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	<title>HOSI - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T16:24:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=HOSI&amp;diff=361408&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-38782-0: Vereinsregisterauszug</title>
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		<updated>2026-01-18T15:44:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vereinsregisterauszug&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HOSI organization Vienna, das GUGG.jpg|mini|Jugendveranstaltung in der HOSI Wien im August 2021]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HOSI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die seit 1979 verwendete Abkürzung für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Homosexuelle Initiative&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Homosexuelle Initiativen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Diese Bezeichnungen werden vor allem aus juristisch-historischen Gründen von mehreren dezentralen und voneinander unabhängigen Organisationen verwendet, welche für die Rechte von LGBTIQ Menschen in [[Österreich]] oder den angrenzenden Ländern eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundesweit erscheinende Medien beziehen sich häufig auf die in der [[Bundeshauptstadt]] beheimatete &amp;#039;&amp;#039;Homosexuelle Initiative Wien&amp;#039;&amp;#039;, regional erscheinende meist auf die jeweils lokal vorhandene HOSI. Fälschlicherweise entstand dadurch der Eindruck, als handle es ich um eine Dachorganisation, wogegen HOSI lediglich eine [[Cooperative identity|COOPI]] darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
1979, als die erste &amp;#039;&amp;#039;Homosexuelle Initiative&amp;#039;&amp;#039; in Wien mit [[Wolfgang Förster (Wohnbauforscher)|Wolfgang Förster]] gegründet wurde, existierte mit §&amp;amp;nbsp;221 [[Strafgesetzbuch (Österreich)|StGB]] noch das Verbot für „Verbindungen zur Begünstigung gleichgeschlechtlicher Unzucht“ (kurz: „Vereinsverbot“), welches erst am 1. März 1997 ([[Bundesgesetzblatt für die Republik Österreich|BGBl.]] 1996/762) außer Kraft getreten ist. Man nannte sich also „Initiative“ anstatt [[Verein]]&amp;amp;nbsp;– teils aus taktischer Vorsicht, teils wegen des dynamischeren Begriffs: Ziel war und ist ja, etwas zu bewegen. Damals wurde in einer Versammlung auch die Kurzform HOSI beschlossen. Nach Anfangsschwierigkeiten wurde der Verein 1980 von der zuständigen Wiener Behörde zugelassen, bei Vereinsgründungen in den anderen Bundesländern wurde der schon einmal akzeptierte Name beibehalten. Bei der Gründung der HOSI Salzburg im Jahr 1980 wurde der Untersagungsbescheid der Salzburger Vereinsbehörde erst kurz nach Ablauf der sechswöchigen Frist&amp;lt;ref&amp;gt;{{§|6|Vereinsgesetz 1951|RIS-B|DokNr=NOR12006167}} &amp;amp; {{§|7|Vereinsgesetz 1951|RIS-B|DokNr=NOR12006168}} Vereinsgesetz 1951 i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;F. vom 28. April 1962&amp;lt;/ref&amp;gt; nach der Anmeldung zugestellt und war somit ungültig. Man geht davon aus, dass diese „[[österreichische Lösung]]“ ein Schachzug der Behörde war, um dem Gesetz formal zu entsprechen („Wir haben ihn untersagt.“), den Verein aber trotzdem nicht zu verbieten („Es wurde ‚leider‘ zu spät abgeschickt“.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für alle HOSIs manchmal verwendete Langformen &amp;#039;&amp;#039;„Homosexuellen(-)Initiative“&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;„Homosexuelleninitiative“&amp;#039;&amp;#039; sind irreführend bis falsch, außer ein einfach angehängtes „n“ ergibt sich durch eine [[Flexion]].