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	<title>HAP Grieshaber - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=HAP_Grieshaber&amp;diff=74844&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Sg.: fm, tk, etc</title>
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		<updated>2026-01-20T14:08:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fm, tk, etc&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F032662-0025, Bonn, Landesvertretung, Grieshaber.jpg|mini|HAP Grieshaber (1970)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HAP Grieshaber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Helmut Andreas Paul Grieshaber&amp;#039;&amp;#039;, (* [[15. Februar]] [[1909]] in [[Rot an der Rot]]; † [[12. Mai]] [[1981]] in [[Eningen unter Achalm]]) war ein [[deutsche]]r [[Grafiker]] und [[Bildende Kunst|bildender Künstler]]. Sein bevorzugtes Medium war der großformatige [[Abstrakte Kunst|abstrahierende]] [[Holzschnitt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der in [[Oberschwaben]] geborene Grieshaber verbrachte seine Schulzeit von 1915 bis 1924 zuerst in [[Nagold]] und später in [[Reutlingen]], wo er von 1924 bis 1927 eine [[Schriftsetzer]]lehre absolvierte. Daneben besuchte er die Staatliche Kunstgewerbeschule in Stuttgart. Infolge fehlender familiärer Unterstützung musste er das Studium 1928 abbrechen, danach war er zeitweise arbeitslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er zwischenzeitlich das Studium an der Kunstgewerbeschule wieder aufgenommen hatte, führten ihn Studienreisen zwischen 1931 und 1933 nach [[England]], [[Ägypten]] und [[Griechenland]]. Im Juli 1933 kehrte er nach Deutschland zurück. Da er sich als Künstler nicht durchsetzen konnte, hielt er sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser. Als Kritiker des [[Nationalsozialismus]] wurde ihm 1937 von der [[Reichskulturkammer]] die Untersagung der Berufsausübung als Gebrauchsgrafiker und Maler angedroht, sie wurde aber nicht ausgesprochen. Nach dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Grieshaber 1940 in die [[Wehrmacht]] eingezogen und war als Funker in [[Hagenau]] im [[Elsass]] stationiert. 1945 geriet er in [[Vereinigte Staaten|amerikanische]] Kriegsgefangenschaft und war etwa ein Jahr lang in [[Mons]] (Belgien) interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 kehrte er in den Reutlinger Raum zurück, wo er ab dieser Zeit auf der [[Achalm]] bei Eningen, einer unmittelbaren Nachbargemeinde [[Reutlingen]]s, lebte und arbeitete. 1950 wirkte er an der Neugründung des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbundes]] mit, dessen Vorstand er von 1956 bis 1967 angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/archiv/archiv.html &amp;#039;&amp;#039;Vorstände des Deutschen Künstlerbundes seit 1951.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 8. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1951 und 1953 arbeitete er als Lehrer an der [[Bernsteinschule]] bei [[Sulz am Neckar]] und wurde 1955 Nachfolger [[Erich Heckel]]s an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe|Kunstakademie Karlsruhe]], wo er bis 1960 lehrte. Grieshaber gab seine [[Professur]] auf, als einige seiner Studenten das [[Zweites Staatsexamen|Zweite Staatsexamen]] nicht bestanden, da ihre Prüfungsarbeiten als nicht genug naturgetreu angesehen und ihnen mangelnde handwerkliche Fähigkeiten attestiert wurden. Dieser Vorgang löste eine in der Öffentlichkeit viel beachtete Debatte darüber aus, was Kunst sei und was Kunst nicht sein dürfe. Sie führte dazu, dass die [[Prüfungsordnung (Deutschland)|Prüfungsordnung]] der Karlsruher Akademie, die noch aus der Zeit des Nationalsozialismus stammte, geändert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Hübl: &amp;#039;&amp;#039;Mit dem Motorroller von Atelier zu Atelier.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Neueste Nachrichten]].&amp;#039;&amp;#039; 18. Februar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Richard W. Eichler: &amp;#039;&amp;#039;Könner, Künstler, Scharlatane.