Tonbuchstabe für das ehemals als [[b&amp;amp;nbsp;quadratum]] notierte B, also den [[Ton (Musik)|Ton]], der einen [[Ganzton]] über dem Ton&amp;amp;nbsp;[[A (Ton)|A]] und einen [[Halbton]] unter dem Ton&amp;amp;nbsp;[[C (Ton)|C]] liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Paix1.jpg|mini|Deutsche Orgeltabulatur (1583) mit Verwendung der Druckletter &amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039; für das &amp;#039;&amp;#039;b quadratum&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
Zur Bezeichnung eines [[Heptatonik|heptatonischen]] (siebenschrittigen) Tonvorrates reichen die ersten sieben Buchstaben des Alphabets aus, wobei auf A natürlich B folgt. Der Tonbuchstabe H zur Bezeichnung des ursprünglichen Stammtons B hat seinen Ursprung in der frühen Neuzeit und wurde später in Deutschland sowie in Skandinavien und im westslawischen Raum üblich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber= [[Wilibald Gurlitt]], [[Hans Heinrich Eggebrecht]]| Titel=[[Riemann Musiklexikon]] |Band=Sachteil| Auflage=12.| Verlag=B.Schott’s Söhne| Ort=Mainz| Jahr=1967| ISBN=| Seiten=357}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Praxis geht auf eine durch die Entwicklung der [[Mehrstimmigkeit]] und deren Notation der Einzelstimmen in separaten Stimmbüchern notwendig gewordene Differenzierung der Notendarstellung zurück. Spätestens im 11. Jahrhundert bei [[Guido von Arezzo]] etablierte sich eine Spaltung des Tons&amp;amp;nbsp;B in eine höhere ([[b&amp;amp;nbsp;durum]], &amp;#039;&amp;#039;B mi&amp;#039;&amp;#039;) und tiefere Intonationsvariante ([[b&amp;amp;nbsp;molle]], &amp;#039;&amp;#039;B fa&amp;#039;&amp;#039;). Da in der frühen Mehrstimmigkeit die Anpassung der Intonation des B beispielsweise zur Vermeidung von simultanen [[Tritonus]]reibungen nicht mehr aus dem zuvor rein einstimmigen Melodieverlauf erschlossen werden konnte, wurde das Notenzeichen für B im Kontext des [[Hexachord#Hexachorde im Mittelalter|&amp;#039;&amp;#039;hexachordum molle&amp;#039;&amp;#039;]] mit einem vorangestellten &amp;#039;&amp;#039;b&amp;amp;nbsp;rotundum&amp;#039;&amp;#039; („rundes b“), und im [[Hexachord#Hexachorde im Mittelalter|&amp;#039;&amp;#039;hexachordum durum&amp;#039;&amp;#039;]] mit einem &amp;#039;&amp;#039;b&amp;amp;nbsp;quadratum&amp;#039;&amp;#039; („quadratisches b“) notiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der gelegentlich notwendigen [[Transposition (Musik)|g-Transposition]] von [[Kirchentonart]]en wurde das &amp;#039;&amp;#039;b&amp;amp;nbsp;rotundum&amp;#039;&amp;#039; im Sinne eines [[Vorzeichen (Musik)|Generalvorzeichen]]s unmittelbar hinter dem [[Notenschlüssel]] am Anfang jedes Notensystems notiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der speziell in Deutschland bis ins 18. Jahrhundert verwendeten, teilweise auf Tonbuchstaben beruhenden [[Tabulatur#Neue deutsche Orgeltabulatur|Orgeltabulatur]] wurde das &amp;#039;&amp;#039;b&amp;amp;nbsp;quadratum&amp;#039;&amp;#039; durch Hinzufügen eines kleinen Bogens an der rechten Seite der Tonbuchstaben mit &amp;#039;&amp;#039;B&amp;lt;sub&amp;gt;)&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;b&amp;lt;sub&amp;gt;)&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; markiert, was zu einer Ähnlichkeit mit den Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039; führte. Ein frühes Dokument dieser Schreibweise ist [[Conrad Paumann]]s &amp;#039;&amp;#039;Fundamentum organisandi&amp;#039;&amp;#039; im Anhang des [[Lochamer-Liederbuch|Lochamer Liederbuch]]s (1452).&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Hermann Schmid: Notationskunde. Schrift und Komposition 900 – 1900. (= Bärenreiter Studienbücher Musik, Band 18). Bärenreiter-Verlag, Kassel 2012, ISBN 978-3-7618-2236-4, S. 223.