&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise: {{Internetquelle | url=https://www.hosiwien.at/hosi-wien-generalsekretar-kurt-krickler-in-den-vorstand-des-europaischen-lesben-und-schwulenverbands-wiedergewahlt/ | titel=HOSI-Wien-Generalsekretär Kurt Krickler in den Vorstand des europäischen Lesben- und Schwulenverbands wiedergewählt | titelerg=Medienaussendung | hrsg=HOSI Wien | werk=hosiwien.at | datum=1997-10-15 | zugriff=2014-12-31 | zitat=Kurt Krickler, Generalsekretär der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die häufig verwendete unpräzise Langform Homosexuelle&amp;#039;&amp;#039;N-&amp;#039;&amp;#039;Initiative blendet einen charakteristischen Nebenaspekt aus, da sie nahelegt, der betreffende Verein akzeptiere nur Lesben und Schwule als Mitglieder. Diese Einschränkung gilt nur de facto für zentrale Vertretungsaufgaben, jedoch hatten bereits mehrfach heterosexuelle Frauen und Männer auch Vorstandsfunktionen in einigen HOSIs inne. Der korrekte Langname Homosexuell&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039; Initiative bezieht sich daher ausschließlich auf die mit Diskriminierung verbundene Orientierung im weitesten Sinn, also nicht nur, wenn sie überwiegt – und zielt damit auf die Überwindung einer Freiheitsbeschränkung für (fast) alle Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationen ==&lt;br /&gt;
Derzeit gibt es je eine HOSI in Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck und Eisenstadt, früher auch in Graz und in Dornbirn. Nachdem der Verein in Graz eingegangen war, gründeten sich zwei Jahre später die &amp;#039;&amp;#039;[[RosaLila PantherInnen]]&amp;#039;&amp;#039; und wurden längere Zeit manchmal nach dem Vorgängerverein als &amp;#039;&amp;#039;HOSI Steiermark&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die HOSI-Vereine in den einzelnen Bundesländern arbeiten seit je her dezentral und unabhängig voneinander. Als Dachverband für die HOSIs und für die anderen österreichischen Vereine existierte von 1991&amp;lt;ref&amp;gt;4. Österreichisches Lesben- und Schwulenforum „Alpenglühen“ mit „Rechtsresolution Alpenglühen“: 28. Oktober – 1.&amp;amp;nbsp;November 1994, Wien (WUK)&amp;lt;/ref&amp;gt; (als Verein von 1995&amp;lt;ref&amp;gt;„Geschäftsordnung für Generalversammlungen und Plena, beschlossen von der Grazer Gründungsversammlung am 4.&amp;amp;nbsp;Februar 1995“&amp;lt;/ref&amp;gt;) bis 2000&amp;lt;ref&amp;gt;5. Österreichisches Lesben- und Schwulenforum: 26.–29. Oktober 1995, Linz; 6.&amp;amp;nbsp;Österreichisches Lesben- und Schwulenforum „L(i)eben gegen den Strom“ mit „TransGender-Resolution“: 1.–3. November 1996, Dornbirn; „7.&amp;amp;nbsp;Österreichische Lesben-Schwulen- und TransGender-Forum Lebenswelten – Menschenrechte“: 24.–26. Oktober 1997, St.&amp;amp;nbsp;Pölten (mit darauf folgenden „Diemann-Prozess“); 8.&amp;amp;nbsp;Forum mit „Resolution des 8.&amp;amp;nbsp;Österreichischen Lesben-, Schwulen und TransGenderForums Klagenfurt“: 30. Oktober – 1. November 1998, Klagenfurt&amp;lt;/ref&amp;gt; das [[Österreichisches Lesben- und Schwulenforum|Österreichische Lesben- und Schwulenforum]] (ÖLSF). Jede Initiative arbeitet bundesweit mit Hauptfokus auf das Heimatbundesland, wobei keine Ableger in anderen Bundesländern vorgesehen sind. Da der Sitz der Bundesregierung und des Parlaments Wien ist, ist es für die HOSI Wien leichter, Bundesagenden wahrzunehmen. Jedoch sind bei offiziellen Terminen auch die anderen Vereine oft gleichberechtigte Partner, sofern es die Personalressourcen zulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Vereinsname !! Kurzform !! Bundesland/Hauptfokus !! Ort !! von !! bis !! nahestehendes Zeitungsprojekt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien – &amp;lt;br /&amp;gt;1. Lesben- und Schwulenverband Österreichs || HOSI Wien || Wien&amp;lt;br /&amp;gt;Niederösterreich || Wien || 1979 || akt. || LAMBDA-Nachrichten (1979-akt.