&amp;#039;&amp;#039; J. F. Lehmann Verlag, 1960. (1978 erste Ausgabe mit ISBN 3-85002-093-2)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Herausgeber von Zeitschriften wie dem &amp;#039;&amp;#039;Engel der Geschichte&amp;#039;&amp;#039; oder, gemeinsam mit [[Heinrich Böll]], [[Walter Warnach]] und Werner von Trott zu Solz, dem &amp;#039;&amp;#039;Labyrinth&amp;#039;&amp;#039; (1960–1962).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren erhielt Grieshaber verschiedene Preise und Auszeichnungen; so 1957 den [[Oberschwäbischer Kunstpreis|Oberschwäbischen Kunstpreis]], 1961 den [[Wilhelm-Loth-Preis|Kunstpreis der Stadt Darmstadt]], 1962 den [[Cornelius-Preis]] der Stadt [[Düsseldorf]], 1968 den [[Kulturpreis des Deutschen Gewerkschaftsbundes]], 1971 den [[Albrecht Dürer|Dürer]]-Preis der Stadt [[Nürnberg]] und 1978 den [[Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig]]. Gemeinsam mit [[Rolf Szymanski]] begründete er den [[Jerg-Ratgeb-Preis]], der 1977 zum ersten Mal verliehen wurde, mit dem Bildhauer [[Rudolf Hoflehner]] als erstem Preisträger. Bei der Verleihung des Gutenbergpreises sagte Grieshaber: „Ich verdanke diesen Preis den Druckern, Setzern, Anlegerinnen, Buchbindern, Papiermachern, den Korrektoren, den Verlegern in Dresden und Leipzig, die immer bestrebt waren, ein Buch zur Kunst zu machen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grieshaber engagierte sich auch [[Gesellschaftspolitik|gesellschaftspolitisch]], so zum Beispiel gegen die Diktaturen in [[Griechische Militärdiktatur|Griechenland zwischen 1967 und 1974]] und [[Chile]] nach dem [[Putsch in Chile 1973|Militärputsch von 1973]] sowie im Bereich [[Landschaftsschutz]]/[[Ökologie]], [[Anti-Atomkraft-Bewegung|gegen Atomkraftwerke]] und für den Brückenschlag zwischen den beiden deutschen Staaten [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und [[Bundesrepublik Deutschland|BRD]]. Wichtigste Mitstreiterin hierbei wurde die Lyrikerin [[Margarete Hannsmann]], von 1967 bis 1978 seine Lebensgefährtin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem 70. Geburtstag 1979 wurden große Retrospektiven in vielen Museen in beiden Teilen Deutschlands gezeigt. Mit dem [[Kunstverein Konstanz|Konstanzer Kunstpreis]] wurde Grieshaber 1980 das letzte Mal in seinem Leben ausgezeichnet. Im Jahr darauf starb er im Alter von 72 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schüler ==&lt;br /&gt;
Zu Grieshabers wichtigen Schülern gehörten [[Fritz Genkinger]], [[Horst Antes]], [[Hans Baschang]], [[Peter Härtling]], [[Hans Peter Hoch]], [[Herbert W. Kapitzki]], [[Emil Kiess]], [[Kurt Frank (Maler)|Kurt Frank]], [[Lothar Quinte]], [[Walter Stöhrer]], [[Heinz Schanz]], [[Else Winnewisser]] und [[Hans Martin Erhardt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
HAP Grieshaber erneuerte nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] den Holzschnitt und entwickelte ihn zum eigenständigen, monumentalen Wandbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Diktatur des Nationalsozialismus konnte der in Reutlingen lebende, links orientierte Künstler nur im Verborgenen künstlerisch arbeiten. Dennoch entstand bereits in dieser Zeit ein beachtliches Holzschnittwerk. Landschaften der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]], Tiere, religiöse und mythologische Themen werden immer wieder im zeitgenössischen und politischen Kontext, aber auch davon losgelöst variiert. Während die frühen Arbeiten zunächst stark vom mittelalterlichen [[Holzschnitt|Linienholzschnitt]] ausgingen, gelang Grieshaber seit den späten 1930er Jahren eine überzeugende Synthese des Linienschnittes mit dem Flächenholzschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1950er Jahre entstanden während seiner Tätigkeit an der [[Bernsteinschule]] die ersten lebensgroßen Holzschnitte, die er später zu teilweise mehrteiligen Zyklen erweiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Teilnahmen an der [[documenta 1]] (1955) und der [[documenta II]] (1959) führte er mit der [[documenta]]-Wand für die [[documenta III]] 1964 in [[Kassel]] sowie in vielen Großbildern für öffentliche Bauten