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund dieser Ähnlichkeit wurde im aufkommenden Buchdruck mit beweglichen Lettern in Tabulaturausgaben auf die Druckletter „h“ zurückgegriffen, woraus sich dann die Gewohnheit der Musiker entwickelte, das &amp;#039;&amp;#039;b&amp;amp;nbsp;quadratum&amp;#039;&amp;#039; entsprechend seines Druckbildes mit dem Tonbuchstaben H zu benennen, während sich im Deutschen für das &amp;#039;&amp;#039;b&amp;amp;nbsp;rotundum&amp;#039;&amp;#039; der Tonbuchstabe B erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem &amp;#039;&amp;#039;b&amp;amp;nbsp;quadratum&amp;#039;&amp;#039; gingen auch das heutige [[Auflösungszeichen]] und das [[Kreuz (Notenschrift)|Kreuz]] hervor, aus dem &amp;#039;&amp;#039;b&amp;amp;nbsp;rotundum&amp;#039;&amp;#039; wurde das [[Versetzungszeichen]] [[b (Notenschrift)|b]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im angelsächsischen Sprachraum entspricht dem H weiterhin das B, während dort unser B als Bezeichnung für die Erniedrigung des H um einen [[Halbton]] „B&amp;amp;nbsp;flat“ genannt wird. In romanischen Sprachen trägt die Note H die Bezeichnung „si“ oder „ti“ (siehe auch [[Solmisation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontroversen ===&lt;br /&gt;
Die Gleichsetzung des aus dem zweiten Buchstaben B abgeleiteten &amp;#039;&amp;#039;Tonsymbols&amp;#039;&amp;#039; „H“ mit dem H als achtem Buchstaben des Alphabets im deutschen Sprachgebrauch ist schon frühzeitig Gegenstand von Kontroversen gewesen,&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche hierzu die ebenso ausführliche wie polemische Abhandlung des Themas bei Joseph Franz Schwanenberg: &amp;#039;&amp;#039;Gründliche Abhandlung über die Unnütz- und Unschicklichkeit des H im musikalischen Alphabete nebst e. Anmerkung, die künstlichen Töne betreffend&amp;#039;&amp;#039;. Wappler, Wien 1797 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10599786.html Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; die durch den zunehmenden Einfluss der englischsprachigen Terminologie in der [[Popmusik]] und im [[Jazz]], und der damit verbundenen Konfusion zwischen deutschem H und englischen B bzw. deutschem B und englischem B{{Musik|b}} (B &amp;#039;&amp;#039;flat&amp;#039;&amp;#039;) bis in die Gegenwart fortbestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[b:de:Musiklehre: Das Problem mit dem Notennamen H|Musiklehre: Das Problem mit dem Notennamen H]] auf [[Wikibooks]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Verwendung ==&lt;br /&gt;
* H und h als Bezeichnungen für [[Tonart]]en mit dem [[Grundton]] H, wobei H die Tonart [[H-Dur]] bezeichnet und h die Tonart [[h-Moll]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* H zur Kennzeichnung von [[Akkord]]en mit dem Grundton H. Hierbei steht der Großbuchstabe für den [[Dur]]-[[Dreiklang]], der Kleinbuchstabe für den [[Moll]]-Dreiklang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* H zur Kennzeichnung einer Hauptstimme im Notentext, zumeist in der [[Dodekaphonie]] gebräuchlich. Im [[Unicodeblock Notenschriftzeichen]] durch das Zeichen 𝆦 (U+1D1A6 MUSICAL SYMBOL HAUPTSTIMME) repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der musiktheoretischen Abhandlung [[Boethius#Lehrbücher der Mathematik, Naturwissenschaft und Musik|&amp;#039;&amp;#039;De institutione musica&amp;#039;&amp;#039;]] (um 500) von [[Boethius]] ist das &amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039; der 8. Ton innerhalb seiner nicht repetierenden Tonbuchstabenreihe von A bis Z und entspricht dem späteren Ton A der heptatonischen Tonbuchstaben mit Oktavwiederholung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Anderssprachige Tonbezeichnungen#Bezeichnungen der Stammtöne|Anderssprachige Tonbezeichnungen]]&lt;br /&gt;
* [[Versetzungszeichen#Geschichte der Versetzungszeichen|Versetzungszeichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph Franz Schwanenberg: &amp;#039;&amp;#039;Gründliche Abhandlung über die Unnütz- und Unschicklichkeit des H im musikalischen Alphabete nebst e. Anmerkung, die künstlichen Töne betreffend&amp;#039;&amp;#039;. Wappler, Wien 1797 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10599786.html Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftzeichen (Notenschrift)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tonstufe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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