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| HOSI Salzburg &amp;lt;br /&amp;gt;Homosexuelle Initiative Salzburg || [[HOSI Salzburg]] || [[Land Salzburg|Salzburg]] || Stadt [[Salzburg]] || 1980&amp;lt;ref&amp;gt;Die Beantragung zur Gründung der HOSI-Salzburg wurde von der Salzburger Vereinspolizei negativ beschieden. Dagegen beriefen die [[Proponent]]en beim Bundesministerium für Inneres. In Folge hob das Ministerium die Untersagung der Vereinsgründung auf. Mit dem Bescheid des [[Bundesministerium für Inneres|Ministeriums für Inneres]] vom [[19. Juni]] [[1980]] war dadurch der Verein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Männergruppe Salzburg – Homosexuelle Initiative&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; „existent geworden“. Vereinstreffen waren jeden 1. Dienstag im Monat in der [[Steingasse (Salzburg)|Steingasse]] 15, 2. Stock, 5020 Salzburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Repnik2006-150&amp;quot;&amp;gt;Ulrike Repnik: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Lesben- und Schwulenbewegung in Österreich&amp;#039;&amp;#039;, (Feministische Theorie Band 48), Milena Verlag, Wien 2006, ISBN 3-85286-136-5, S.&amp;amp;nbsp;150&amp;lt;/ref&amp;gt;|| akt. || HOSI News (1995–2007)&amp;lt;br /&amp;gt;[[HOSI News (Zeitschrift)|COMING IN]] (2008-akt.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| HOSI Linz –&amp;lt;br /&amp;gt; Die queere Menschenrechtsbewegung in Oberösterreich || [[HOSI Linz]] || Oberösterreich || [[Linz]] || 1982&amp;lt;ref name=&amp;quot;Repnik2006-150&amp;quot; /&amp;gt; || akt. || HOSI-Info (1991–1997)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Pride (Zeitschrift)|PRIDE]] (1997–akt.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Homosexuelle Initiative Steiermark || HOSI Steiermark || Steiermark || [[Graz]] || 1983&amp;lt;ref name=&amp;quot;Repnik2006-150&amp;quot; /&amp;gt; || 1989 || Rosa Buschtrommel (1984–1989)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Homosexuelle Initiative Tirol (HOSI-Tirol) || HOSI Tirol || Tirol || [[Innsbruck]] || 1983&amp;lt;ref name=&amp;quot;Repnik2006-150&amp;quot; /&amp;gt; || akt. || [[Pride (Zeitschrift)|PRIDE]] (2008–2014)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rainbow UNITED]] (2015-akt.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Homosexuelle Initiative Vorarlberg || HOSI Vorarlberg || Vorarlberg || [[Dornbirn]] || 1987&amp;lt;ref name=&amp;quot;Repnik2006-150&amp;quot; /&amp;gt; || 2001&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link| date= 2014-05-01 | url=http://www.vorarlberg.at/archiv/amtsblatt/amtsblatt_2002_01.pdf |text=Amtsblatt für das Land Vorarlberg 1/2002 }}, 12. Jänner 2002, S.&amp;amp;nbsp;10, vorarlberg.at&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[RosaLila PantherInnen]] || RLP || Steiermark || [[Graz]] || 1991 || akt. || Rosa-Lila Buschtrommel (1992–2000) &amp;lt;br /&amp;gt;[[Pride (Zeitschrift)|PRIDE]] (2000–2021)&lt;br /&gt;
Das Querformat (2021-akt.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Homosexuelle Aktion Vorarlberg (HAV) –&amp;lt;br /&amp;gt;Lesben-, Schwulen- und Bisesexuellenverband Vorarlberg || HAV || Vorarlberg || Dornbirn || 1998&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://hav.pride-out.net/chronik.html | titel=Chronik über lesbisch, schwule, bisexuelle und transzendente Aktivitäten in Vorarlberg  | autor=Jogy Thomas Wolfmeyer | werk=hav.pride-out.net | datum=2013-08-20 | zugriff=2015-01-03 | zitat=07. Mai 1998 / Dornbirn: / Gründung der politischen Gruppe „Homosexuellen Aktion Vorarlberg“ / Beginnend mit den Forderungen an den LH Dr. Sausgruber sowie ein klärendes Gespräch mit BGM: Rudolf Sohm / Wolfmeyer Jogy Thomas, Klaus B., Melanie K., B. Jürgen, H. Gerhard }}&amp;lt;/ref&amp;gt;/&amp;lt;br /&amp;gt;1999&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.vorarlberg.at/pdf/rep_14-324vereinsaktender.pdf | titel=Rep. 14-324 Vereinsakten der Sicherheitsdirektion 1946–2002 | hrsg=Vorarlberger Landesarchiv | seiten=225 | datum=2011-04-13 | zugriff=2015-01-03 | zitat=Jahr: 1999; Präfix: VR [=Vereinsregister]; Zahl: 7; Name: Homosexuelle Aktion Vorarlberg (HAV) – Lesben-, Schwulen- und Bisesexuellenverband Vorarlberg; Sitz: Dornbirn; Aufsichtsbehörde: Dornbirn BH; gegründet: 20.2.1999 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20150103215422/http://www.vorarlberg.at/pdf/rep_14-324vereinsaktender.pdf | archiv-datum=2015-01-03   }}&amp;lt;/ref&amp;gt; || akt. ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Go West || Go West || Vorarlberg || [[Bregenz]] || 2006&amp;lt;ref&amp;gt;Zentrales Vereinsregister ZVR-Nr.: 251670744 – Entstehungsdatum: 27. Dezember 2006, Abfragedatum: 26. Dezember 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; || akt. ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| HOSI Burgenland – &amp;lt;br /&amp;gt; Initiative der LGBTQIA+ Menschen im Burgenland || HOSI Burgenland || Burgenland || [[Eisenstadt]] || 2025&amp;lt;ref&amp;gt;Zentrales Vereinsregister ZVR-Nr.: 1541599466 – Entstehungsdatum: 20. Juni 2025, Bescheiddatum: 16. Juli 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; || akt. ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere bedeutende und teilweise von ehemaligen Mitarbeitern der HOSI Wien gegründete Vereine sind das [[Rechtskomitee Lambda]] (RKL) als Rechtshilfe-, Beratungs- und [[Lobbyorganisation]], der [[Klagsverband]] und die [[Rosa Lila Villa]] als Beratungs-, Wohn- und ehemals alternatives Gastronomieprojekt sowie als Treffpunkt für viele kleinere Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gründungsdatum war die HOSI Wien eine reine Schwulenorganisation, einige Monate später wurden auch Lesben aufgenommen, die eine von Beginn an sehr aktive Arbeitsgruppe gründeten. Vereine in einigen anderen Bundesländer wurden bereits führend von Frauen initiiert und aufgebaut. Seit 1991 üben die leitende Funktion der HOSI Wien stets eine Obfrau und ein Obmann aus. Das Statut sieht eine Geschlechterdiversität der Obleute vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hosiwien.at/ueber-uns/statuten/ |titel=Statuten - Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien |datum=2025-02-11 |sprache=de-AT |abruf=2025-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten der HOSIs, und auch die Schwesternvereine die nicht den Namen HOSI tragen, setzen sich mittlerweile nicht mehr nur für die Recht von Schwulen und Lesben ein, sondern auch für andere Personengruppen der LGBTIQ-Community. So jedenfalls die HOSI Wien, die laut ihrem Forderungsprogramm auch für bisexuelle, transgender, intergeschlechtliche und queere Menschen zu kämpft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hosiwien.at/forderungsprogramm/ |titel=Forderungsprogramm - Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien |datum=2025-02-11 |sprache=de-AT |abruf=2025-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeit ==&lt;br /&gt;
Hauptaufgaben der als [[Nichtregierungsorganisation]]en agierenden Vereine sind die Beratung von Homosexuellen oder Menschen aus deren Umfeld, Unterstützung von Forderungen nach Gleichstellung (z.&amp;amp;nbsp;B. nach der [[Ehe]] entsprechenden Partnerschaftsformen), Bekämpfung von [[Diskriminierung]], Abbau von [[Vorurteil]]en, Mitentwicklung der gesellschaftlichen Akzeptanz und Treffpunkt außerhalb der kommerziellen Lokalszene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lesben- und Schwulenbewegung]] in Österreich hat einige politische Veränderungen erreicht, unter anderem:&lt;br /&gt;
* 1989: Aufhebung des Verbots schwuler [[Prostitution]] (§&amp;amp;nbsp;210 [[Strafgesetzbuch (Österreich)|StGB]])&lt;br /&gt;