den Weg zur Monumentalisierung des Holzschnitts fort. Zu seinen größten Arbeiten zählt der 1965 für den Neubau des Rathauses von Reutlingen entstandene &amp;#039;&amp;#039;Sturmbock&amp;#039;&amp;#039;, ein zum Holzstock verarbeiteter Baumstamm von 12 Meter Länge, der im Foyer des Rathauses ausgestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Themen spannen sich von der [[Flora]] und [[Fauna]] der Schwäbischen Alb über Liebespaare, religiöse und mythologische Darstellungen bis hin zu politischen, sozialen und ökologischen Fragen. Im Zentrum seines Werks standen dabei stets der Mensch und die [[Menschenwürde]], für die er sich engagierte, wann immer es ihm nötig erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der [[Staatsgalerie Stuttgart]] verfügt das [[Kunstmuseum Reutlingen]] über einen der umfangreichsten Bestände an Arbeiten Grieshabers, darunter zahlreiche Unikate und Künstlerexemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HAP Grieshabers Arbeiten sind unter anderem in dem Nachschlagewerk &amp;#039;&amp;#039;Reutlinger Künstlerlexikon&amp;#039;&amp;#039; dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bsz-bw.de/depot/media/3400000/3421000/3421308/00_0235.html Bibliotheksservice-Zentrum (BSZ) Baden-Württemberg // Südwestdeutscher Bibliotheksverbund]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. November 2018 wurde eine Folge der Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[Lieb &amp;amp; Teuer]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]] ausgestrahlt, die von [[Janin Ullmann]] moderiert und im [[Schloss Reinbek]] gedreht wurde. Darin wurde mit der Gemälde-Expertin Beate Rhenisch eine Grafikmappe mit acht Grafiken mit Szenen aus dem Leben Christi besprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/lieb_und_teuer/Grafiken-von-HAP-Grieshaber,liebundteuer4530.html Video] &amp;#039;&amp;#039;Grafiken von HAP Grieshaber&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;ndr.de, Inhalte nicht mehr abrufbar am 6. Juni 2025&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
„Er ist kein verspäteter Expressionist, vielmehr im Getriebe der künstlerischen Strömungen und Moden einer jener Außenseiter, von denen mittlerweile bekannt ist, dass sie die Zeit oft am entscheidendsten gefasst und am tiefsten ausgedrückt haben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Lothar Lang]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Im Klappentext von &amp;#039;&amp;#039;HAP Grieshaber. Botschaften Zeitzeichen. Bildbriefe . Holzschnitte . Texte . Notate.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig, 1983&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1935: &amp;#039;&amp;#039;Die [[Marienkirche (Reutlingen)|Marienkirche]] in Reutlingen I&amp;#039;&amp;#039;, Buch mit 7 Holzschnitten, 24,4 × 15,5 cm&lt;br /&gt;
* 1935: &amp;#039;&amp;#039;Die Marienkirche in Reutlingen II&amp;#039;&amp;#039;, Buch mit 7 Holzschnitten, 24,5 × 15,6 cm&lt;br /&gt;
* 1935: &amp;#039;&amp;#039;[[Passion Jesu|Passion]]&amp;#039;&amp;#039;, 30 Holzschnitte teilweise handcoloriert, 50 × 35 cm&lt;br /&gt;
* 1936: &amp;#039;&amp;#039;The Swabian Alb – a book of woodcuts&amp;#039;&amp;#039;, gemeinsam mit [[Klaus Vrieslander (Maler)|Klaus Vrieslander]] angefertigte Holzschnittmappe, 39,5 × 50 cm&lt;br /&gt;
* 1946: &amp;#039;&amp;#039;Die zwölf Monate&amp;#039;&amp;#039;, 12 Farbholzschnitte in verschiedenen Größen (ca. 9 × 9 cm)&lt;br /&gt;
* 1949: &amp;#039;&amp;#039;Ulmer Tuch I&amp;#039;&amp;#039;, 16 Farbholzschnitte auf Leinwand gedruckt, 270 × 221 cm&lt;br /&gt;
* 1950: &amp;#039;&amp;#039;Die Koppel&amp;#039;&amp;#039;, Farbholzschnitt, 16,50 × 12,25 cm&lt;br /&gt;
* 1952: &amp;#039;&amp;#039;Schmerzensbild&amp;#039;&amp;#039; ([[Diptychon]]), Farbholzschnitt, 151 × 133 cm&lt;br /&gt;
* 1952: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Farbholzschnitt, 105 × 200 cm&lt;br /&gt;
* 1956: &amp;#039;&amp;#039;Janusköpfe&amp;#039;&amp;#039;, Mappe mit 6 Farbholzschnitten, 50 × 35 cm&lt;br /&gt;
* 1960: &amp;#039;&amp;#039;Afrikanische Passion&amp;#039;&amp;#039; ([[Triptychon]]), Farbholzschnitte, 120 × 90 cm, 120 × 68 cm, 120 × 103 cm&lt;br /&gt;
* 1961: &amp;#039;&amp;#039;Dem Feuervogel,&amp;#039;&amp;#039; 10 Farbholzschnitte&lt;br /&gt;
* 1964: &amp;#039;&amp;#039;The Lord’s black nightingale gewidmet&amp;#039;&amp;#039;, Mappe mit sechs Farbholzschnitten und vier Holzschnitten in schwarz, 67,5 × 54 cm&lt;br /&gt;
* 1964: &amp;#039;&amp;#039;Osterritt&amp;#039;&amp;#039;, Mappe mit 39 Holzschnitten, 32 × 27 cm&lt;br /&gt;
* 1965: &amp;#039;&amp;#039;Der Rhein&amp;#039;&amp;#039;, Holzschnittwand in der [[Oper Bonn]]&lt;br /&gt;
* 1965: &amp;#039;&amp;#039;[[Carl Orff]]: [[Carmina Burana (Orff)|Carmina Burana]]&amp;#039;&amp;#039;, zusammen mit [[Jacques Prévert]], Mappe mit 14 Farbholzschnitten, 68,5 × 54 cm&lt;br /&gt;
* 1965: &amp;#039;&amp;#039;Sturmbock&amp;#039;&amp;#039;, 14 Holzschnitte mit Motiven aus der Reutlinger Stadtgeschichte in einem 90 cm hohen und 1200 cm langen [[Abachi]]-Stamm für das [[Rathaus]] [[Reutlingen]], Stamm über dem Eingang zum Ratssaal angebracht&lt;br /&gt;
* 1965: &amp;#039;&amp;#039;[[Ansgar von Bremen|Ansgar]] verlässt das brennende Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, mehrere Holzschnitte, 300 × 120 cm. Ein Holzschnitt hängt im Gemeindehaus der [[Ansgarkirche (Hamburg-Langenhorn)|Ansgarkirche]] in [[Hamburg-Langenhorn]]. Der [[Druckstock]] dazu hängt in der Hamburger [[Hauptkirche St. Nikolai (Hamburg-Harvestehude)|Hauptkirche St. Nikolai]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.hauptkirche-stnikolai.de/kirche/kirche-am-klosterstern/ausstattung/ |text=Der Druckstock |wayback=20180921190935}} auf der Website der Hauptkirche St. Nikolai&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1966: &amp;#039;&amp;#039;[[Basler Totentanz|Totentanz von Basel]]&amp;#039;&amp;#039;, 40 Farbholzschnitte, 45 × 35 cm, [[Dresden]]&lt;br /&gt;
* 1969: &amp;#039;&amp;#039;Herzauge&amp;#039;&amp;#039;, 8 Holzschnitte, Parabel Verlag&lt;br /&gt;
* 1970: Josefs-Bilderwand in der Stadtkirche [[Stuttgart-Untertürkheim]]: 36 etwa 140 cm × 117 cm große Tafeln zeichnen in sechs Reihen den Lebensweg von Josef nach.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kreuzweg der Versöhnung&amp;#039;&amp;#039; in der [[Hofkirche Bruchsal]]&lt;br /&gt;
* 1972: &amp;#039;&amp;#039;Sintflut&amp;#039;&amp;#039;, 12 Holzschnitte auf Glasfaservlies, je 300 × 100 cm, Sammlung [[Kunsthalle Rostock]]&lt;br /&gt;
* 1973: Neues Rathaus [[Pforzheim]], Ratssaal: 13 Holzschnitte zeigen 6 Szenen der Stadtgeschichte, im oberen Foyer Wandbild mit Textildrucken aus dem Zyklus „Männerwald“&lt;br /&gt;
* 1974: &amp;#039;&amp;#039;Wo Bücher brennen, werden auch Menschen verbrannt&amp;#039;&amp;#039;, Farbholzschnitt auf Zeichenkarton&lt;br /&gt;
* 1978: &amp;#039;&amp;#039;Herreißend die Zukunft,&amp;#039;&amp;#039; 9 Holzschnitte zu einem Gedicht von Volker Braun; Grafik-Edition III des Verlags Philipp Reclam jun., Leipzig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentationen ==&lt;br /&gt;
* „HAP Grieshaber und der Engel der Geschichte“. Film von Ludwig Metzger ([[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]] 1996)&lt;br /&gt;
* „Das Portrait: HAP Grieshaber“, Holzschneider ([[Südwestrundfunk|SWR]] 1964)&lt;br /&gt;
* Porträt des Grafikers HAP Grieshaber (NDR 1965)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
* 1970: &amp;#039;&amp;#039;Kreuzweg und andere Holzschnitte&amp;#039;&amp;#039;, Wort und Werk Kunstausstellungen, Leipzig&lt;br /&gt;