* 1996: Aufhebung des Vereins- und so genannten Werbeverbots (=&amp;amp;nbsp;„Gutheißung“) für homosexuelle Themen (§§&amp;amp;nbsp;220, 221 StGB)&lt;br /&gt;
* 2003: Löschen der Vormerkungen in [[Elektronisches Kriminalpolizeiliches Informationssystem|EKIS]] und [[erkennungsdienst]]licher Daten von Verurteilten nach §&amp;amp;nbsp;209&lt;br /&gt;
* 2000–2005: Aufnahme des Schutzes vor Diskriminierung in die Landesverfassungen einiger Bundesländer&lt;br /&gt;
* 2005: Aufnahme von Homosexuellen als Opfergruppe ins Opferfürsorgegesetz&lt;br /&gt;
* 1996: Pflegeurlaub für Landesbedienstete in der Steiermark (Panther)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Verbesserungen mussten anhand von konkreten Fällen auf gerichtlichem Weg und mit gemeinsamer Vorarbeit aller Kräfte errungen werden:&lt;br /&gt;
* 2002: Aufhebung des §&amp;amp;nbsp;209 StGB, der ein um vier Jahre höheres [[Schutzalter]] für gleichgeschlechtlichen männlichen Sexualverkehr vorschrieb (Vergleichbar mit dem deutschen [[§&amp;amp;nbsp;175]], zweimalig bis zum [[Verfassungsgerichtshof (Österreich)|VfGH]] durch die HOSI Wien (1989) und durch das RKL)&lt;br /&gt;
* 2003: Eintrittsrecht in den Mietvertrag des verstorbenen gleichgeschlechtlichen Partners (bis zum [[Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte|EGMR]] durch die HOSI Wien)&lt;br /&gt;
* 2003: Verbot der Rückwirkung des neuen [[Sexueller Missbrauch von Jugendlichen#Österreich|§&amp;amp;nbsp;207b StGB]] auch bei schwulen Beziehungen durch den [[Oberster Gerichtshof|OGH]] (RKL)&lt;br /&gt;
* 2004: Schenkungssteuerfreie Unterstützung auch für gleichgeschlechtliche Lebensgefährten&lt;br /&gt;
* 2003–2006: Aufhebung zahlreicher Verurteilungen wegen §&amp;amp;nbsp;209 und Zuerkennung von Wiedergutmachungszahlungen durch den [[Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte|EGMR]] (RKL)&lt;br /&gt;
* 2006: Anordnung der Löschung auch manuell erfasster Daten von Verurteilten nach §&amp;amp;nbsp;209 durch den [[Verwaltungsgerichtshof (Österreich)|VwGH]] und den [[Verfassungsgerichtshof (Österreich)|VfGH]] (RKL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die HOSI-Vereine führen auch regelmäßige Projekte durch. Das unumstritten größte Projekt ist die Wiener [[Regenbogenparade]], die 1996 vom &amp;#039;&amp;#039;Österreichischen Lesben- und Schwulenforum&amp;#039;&amp;#039; gegründet wurde, seit 2003 von der HOSI Wien organisiert wird und jährlich von über 300.000 Menschen besucht wird. Die bisher größte Demonstration, die durch die HOSI Wien organisiert wurde, Regenbogenparade im Rahmen der EuroPride Vienna 2019, welche 500.000 Menschen angezogen hat und somit die größte Demonstration Österreichs darstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=wien ORF at/Agenturen red |url=https://wien.orf.at/stories/3000508/ |titel=Halbe Million bei Regenbogenparade |datum=2019-06-15 |sprache=de |abruf=2025-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusätzlich gibt es zahlreiche Festveranstaltungen aller Vereine – wie den jährlich stattfindenden [[Regenbogenball]] im [[Parkhotel Schönbrunn]] –, Stop-Aids-Projekte (PantherInnen), Jugendprojekte ([[HOSI Linz]] und Wien) und auch lokale Paraden (HOSI Salzburg und Tirol).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== HOSI im Ausland ==&lt;br /&gt;
Im an Österreich angrenzenden deutschen Sprachraum ist der Name „Homosexuelle Initiative“ bzw. die Kurzform „HOSI“ ebenfalls verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
Die HOSI [[Rosenheim]] existierte von 2000 bis 2005 und musste wegen mangelnder Beteiligung sowie anderweitiger Verpflichtungen der bestehenden Mitglieder aufgelöst werden. Der Jugendstammtisch verlagerte sein Treffen in ein Lokal. Unter anderem um die daraufhin entstandene örtliche Lücke zwischen [[München]], Salzburg und Innsbruck zu schließen, wurde im März 2006 &amp;#039;&amp;#039;queer.in.[[kufstein]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Italien ===&lt;br /&gt;