* 1989: Galerie Art+Vision in Bern bei [[Martin Thönen]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;40 Jahre Ausstellungen für den zeitgenössischen Holzdruck&amp;#039;&amp;#039;, Galerie Art+Vision, Bern 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;Grieshaber und die Moderne&amp;#039;&amp;#039;, [[Spendhaus|Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen]], 15. Februar bis 1. Juni 2009&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kunstmuseum-reutlingen.de/de/Ausstellungen/ARCHIV/Veranstaltung?view=publish&amp;amp;item=eventDate&amp;amp;id=32439 |titel=GRIESHABER UND DIE MODERNE |abruf=2025-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;Grenzgänger. Grieshaber und die DDR&amp;#039;&amp;#039;, [[Spendhaus|Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen]], 11. Juli bis 20. September 2009&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=deutschlandfunk.de |url=https://www.deutschlandfunk.de/grenzgaenger-grieshaber-100.html |titel=Grenzgänger Grieshaber |datum=2009-07-15 |sprache=de |abruf=2025-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2013/2014: &amp;#039;&amp;#039;HAP Grieshaber: Werke 1966–1981.&amp;#039;&amp;#039; [[Spendhaus|Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen]], 21. Dezember 2013 bis 21. September 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kunstmuseum-reutlingen.de/de/Ausstellungen/ARCHIV/Veranstaltung?id=32416&amp;amp;item=eventDate&amp;amp;view=publish |titel=Aspekte der Sammlung: HAP Grieshaber. Werke 1966-1981 |hrsg=Kunstmuseum Reutlingen |abruf=2025-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024: &amp;#039;&amp;#039;Drucken ist ein Abenteuer.&amp;#039;&amp;#039; Handdrucke von HAP Grieshaber im [[Schloss Murnau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1957: [[Oberschwäbischer Kunstpreis]]&lt;br /&gt;
* 1969: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1975: [[Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verdienstorden Baden-Württemberg|3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Stiftung Kunstfonds]] und die [[Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst|VG Bild-Kunst]] verleihen jährlich den &amp;#039;&amp;#039;[[HAP-Grieshaber-Preis]]&amp;#039;&amp;#039; an einen in Deutschland lebenden [[Bildende Kunst|bildenden Künstler]].&lt;br /&gt;
* 2016 wurde das Reutlinger Gymnasium im Bildungszentrum Nord in „HAP Grieshaber Gymnasium im BZN“ umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bzn.rt.bw.schule.de/wb/topics/unsere-schule-bekommt-einen-neuen-namen.php |titel=HAP Grieshaber Gymnasium im BZN |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181019122041/http://www.bzn.rt.bw.schule.de/wb/topics/unsere-schule-bekommt-einen-neuen-namen.php |archiv-datum=2018-10-19 |abruf=2025-06-06 |kommentar=Anmerkung: Schrift schlecht lesbar, mit gedrückter linker Maustaste über den Bildschirm ziehen.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Festhalle in Eningen unter Achalm ist nach ihm benannt und heißt „HAP-Grieshaber-Halle“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eningen.de/einrichtungen/hap-grieshaber-halle.html |titel=HAP-Grieshaber-Halle |werk=eningen.de |abruf=2022-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Marquardt (Verleger)|Hans Marquardt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;HAP Grieshaber. Botschaften Zeitzeichen. Bildbriefe . Holzschnitte . Texte . Notate.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig 1983.&lt;br /&gt;
* David Fischbach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Die Galerie im Setzkasten]]. Der Sammler Arno Stolz.&amp;#039;&amp;#039; Niggli Verlag, Salenstein 2019, ISBN 978-3-7212-0986-0.&lt;br /&gt;
* Kurt Femppel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;HAP Grieshaber, Angewandte Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Gulde Druck, Tübingen 2017, ISBN 978-3-939775-59-1&amp;lt;!-- auch mit falscher ISBN 998-3-939775-59-1 --&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Kurt Femppel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;HAP Grieshaber: Kunst am Bau.&amp;#039;&amp;#039; Gulde Druck, Tübingen 2014, {{DNB|1055030212}}.&lt;br /&gt;
* Wendelin Renn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tanze, Tod, tanze!: Matthäus Merian der Ältere, Emanuel Büchel, HAP Grieshaber.&amp;#039;&amp;#039; Villingen-Schwenningen 2012, ISBN 978-3-939423-38-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;HAP Grieshaber, Serien und Plakate.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Museum Folkwang. Göttingen 2011, ISBN 978-3-86930-272-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grieshaber und die Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Städtischen Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen. Reutlingen 2009, ISBN 978-3-939775-04-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grenzgänger. Grieshaber und die DDR.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Städtischen Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen. Reutlingen 2009, ISBN 978-3-939775-07-2.&lt;br /&gt;
* Margarete Hannsmann: &amp;#039;&amp;#039;Protokolle aus der Dämmerung 1977–1984. Begegnungen und Briefwechsel zwischen [[Franz Fühmann]], Margarete Hannsmann und HAP Grieshaber&amp;#039;&amp;#039;. Hinstorff, Rostock 2000, ISBN 3-356-00863-3&lt;br /&gt;
* Paul Swiridoff: &amp;#039;&amp;#039;Die Holzwege des Hap Grieshaber.&amp;#039;&amp;#039; Künzelsau, 1999, ISBN 3-934350-11-9.&lt;br /&gt;
* [[Eckhart Gillen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandbilder. Kunst aus einem geteilten Land.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Ausstellung der 47. Berliner Festwochen im Martin-Gropius-Bau, 7. September 1997 bis 11. Januar 1998. DuMont, Köln 1997, ISBN 3-7701-4173-3.&lt;br /&gt;
* Margot Fürst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grieshaber – Das Werk. Hommage zum 80. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Cantz, Stuttgart 1989, ISBN 3-7757-0280-6.&lt;br /&gt;
* Margarete Hannsmann: &amp;#039;&amp;#039;Chauffeur bei Don Quijote. Wie hap Grieshaber in den Bauernkrieg zog&amp;#039;&amp;#039; (Veränderte Neuausgabe: Leipzig/Berlin 2025), ISBN 978-3-911489-10-2 [https://autonomie-und-chaos.de/images/pdf/auc-197-hannsmann-chauffeur.pdf PDF]&lt;br /&gt;
* Margarete Hannsmann: &amp;#039;&amp;#039;Pfauenschrei. Die Jahre mit HAP Grieshaber.&amp;#039;&amp;#039; Albrecht Knaus, München/Hamburg 1986, ISBN 3-8135-0744-0.&lt;br /&gt;
* Margot Fürst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;HAP Grieshaber: Malbriefe.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1969, {{OCLC|81478444}}.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Boeck]]: &amp;#039;&amp;#039;HAP Grieshaber – Holzschnitte.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Günther Neske, Pfullingen 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118639374}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118639374}}&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital|(&amp;quot;Helmut Andreas Paul&amp;quot; OR HAB OR Hab) AND Grieshaber|NAME=„HAP Grieshaber“|SBB=1}}&lt;br /&gt;
* [http://grieshaber-hap.de/ HAP Grieshaber bei art directory]&lt;br /&gt;
* [https://www.galerie-bayer-bietigheim.de/kuenstler/hap-grieshaber Biographie von HAP Grieshaber]&lt;br /&gt;
* [https://artfacts.net/artist/hap-grieshaber/1212 Grieshaber], Eintrag bei &amp;#039;&amp;#039;artfacts.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.freundeskreis-hap-grieshaber.de/ Freundeskreis HAP Grieshaber e. V.] mit Holzschnitt&lt;br /&gt;
* [http://www.mensarchitecturae.de/Hannsmann_Dichterhaus.htm Veranstaltungen zum 100. Geburtstag]&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/14900 HAP-Grieshaber-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118639374|LCCN=n50031632|VIAF=24602264}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grieshaber, HAP}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzschneider (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunstakademie Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer einer Biennale di Venezia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Reutlingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grieshaber, HAP&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grieshaber, Helmut Andreas Paul&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Grafiker und bildender Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Februar 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rot an der Rot]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Mai 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eningen unter Achalm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Sg.</name></author>
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