In [[Bozen]] gibt es seit 1991 [[Centaurus – Schwul-lesbische Initiative Südtirol]], welche in ihren Aufgaben und Tätigkeiten ähnlich den österreichischen Schwestervereinen ist. Zu Beginn nannte sie sich lange Zeit &amp;#039;&amp;#039;HIS / IOS CENTAURUS&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Homosexuelle Initiative Südtirol&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Iniziativa Omosessuale Sudtirolo&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|LAMBDA-Nachrichten}} LAMBDA ==&lt;br /&gt;
{{Infobox Publikation&lt;br /&gt;
|titel              = LAMBDA&lt;br /&gt;
|bild               = &lt;br /&gt;
|beschreibung       = Vereinszeitschrift der HOSI Wien&lt;br /&gt;
|fachgebiet         = &lt;br /&gt;
|sprache            = deutsch&lt;br /&gt;
|verlag             = &lt;br /&gt;
|land               = &lt;br /&gt;
|hauptsitz          = &lt;br /&gt;
|erstausgabe_tag    = &lt;br /&gt;
|erstausgabe_jahr   = 1979&lt;br /&gt;
|einstellung_tag    = &lt;br /&gt;
|einstellung_jahr   = &lt;br /&gt;
|gründer            = &lt;br /&gt;
|erscheint          = 4× jährlich&lt;br /&gt;
|auflage_quelle     = &lt;br /&gt;
|auflage_zahl       = &lt;br /&gt;
|verbreitung_quelle = &lt;br /&gt;
|verbreitung_zahl   = &lt;br /&gt;
|reichweite_quelle  = &lt;br /&gt;
|reichweite_zahl    = &lt;br /&gt;
|chefred            = Sven Mostböck&lt;br /&gt;
|chefredin          = &lt;br /&gt;
|herausgeber        = &lt;br /&gt;
|herausgeberin      = HOSI Wien&lt;br /&gt;
|geschäftsführer    = &lt;br /&gt;
|geschäftsführerin  = &lt;br /&gt;
|weblink            = http://www.lambdanachrichten.at/&lt;br /&gt;
|archiv             = https://lambdanachrichten.at/?page_id=35&lt;br /&gt;
|issn-print         = &lt;br /&gt;
|issn-online        = &lt;br /&gt;
|zdb                = 1081954-x&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;LAMBDA&amp;#039;&amp;#039; ist eine Zeitschrift der HOSI in Wien. Sie wird seit 1979 produziert und ist das älteste durchgängig erscheinende Lesben- und Schwulenperiodikum im deutschsprachigen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsweise ===&lt;br /&gt;
Bis 2005 erschien die LAMBDA viermal, danach sechsmal, seit 2010 fünfmal jährlich, aktuell viermal jährlich. Sie liegt in Szenelokalen und -Geschäften mit Schwerpunkt Wien zur Entnahme auf und wird an Mitglieder der HOSI Wien und an Abonnenten per Post versandt. Seit der dritten Ausgabe 2004 wird die LAMBDA auch als PDF im Originallayout im Internet publiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflage und Leser ===&lt;br /&gt;
Die LAMBDA erscheint in einer Auflage von 2500 Exemplaren. Das Heft wird in DIN A4 gedruckt und der Umfang beträgt 40–56 Seiten. Zur Leserschaft zählen vorrangig die Menschen der österreichischen LGBTIQ-Community.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hosi.at/ www.hosi.at] – Übersichtsseite mit Links zu den österreichischen HOSIs und vergleichbaren Vereine, betrieben von der HOSI Linz&lt;br /&gt;
* [http://www.lambdanachrichten.at/ Website der LAMBDA-Nachrichten]&lt;br /&gt;
* [https://www.hosiwien.at/deine-unterstuetzung/sponsoring/lambda-nachrichten/ LAMBDA-Nachrichten auf der Website der HOSI Wien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2091867-7|LCCN=n89673410|VIAF=124463241}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LGBT-Bürgerrechtsorganisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LGBT-Organisation in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leopoldstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
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